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Teilnehmer*in erklärt gestikulierend eine Situation in der Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach

Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach

Als Präsenzseminar

Dauer

4 Tage

Kosten
650 €

Als E-Learning

Dauer

4 Tage

Kosten
590 €

„Die Welt in der wir leben entsteht aus der Qualität unserer Beziehungen“ Martin Buber

Im menschlichen Miteinander spielt die Beziehungsgestaltung und damit die Qualität, die unsere Beziehungen haben, eine bedeutende Rolle.

Konflikte, Auseinandersetzungen und Missverständnisse sind Teil zwischenmenschlicher Interaktionen. Solange sie konstruktiv und schließlich verbindend gestaltet werden, haben diese Herausforderungen einen wichtigen Stellenwert, denn in Auseinandersetzungen und Reibungen steckt enormes Wachstumspotenzial.

Viele Konflikte jedoch wirken sich destruktiv, gewaltvoll und trennend aus. Die Themen und Herausforderungen unserer gegenwärtigen Gesellschaft beschäftigen und betreffen uns alle – individuell und in unseren jeweiligen Kontexten. Unsicherheit, Ängste, Überforderung und Orientierungslosigkeit breiten sich zunehmend aus und füttern Konfliktpotentiale. So berichten laut einer bundesweiten Untersuchung der Hochschule Darmstadt, an der über 30 Behörden teilnahmen, 100 Prozent der Befragten von verbalen Konflikten mit Kunden*innen, darunter auch Drohungen und Beleidigungen. 13 % berichteten sogar von körperlicher Gewalt. Was können Fachkräfte tun, um solchen Situationen vorzubeugen?

Genau hier setzt die Weiterbildung zum systemischen Deeskalationscoach an. Sie richtet sich an Fachkräfte in Behörden, Schulen und im Gesundheits- sowie Sozialwesen, die eine fundierte Weiterentwicklung zu den Themen Konflikte, Konfliktprävention, konstruktiver Umgang mit Konflikten und Deeskalation wünschen. Darüber hinaus eignet sich die Weiterbildung auch für Personen aus anderen beruflichen Kontexten, die Interesse an der systemischen Haltung und am konstruktiven Umgang mit Konflikten haben und lernen möchten, Gespräche, Situationen und Umgangsweisen verbindend und gleichwürdig zu gestalten und Konfliktgeschehen zu deeskalieren.

Mit einer konsequent systemischen Haltung, einem wertschätzenden Menschenbild und der Integration verschiedenster interdisziplinärer Modelle können Gefahren erkannt und Konflikte minimiert und deeskaliert werden. Entscheidend ist die eigene Haltung, um intervenieren zu können, wenn sich Konflikte bereits anbahnen.

Im ersten Teil der Weiterbildung werden die Grundlagen des Systemischen Ansatzes vorgestellt. Durch eine systemisch-konstruktivistische Betrachtungsweise von Konflikten und den dahinterliegenden Strukturen wird die Problem- und Lösungsanalyse umfassender und kann so zur aktiven Gestaltung von schwierigen und aufgeladenen Situationen beitragen.

Im zweiten Teil der Weiterbildung werden die verschiedenen Formen von Konflikten näher beleuchtet: Welche Konfliktarten gibt es und wie nehme ich sie wahr? Welche Eskalationsstufen gibt es und wie können Reaktionen auf den verschiedenen Eskalationsstufen aussehen?
Im dritten Teil der Weiterbildung lernen die Teilnehmenden verschiedene Techniken zur Konflikt- und Gewaltprävention kennen und übertragen diese auf ihren Arbeitsplatz. Die Grundfrage lautet dabei: Wie kann ich meinen Arbeitsplatz präventiv sicherer gestalten und welche Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung habe ich, um präventiv auf sich anbahnende Konflikte einzuwirken? Hier liegt der Fokus auf der konkreten räumlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes, als auch auf der Grenzziehung in Beziehung: Sei es durch gezielte Kommunikation oder durch nonverbale Möglichkeiten der Gewaltprävention, Ankern, Spiegeln und Achtsamkeit.

Im vierten und wichtigsten Teil werden geht es um Kommunikation und konkrete Methoden im Umgang mit Inneren und äußeren Konflikten. Mit welchen Gesprächstechniken kann man angespannte Situationen gezielt deeskalieren und lösungsorientiert moderieren, sodass eine Atmosphäre entsteht, in der sich alle Gesprächspartner wohlfühlen und Kommunikation auf Augenhöhe stattfinden kann. Welchen Einfluss hat meine Körpersprache und die nonverbale Kommunikation auf den Konflikt? Wie können schwierige Entscheidungen wertschätzend und unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse kommuniziert werden? In Live-Demonstrationen, in Kleingruppenarbeit und in Rollenspielen üben die Teilnehmenden verschiedene Techniken und Methoden ein: Reframing von Konflikten, Kommunikationsmethoden der gewaltfreien Kommunikation. Neben äußeren Konflikten, werden hier im Sinne der Selbstreflexion gezielt auch innere Konflikte thematisiert sowie der wertschätzende und lösungsfokussierte Umgang mit ihnen.

