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Teilnehmer*in gestikulierend in einem Übungsgespräch in der Weiterbildung zum Integrationscoach

Weiterbildung zum Integrationscoach

Als Präsenzseminar

Dauer

5 Tage

Kosten
750 €

Als E-Learning

Dauer

5 Tage

Kosten
690 €

Zwischen Februar 2022 und April 2023 sind mehr als 1 Millionen Menschen aus der Ukraine nach Deutschland geflohen, darunter vor allem Frauen und Kinder. Die Zahl der Geflüchteten und Asylbewerber*innen ist bereits seit 2015 enorm angestiegen. Allein im Jahr 2015 wurden knapp 900.000 Asylsuchende in Deutschland registriert (BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, EASY-System). Tausende der Geflüchteten waren unbegleitete Jugendliche, die von Jugendämtern betreut werden. 2015 waren 2/3 aller Asylbewerber*innen männlich, die Hälfte war zwischen 18 und 35 Jahren alt. 

Viele Menschen, die nach Deutschland kommen, haben einen berechtigen Anspruch auf politisches Asyl und werden voraussichtlich langfristig in Deutschland bleiben, da schnelle Lösungen für die Konflikte nicht in Sicht sind. Dies gilt insbesondere für Menschen aus Syrien, Iran und Eritrea.

Die gute Integration der Geflüchteten wird zur wichtigen sozialen und politischen Aufgabe in den nächsten Jahren in Deutschland. Zentral ist dabei die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, die den Menschen ein eigenständiges Leben ermöglicht. In Baden-Württemberg wurde hierfür beispielsweise im Frühjahr 2017 der Pakt für Integration auf den Weg gebracht, der u. a. die Einstellung von etwa 1.000 Integrationsmanager*innen in den Städten und Gemeinden beinhaltet. Weitere Bundesländer arbeiten an vergleichbaren Lösungen.

Die Weiterbildung zum Integrationscoach richtet sich an Fachkräfte, die in den Bereichen der Berufsvorbereitung und Berufsberatung und/oder in den Bereichen der Jobvermittlung mit Geflüchteten und Migranten*innen tätig sind.

Für Fachkräfte, die vorwiegend mit jungen Geflüchteten arbeiten und sie zum Thema Ausbildung und Berufseinstieg beraten, ist die Weiterbildung zum*zur Trainer*in für Berufsorientierung für Flüchtlinge besser geeignet.

Die Weiterbildung gliedert sich in fünf Abschnitte:

Im ersten Abschnitt der Weiterbildung zum Integrationscoach werden die rechtlichen Rahmenbedingungen vorgestellt: Der Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ist in Deutschland mit dem Aufenthaltstitel und Fristen verknüpft. Um eine Ausbildung- oder Arbeit aufnehmen zu können müssen Migranten*innen zudem bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Im zweiten Teil der Weiterbildung zum Integrationscoach wird das Wissen vermittelt, um Migranten*innen im Anerkennungsprozess von Zeugnissen und Qualifikationen zu beraten und zu begleiten. Welche Möglichkeiten gibt es, Schulzeugnisse und Studienzeugnisse in Deutschland anerkennen zu lassen?

Das Anerkennungsgesetz und das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz regeln in Deutschland die Anerkennung beruflicher Qualifikationen u.a. für alle 330 dualen Ausbildungsberufe und auch für alle Berufe, die staatlicher Reglementierung unterliegen. Dazu zählen zum Beispiel Arzt*Ärztin, Lehrer*in, Rechtsanwalt*Rechtsanwältin, Ingenieur*in und die Gesundheitsberufe.

Die Teilnehmenden lernen den Ablauf eines Anerkennungsverfahrens kennen: Wie werden Qualifikationen geprüft? Welche Verfahren zur Kompetenzfeststellung und Qualifikationsanalyse gibt es? Wie werden die Prüfungen organisiert?

