Studie zeigt: Mehr Flexibilität, weniger Verantwortung gewünscht

Die aktuelle Studie der “Initiative Chefsache” zeigt, dass sich Mitarbeitende und Vorgesetzte immer besser im neuen Arbeitsalltag mit flexibleren Arbeitsmodellen und -abläufen organisieren. Hierfür wurden im Januar, April und September 2020 je mehr als 1.000 Personen befragt. Die Ergebnisse der Studie legen aber auch offen, dass immer weniger Arbeitnehmer*innen eine Führungsposition anstreben. Mehr zur Studie und zu den Ergebnissen fasst der Spiegel in einem Artikel zusammen.

Berufseinsteiger müssen besser angelernt werden

Wird ein*e Berufseinsteiger*in gut eingelernt, ist er*sie auf lange Sicht eine bessere Arbeitskraft. Das belegen Studien immer wieder, die Realität zeichnet jedoch häufig ein anderes Bild. Wo genau die Probleme liegen und wie eine gute Einarbeitung aussehen könnte, stellt jetzt.de vor.

Geschlechtliche Identität im Job häufig nicht bekannt 

Diskriminierung am Arbeitsplatz ist nach wie vor aktuell – vor allem auch für Homosexuelle und Transmenschen, wie eine Studie des Deutschen Instituts der Wirtschaftsforschung (DIW) und der Universität Bielefeld kürzlich offenlegte. So halten viele Betroffene nicht nur ihre geschlechtliche Identität geheim – die verdeckte Diskriminierung zeigt sich auch in der Beschäftigung Hochqualifizierter in niedrigqualifizierten Bereichen und der Wahl der Berufsbranche. Die Ergebnisse der Studie hat tagesschau.de zusammengefasst. 

Die Gefahr der Hochstapelei im Lebenslauf 

Der Lebenslauf dient Personalern*innen als gute Übersicht, welche Stationen die einzelnen Bewerber*innen bereits absolviert und welche Kompetenzen sie hierbei erworben haben. Es lohnt sich also, Zeit und Energie zu investieren. So mancher versucht hierbei jedoch auch, Lücken zu kaschieren oder Praktika als Festanstellung umzuwidmen. Für den einen mag das ein Kavaliersdelikt sein, doch tatsächlich kann sich dies negativ auf den Bewerbungsprozess auswirken, sogar strafrechtliche Verfahren können drohen. Zeit Campus hat sich diesem Phänomen ausführlich gewidmet. 

Studie zeigt: Teilqualifizierung erhöht Chancen für Quereinsteiger 

Eine kürzlich von der Bertelsmann-Stiftung durchgeführte Studie hat offengelegt, dass Unternehmen mehr nach Fachkräften mit Spezialwissen suchen und damit die Chancen von Quereinsteigern und Personen ohne Berufsabschluss erhöht sind. Problem dabei ist: Diese können ihre vertieften Kenntnisse nur schwerlich nachweisen und fallen so häufig durchs Raster. Die Studie schlägt nun vor, für Bewerber*innen über 25 Jahre ein zweites Ausbildungssystem zu schaffen, in welchem nicht komplette Ausbildungen, sondern nur individuell erforderliche Teilqualifizierungen absolviert werden. Mehr zur Studie und zu den Forderungen fasst ein Artikel des Spiegels zusammen. 

Bin ich als Führungskraft geeignet? 

Egal ob die Führungsposition angestrebt wird oder man „ungewollt“ dort landet – viele Fachkräfte stellen sich irgendwann die Frage, ob sie als Führungskraft geeignet sind. In einem Spiegel-Artikel erklärt Organisationsberaterin Carmen Michaelis, wie man in sieben Schritten für sich herausfinden kann, ob eine Führungsposition infrage kommt. 