Im letzten Teil der Weiterbildung geht es um die Selbstwahrnehmung und den persönlichen Umgang mit herausfordernden Situationen: Wie reagiere ich auf Konflikte? Wie und wo zeigen sich Konflikte auf der körperlichen Ebene? Welche Möglichkeiten der Entspannung gibt es in belastenden Situationen?

Die Weiterbildung kann als Präsenzseminar oder als E-Learning Seminar absolviert werden.

Bitte beachten Sie: In diesem Seminar stehen die kommunikative Konfliktbearbeitung und Coachingprozessgestaltung im Vordergrund, um möglichst präventiv eskalierende Tendenzen aufzuspüren und diesen entgegenzuwirken. Es werden keine körperlichen Deeskalations- oder gewaltabwehrenden Techniken vermittelt.

Termine dieser Weiterbildung

Termine vor Ort

Berlin
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Termine E-Learning

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Inhalte

Systemische Theorie, Haltung und Werte
Systemische Betrachtung von Konflikten und deren Deeskalation, das Modell des Konstruktivismus in der Konfliktprävention, Grenzziehung und Bedürfnisse, Schaffung von Win-Win-Situationen, Haltung

Definition von Konflikten
Was sind Konflikte und wie nehmen wir sie wahr? Konfliktarten und -typen, Eskalationsstufen

Konfliktprävention
Kommunikative Präventionstechniken: Ankern, Spiegeln und Achtsamkeit; Wie gestalte ich mir meinen Arbeitsplatz sicher?

Systemische Methoden & Techniken zur Konfliktlösung und Deeskalation
Reframing des Konflikts durch Sichtbarmachen der unbewussten Bedürfnisse, Interessen und Ziele; Arbeit mit inneren Anteilen; Kommunikationsmethoden der gewaltfreien Kommunikation; Rollenspiele

Umgang mit Körper und Sprache
Übungen zur eigenen Körperwahrnehmung, Atmung & Stimme, Entspannungsübungen für den Alltag
 

Ziele

Die Teilnehmenden erwerben ein fundiertes Wissen über den systemischen Ansatz, insbesondere über die Bedeutung des Konstruktivismus in der Gewaltprävention.
Sie lernen unterschiedliche Konfliktarten & -typen kennen und einzuordnen, was eine gezielte Intervention ermöglicht. Zudem werden Strategien zur Gewaltprävention vorgestellt und auf den eigenen Arbeitsplatz übertragen.
Die Teilnehmenden lernen, welche Wirkung Körpersprache und nonverbale Kommunikation auf die Gesprächspartner*innen haben. Durch die praktische Anwendung verschiedener Gesprächsmethoden werden gemeinsam Lösungsstrategien entwickelt und eingeübt, um Konflikte friedlich zu klären und der Entstehung von Gewalt entgegenzutreten. Die Teilnehmenden erhalten zudem die Gelegenheit, ihre eigenen Bedürfnisse und das eigene Konfliktverhalten zu reflektieren.
 

Methoden

Die Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach hat einen hohen Praxisbezug: Die lösungsorientierten Methoden werden von den Trainer*innen anhand von Praxisdemonstrationen präsentiert bzw. in Impulsreferaten mit Flipchart oder PowerPoint-Präsentation vorgestellt. Anschließend werden die Techniken in Kleingruppen, Partnerübungen und Rollenspielen eingeübt, sodass sie sicher beherrscht und am Arbeitsplatz umgesetzt werden können. Das Besprechen von Rückfragen sowie Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden wird in moderierten Diskussionen ermöglicht. 

Auch in unseren E-Learning Weiterbildungen sind die Trainer*innen durchgehend live und interagieren mit den Teilnehmenden. Inhalte werden wie gewohnt durch Impulsreferate, unterstützt von PowerPoint-Präsentationen und verschiedene Online-Tools, vermittelt. Ebenso möglich sind Live-Demonstrationen, z. B. von Beratungssituationen, Rollenspiele unter den Teilnehmenden und Kleingruppenarbeit in Breakout-Rooms.
 

Zielgruppe

Zielgruppe der Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach sind Fachkräfte in Behörden, Schulen und im Gesundheits- sowie Sozialwesen, die sich im Themenfeld der Deeskalation und der Konfliktprävention weiterbilden möchten. 

