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Dozent Nicolai Albrecht am Flipchart zur Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in

Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in

Als Präsenzseminar

Dauer

10 Tage

Kosten
1.650 €

Als E-Learning

Dauer

10 Tage

Kosten
1.490 €

Die systemische Perspektive ist inzwischen integraler Bestandteil psychologischer und pädagogischer Ausbildungsgänge und gehört für viele Berater*innen zum Selbstverständnis.

Zu diesen Themen bietet das Institut für Bildungscoaching seit vielen Jahren mit sehr großem Erfolg die Weiterbildung zum Systemischen Coach und die Weiterbildung zum Lösungsorientierten Coach an. Viele Teilnehmende haben den Wunsch nach einem vertiefenden Aufbauangebot geäußert, den wir seit 2013 mit der Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in erfüllen.

In der 10tägigen, über drei Module verteilten Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in gewinnen die Teilnehmenden einen Überblick über die Vielfalt systemischer Interventionstechniken. Die Kernmethoden systemischer Beratung werden vermittelt und eingeübt.
Weitere Schwerpunkte liegen auf lösungsorientierter Beratung und systemischer Strukturaufstellung. Die Teilnehmenden erhalten während der Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in ein Praxistraining in den unterschiedlichen Anwendungsgebieten.
Zwischen den verschiedenen Modulen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an ihrem Arbeitsplatz und in freiwilligen Praxisgruppen die systemischen Beratungsmethoden weiter zu üben und zu vertiefen.

Die Basisausbildung kann als Präsenz- oder als E-Learning Veranstaltung absolviert werden (siehe Termine).

Termine dieser Weiterbildung

Termine vor Ort

Berlin
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Köln
Spätbucherrabatt Anmelden

Termine E-Learning

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Aufbau und Umfang

Die Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in ist modular aufgebaut. Sie besteht aus insgesamt 4 Modulen: einem frei wählbaren Einstiegsmodul und drei zusammenhängenden Aufbaumodulen. Die Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in kann innerhalb von 12 Monaten absolviert werden.

Je nach gewähltem Einstiegsmodul umfasst die Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in insgesamt (1 Unterrichtseinheit = 45 Minuten):

  • 116 Unterrichtseinheiten bei 4-tägigem Einstiegsmodul 
  • 108 Unterrichtseinheiten bei 3-tägigem Einstiegsmodul 


Offenes Einstiegsmodul:
(4 Tage): 33 UE
(3 Tage): 25 UE

Aufbaumodule:
Modul 1 (3 Tage): 25 UE
Modul 2 (3 Tage): 25 UE
Modul 3 (4 Tage): 33 UE


Gesamt: 10 Tage und 83 UE

Hier finden Sie den Aufbau der Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in als grafische Darstellung:

Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in

Inhalte

Aufbaumodule - Modul 1 (3 Tage)

  • Systemisches und lösungsorientiertes Denken (Lösungsorientierte Prinzipien und Haltungen der systemischen Arbeit)
  • Die Gestaltung einer kooperativen Berater*in-Klient*in-Beziehung, die Arbeit mit Besuchern, Klagenden, Kunden
  • Lösungsorientierte und systemische Fragestellungen
  • Systematik der Auftragsgestaltung bei mehreren Auftraggebern*innen
  • Verschiedene Modelle der Wunderfrage
  • Wertschätzende Beobachtungen
  • Konstruktion von Experimenten
  • Verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Skalen
  • Die Arbeit mit Klienten*innen in Folgesitzungen
  • Die persönlichen Kompetenzen und Ressourcen des*der Beraters*in
  • Arbeit mit dem Reflecting Team
  • Systemische Strukturaufstellungen in der Einzelarbeit: Systemische Prinzipien, unterschiedsbasierte Fragen, Arbeit mit Figuren und Bodenankern
  • Das Tetralemma-Modell zur Entscheidungsfindung


