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Dozent Nicolai Albrecht am Flipchart zur Weiterbildung zum Systemischen Coach

Weiterbildung zum Systemischen Coach

Als Präsenzseminar

Dauer

4 Tage

Kosten
650 €

Als E-Learning

Dauer

4 Tage

Kosten
590 €

Die systemische Perspektive ist längst integraler Bestandteil der sozialpädagogischen Ausbildung und gehört für viele Sozialarbeiter*innen zum Selbstverständnis. Oft gerät diese Perspektive unter hohem Arbeitsdruck aus dem Blickfeld.

Durch eine systemische Betrachtungsweise von Problemen und Strukturen wird die Problemanalyse umfassender. Systemische Coaching-Methoden können, wenn sie gekonnt eingesetzt werden, neue Zugänge schaffen. Oft ergeben sich so unerwartete oder neue Lösungsansätze.

In der Weiterbildung zum Systemischen Coach werden wichtige Methoden des systemischen Coachings vorgestellt und eingeübt. Die Weiterbildung kann als Präsenzseminar oder als E-Learning Seminar absolviert werden (siehe Termine).

Termine dieser Weiterbildung

Termine vor Ort

Berlin
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Leipzig
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Köln
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München
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Freiburg
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Hamburg
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Termine E-Learning

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Inhalte

Theorie:
Ursprung, Grundsätze und Ziele des systemischen Coaching-Ansatzes

Praxis:
Ablauf des Systemischen Coachings: Vorgespräch, Auftragsklärung, Zielfindung, Vertragsabschluss, Erarbeiten von Ziel- und Lösungswegen, Interventionen, Evaluation, Abschlusssitzung.

Coaching-Methode: Systemisches Fragen
Systemische Fragestellungen: Triadische Fragen, Beziehungsfragen, Lösungsfokussierte Fragen (Ausnahmefragen, Fragen nach Ressourcen, die Wunderfrage), Problemorientierte Fragen u.a.

Coaching-Methode: Reframing
Einführung in die Coaching-Methode Reframing: Bedeutungsreframing und Kontextreframing

Coaching-Methode: Systemische Strukturaufstellungen
Einführung in systemische Strukturaufstellungen, Perspektivenwechsel

Coaching-Methode: Feedback
Methoden und Regeln für Feedback-Geben und Feedback-Nehmen im Coaching-Prozess

Coaching-Methode: Reflecting Team
Prinzipien und unterschiedliche Formen des Reflecting Teams, Einsatzmöglichkeiten und Ziele

Ziele

Die Teilnehmenden erwerben sich ein fundiertes Wissen über den systemischen Coaching-Prozess und systemische Kernmethoden wie systemische Fragetechniken, Reframing, systemische Strukturaufstellungen, Feedback und Reflecting Team.

Ziel der Weiterbildung zum Systemischen Coach ist die Vermittlung ausgesuchter systemischer Coaching-Methoden und die Einübung im Seminar.

Methoden

Die Weiterbildung zum Systemischen Coach hat einen hohen Praxisbezug: Die systemischen Coaching-Methoden werden von den Trainer*innnen anhand von Praxisdemonstrationen präsentiert bzw. in Impulsreferaten mit Flipchart oder Powerpoint-Präsentation vorgestellt. Anschließend werden die Techniken in Kleingruppen, Partnerübungen und Rollenspielen eingeübt, sodass sie sicher beherrscht und am Arbeitsplatz umgesetzt werden können. Das Besprechen von Rückfragen sowie Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden wird in moderierten Diskussionen ermöglicht.

Auch in unseren E-Learning Weiterbildungen sind die Trainer*innen durchgehend live und interagieren mit den Teilnehmenden. Inhalte werden wie gewohnt durch Impulsreferate, unterstützt von PowerPoint-Präsentationen und verschiedene Online-Tools, vermittelt. Ebenso möglich sind Live-Demonstrationen, z. B. von Beratungssituationen, Rollenspiele unter den Teilnehmenden und Kleingruppenarbeit in Breakout-Rooms.

