Kein Job nach dem Studium was gilt es zu beachten?

Nicht immer gelingt der Schritt in die Berufswelt nach dem abgeschlossenen Studium nahtlos. Je nach Studiengang geht es schneller oder dauert länger, aber eine Lücke entsteht meist. Was kann ich tun und was muss ich beachten? Diese Zusammenfassung verschafft Studierenden einen guten Überblick, was es zu beachten gilt.

„Verkehrte“ Welt? Wenn der Chef sich bewirbt

Dass sich die Job- und Mitarbeiter*innensuche im Zuge von Digitalisierung und zunehmendem Arbeitskräftemangel in den letzten Jahren stark verändert hat, ist nichts Neues. Bewerber*innen haben heute oft eine wesentlich komfortablere Ausgangssituation als noch vor 10 Jahren und Unternehmen müssen sich einiges einfallen lassen, um geeignete Mitarbeiter*innen von sich zu überzeugen. Manche gehen einen großen Schritt weiter und drehen den Spieß um. Schon mal von umgedrehten Bewerbungen gehört? Was das ist und warum Unternehmen diesen Weg gehen, lässt sich hier an einem konkreten Beispiel nachlesen.

Arbeitsmarkt: hop oder top?

Auf den ersten Blick stimmen die aktuellen Arbeitsmarktzahlen optimistisch – der befürchtete Einbruch durch Corona blieb aus. Geht man jedoch weiter ins Detail, zeigt sich eine zunehmende Polarisierung: gut ausgebildete Fachkräfte werden immer weniger, gleichzeitig sind zahlreiche Arbeitnehmende immer noch in Kurzarbeit, die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat zugenommen und die Lage für Ungelernte und Angelernte ist angespannt. Eine genaue Analyse des aktuellen Arbeitsmarktes ist bei der Zeit nachzulesen.

Gehaltsvorstellungen klar kommunizieren

Gehaltsverhandlungen sind ohne Vorbereitung besonders fordernd. Weibliche Bewerberinnen haben dabei oft größere Schwierigkeiten. Im Spiegel-Interview werden Tipps an die Hand gegeben, wie die Gesprächsführung gelingen kann.

Mobbing ist kein Unfall

Für Betroffene von Mobbing kann es schwer sein, sich zur Wehr zu setzen. Das gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene in der Arbeitswelt. Nun wurde gerichtlich entschieden, dass die Folgen von Mobbing nicht als Berufskrankheit klassifiziert sind. Der Spiegel-Bericht unterstreicht Mobbing als soziales Phänomen mit seinen Auswirkungen und zeigt die Tragweite der gerichtlichen Entscheidung.

Pandemie als Motor für Existenzgründung

Die Coronapandemie hat etliche Unternehmen und Branchen hart getroffen, auch was die Neugründungen betrifft. Aktuelle Zahlen von 2020 zeigen jedoch, dass sich nicht automatisch weniger Personen selbstständig gemacht haben. Im Gegenteil: zahlreiche Existenzgründungen ergaben sich erst durch die Pandemie und neu entstandene Bedarfe. Die Süddeutsche Zeitung erklärt, welche Bereiche besonders profitieren.

Urteil gefällt: Kurzarbeit beeinflusst Urlaubsanspruch

Die Ermöglichung der Kurzarbeit war während der Corona-Pandemie ein wichtiges Instrument für etliche Unternehmen, Betriebe und Mitarbeitende halten zu können. Doch nicht alle Regelungen im Zusammenhang der Kurzarbeit schienen klar zu sein, z. B. der Urlaubanspruch. Nun entschied das Bundesarbeitsgericht, dass der Urlaubanspruch bei Kurzarbeit anteilig gekürzt werden kann. Das Urteil und die Auswirkungen fasst ein Spiegel-Artikel zusammen.

Zusammen durch Wohnung und Büro

Mit dem*der Partner*in zusammenzuarbeiten oder gar ein Unternehmen zu gründen, kann wunderbar funktionieren – oder auch nicht. Sinnvoll ist es dabei, Grundregeln und Erwartungen im Vorfeld abzuklären, damit es am Ende kein böses Erwachen gibt. Die Süddeutsche Zeitung hier ein paar Anregungen zusammengestellt

Welche Kompetenzen sind zukünftig gefragt?

Der fortschreitende digitale Wandel bringt nicht nur Veränderungen in Arbeitsprozessen, sondern schürt auch Sorgen bei Arbeitnehmenden um ihren Job. Das ergab erst kürzlich wieder eine Jobstudie. Damit Arbeitnehmende nicht auf der Strecke bleiben und entsprechend qualifiziert werden, hat das BMAS-Forschungsprojekt „Kompetenz-Kompass“ untersucht, welche Kompetenzen und Qualifizierungen zukünftig wichtig sind. In einem ersten Schritt sind dafür drei Broschüren entstanden, die sich den Branchen Maschinenbau, Informationsdienstleistungen sowie das Gesundheits- und Sozialwesen widmen.

Arbeitszeugnis selbst schreiben Fluch oder Segen?

Das Arbeitszeugnis selbst verfassen – das klingt zunächst verlockend. Schnell ist jedoch die Sorge präsent, ob man sich damit nicht selbst schadet. Arbeitsrechtler Alexander Birkhahn erklärt im Spiegel-Interview, welche Aspekte es zu beachten gilt.