Zentral für die Beratung sind auch folgende Fragen: Gibt es in Deutschland Referenzberufe? Ist eine Anerkennung Voraussetzung bzw. wichtig für die Integration in den Arbeitsmarkt? Welche Stelle ist für die Anerkennung zuständig und mit welchen Kosten ist die Anerkennung verbunden bzw. welche Möglichkeiten der Kostenerstattung gibt es?

Im dritten Teil der Weiterbildung zum Integrationscoach geht es um die Erarbeitung von Stärken und Kompetenzen, falls eine berufliche Neuorientierung ansteht. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über verschiedene Verfahren:

Simulations- und handlungsorientierte Verfahren, Testverfahren und Biografieorientierte Verfahren. Insbesondere werden folgende Verfahren vorgestellt: Hamet, FIT(Foto-Interessen-Test) für den sprachfreien Zugang, Profilpass, Qualipass, Berufswahlpass, Talentkompass, KomPass.

Im Vierten Teil der Weiterbildung zum Integrationscoach wird auf die besondere Ausgangslage von Migranten*innen in der Beratung eingegangen. Viele haben in ihren Heimatländern und auf der Flucht Gewalt erlebt, manche sind traumatisiert. Die Teilnehmenden lernen Ansätze kennen, wie man im pädagogischen Rahmen mit diesen Erfahrungen umgehen und die Migranten*innen ggf. gezielt weitervermitteln kann.

Abschließend werden den Teilnehmenden grundlegende interkulturelle Kompetenzen und Ansätze vermitteln, die den Umgang mit fremden Kulturen erleichtern und für Berater*innen als auch für Migranten*innen hilfreich sind.

Die Weiterbildung kann als Präsenzseminar oder als E-Learning Seminar absolviert werden (siehe Termine).

Termine dieser Weiterbildung

Termine vor Ort

Neue Termine in Planung → Jetzt vormerken

Termine E-Learning

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Inhalte

Rechtliche Rahmenbedingungen für den Zugang zu Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
Formen der Zuwanderung, Ablauf von Asylverfahren und Aufenthaltstitel, Rechtliche Vorgaben, Fristen und Voraussetzungen für den Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, aktueller Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Deutschland

Anerkennung von Qualifikationen
Möglichkeiten der Anerkennung von Schulzeugnissen und Studienabschlüssen, Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen: Ablauf des Verfahrens, Prüfen von Qualifikationen, Qualifikationsanalysen, Organisation von Prüfungen der zuständigen Stellen

Stärken und Kompetenzen bei Neuorientierung erarbeiten
Verfahren zur Kompetenzfeststellung: Simulations- und handlungsorientierte Verfahren, Testverfahren und Biografieorientierte Verfahren. Hamet, FIT für den sprachfreien Zugang, Profilpass, Qualipass, Berufswahlpass, Talentkompass, KomPass.

Psychologische Komponenten
Flucht und Ängste, pädagogischer Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen und Migranten*innen, Netzwerkarbeit

Interkulturelle Kompetenzen
Ethische Ansätze, Emische Ansätze, Analyse kultureller Unterschiedlichkeit, Übungen zum Erwerb interkultureller Kompetenz
 

Ziele

Die Teilnehmenden der Weiterbildung zum Integrationscoach erwerben die Kompetenzen, um jugendliche und erwachsene Migranten*innen bei der Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarktmarkt zu begleiten. Sie sind nach der Weiterbildung in der Lage, Migranten*innen zur möglichen Anerkennung von Qualifikationen und den entsprechenden Verfahren zu beraten. Sie können unterschiedliche Testverfahren zur Ermittlung von Kompetenzen, Zielen und Profilen einsetzen, um Migranten*innen bei einer Neuorientierung zu unterstützen. Sie sind pädagogisch sensibilisiert für die besonderen psychologischen Ausgangslagen von Geflüchteten und erwerben grundlegende interkulturelle Kompetenzen.
 