Aufbaumodule - Modul 2 (3 Tage): Vertiefung

  • Lösungsorientierte und systemische Fragestellungen an Fallbeispielen der Teilnehmenden
  • Lösungsorientiertes Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen
  • Lösungsorientierte Krisenintervention
  • Reframing - kreative Umdeutungen mit Klienten (Bedeutungs- und Kontextreframing)
  • Feedback (Einsatz von Feedback in Institutionen, Qualitätszirkel, Sprechen in Bedürfnissprache)
  • Professionalität: Die verschiedenen Rollen und Lebenswelten von Beratern*innen und Klienten*innen
  • Reflecting Team
  • Systemische Strukturaufstellungen in der Einzelarbeit: Übungen zum Perspektivenwechsel, Übungen für Rückgaberituale


Aufbaumodule - Modul 3 (4 Tage): Vertiefung:

  • Lösungsorientierte und systemische Fragestellungen an Fallbeispielen der Teilnehmenden
  • Die Problem-Lösungsbalance und das Arbeiten mit mehreren Klienten*innen
  • Fallvorstellungen der Teilnehmenden aus der Praxis
  • Narrative Techniken (Die Heldenreise, das Arbeiten mit Geschichten und Metaphern)
  • Die Kunst des Zuhörens: Der Talking-Stick
  • Systemische Strukturaufstellungen in der Einzelarbeit (Das Prinzip des inneren Teams und die innere Team-Aufstellung)

Einstiegsmodule

Zunächst muss ein Einstiegsmodul absolviert werden. Dabei kommt eine von diesen Weiterbildungen in Frage:

4-tägige Einstiegsmodule:
Weiterbildung zum Systemischen Coach 
Weiterbildung zum Systemischen Teamcoach
Weiterbildung: Systemische Aufstellungen in der Beratungsarbeit 
Weiterbildung zum Systemischen Coach für Flüchtlinge
Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach
Weiterbildung zum Systemischen Coach für Kinder und Jugendliche 

3-tägige Einstiegsmodule:
Weiterbildung zum Lösungsorientierten Coach 
Weiterbildung: Systemische Berufsberatung
Weiterbildung: Systemisches Jobcoaching Ü25
Weiterbildung: Systemische Beratung im Ausbildungsbetrieb

Nach Belegung des Einstiegsmoduls haben Sie die Möglichkeit die Aufbaumodule zu buchen. Die drei Aufbaumodule können nur zusammen gebucht werden und werden in einer festen Gruppe innerhalb eines Ausbildungszuges durchlaufen. Nach Belegung der drei Aufbaumodule ist die Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in abgeschlossen.



 

Ziele

Die Teilnehmenden an der Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in eignen sich ein fundiertes Wissen an über das systemische Denken, den systemischen Beratungsprozess sowie über systemische Kernmethoden wie zum Beispiel systemische Fragen, Reframing, Feedback und Arbeiten mit dem inneren Team.
Ziel ist darüber hinaus die Vermittlung und Einübung lösungsorientierter Beratungsansätze, ein lösungsorientiertes Lernprogramm für Kinder und Jugendliche wird erarbeitet.
Die Teilnehmenden lernen, verschiedene Formate der systemischen Strukturaufstellungen in der Beratungsarbeit einzusetzen.
Die Teilnehmenden der Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in erhalten außerdem die Gelegenheit, an ihren Potenzialen und Kompetenzen sowie an ihrer Professionalität zu arbeiten.
 

Methoden

Die Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in hat einen hohen Praxisbezug: Die systemischen Coaching-Methoden werden von den Trainer*innen anhand von Praxisdemonstrationen präsentiert bzw. in Impulsreferaten mit Flipchart oder PowerPoint-Präsentation vorgestellt. Anschließend werden die Techniken in Kleingruppen, Partnerübungen und Rollenspielen eingeübt, sodass sie sicher beherrscht und am Arbeitsplatz umgesetzt werden können. Das Besprechen von Rückfragen sowie Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden wird in moderierten Diskussionen ermöglicht.