Schwieriges Verhalten im Arbeitsumfeld

Wie geht man als Vorgesetzte*r mit Mitarbeitenden um, die den Arbeitsprozess beeinträchtigen? Führungskräftetrainerin Kathrein Lammert rät im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, zunächst auf die Ursachen zu schauen und dann gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Wichtig dabei: konsequent sein.

ADHS in der Berufswelt

Eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, ist im Bereich Schule in den letzten Jahren immer wieder ein präsentes Thema. Oft vernachlässigt wird jedoch, dass auch Erwachsene ADHS haben können und sie dies im Berufsalltag vor etliche Herausforderungen stellt. Der Psychiater und Psychotherapeut Heiner Lachenmeier erklärt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, wie diese Herausforderungen aussehen und wie sich ADHS auch positiv auswirken kann.

Hobbys im Lebenslauf - Ja oder Nein?

Üblicherweise findet sich auf jedem Lebenslauf ein Abschnitt zu den Hobbys des*der Bewerbenden, der einen Einblick in die privaten Interessen abseits der Arbeit vermitteln soll. Gut so, sagt Jobcoach Selma Kuyas – allerdings sollten Bewerbende ihrer Meinung nach auch bei der Beschreibung ihrer Hobbys einiges beachten, um beim Arbeitgebenden keinen falschen Eindruck zu erwecken. In diesem Spiegel-Artikel fasst sie die wichtigsten Dos und Don’ts zusammen.

Einblicke ins Jobcoaching

Sorgen, Probleme oder Selbstzweifel im Berufsalltag kennt wohl jede*r, sich diesbezüglich professionellen Rat bei einem Jobcoach einzuholen, machen aber wohl die Wenigsten. Einen spannenden Einblick, wie ein Jobcoaching ablaufen kann, gibt der Podcast „Jobstories“ des Bayrischen Rundfunks mit Coach Gianna Possehl. In live mitgeschnittenen Coachingsessions werden Themen wie Jobwechsel, Zeitmanagement oder Selbstzweifel, behandelt und erste Lösungswege aufgezeigt.

Bildungsprämie erzählt Geschichten

Über 375.000 Personen haben in den vergangenen Jahren die Bildungsprämie genutzt, um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Und hinter jeder Bildungsprämie steckt auch eine ganz persönliche Geschichte, wie dies der entscheidende Baustein für eine berufliche (Neu-)Entwicklung war. Einige der Weiterbildungsgeschichten werden auf der Internetseite der Bildungsprämie erzählt. Übrigens können Sie die Bildungsprämie auch für die Teilnahme an unseren Seminaren nutzen. Weitere Infos dazu finden Sie auf unserer Internetseite.

Neue Regelung: Wer übernimmt die Unfallversicherung im Homeoffice?

Mit dem kürzlich beschlossenen Betriebsrätemodernisierungsgesetz wurden nicht nur verbesserte Regelungen für die Arbeit im Betriebsrat geschaffen, sondern auch Entscheidendes für den Unfallversicherungsschutz von Mitarbeitenden im Homeoffice festgeschrieben. Die Details fasst der Paritätische zusammen.

EuGH stärkt Recht auf gleichen Lohn

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – und das gilt auch für gleichwertige Arbeit. So entschied kürzlich der Europäische Gerichtshof und stärkt damit vor allem die Rechte von Arbeitnehmerinnen. Dennoch bleiben durch das Urteil einige Fragen offen. Was genau, fasst ein Artikel des Spiegels zusammen.

Fünf Tipps gegen Zeitfresser im Job  

Die To-Do-Liste wird immer länger, auf dem Schreibtisch stapeln sich die Unterlagen – viele Menschen kennen das Problem: zu viele Aufgaben, zu wenig Zeit. Die Coachin Sabina Nawaz zeigt in diesem Artikel fünf typische Fehler auf und gibt Tipps, mit denen Zeitfresser erkannt und eliminiert werden können.

Bürokratie bremst Gründer*innen aus

Bürokratie ist ein Hemmschuh bei der Gründung eines Start-Ups – das legt zumindest eine kürzlich veröffentlichte Studie nahe. Diese gibt an, wie lange es 2020 in einzelnen deutschen Städten dauerte, bis ein Start-Up im Handelsregister eingetragen war, in Kassel bspw. 102 Tage. Das Problem daran: Die Statistik basiert auf unterschiedlichen Daten, die Gründe der Verzögerung sind häufig nicht klar, der Imageschaden für die Regionen ist jedoch enorm. Kommunen und Amtsgerichte sind daher nun aufgebracht, Unternehmer*innen sehen sich in ihrer Meinung jedoch bestätigt. Wie genau die Lage in der Gründer*innen-Szene Deutschlands aussieht, fasst die WirtschaftsWoche zusammen.

Tipps von der Beraterin: Wie gehe ich mit einer Beförderung um?

Karriere machen – für Viele scheint das selbstverständlich zu sein. Doch immer mehr Arbeitnehmende fühlen sich in der auf Aufstieg und Erfolg getrimmten Arbeitswelt zunehmend unwohl und würden Aufstiegsmöglichkeiten gerne ablehnen, obwohl sie die Kompetenz dafür hätten. Welche Fragen man sich stellen sollte und wie man umsichtig eine Beförderung ablehnt, ohne undankbar zu erscheinen, erklärt Unternehmensberaterin Patricia Thompson im Spiegel.