Methoden

Die Weiterbildung zum Integrationscoach hat einen hohen Praxisbezug: Die Inhalte, Methoden und Materialien werden von den Trainer*innen anhand von Praxisdemonstrationen präsentiert bzw. in Impulsreferaten mit Flipchart oder PowerPoint-Präsentation vorgestellt. In Kleingruppen, Partnerübungen und Rollenspielen erhalten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich die Methoden und bereitgestellten Materialien anzueignen, sodass sie sicher beherrscht, am Arbeitsplatz umgesetzt und eigene Konzepte erstellt werden können. Das Besprechen von Rückfragen sowie Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden wird in moderierten Diskussionen ermöglicht.

Auch in unseren E-Learning Weiterbildungen sind die Trainer*innen durchgehend live und interagieren mit den Teilnehmenden. Inhalte werden wie gewohnt durch Impulsreferate, unterstützt von PowerPoint-Präsentationen und verschiedene Online-Tools, vermittelt. Ebenso möglich sind Live-Demonstrationen, z. B. von Beratungssituationen, Rollenspiele unter den Teilnehmenden und Kleingruppenarbeit in Breakout-Rooms.
 

Zielgruppe

Die Zielgruppe der Weiterbildung zum Integrationscoach ist sehr breit gefächert:
Die Weiterbildung eignet sich für alle Personen, die mit Migranten*innen arbeiten und diese bei der Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beraten. 
Unser E-Learning Angebot ist zudem besonders interessant für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder mit Betreuungspflichten, die eine längere Abwesenheit unmöglich machen. Zudem entfallen Reise- und Übernachtungskosten.

Zielgruppen der Weiterbildung zum Integrationscoach sind zum Beispiel:

  • Mitarbeiter*innen in der Flüchtlingshilfe
  • Mitarbeiter*innen in Jobcentern oder bei der Bundesagentur
  • Mitarbeiter*innen in der Berufsvorbereitung und Berufsberatung
  • Mitarbeiter*innen von Bildungsträgern
  • Mitarbeiter*innen in Behörden und Jugendämtern
  • Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen
  • Mitarbeiter*innen bei zuständigen Stellen für das Anerkennungsverfahren (IHK, HWK usw.)
  • Mitarbeiter*innen in Arbeitslosenzentren
  • Mitarbeiter*innen in Sozialberatungsstellen
  • Bildungsberater*innen
  • u.v.m.

Es gibt keine formalen Zugangsvoraussetzungen. Das Seminar steht allen Interessierten offen.
 

Seminarzeiten

Die Weiterbildung zum Integrationscoach findet an fünf Tagen statt und umfasst 38 Stunden (inkl. Pause) bzw. 41 UE (exkl. Pause).

Die Seminarzeiten sind bei den Präsenz- und E-Learning Seminaren gleich:
1. Tag: 09:00-17:00 Uhr bzw. 10:00-18:00 Uhr
2. Tag: 09:00-17:00 Uhr
3. Tag: 09:00-17:00 Uhr
4. Tag: 09:00-17:00 Uhr
5. Tag: 09:00-15:00 Uhr

Pausenzeiten 
Es wird eine längere Mittagspause (etwa 1,5h) sowie mehrere kleinere Pausen über den Tag verteilt geben. Die Pausenzeiten werden im Seminar individuell zwischen dem*der Dozent*in und den Teilnehmenden abgestimmt.
 

Kosten

Die Weiterbildung zum Integrationscoach kostet als Präsenzveranstaltung: 750 €.
In den Kosten der Weiterbildung enthalten sind die Seminarunterlagen, das Zertifikat sowie Getränke und Snacks an den Seminartagen.

Die Weiterbildung zum Integrationscoach kostet als E-Learning Seminar: 690 €.
In den Kosten enthalten sind die Seminarunterlagen und das Zertifikat als PDF.

Teilnehmendenzahl

Die Anzahl der Teilnehmenden in der Weiterbildung zum Integrationscoach liegt durchschnittlich zwischen 13 und 16. Dabei befinden sich mindestens 6 und maximal 22 Personen in einem Seminar.