Unser E-Learning Angebot ist zudem besonders interessant für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder mit Betreuungspflichten, die eine längere Abwesenheit unmöglich machen. Zudem entfallen Reise- und Übernachtungskosten.

Zur Zielgruppe Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach gehören u.a.:

  • Fachkräfte im Sozialwesen
  • Fachkräfte im Gesundheitswesen
  • Fachkräfte in Behörden und Verwaltungen
  • Fachkräfte in Jobcentern
  • Fachkräfte in Flüchtlingsunterkünften
  • Beratungsfachkräfte allgemein
  • Lehrer*innen
  • Schulsozialarbeiter*innen
  • Sozialpädagogen*innen und Sozialarbeiter*innen
  • Erzieher*innen
  • Gruppenleiter*innen
  • Pädagogische Fachkräfte in der Jugendhilfe
  • u.v.m.

Es gibt keine formalen Zugangsvoraussetzungen. Das Seminar steht allen Interessierten offen.
 

Seminarzeiten

Die Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach findet an vier Tagen statt und umfasst 30 Stunden (inkl. Pausen) bzw. 33 UE (exkl. Pause).

Die Seminarzeiten sind bei den Präsenz- und E-Learning Seminaren gleich:
1. Tag: 09:00-17:00 Uhr bzw. 10:00 -18:00 Uhr
2. Tag: 09:00-17:00 Uhr
3. Tag: 09:00-17:00 Uhr
4. Tag: 09:00-15:00 Uhr

Pausenzeiten 
Es wird eine längere Mittagspause (etwa 1,5h) sowie mehrere kleinere Pausen über den Tag verteilt geben. Die Pausenzeiten werden im Seminar individuell zwischen dem*der Dozent*in und den Teilnehmenden abgestimmt.

Kosten

Die Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach kostet als Präsenzveranstaltung: 650 €.
In den Kosten der Weiterbildung enthalten sind die Seminarunterlagen, das Zertifikat sowie Getränke und Snacks an den Seminartagen.

Die Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach kostet als E-Learning Seminar: 590 €.
In den Kosten enthalten sind die Seminarunterlagen und das Zertifikat als PDF.

Teilnehmendenzahl

Die Anzahl der Teilnehmenden in der Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach liegt durchschnittlich zwischen 13 und 16. Dabei befinden sich mindestens 6 und maximal 20 Personen in einem Seminar.

Referenten*innen

Die Referenten*innen der Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach verfügen über eine mehrjährige Coaching-Ausbildung und viel Praxiserfahrung:
 

Zertifizierung

Die Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach ist vom QRC - Qualitätsring Coaching und Beratung e. V. mit 26 CCE-Punkten zertifiziert.

Zertifikat

Bei Abschluss der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.
Im Zertifikat werden alle wichtigen Inhalte der Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach genannt. Das Zertifikat wird vom Institut für Bildungscoaching ausgestellt. Bei E-Learning Seminaren wird Ihnen das Zertifikat als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt.
 

Bewertung

Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach 22.03.-25.03.2021: Gesamtnote 1,4 (E-Learning)
Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach 18.10.-21.10.2021: Gesamtnote 1,3 (Präsenz)
Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach 07.03.-10.03.2022: Gesamtnote 1,3 (E-Learning)
 

Stimmen

Es war ein Wachrütteln die eigene Haltung zu reflektieren - sowohl beruflich als auch privat.

Erkenntnisreiche, bestätigende, fördernde Selbsterfahrung, welche neue Strategien und Ideen in meinen Handlungskoffer gelegt hat.

Eine Schatzkiste an Methoden.

Aufbauangebot

Die Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach kann einzeln belegt werden. Aufbauend kann dann die Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in absolviert werden. Das Aufbauangebot umfasst 10 Tage und drei Module. Die Basisausbildung kann optional als E-Learning oder als Präsenzveranstaltung absolviert werden.
Die Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach ist außerdem ein Aufbaumodul der Qualifizierung zum*zur Berater*in für Stressbewältigung und kann hierfür angerechnet werden. Die Aufbaumodule können als Präsenzseminare oder als E-Learning Seminare absolviert werden. Auch Mischungen sind möglich.

Hier finden Sie eine Übersicht über Aufbaumöglichkeiten:

Aufbaumöglichkeiten Systemischer Deeskalationscoach

 

Passende Weiterbildungen

Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in

Die Teilnehmenden erwerben fundiertes Anwendungswissen über systemisches Denken, den systemischen Beratungsprozess sowie über systemische Kernmethoden. Für Fachkräfte in der Beratungsarbeit. Thema:Beratung / Coaching Termine und Details

Qualifizierung zum*zur Berater*in für Stressbewältigung

Es werden die methodischen und inhaltlichen Kenntnisse vermittelt, um Belastungssituationen im beruflichen und privaten Alltag kompetent zu begegnen und dieses Wissen in Beratungskontexten weiterzugeben. Für Fachkräfte, die im psychosozialen Bereich mit verschiedenen Zielgruppen arbeiten. Thema:Resilienz / Stress / Achtsamkeit Termine und Details

Hintergrundwissen

Was macht ein systemischer Deeskalationscoach?