Zielgruppe

Die Zielgruppe der Weiterbildung zum Systemischen Coach ist sehr breit gefächert:
Die Weiterbildung eignet sich für alle Personen, die in der Beratung oder im Coaching tätig sind, da die vermittelten systemischen Coaching-Methoden universell einsetzbar sind. 
Unser E-Learning Angebot ist zudem besonders interessant für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder mit Betreuungspflichten, die eine längere Abwesenheit unmöglich machen. Zudem entfallen Reise- und Übernachtungskosten.

Zielgruppe der Weiterbildung zum Systemischen Coach sind zum Beispiel:

  • Beratungsfachkräfte allgemein
  • Berater*innen in Frauenhäusern
  • Berater*innen beim Jugendamt
  • Berater*innen bei Arbeitsagenturen
  • Leitungskräfte in sozialen Einrichtungen
  • Pädagogische Fachkräfte in der Jugendhilfe
  • Lehrer*innen und Direktoren*innen an verschiedenen Schulformen
  • Selbständige im Bereich Coaching und Beratung
  • Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen, wie Personalwesen, freie Wirtschaft etc.
  • u.v.m.


Es gibt keine formalen Zugangsvoraussetzungen. Das Seminar steht allen Interessierten offen.
 

Seminarzeiten

Die Weiterbildung zum Systemischen Coach findet an vier Tagen statt und umfasst 30 Stunden (inkl. Pause) bzw. 33 UE (exkl. Pause). 

Die Seminarzeiten sind bei den Präsenz- und E-Learning Seminaren gleich:
1. Tag: 09:00-17:00 Uhr bzw. 10:00 -18:00 Uhr
2. Tag: 09:00-17:00 Uhr
3. Tag: 09:00-17:00 Uhr
4. Tag: 09:00-15:00 Uhr

Pausenzeiten
Es wird eine längere Mittagspause (etwa 1,5h) sowie mehrere kleinere Pausen über den Tag verteilt geben. Die Pausenzeiten werden im Seminar individuell zwischen dem*der Dozent*in und den Teilnehmenden abgestimmt.

Kosten

Die Weiterbildung zum Systemischen Coach kostet als Präsenzveranstaltung: 650 €. 
In den Kosten der Weiterbildung enthalten sind die Seminarunterlagen, das Zertifikat sowie Getränke und Snacks an den Seminartagen.


Die Weiterbildung zum Systemischen Coach kostet als E-Learning Seminar: 590 €. 
In den Kosten enthalten sind die Seminarunterlagen und das Zertifikat als PDF.

Teilnehmendenzahl

Die Anzahl der Teilnehmenden in der Weiterbildung zum Systemischen Coach liegt durchschnittlich zwischen 13 und 16. Dabei befinden sich mindestens 6 und maximal 20 Personen in einem Seminar.

Referenten*innen

Die Referenten*innen der Weiterbildung zum Systemischen Coach verfügen über eine mehrjährige Coaching-Ausbildung und viel Praxiserfahrung.

Zertifizierung

Die Weiterbildung zum Systemischen Coach ist vom QRC - Qualitätsring Coaching und Beratung e. V. mit 25 CCE-Punkten zertifiziert.

Zertifikat

Bei Abschluss der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. Im Zertifikat werden alle wichtigen Inhalte der Weiterbildung zum Systemischen Coach genannt. Das Zertifikat wird vom Institut für Bildungscoaching ausgestellt. Bei E-Learning Seminaren wird Ihnen das Zertifikat als PDF Dokument zur Verfügung gestellt.

Bewertung

Weiterbildung zum Systemischen Coach 17.07.-20.07.2023: Gesamtnote 1,2 (E-Learning)
Weiterbildung zum Systemischen Coach 15.01.-18.01.2024: Gesamtnote 1,3 (Präsenz)
Weiterbildung zum Systemischen Coach 26.02.-29.02.2024: Gesamtnote 1,2 (E-Learning)

Stimmen

Es hat mich weit gebracht, ich bin glücklicher als vorher und traurig, dass es schon wieder vorbei ist. Es war rundum klasse!

