Studie belegt: Großraumbüros mindern den direkten Austausch

In den vergangenen Jahren galten Großraumbüros als ideale Lösung, um den Austausch zwischen Kollegen*innen im Arbeitsalltag zu fördern. Eine amerikanische Studie fand jedoch kürzlich heraus, dass sie genau das Gegenteil bewirken: Die direkten Gespräche werden weniger, dafür erhöht sich die Kommunikation über digitale Kanäle. Die überraschenden Ergebnisse fasst ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zusammen.

Leitfaden für die Beratung Erwerbsloser mit psychischen Beeinträchtigungen

Der Paritätische Landesverband Thüringen e. V. hat einen Leitfaden für die Beratung Erwerbsloser mit psychischen Beeinträchtigungen zusammengestellt. Enthalten sind Fallbeispiele, Vorstellung von Krankheitsbildern, Methoden, Tipps für die Praxis, Checklisten u. v. m. Die Handreichung kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Sind Sie ein*e Hochstapler*in?

Tests werden ohne Mühe bestanden, Aufgaben gut erfüllt – und dennoch ist da dieses Gefühl, Erfolg und Lob nicht verdient zu haben. Experten*innen nennen dies das Hochstapler-Phänomen, das sich verstärkt, umso erfolgreicher Personen werden. Denn zunehmend passen Anspruch und Selbstbild nicht mehr zusammen. Ein Psychologenteam der Uni München hat sich diesem Phänomen gewidmet und untersucht, wie Selbstzweifler auf Druck und Kritik reagieren und wie sich Männer und Frauen dabei unterscheiden. Die Ergebnisse sind im Artikel der Süddeutschen Zeitung nachzulesen.

Vom Aussterben bedrohte Berufe

Gnomonist*in, Rikscha-Fahrer*in, Gaslaternenanzünder*in – diese Berufsbezeichnungen und viele mehr wird es über kurz oder lang irgendwann nicht mehr geben, da ihre Dienste nicht mehr gebraucht werden. In der Fotostrecke von Spiegel-Online werden 20 Personen porträtiert, die einen der aussterbenden Berufe derzeit noch ausüben.

Tool: meine-berufserfahrung.de

Viele Menschen arbeiten in Berufen ohne spezifischen Berufsabschluss. Das betrifft vor allem Geringqualifizierte und Geflüchtete. Doch auch ohne Qualifikationsnachweise haben sie Erfahrungen im jeweiligen Bereich gesammelt. Um diese Berufserfahrung sichtbarzumachen, hat die Bertelsmannstiftung ein Instrument für die Berufs- und Laufbahnberatung entwickelt, durch das über Bilder typischer Handlungen die eigenen Erfahrungen selbst eingeschätzt werden können. Bislang stehen 6 Sprachen und 8 Berufe zur Auswahl, 22 Berufe sind noch geplant. Das Tool ist niedrigschwellig, frei zugänglich und kann hier kostenlos ausprobiert werden.

Flüchtlinge und Arbeitsmarkt

Laut einem Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schafften von Dezember 2015 bis November 2016 nur 34.000 Einwanderer aus den acht wichtigsten nichteuropäischen Asylherkunftsländern, eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt zu finden – 22 Prozent als Leiharbeiter, viele arbeiten im Gastgewerbe. Insgesamt sind bei den Arbeitsagenturen derzeit 406.000 Flüchtlinge als arbeitsuchend registriert.

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Schreckgespenst Digitalisierung der Arbeit

Seit Jahren ist Arbeiten 4.0 ein viel diskutiertes Thema – von den einen als Vernichter von Arbeitsplätzen verteufelt, von den anderen als Revolution glorifiziert. Gestützt werden beide Pole von verschiedenen Studien. Kürzlich veröffentlichte der Branchenverband Bitkom Zahlen, nach denen 3,4 Millionen Arbeitsplätze in fünf Jahren der Digitalisierung zum Opfer fallen werden. Ein interessanter Artikel der Zeit zeigt nun jedoch, dass es sich lohnt, die Zahlen einmal genauer zu betrachten. Was nämlich gerne vergessen wird: Es werden auch neue Arbeitsstellen entstehen.