Ein systemischer Deeskalationscoach unterstützt und begleitet Coachees bei der Bewältigung von Konfliktsituationen. Durch die Anwendung verschiedener Gesprächsmethoden werden gemeinsam Lösungsstrategien entwickelt und eingeübt, um Konflikte friedlich zu klären. 

Dabei werden Elemente des systemischen Beratungsansatzes und der gewaltfreien Kommunikation verknüpft. Ziel ist es, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten, bevor sie eskalieren

Wie wird man systemischer Deeskalationscoach?

Der systemische Ansatz eignet sich für die Lösung von Konflikten so gut, da er alle Sichtweisen der Konfliktpartner*innen beleuchtet und Verständnis für das Gegenüber erzeugen kann. Unsere 4-tägige Weiterbildung zum systemischen Deeskalationscoach eignet sich als Zusatzqualifikation für alle Fachkräfte, die beratend tätig sind.

Wer kann systemischer Deeskalationscoach werden?

Mit der entsprechenden Weiterbildung und vor allem der Offenheit, sich auf das Gegenüber einzulassen, sowie einem wertschätzenden Menschenbild, kann jede*r systemischer Deeskalationscoach werden. Konkretes Vorwissen ist nicht notwendig, da der systemische Ansatz universell zugänglich und damit auch einsetzbar ist.

Häufig entscheiden sich Fachkräfte in der Jugendarbeit, externe Coaches und Berater*innen für diese Zusatzqualifikation, um entsprechende Methoden in ihrem Arbeitsalltag einzusetzen.

Wer darf sich systemischer Deeskalationscoach nennen?

Da der Begriff „systemischer Deeskalationscoach“ nicht geschützt ist, kann der Titel frei genutzt werden. Dennoch sollte dieser auch mit entsprechendem Wissen und Erfahrung gefüllt sein. Im Deeskalationscoaching geht es darum, Personen in Konfliktsituationen zu unterstützen und angespannte Situationen gezielt zu deeskalieren. 

Wo arbeitet ein systemischer Deeskalationscoach?

Fachkräfte mit einer Zusatzqualifikation zum Systemischen Deeskalationscoach finden sich häufig in den unterschiedlichsten psychosozialen Kontexten, in denen es zu Konflikten kommen kann, zum Beispiel in Beratungsstellen, in Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in verschiedenen Ämtern, Behörden und Maßnahmen. Häufig haben aber auch freiberufliche Coaches eine entsprechende Qualifikation, um gemeinsam mit ihren Coachees Konflikte zu bearbeiten.

Wie arbeitet ein systemischer Deeskalationscoach?

Systemische Methoden in der Konfliktbearbeitung können neue Zugänge schaffen und Perspektiven eröffnen. Der systemische Beratungsansatz vereint diese verschiedenen Perspektiven und sorgt für Reflexion und gegenseitiges Verständnis

Mit entsprechenden Gesprächstechniken aus der Gewaltfreien Kommunikation können zudem angespannte Situationen gezielt moderiert und deeskaliert werden, sodass eine Atmosphäre entsteht, in der sich alle Beteiligten gesehen und wohlfühlen 

Was verdient ein systemischer Deeskalationscoach?

Da es sich beim systemische Deeskalationscoaching in den meisten Fällen um eine Zusatzqualifikation von Fachkräften handelt, kann die Frage so pauschal nicht beantwortet werden. Zudem hängt der Verdienst von verschiedenen Faktoren ab: ist der*die Coach angestellt oder freiberuflich tätig, findet das Coaching in der Stadt oder im ländlichen Raum statt, handelt es sich um psychosoziale Arbeitsfelder oder einen Auftrag in einem Unternehmen? 

Bei angestellten Coaches orientieren sich die Gehälter an denen von Sozialpädagogen*innen im öffentlichen Dienst und sie verdienen zwischen 2.400 und 3.100 Euro brutto monatlich, auch hier gibt es regionale Unterschiede. 

Selbstständige Coaches hingegen gestalten ihren Stundensatz selbst und passen diesen ebenso an die Region und die Zielgruppe an. Dabei bewegen sich die Stundensätze für ein privates Einzelcoaching zwischen 60 und 120 Euro.

Anmeldung

Sie können über unser Anmeldeformular den Anmeldebogen für diese Weiterbildung anfordern. Wählen Sie dazu einen der Termine aus und ergänzen Sie Ihre persönlichen Angaben.

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