Referenten*innen

Die Referentin der Weiterbildung zum Integrationscoach verfügen über viel Praxiserfahrung im Bereich Jobcoaching, Integrationsberatung und Asylrecht.
 

Zertifikat

Bei Abschluss der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. Im Zertifikat werden alle wichtigen Inhalte der Weiterbildung zum Integrationscoach genannt. Das Zertifikat wird vom Institut für Bildungscoaching ausgestellt. Bei E-Learning Seminaren wird Ihnen das Zertifikat als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt.
 

Bewertung

Weiterbildung zum Integrationscoach vom 17.05.-21.05.2021: Gesamtnote 1,2 (E-Learning)
Weiterbildung zum Integrationscoach vom 14.03.-18.03.2022: Gesamtnote 1,3 (E-Learning)
Weiterbildung zum Integrationscoach vom 05.06.-09.06.2023: Gesamtnote 1,3 (E-Learning)

Stimmen

Sehr gut waren die vielfältigen Themen und die Möglichkeit, Themenschwerpunkte in der Gruppe festzulegen.

Eine rundum gelungene, informative und kurzweilige Fortbildung mit Wunsch nach Fortsetzung!

Besonders gefallen hat mir, dass so ein breites Spektrum von Themen und Inhalten rund um die Integration in den Arbeitsmarkt in die Fortbildung integriert war.

Die Dozentin hat die vielfältigen Themen innerhalb einer Woche verständlich, professionell und vertiefend genug behandelt, sodass ich seeehr viel für meine eigene Arbeit aus der Fortbildung mitnehmen kann.

Besonders gut gefallen hat mir die geschaffene Lernatmosphäre. Ich hätte nicht gedacht, dass über ein Online-Seminar ein so gutes Gruppengefühl entstehen kann.

Aufbauangebot

Die Weiterbildung zum Integrationscoach kann einzeln belegt werden. Aufbauend kann dann die Qualifizierung zum*zur Integrationsberater*in für Flüchtlinge und/oder die Qualifizierung zum*zur Berufsberater*in U25 und/oder die Qualifizierung zum*zur Job- und Karriereberater*in Ü25 absolviert werden. Die Qualifizierungen umfassen jeweils insgesamt drei bis vier Module. Die Aufbaumodule können als Präsenzseminare oder als E-Learning Seminare absolviert werden. Auch Mischungen sind möglich.

Eine Übersicht über die Aufbaumöglichkeiten finden Sie hier:

Aufbaumöglichkeiten Integrationscoach

Passende Weiterbildungen

Qualifizierung zum*zur Berufsberater*in U25

Die Teilnehmenden erwerben methodische und inhaltliche Kenntnisse, um junge Menschen in verschiedenen Berufsfindungsphasen professionell zu begleiten und zu beraten. Für Lehrkräfte und Fachkräfte in der berufsbezogenen Jugendhilfe und in Jobcentern. Thema:Berufswahl Termine und Details

Qualifizierung zum*zur Integrationsberater*in für Flüchtlinge

Die Teilnehmenden erwerben methodische und inhaltliche Kompetenzen, um Geflüchtete systemisch zu beraten und zu begleiten – beim Spracherwerb, bei der Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration sowie bei weiteren Hürden im Integrationsprozess. Für Lehrkräfte und Fachkräfte in der Integrationsberatung. Thema:Integration / Migration Termine und Details

Qualifizierung zum*zur Job- und Karriereberater*in Ü25

Die Teilnehmenden erlernen methodische und inhaltliche Kompetenzen für die umfassende Beratung Erwachsener in der beruflichen Neuorientierung und/oder Arbeitsuchender mit Vermittlungshemmnissen. Für Fachkräfte der Arbeitsagentur, der Jobcenter, Träger in der Personalwirtschaft und Migrationsberatung. Thema:Job / Karriere Termine und Details

Hintergrundwissen

Wo arbeitet ein Integrationscoach?

