Gefühle und Pseudo-Gefühle unterscheiden lernen 

Ein spannender Aspekt der Gewaltfreien Kommunikation ist die Unterscheidung zwischen „Gefühlen“ und „Pseudo-Gefühlen“. Pseudo-Gefühle werden auch als „Täter-Gefühle“ bezeichnet - die Aufmerksamkeit liegt beim Empfinden und Formulieren stark auf dem, was ein anderer uns angetan hat, zum Beispiel: „Er/sie akzeptiert mich nicht“. Pseudo-Gefühle enthalten implizit einen Vorwurf und führen beim anderen oft zu Ohnmacht oder Abwehr, während es bei Gefühlen nur um einen selbst geht. Geäußerte Gefühle lösen in der Regel Mitgefühl aus.