Arbeitszeugnis selbst schreiben Fluch oder Segen?

Das Arbeitszeugnis selbst verfassen – das klingt zunächst verlockend. Schnell ist jedoch die Sorge präsent, ob man sich damit nicht selbst schadet. Arbeitsrechtler Alexander Birkhahn erklärt im Spiegel-Interview, welche Aspekte es zu beachten gilt.

Schwieriges Verhalten im Arbeitsumfeld

Wie geht man als Vorgesetzte*r mit Mitarbeitenden um, die den Arbeitsprozess beeinträchtigen? Führungskräftetrainerin Kathrein Lammert rät im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, zunächst auf die Ursachen zu schauen und dann gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Wichtig dabei: konsequent sein.

ADHS in der Berufswelt

Eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, ist im Bereich Schule in den letzten Jahren immer wieder ein präsentes Thema. Oft vernachlässigt wird jedoch, dass auch Erwachsene ADHS haben können und sie dies im Berufsalltag vor etliche Herausforderungen stellt. Der Psychiater und Psychotherapeut Heiner Lachenmeier erklärt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, wie diese Herausforderungen aussehen und wie sich ADHS auch positiv auswirken kann.

Hobbys im Lebenslauf - Ja oder Nein?

Üblicherweise findet sich auf jedem Lebenslauf ein Abschnitt zu den Hobbys des*der Bewerbenden, der einen Einblick in die privaten Interessen abseits der Arbeit vermitteln soll. Gut so, sagt Jobcoach Selma Kuyas – allerdings sollten Bewerbende ihrer Meinung nach auch bei der Beschreibung ihrer Hobbys einiges beachten, um beim Arbeitgebenden keinen falschen Eindruck zu erwecken. In diesem Spiegel-Artikel fasst sie die wichtigsten Dos und Don’ts zusammen.

Einblicke ins Jobcoaching

Sorgen, Probleme oder Selbstzweifel im Berufsalltag kennt wohl jede*r, sich diesbezüglich professionellen Rat bei einem Jobcoach einzuholen, machen aber wohl die Wenigsten. Einen spannenden Einblick, wie ein Jobcoaching ablaufen kann, gibt der Podcast „Jobstories“ des Bayrischen Rundfunks mit Coach Gianna Possehl. In live mitgeschnittenen Coachingsessions werden Themen wie Jobwechsel, Zeitmanagement oder Selbstzweifel, behandelt und erste Lösungswege aufgezeigt.

Bildungsprämie erzählt Geschichten

Über 375.000 Personen haben in den vergangenen Jahren die Bildungsprämie genutzt, um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Und hinter jeder Bildungsprämie steckt auch eine ganz persönliche Geschichte, wie dies der entscheidende Baustein für eine berufliche (Neu-)Entwicklung war. Einige der Weiterbildungsgeschichten werden auf der Internetseite der Bildungsprämie erzählt. Übrigens können Sie die Bildungsprämie auch für die Teilnahme an unseren Seminaren nutzen. Weitere Infos dazu finden Sie auf unserer Internetseite.

Neue Regelung: Wer übernimmt die Unfallversicherung im Homeoffice?

Mit dem kürzlich beschlossenen Betriebsrätemodernisierungsgesetz wurden nicht nur verbesserte Regelungen für die Arbeit im Betriebsrat geschaffen, sondern auch Entscheidendes für den Unfallversicherungsschutz von Mitarbeitenden im Homeoffice festgeschrieben. Die Details fasst der Paritätische zusammen.

EuGH stärkt Recht auf gleichen Lohn

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – und das gilt auch für gleichwertige Arbeit. So entschied kürzlich der Europäische Gerichtshof und stärkt damit vor allem die Rechte von Arbeitnehmerinnen. Dennoch bleiben durch das Urteil einige Fragen offen. Was genau, fasst ein Artikel des Spiegels zusammen.

Fünf Tipps gegen Zeitfresser im Job  

Die To-Do-Liste wird immer länger, auf dem Schreibtisch stapeln sich die Unterlagen – viele Menschen kennen das Problem: zu viele Aufgaben, zu wenig Zeit. Die Coachin Sabina Nawaz zeigt in diesem Artikel fünf typische Fehler auf und gibt Tipps, mit denen Zeitfresser erkannt und eliminiert werden können.

Bürokratie bremst Gründer*innen aus

Bürokratie ist ein Hemmschuh bei der Gründung eines Start-Ups – das legt zumindest eine kürzlich veröffentlichte Studie nahe. Diese gibt an, wie lange es 2020 in einzelnen deutschen Städten dauerte, bis ein Start-Up im Handelsregister eingetragen war, in Kassel bspw. 102 Tage. Das Problem daran: Die Statistik basiert auf unterschiedlichen Daten, die Gründe der Verzögerung sind häufig nicht klar, der Imageschaden für die Regionen ist jedoch enorm. Kommunen und Amtsgerichte sind daher nun aufgebracht, Unternehmer*innen sehen sich in ihrer Meinung jedoch bestätigt. Wie genau die Lage in der Gründer*innen-Szene Deutschlands aussieht, fasst die WirtschaftsWoche zusammen.

Tipps von der Beraterin: Wie gehe ich mit einer Beförderung um?

Karriere machen – für Viele scheint das selbstverständlich zu sein. Doch immer mehr Arbeitnehmende fühlen sich in der auf Aufstieg und Erfolg getrimmten Arbeitswelt zunehmend unwohl und würden Aufstiegsmöglichkeiten gerne ablehnen, obwohl sie die Kompetenz dafür hätten. Welche Fragen man sich stellen sollte und wie man umsichtig eine Beförderung ablehnt, ohne undankbar zu erscheinen, erklärt Unternehmensberaterin Patricia Thompson im Spiegel.