Auch in unseren E-Learning Weiterbildungen sind die Trainer*innen durchgehend live und interagieren mit den Teilnehmenden. Inhalte werden wie gewohnt durch Impulsreferate, unterstützt von PowerPoint-Präsentationen und verschiedene Online-Tools, vermittelt. Ebenso möglich sind Live-Demonstrationen, z. B. von Beratungssituationen, Rollenspiele unter den Teilnehmenden und Kleingruppenarbeit in Breakout-Rooms.
 

Zielgruppe

Die Zielgruppe der Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in ist sehr breit gefächert:
Die Ausbildung eignet sich für alle Personen, die in der Beratung oder im Coaching tätig sind, da die vermittelten systemischen Coaching-Methoden universell einsetzbar sind.

Unser E-Learning Angebot ist zudem besonders interessant für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder mit Betreuungspflichten, die eine längere Abwesenheit unmöglich machen. Zudem entfallen Reise- und Übernachtungskosten.
Zielgruppe der Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in sind zum Beispiel:

  • Beratungsfachkräfte allgemein
  • Sozialpädagogen*innen und Sozialarbeiter*innen
  • Berater*innen in psychosozialen Beratungsstellen
  • Berater*innen in Frauenhäusern
  • Berater*innen beim Jugendamt
  • Berater*innen bei Arbeitsagenturen
  • Leitungskräfte in sozialen Einrichtungen
  • Pädagogische Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe
  • Lehrer*innen und Direktoren*innen
  • Selbständige im Bereich Coaching und Beratung
  • u.v.m.


Zugangsvoraussetzungen ist die Absolvierung eines Einstiegsmoduls aus dem Bereich Beratung und Coaching. 
 

Seminarzeiten

Die Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in umfasst 3tägige und ein 4tägiges Modul. Die Seminarzeiten sind bei den Präsenz- und E-Learning Seminaren gleich:

Seminarzeiten - 3-tägige Module:
1. Tag: 09:00-17:00 Uhr bzw. 10:00-18:00 Uhr
2. Tag: 09:00-17:30 Uhr
3. Tag: 09:00-15:00 Uhr

Seminarzeiten - 4-tägiges Modul:
1. Tag: 09:00-17:00 Uhr bzw. 10:00-18:00 Uhr
2. Tag: 09:00-17:00 Uhr
3. Tag: 09:00-17:00 Uhr
4. Tag: 09:00-15:00 Uhr

Pausenzeiten 
Es wird eine längere Mittagspause (etwa 1,5h) sowie mehrere kleinere Pausen über den Tag verteilt geben. Die Pausenzeiten werden im Seminar individuell zwischen dem*der Dozent*in und den Teilnehmenden abgestimmt.
 

Kosten

Kosten: Offenes Einstiegsmodul
Das Einstiegsmodul dient dem Kennenlernen und der Einführung in das Thema und kann offen belegt werden. Je nachdem, ob ein 3-tägiges oder 4-tägiges Einstiegsmodul als Präsenz- oder als E-Learning Seminar gebucht wird, unterscheiden sich die Kosten:

  • 3-tägig E-Learning: 490 Euro
  • 3-tägig Präsenz: 550 Euro
  • 4-tägig E-Learning: 590 Euro
  • 4-tägig Präsenz: 650 Euro


Kosten: Aufbaumodule 1-3
Die drei Aufbaumodule werden gemeinsam gebucht:

  • Kosten E-Learning Veranstaltung: 1.490 Euro
  • Kosten Präsenzveranstaltung: 1.650 Euro


Gesamtkosten Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in:
zwischen 1.980 Euro und 2.300 Euro (je nach gewähltem Einstiegsmodul bzw. Präsenz- oder E-Learning Veranstaltung)

In den Kosten der Präsenzseminare enthalten sind verschiedene Unterrichtsmaterialien und das Zertifikat. Außerdem werden an den Seminartagen Getränke und Snacks bereitgestellt.
In den Kosten der E-Learning Seminare enthalten sind die Seminarunterlagen und das Zertifikat als PDF.
 