Frag den Jobcoach: Uni-Abschluss mit 50plus?

Für viele ältere Menschen wird die Frage der Weiterbildungsmöglichkeiten immer essenzieller, da besonders sie von längeren Phasen der Arbeitslosigkeit betroffen sein können. In der Rubrik „Fragen an den Jobcoach“ der Süddeutschen Zeitung fragt Stephan P., längere Zeit nicht in der Berufspraxis als Dozent für Multimedia-Programme: In welchen Bereichen nehmen Unternehmen ältere Berufsanfänger*innen und welches Studium lohnt sich dafür? Statt zu einem komplett neuen Studium rät die Expertin Christine Demmer, Wirtschaftsjournalistin und Coach, jedoch zur Auffrischung und Weiterbildung im bereits ausgeübten Beruf. Die ausführliche Antwort der Expertin lesen Sie hier.

Wunsch nach einer Veränderung? Berufe mit guten Chancen für Quereinsteiger

Einige Berufe eignen sich sehr gut für einen Quereinstieg. Dieser ist oft in Berufen möglich, bei denen verschiedene Ausbildungen und Studiengänge dafür qualifizierend sind, z.B. für verschiedene Lehrämter. Zudem haben sich Berufe mit starkem Fachkräftemangel für Quereinstiger geöffnet. So haben zum Beispiel Männer in Erziehungsberufen beste Chancen. Einen guten Überblick über Berufe für Quereinsteiger und was bei einem Berufswechsel zu beachten ist, bietet die Seite quer-einstieg.de.

Gleichberechtigung: Neues Gesetz zur Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern

Auch für Azubis gilt das neue Gesetz zur Lohngleichheit – es ist allerdings nur dann interessant, wenn die Ausbildungsvergütung nicht tariflich geregelt ist. Und es gibt einige Hürden zu nehmen. Das neue Gesetz gilt nur in Betrieben mit über 200 Mitarbeiter*innen. Hier können Mitarbeiter*innen in Betrieben mit mindestens 200 Angestellten Auskunft darüber verlangen, was Kollegen*innen mit einem ähnlichen Job verdienen. Allerdings muss es dafür mindestens sechs Kollegen*innen anderen Geschlechtes geben als der/die Antragssteller*in und der Arbeitgeber ist nur zur Auskunft über ein Durchschnittsgehalt verpflichtet. Trotzdem ein Fortschritt: Frauen haben so die Chance zu erfahren, wie viel männliche Kollegen verdienen, und können ihre Forderungen entsprechend anpassen. mehr

Wie Deutsche Karrierefragen googeln

Haben Deutsche Fragen zur Berufs- und Karrieregestaltung, googeln sie diese häufig als Erstes. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat mithilfe von Google die Anfragen zusammengetragen und in die Bereiche Studium, Gehalt, Bewerbung, Kündigung und Kollegen eingeteilt. Die Ergebnisse werden nun in der FAZ-Serie „Die Karriere googeln“ nach und nach veröffentlicht. Im ersten Teil „Studium“werden dabei die häufigsten Fragen rund um das Studium aufgegriffen und kurz und knapp beantwortet. Die mit Abstand häufigste Frage ist (60 Prozent): Was soll ich studieren?

Tipps für den erfolgreichen Start in der Kreativwirtschaft

„Und was machst du dann damit?“ Dieser Frage müssen sich vor allem Studierende geisteswissenschaftlicher und kreativer Richtungen stellen, wissen jedoch häufig selbst nicht, wohin die Reise gehen soll. Tatsächlich sehen die Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt nicht schlecht aus: Kreative, flexible und mitdenkende Mitarbeiter sind gefragt und die Möglichkeiten vielfältig. Doch das macht es auch zur Hürde, sich im weiten Spektrum zu verorten und als Quereinsteiger zu behaupten. Daneben ist die Selbstständigkeit für viele Kreative eine Alternative. Zahlreiche Tipps, wie Kreative ihren Berufseinstieg bzw. den Schritt in die Selbstständigkeit gestalten können, liefert ein guter Zeit-Artikel.