Online-Tool Europass hilft beim erfolgreichen Bewerben 

Kompetenzen erfassen, moderne Vorlagen für Lebenslauf und Anschreiben, Job-Angebote – das Online-Tool Europass der Europäischen Union bietet kostenlos verschiedene Hilfen rund um die Themen Lernen, Bewerben und Arbeiten in Europa an. Zur Online-Plattform, die in 29 Sprachen zur Verfügung steht, gelangen Sie hier

Studie belegt: Neue Arbeitskonzepte als Chance und Risiko für Frauen

Vielerorts ist man sich einig: Der Lockdown hat der Digitalisierung und neuen Arbeitskonzepten einen enormen Schub gegeben. Eine Studie der Initiative Chefsache zeigt nun, dass vor allem Frauen ihre digitalen Kompetenzen erheblich ausgebaut haben. Sie mussten im Homeoffice jedoch häufig auch die Kinderbetreuung übernehmen – eine Doppelbelastung. Damit die positiven Entwicklungen nicht im Sande verlaufen und die Gleichstellung zurückgeworfen wird, müssen die neu gewonnenen Strukturen weiter ausgebaut werden, fordert die Initiative. Ausführlicheres zur Studie und der Initiative erläutert ein Spiegel-Artikel.

Status Quo Homeoffice: Langzeitstudie bringt erste Erkenntnisse 

Homeoffice und das Anrecht darauf wurde in den vergangenen Jahren viel diskutiert, bekam jedoch in Zeiten des Lockdowns einen ganz neuen Stellenwert. Rahmenbedingungen, die vorher nicht möglich waren, wurden aus der Not heraus geschaffen. Nun stellt sich die Frage: Ist Homeoffice doch eine Alternative zum Büro? Und wie ist es mit der Produktivität? An der TU Darmstadt läuft hierzu seit Ende März eine Langzeitstudie, in der wöchentlich Arbeitnehmende zum Homeoffice befragt werden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat die ersten Zwischenergebnisse beleuchtet. 

Bundestag stärkt berufliche Weiterbildung 

Ende April beschloss der Deutsche Bundestag eine Gesetzesänderung, die zum Ausbau der beruflichen Weiterbildung beitragen soll. So werden künftig z. B. mehr finanzielle Ressourcen für die Weiterbildung bereitgestellt und auch die Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen wird erhöht. Was genau die Gesetzesnovelle sonst noch beinhaltet, können Sie auf Zeit Online nachlesen. 

Gute Führung will gelernt sein

Arbeitet man in einer Führungsposition, so muss man nicht nur sein eigenes Arbeitspensum bewältigen, sondern auch immer einen Blick auf seine Mitarbeiter*innen haben: Wer fühlt sich unter-, wer überfordert? Wer legt zu hohe Maßstäbe an die eigene Leistung an? Wer lässt sich einfach nicht motivieren? Keine leichte Aufgabe. Da kann es sich schon mal lohnen über den eigenen Tellerrand zu schauen und nach innovativen Lösungen zu suchen. Genau dies versucht nun ein interessanter Spiegel-Artikel und hat dazu eine Hundetrainerin, einen Bergführer, einen Regisseur, sowie eine Animateurin befragt.

Stellenausschreibungen: Wofür steht das D?

Schaut man sich in den einschlägigen Jobportalen um, findet man z. B. Stellenanzeigen wie „Flugzeug- und Gepäckabfertiger (m/w/d)“ oder „Justizbeschäftigter (m/w/d) gesucht“. Aber wofür steht dabei eigentlich das D in „m/w/d“? Sollten Sie momentan noch keine Antwort auf diese Frage haben, dann finden Sie diese in einem aufschlussreichen Connectoor-Artikel. Ergänzend dazu berichtete die WELT über die rechtlichen Hintergründe und was genau dies für Firmen und deren Umgang mit Bewerber*innen bedeutet.

Erhöhung des Mindestlohns für Pflegekräfte

In einem Pflegeberuf zu arbeiten, das bedeutet unter anderem: Hohe Verantwortung zu tragen, dabei häufig wechselnde Arbeitszeiten in Kauf zu nehmen … und dafür verhältnismäßig schlecht entlohnt zu werden. Der seit Jahren bestehende Pflegenotstand in Deutschland ist aus dieser Perspektive heraus also kein Wunder. Nun gibt es eine Reaktion aus der Politik. So verkündete Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kürzlich eine schrittweise Erhöhung des Mindestlohns für Pflegekräfte, wie die ZEIT berichtet. Wie hoch dieser – abhängig von der Qualifizierung – ausfällt, ab wann er gezahlt wird und warum dennoch weiterer Handlungsbedarf besteht, können Sie dort ebenfalls nachlesen.