Integrationscoaches können als Fachkräfte in Schulen, Integrationskursen, Deutschkursen, Arbeitsagenturen, Anerkennungsstellen bei IHK und HWK, in Maßnahmen in der Jugendberufshilfe in Maßnahmen bei Bildungsträgern oder als selbstständige Coaches und Trainer*innen im Bereich Integrationsberatung tätig sein.

Wie arbeitet ein Integrationscoach?

Je nach Aufgabenfeld kann die Arbeit des Integrationscoaches unterschiedlich aussehen. Geht es um das Asylverfahren, nimmt er*sie eine Bestandsaufnahme vor, erläutert dem*der Coachee die einzelnen Schritte, unterstützt bei den Behördengängen und bei der Einhaltung von Fristen. Ähnliches gilt bei der Anerkennung von (Berufs-) Qualifikationen. 

Bei der beruflichen (Neu-) Orientierung nutzt der Integrationscoach verschiedene Verfahren, um die Kompetenzen des*der Coachee zu ermitteln und daraus ressourcenorientiert neue Perspektiven zu entwickeln. Zeigen sich im Coaching Anzeichen von Traumatisierung, nutzt der*die Coach sein Netzwerk, um den*die Coachee kompetent weiterzuvermitteln.

Was verdient ein Integrationscoach?

Integrationscoaches sind häufig festangestellt in der Beratung von geflüchteten und zugewanderten Personen, zum Beispiel als Sozialpädagogen*innen. Je nach Stadt und Unternehmen verdienen sie dabei zwischen 2.400 Euro und 3.100 Euro

Daneben kann ein Integrationscoach auch freiberuflich tätig sein. Hierbei veranschlagte Stundensätze sind deutlich von der Zielgruppe, der Region und einer möglichen Förderung von staatlicher Stelle abhängig.

Was macht ein Integrationscoach?

Ein Integrationscoach berät als Fachkraft Klienten*innen im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) und Aufenthaltsgesetz (AufenthG) sowie SGB III (Arbeitsvermittlung) – hinsichtlich des Asylverfahrens, finanzieller Leistungen, Möglichkeiten der Anerkennung von (Berufs-) Qualifikationen sowie das Ermitteln und Nutzen vorhandener Kompetenzen.

Wie wird man Integrationscoach?

Es gibt nicht die eine Ausbildung zum Integrationscoach, denn die rechtlichen Grundlagen im Integrationsbereich und die Anerkennungsmöglichkeiten können auf verschiedenen Wegen und Formaten erworben werden.

Ebenso wichtig ist es, sich psychologische (v. a. zu Traumata) und interkulturelle Kompetenzen anzueignen, wie z. B. in unserer Weiterbildung zum Integrationscoach.

Wer kann Integrationscoach werden?

Jede Person kann Integrationscoach werden – unabhängig von den Vorkenntnissen. Für den Erfolg in der Tätigkeit ist jedoch wichtig, sich fundiertes Wissen im Bereich Recht und Anerkennung von Qualifikationen anzueignen, da hier bereits kleine Fallstricke weitreichende Auswirkungen für den*die Coachee haben können. 

Hier bedarf es also auch einer großen Sensibilität dem*der zu begleitenden Zielgruppe gegenüber – vor allem auch wenn es um Ängste und Traumata geht.

Wer darf sich Integrationscoach nennen?

Der Begriff „Integrationscoach“ ist nicht geschützt – daher kann sich jede Person auch so nennen. Erfahrungsgemäß trägt jedoch nicht der Titel zum Gelingen bei, sondern dass sich der Integrationscoach sicher in den verschiedenen Themenbereichen bewegt und seinen*ihren Coachee versiert sowie zugewandt dort durchlotst. Hilfreich ist hier auch ein gut geknüpftes Netzwerk.

Anmeldung

Sie können über unser Anmeldeformular den Anmeldebogen für diese Weiterbildung anfordern. Wählen Sie dazu einen der Termine aus und ergänzen Sie Ihre persönlichen Angaben.

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