Super war die tolle Art der Vermittlung des komplexen Themas.

Auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer wird sehr gut eingegangen.

Besonders schön fand ich den Enthusiasmus des Dozenten bei der Vermittlung der Inhalte.

Die gute Arbeitsatmosphäre und der wertschätzende Umgang haben mir besonders gefallen.

Toll fand ich die methodische Aufforderung, eingefahrene Denk- und Verhaltensmuster zu verlassen und das erstaunte Erleben: Es kann auch anders gehen!

Schön war das Gruppengefühl, das Zusammenwachsen in diesem Format.

Das umfangreiche Thema wurde super in den 4 Tagen abgewickelt – besonders gefallen hat mir die Mischung aus Theorie und praktischer Anwendung!

Gefallen hat mir die supergute Umsetzung des Seminars im Online-Format! Für jede Frage gab es einen AnsprechpartnerIn! Vielen Dank.

Ich war erstaunt, was online alles geht und möglich ist (!) - Wissensvermittlung, Übungen, Gruppengefühl usw.

Ich wüsste es nicht besser durchzuführen…Vielen Dank an Trainer und Veranstalter!

Mir hat die Möglichkeit gefallen, das Seminar von zu Hause aus zu erleben.

Die Kleingruppen haben mir besonders gefallen, weil hierüber der persönliche Austausch gefördert wurde vor dem Hintergrund des Formats.

Besonders gut fand ich das schnelle Ausprobieren des gerade Gelernten, die Online-Durchführung und die ruhige & kompetente Art des Trainers.

Vier Tage Selbstfürsorge die man Anderen weiter geben kann.

Aufbauangebot

Die Weiterbildung zum Systemischen Coach kann einzeln belegt werden. Aufbauend kann dann die Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in absolviert werden. Das Aufbauangebot umfasst 10 Tage und drei Module. Die Basisausbildung kann optional als E-Learning oder als Präsenzveranstaltung absolviert werden. 
Eine Übersicht über die Aufbaumöglichkeiten finden Sie hier:

Basisausbildung zum*zur Systemischen berater*in

Passende Weiterbildungen

Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in

Die Teilnehmenden erwerben fundiertes Anwendungswissen über systemisches Denken, den systemischen Beratungsprozess sowie über systemische Kernmethoden. Für Fachkräfte in der Beratungsarbeit. Thema:Beratung / Coaching Termine und Details

Hintergrundwissen

Was macht ein Systemischer Coach?

Ein systemischer Coach unterstützt und begleitet Klienten*innen bei der Erreichung persönlicher oder beruflicher Ziele, indem er*sie die Stärken, Ressourcen und Kompetenzen mit ihm*ihr gemeinsam herausarbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei das soziale System des*der Klienten*in: Welche Bezugspersonen gehören dazu? Wie sind die Beziehungen gestaltet? Wer unterstützt? Wer blockiert? Und: Wie könnte das System auf Veränderungen reagieren?

Wie wird man Systemischer Coach?

Mit zunehmender Bedeutung des systemischen Coachingansatzes hat auch die Bandbreite an Aus- und Weiterbildungen zugenommen. Dabei gibt es nicht die eine festgesetzte Weiterbildung. Zur Wahl stehen kompakte mehrtägige oder zeitaufwändigere mehrjährige Weiterbildungen – als Online- oder Präsenzformat bzw. hybride Formen. In unserer viertägigen Weiterbildung zum Systemischen Coach haben bereits mehr als 2.000 Personen grundlegende systemische Coachingmethoden eingeübt und in ihr jeweiliges Arbeitsfeld transferiert.

Wer kann Systemischer Coach werden?