"Die Erwerbsneigung Älterer hat in den letzten Jahren […] überproportional stark zugenommen"

Zu dieser Feststellung kommt die Bundesagentur für Arbeit (BA) in einem kürzlich veröffentlichten Bericht. Was die BA damit recht umständlich umschreibt, ist die Tatsache, dass immer mehr Menschen über 60 berufstätig sind. Ein Artikel auf Spiegel Online befasst sich jetzt mit den Ursachen und mit der Frage, was Betriebe tun können (oder sogar müssen?), um diese Entwicklung abzufangen.

"Niemand könnte eine mathematische Formel entwickeln, während Helene Fischer läuft."

Viele Beschäftigte, insbesondere diejenigen, die jeden Tag in deutschen Großraumbüros ihrer Arbeit nachgehen, entziehen sich dem konstanten Pegel an Umgebungsgeräuschen, indem sie Musik hören. Eine gute Lösung. Oder? Stimmt es überhaupt, dass Musik uns dabei hilft, unsere Konzentration zu steigern? Und wenn ja, welche Musik eignet sich und welche eher nicht (die Überschrift dieses Artikels gibt ihnen einen ersten Hinweis)? All diese Fragen hat die ZEIT nun Lutz Jäncke, Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich, in einem aufschlussreichen Interview gestellt.

Analphabetismus im Job

Mehr als 6 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben. Viele von ihnen fallen jedoch nicht als Analphabeten auf. Auch nicht im Job. Dort arbeiten sie mit Kollegen*innen zusammen, die nichts von ihrem Analphabetismus ahnen, weil Betroffene meist eine Reihe an Strategien entwickelt haben, um diesen zu überspielen. Was aber können Betriebe unternehmen, wenn sie feststellen, dass eine*r ihrer Mitarbeiter*innen betroffen ist? Dieser Frage widmet sich jetzt die Süddeutsche Zeitung. Zudem beleuchtet sie in einem weiteren Artikel auch die Arbeitnehmer*innen-Seite und hat dazu mit drei Betroffenen gesprochen.

Money, Money, Money…?

Was motiviert Sie am stärksten in Ihrem Job? Ist es einfach die Höhe Ihres Gehalts? Oder doch eher selbstbestimmtes Arbeiten, ein schnieker Firmenwagen oder Lob von Vorgesetzten? Auch die Forschung interessiert sich für diese Frage und ist ihr daher in mehreren Studien nachgegangen. Die Ergebnisse können Sie nun kompakt in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung nachvollziehen.

Tränen am Arbeitsplatz

Haben Sie schon einmal an Ihrem Arbeitsplatz geweint? Falls ja, dann sind Sie damit nicht allein: Einer Umfrage der Karriereseite Monster.com zufolge weinen 14 Prozent der Arbeitnehmer*innen mindestens einmal wöchentlich bei der Arbeit. Trotzdem sind Tränen am Arbeitsplatz noch immer ein echtes Tabuthema. Andrea Hufnagel, ihres Zeichens Arbeitspsychologin, erklärt im Gespräch mit jetzt.de die Gründe dafür und ruft außerdem dazu auf, die eigenen Emotionen am Arbeitsplatz nicht weiter zu unterdrücken.

"Langjährige Berufserfahrung kostet Geld"

…sagt Thorsten Dorfhuber. Der 53-Jährige hat selbst die Erfahrung gemacht, dass es nach 50 plötzlich schwierig wurde, einen Job zu finden. Denn: Mit dem Alter kommt i.d.R. auch die Berufserfahrung. Und die kostet, weshalb Unternehmen älteren Bewerbern*innen häufig standardmäßig eine Absage erteilen. Dass die Erfahrung Dorfhubers längst kein Einzelfall ist und was genau eigentlich die Unternehmensseite zu dieser Thematik zu sagen hat; all dies können Sie jetzt in einem ausführlichen Artikel der Süddeutschen Zeitung erfahren.

Job-Protokoll: Schuldnerberater*in

Wir haben bereits über die Serie „Das anonyme Jobprotokoll“ auf Spiegel Online berichtet, in dem Menschen ganz offen aus ihrem Berufsalltag berichten. Da nun das interessante Jobprotokoll eines Schuldnerberaters veröffentlicht wurde, möchten wir Sie gern erneut darauf hinweisen.