Weiterbildung zum Interkulturellen Coach

gruppenarbeit interkulturelles coachingInterkulturelle Kompetenz wird auch als „Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts“ beschrieben: Migrationsbewegungen bringen Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zusammen und erfordern interkulturelle Kompetenz bei allen Beteiligten, um Fehlzuschreibungen und Missverständnisse zu vermeiden. Diese entstehen u. a. durch Stereotype, Wertvorstellungen oder kulturell geprägtes Kommunikationsverhalten. Interkulturelle Kompetenz als berufliche Schlüsselqualifikation ermöglicht einen reflektierten und souveränen Umgang mit interkulturellen Unterschieden, die zum Beispiel in verschiedenen Beratungskontexten in der sozialen Arbeit auftreten können.

Die Weiterbildung zum Interkulturellen Coach soll die Teilnehmenden mit dem Themenfeld der Interkulturalität vertraut machen und in praxisnahen Übungen Handlungsmöglichkeiten bei der Begegnung mit interkulturellen Unterschieden in der sozialen Arbeit aufzeigen. Die Teilnehmenden lernen zudem, wie interkulturelle Kompetenz mit zugeschnittenen Trainings an verschiedene Zielgruppen vermittelt werden kann.

Die Weiterbildung zum Interkulturellen Coach setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

Im ersten Teil der Weiterbildung werden zunächst mithilfe verschiedener Theorien und Kulturerfahrungsansätzen (z. B. Eisberg-Modell, Zwiebel-Modell) Begriffe geklärt, die für diesen Themenbereich relevant sind, wie Kernkultur, Werte, inter-/multi-/transkulturell, white superiority etc.

Der zweite Teil behandelt das Berufs- bzw. Tätigkeitsbild des Interkulturellen Coachs. Welche Kompetenzen sind erforderlich? In welchem Bezug steht die Tätigkeit zu anderen Fachbereichen? Welche Aufgabenfelder gibt es?

Teil drei der Weiterbildung zum Interkulturellen Coach befasst sich mit der Methodik und Didaktik Interkultureller Trainings: Lernzielermittlung und die Planung eines interkulturellen Trainings sowie die Sicherstellung von Transfer und Qualitätsstandards des Trainings werden thematisiert.

Im vierten Teil geht es um die Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen: Was muss bei der Zielgruppendefinition in Bezug auf die Ableitung von Bedarfen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten beachtet werden?

Im fünften Teil werden verschiedene Methoden und deren Einsatzmöglichkeiten im interkulturellen Coaching vorgestellt. Vertiefend werden Sensibilisierungstools und Trainingstools zur Kompetenzsteigerung vermittelt (bspw. BaFa-BaFa-Spiel, Johari-Fenster, Refugees Chair).

Der sechste Teil der Weiterbildung zum Interkulturellen Coach behandelt den Umgang mit Konflikten, Problemen und Krisen im interkulturellen Training. Thematisiert werden hier die Anpassung von Lernzielen, intra- bzw. interpersonelle Konflikte sowie die Akzeptanz als Coach mit dem damit einhergehenden Rollenbild.

Abschließend setzen sich die Teilnehmenden mit dem Feld des Diversity Managements auseinander: Wie unterscheiden sich Diversity Management und interkulturelles Management? Wie kann interkulturelle Kompetenz gemessen und entwickelt werden? Am Schluss steht die Frage, wie eine Willkommenskultur in Bildungseinrichtungen und Unternehmen geschaffen werden kann.

Fragen?

Wir beraten Sie gerne! Fragen zu den Inhalten und dem Ablauf der Weiterbildung zum Interkulturellen Coach können Sie online über Kontakt auf dieser Seite stellen.

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Sprechzeiten:

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Anmeldung

Sie können unter Anmeldung den Anmeldebogen für die Weiterbildung zum Interkulturellen Coach anfordern. Geben Sie dabei bitte Seminartitel und Seminarort an.