Jede*r kann systemischer Coach werden – mit entsprechendem Knowhow. Da der systemische Ansatz universell zugänglich und damit auch einsetzbar ist, braucht es kein konkretes Vorwissen. Wichtig sind hingegen kommunikative Kompetenzen und eine hohe Bereitschaft, sich in die Person gegenüber einzufühlen. Hinzu kommt die systemische Haltung, als Coach „lösungslos“ in das Coaching zu gehen. Das Feedback aus unseren Seminaren zeigt immer wieder, dass dies erst erlernt werden muss.

Wer darf sich Systemischer Coach nennen?

Der Begriff „systemischer Coach“ ist nicht geschützt – im Grunde kann sich also jede Person systemischer Coach nennen. Erfahrungsgemäß ist jedoch nicht der Titel entscheidend, sondern dass dieser auch mit Knowhow und Erfahrung gefüllt wird: Die systemischen Grundlagen, bspw. in der Weiterbildung zum Systemischen Coach erlernt, werden bereits im Seminar in den Kontext der eigenen Berufspraxis gesetzt und gemeinsam mit dem*der Dozent*in an eigenen Fallbeispielen besprochen. Entscheidend ist dann: dranbleiben, die systemischen Techniken in der eigenen Praxis anwenden, selbstreflektieren, sich mit anderen austauschen und die eigenen Kenntnisse weiter vertiefen, wie in der Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in.

Wo arbeitet ein Systemischer Coach?

Systemisches Coaching oder systemische Beratung sind mittlerweile in der Sozialpädagogik und der Pädagogik, aber auch in weiteren sozialen Berufen und angrenzenden Fachbereichen nicht mehr wegzudenken. Systemische Coaches bzw. Fachkräfte mit einer systemischen Zusatzausbildung sind daher in allen psychosozialen Berufen gut aufgehoben. Viele Coaches sind aber auch (teil-) freiberuflich tätig und bieten Einzelcoachings an. Für sie lohnt sich eine Erweiterung ihres Methodenrepertoires um systemische Beratungsmethoden, um neue Zugänge zu schaffen und unerwartete oder neue Lösungsansätze zu entdecken.

Wie arbeitet ein Systemischer Coach?

Systemische Fragetechniken (wie Wunderfrage, Skalierungsfragen, zirkuläre Fragen) und systemische Methoden (wie systemische Aufstellung, Tetralemma, Reframing) sind wichtige Instrumente in der Beratung von Klienten*innen und deren Bezugspersonen. Deren Einsatz ermöglicht den Coachees eine eigenverantwortliche Lösungsfindung und individuelle Weiterentwicklung. Ein kompetenter Einsatz der systemischen Tools legt von Beginn an den Grundstein für ein gelingendes Coaching. Denn zunächst muss geklärt werden: um was geht es dem*der Klienten*in eigentlich? Mittels systemischer Fragen erarbeitet der*die Coach das Ziel und damit den Auftrag, der von Anfang an klar umrissen sein sollte. Erst dann beginnt der eigentliche Coachingprozess, der je nach Auftrag unterschiedlich mit systemischen Fragen und Methoden gestaltet werden kann.

Was verdient ein Systemsicher Coach?

Der Verdienst beim Systemischen Coaching hängt von verschiedenen Faktoren ab: angestellt oder freiberuflich, Stadt oder ländlicher Raum, Familienberatung oder Unternehmensberatung. Bei angestellten Coaches orientieren sich die Gehälter an Sozialpädagogen*innen im öffentlichen Dienst und sie verdienen zwischen 2.400 und 3.100 Euro brutto monatlich, auch hier gibt es regionale Unterschiede. Selbstständige Coaches hingegen gestalten ihren Stundensatz selbst und passen diesen ebenso an die Region und die Themeninhalte an. Je nach Qualifikation, Branche und Zielgruppe bewegen sich die Stundensätze zwischen 60 und 220 Euro.

Anmeldung

Sie können über unser Anmeldeformular den Anmeldebogen für diese Weiterbildung anfordern. Wählen Sie dazu einen der Termine aus und ergänzen Sie Ihre persönlichen Angaben.

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