Teilnehmendenzahl

Die Anzahl der Teilnehmenden in der Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in liegt durchschnittlich zwischen 13 und 16. Dabei befinden sich mindestens 6 und maximal 20 Personen in einem Seminar.

Referenten*innen

Die Referenten*innen der Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in verfügen über eine mehrjährige Coaching-Ausbildung und viel Praxiserfahrung:
 

Zertifizierung

Die Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in ist vom QRC - Qualitätsring Coaching und Beratung e. V. mit 73 CCE-Punkten (3-tägiges Einstiegsmodul) bzw. 79 CCE-Punkten (4-viertägiges Einstiegsmodul) zertifiziert.

Zertifikat

Am Ende der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss der Basisausbildung zum*zur systemischen Berater*in (IfBC).
Im Zertifikat werden alle Inhalte und die Unterrichtseinheiten aufgelistet. Bei E-Learning Seminaren wird Ihnen das Zertifikat als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt.

Bitte beachten Sie:
Unsere Trainer*innen sind anerkannte und ausgebildete systemische Berater*innen oder Coaches. Die Weiterbildung selbst ist jedoch nicht von der systemischen Gesellschaft zertifiziert, da es für dieses Format keine Zertifizierung gibt. Es handelt sich nicht um die 2-jährige, berufsbegleitende Weiterbildung zum*zur systemischen Berater*in!
 

Bewertung

Basisausbildung vom 21.02.-30.06.2022: Gesamtnote 1,2 (E-Learning)
Basisausbildung vom 10.07.-12.07.2023: Gesamtnote 1,1 (E-Learning)
Basisausbildung vom 07.06.-10.11.2023: Gesamtnote 1,0 (Präsenz)

Stimmen

Das Curriculum wird so vermittelt, dass es nie langweilig wird und man lernt zu 100%, was man braucht. Man spürt zu jedem Zeitpunkt den Enthusiasmus und die Authentizität des Dozenten.

Besonders gut gefallen hat mir: Referent, Atmosphäre, Kommunikation miteinander, Offenheit, klare Struktur der Inhalte.

Super fand ich das straffe Tempo, durch das die in diesem Zeitrahmen mögliche Tiefe der Ausbildung erreicht wurde. Gute Qualität!

In Klarheit und Einfachheit bin ich für den systemischen Weg begeistert worden!

Sehr informationsdicht und praxisnah! Sehr empfehlenswert, wenn man auch nur ansatzweise in die Richtung gehen will (privat oder beruflich).


 

Lebendig, abwechslungsreich, aber dabei trotzdem kompakt und anspruchsvoll. Ich hatte noch nie Seminare, in denen ich auch nach acht Stunden noch so fit war.

Besonders gut gefallen hat mir das Gleichgewicht zwischen Theorie und Praxis und die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten.

Der Kurs war spitze, sowohl die Dozentin als auch die Teilnehmenden. Für mich ein absoluter Gewinn sowohl auf fachlicher als auch auf persönlicher Ebene. Dafür auch Ihnen als Institut vielen Dank.

Hintergrundwissen

Wer darf sich systemische*r Berater*in nennen?

Der Begriff „systemische Beratung“ ist nicht geschützt – im Grunde kann sich also jede Person systemische*r Berater*in nennen.

Erfahrungsgemäß ist jedoch nicht der Titel entscheidend, sondern dass dahinter Knowhow und Erfahrung stehen. Denn es gibt eine Vielzahl an systemischen Interventionstechniken und nicht jede passt zu jedem*r Coachees. Hier bedarf es Feingefühl, in welchen Kontexten welche systemischen Methoden eingesetzt werden können.

Wo arbeitet ein*e systemische*r Berater*in?