Gut vorbereitet ins Vorstellungsgespräch

In ein Bewerbungsgespräch sollten Bewerber/-innen nie unvorbereitet gehen. Fakten zum Unternehmen und zum Job sind auch leicht zusammenzutragen. Doch wie übt man, präzise, locker und entspannt zu sein, wie es viele Experten/-innen raten? Hierzu hat Zeit Campus in einem Artikel hilfreiche Tipps und einfache Übungen zusammengestellt.

Verhandeln auf die sanfte Tour: Interessanter Artikel zu GFK im beruflichen Alltag

In einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen beschreibt die erfahrene Trainerin Beate Brüggemeier, wie sich die Gewaltfreie Kommunikation im Berufsleben bewährt.

Mit Optimismus die Karriereleiter hoch

Eine positive Grundeinstellung sowohl zum Job als auch zum Unternehmen ist gut für die eigene Karriere und für den Erfolg des Unternehmens – davon sind Sven Voepel (Professor für Betriebswirtschaftslehre) und Alex Bannes (Betriebswirt und Lachyogalehrer) überzeugt. Im Artikel der Süddeutschen Zeitung zeigen sie Wege auf, wie jeder Einzelne mit kleinen Schritten seine Zuversicht erhöhen kann – vom Gedankenspiel über Hosentaschentricks bis hin zum Lachyoga.

Jobcoaching als Arbeitsfeld

Jobcoaching ist inzwischen ein beliebtes Arbeitsfeld geworden. Für Interessierte bieten die Jobcoach-Experten/-innen in der SZ interessante Informationen zu arbeitspsychologischen und arbeitsrechtlichen Fragen. Diese werden von Leser/-innen gestellt und von einem Expertenteam beantwortet. Sie reichen von „Wie bewerbe ich mich als Transgender?“ bis zu „Wie gewinne ich mein Team für neue Ideen?“ und werden kurz, aber anschaulich und interessant beantwortet. Mehr

Können in Zukunft Maschinen meinen Job übernehmen? Der Job-Futuromat gibt die Antwort

Eine Frage, die wichtig ist für die Wahl der Ausbildung und die Planung des Berufsweges: Wie sieht es mit der potenziellen Automatisierbarkeit meines Berufs durch digitale Technologien aus? Der Job-Futuromat ist ein neues kostenloses Online-Tool, das für jeden Ausgangsberuf diese Frage zu beantworten sucht. Er wurde von der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) auf der Grundlage von Forschungsergebnissen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) entwickelt. Hier geht es zum Job-Futuromat.

"Der Beruf meines Mannes ist wichtiger": Eine Studie zeigt, wie junge Frauen zwischen 18-40 Jahren empfinden und denken

Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt: Frauen aus allen Gesellschaftsgruppen haben ähnliche Kritikpunkte und Forderungen. Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen wird dabei als größte Ungerechtigkeit wahrgenommen. Nur 22 Prozent der Frauen mit Kindern unter 18 Jahren arbeiten Vollzeit, aber 90 Prozent der Männer.

Die Gleichstellung der Geschlechter ist

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Studie: Junge Akademiker sind im Vorstellungsgespräch oft zu forsch

Eine Studie zeigt, dass junge Akademiker im Bewerbungsgespräch häufig zu ehrgeizig und forsch auftreten und Arbeitgeber damit abschrecken.

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Jobinterview per Skype: Was man beachten muss

Jobinterviews per Skype machen den Bewerbungsprozess flexibler und ersparen oft eine lange Anreise. Bewerber/-innen sollten hier aber bestimmte Regeln beachten, damit das Gespräch positiv verläuft.

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