Studie zeigt: Frauen wollen mehr, Männer wollen weniger arbeiten

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Bertelsmann Stiftung befasste sich mit der gewünschten und der tatsächlichen Arbeitszeit von Arbeitnehmenden in Deutschland. Dabei wurde deutlich, dass mehr Frauen als Männer ihre Arbeitsstunden erhöhen, dagegen jedoch mehr Männer als Frauen ihre Arbeitszeit minimieren möchten. Das gleicht sich doch aus, sollte man meinen. Doch vor allem in der Corona-Pandemie haben sich Wunsch und Wirklichkeit wieder mehr auseinander bewegt, u.a. wegen eingeschränkter Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. Die Ergebnisse werden hier näher erläutert.

Rückkehr in Vollzeit, aber wie?

Seit einigen Jahren gibt es für Mitarbeitende in Teilzeit den Rechtsanspruch, wieder in Vollzeitbeschäftigung zurückzukehren. Was zunächst nach einfacher Mathematik klingt, lässt sich in der Praxis jedoch nicht immer so leicht umsetzen. Häufig betroffen sind von diesem Dilemma Frauen, die sich zugunsten der familiären Betreuung für eine temporäre Teilzeit entschieden haben. Der Spiegel  fasst zusammen, wie die rechtliche Lage ist und wo Stolpersteine lauern.

Der Berufseinstieg hat viele Facetten

Der erste richtige Job – für viele ein aufregender, herausfordernder oder auch ernüchternder Moment. Der Spiegel lässt in seiner Reihe „Mein erstes Jahr im Job“ Berufseinsteiger*innen in verschiedenen Branchen zu Wort kommen, die von ihrem ersten Berufsjahr berichten. Neben klassischen Berufen, wie Lehrerin oder Bürokauffrau, gibt es auch Einblicke in die Recyclingbranche oder Politik. So erzählt Aminata Touré, jüngste Landtagsvizepräsidentin, von ihrem Weg in die Politik, und dass ein Politikstudium nicht unbedingt ausschlaggebend dafür war.

Studie zeigt: Viele Mitarbeitende benötigen neue Qualifikationen

Eine Studie des McKinsey Global Institute zeigte kürzlich, dass sich bis 2030 etwa 10,5 Millionen Mitarbeitende in Deutschland neue Qualifikationen aneignen oder beruflich neu orientieren müssen. Grund hierfür sind die erwartenden Umbrüche durch die Automatisierung und Digitalisierung, die durch die Corona-Pandemie noch weiter verstärkt wurden. Die Studienergebnisse und Hintergründe stellt die Frankfurter Allgemeine Zeitung in einem Artikel zusammen.

Arbeitslosigkeit belastet psychische Gesundheit

Neben den psychischen Erkrankungen nimmt auch die Zahl der Arbeitslosen in der Corona-Krise zu. Dabei ist diese Personengruppe besonders gefährdet, psychisch zu erkranken. Der Psychologe Karsten Paul untersucht seit 20 Jahren, wie sich Arbeitslosigkeit auf die Menschen auswirkt. Im Gespräch mit der Zeit gibt er Einblicke in seine Forschungsergebnisse und Tipps, wie man mit dem Jobverlust derzeit umgehen kann.

Trotz Corona: Demografischer Wandel bestimmt Arbeitsmarkt der Zukunft

Je länger die Corona-Pandemie das aktuelle Geschehen beherrscht, umso größer wird die Frage bzw. die Sorge, welchen Einfluss dies auf den Arbeitsmarkt in Deutschland haben wird. Der aktuelle IAB-Kurzbericht 1/2021 konstatiert jedoch, dass trotz derzeitig angespannter Lage nach wie vor das Altern der Erwerbstätigen auf lange Sicht den Wandel des Arbeitsmarktes bestimmen wird. Ebenso entscheidend sind die regionalen Unterschiede im Strukturwandel.

Tipps vom Karriere-Coach für 2021

Das neue Jahr ist angebrochen – Zeit für ein paar gute Vorsätze außerhalb der beruflichen Komfortzone. In diesem Spiegel-Artikel werden acht potenzielle Ziele mit den richtig gestellten Fragen herausgegriffen, um neue Ansätze und Perspektiven gegenüber der eigenen Person zu reflektieren.

Sind digitale Bewerbungsgespräche eine gute Alternative?

Bewerbungsgespräche finden immer häufiger in digitaler Form statt. Arbeits- und Organisationspsychologe Klaus Melchers hat hierzu nun untersucht, ob das Format des Gespräches Einfluss auf die Erfolgschancen des*der Bewerber*in hat. Tatsächlich fallen die Bewerbungsgespräche online häufig schlechter aus, ergab seine Studie. Die Süddeutsche Zeitung analysiert im Interview die Ergebnisse.

Und plötzlich war der*die Bewerber*in weg

Ghosting, eine Form des plötzlichen Kontaktabbruchs, bei der eine Partei im Unklaren über die Gründe der plötzlichen Funkstille gelassen wird, manifestierte sich in den letzten Jahren vor allem in sozialen Medien und Dating-Apps als neue Umgangsform. Diese hält nun auch Einzug in die Arbeitswelt, wenn Bewerber*innen oder Arbeitnehmer*innen sich plötzlich nicht mehr beim Arbeitgeber melden. Über die möglichen, weitreichenden Folgen für Bewerber*innen und Arbeitgeber*innen, aber auch individuelle Beweggründe sprechen im Spiegel-Artikel eine Arbeitsvermittlerin, ein Arbeitnehmer und ein Anwalt für Arbeitsrecht.