Die systemische Beratung gilt mittlerweile in der Sozialpädagogik und der Pädagogik, aber auch in weiteren sozialen Berufen und angrenzenden Fachbereichen als Schlüsselkompetenz. Systemische Berater*innen bzw. Fachkräfte mit einer systemischen Zusatzausbildung sind daher in allen psychosozialen Berufen gut aufgehoben. Viele Berater*innen sind aber auch (teil-) freiberuflich tätig und bieten Einzelberatungen an. 

Wie arbeitet ein*e systemische*r Berater*in?

Am Anfang einer systemischen Beratung steht die Frage: Was ist eigentlich das Ziel des*der Klienten*innen?

Um dies klar formulieren zu können, setzt der*die systemische Berater*in  bereits verschiedene systemische Fragetechniken (wie Wunderfrage, Skalierungsfragen, zirkuläre Fragen) und systemische Methoden (wie systemische Aufstellung, Tetralemma, Reframing) ein. Vorrangig kommen sie bei der Bearbeitung des Ziels zum Einsatz, um den*die Klienten*in zu befähigen, aus den eigenen Ressourcen Lösungen zu entwickeln und das selbst gesteckte Ziel zu erreichen.

Was verdient ein*e systemische*r Berater*in?

Systemische Berater*innen können ihre vertieften systemischen Kenntnisse sowohl als Angestellte als auch freiberuflich gewinnbringend einsetzen. 

Sind sie in Festanstellung, orientiert sich ihr Gehalt an dem von Sozialpädagogen*innen zwischen 2.500 Euro und 3.500 Euro - je nach Region und Einsatzfeld.

Arbeiten systemische Berater*innen freiberuflich berechnen sie pro Beratung Stundensätze - in München kann beispielsweise eine Beratungsstunde etwa 150 Euro kosten. Berater*innen gestalten ihr Honorar jedoch in Abhängigkeit von ihrer Zielgruppe, den Inhalten und des Ortes.

Was macht ein*e systemische*r Berater*in?

Ein systemische*r Berater*in begleitet Personen in verschiedenen Problemlagen im Rahmen seiner*ihrer Tätigkeit der Beratung für Erwachsene nach SGB II, SGB III oder SGB IX bzw. in der Kinder- und Jugendhilfe nach SGB VIII oder als (teil-) selbstständige Berater*innen. 

Das Bestreben ist, den*die Klient*in innerhalb seines*ihres Systems zu sehen und mit ihm*ihr gemeinsam an den selbst formulierten Zielen zu arbeiten. Zum Einsatz kommen hier verschiedene systemische Methoden und Interventionstechniken.

Wie wird man systemische*r Berater*in?

Mit zunehmender Bedeutung des systemischen Beratungsansatzes hat auch die Bandbreite an Aus- und Weiterbildungen zugenommen. Dabei gibt es nicht den einen vorgeschriebenen Weg. Zur Wahl stehen kompakte mehrtägige oder zeitaufwändigere mehrjährige Weiterbildungen – als Online- oder Präsenzformat bzw. hybride Formen. 

Unsere 10-tägige, modular aufgebaute Basisausbildung zum*zur systemischen Berater*in vermittelt die systemischen Kernmethoden und die Teilnehmenden erhalten viel Raum, diese im Seminar zu üben, sie zwischen den Modulen im eigenen Arbeitsfeld auszuprobieren und dies im geschützten Rahmen nachzubesprechen. Dies fördert die Selbstreflexion und Praxistauglichkeit.

Wer kann systemische*r Berater*in werden?

Jede Person kann systemische*r Berater*in werden – mit entsprechendem Knowhow und spezielles Vorwissen. Denn der systemische Beratungsansatz ist universell anwendbar.

Nützlich sind hingegen ein hohes Maß an Empathie der zu beratenden Person gegenüber und der Freude am Kommunizieren bzw. Fragen zu stellen. Hinzu kommen die Bereitschaft, neue ungewohnte Pfade zu gehen, sowie die systemische Haltung des Lösungslosen. Vor allem letzteres erfordert einiges an Übung.

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