Als FinanzTuber die Finanzwelt entdecken

Damit Kinder und Jugendliche fit in der Finanzwelt werden, ist es häufig am besten, wenn sie sich mit dieser auf ihre Art auseinandersetzen. Das ist auch der Ansatz von FinanzTuber – eine Initiative der Deutschen Bank, ITMP, Social Impact und YAEZ. Dabei stehen den Schüler*innen und Lehrer*innen Unterrichtsmaterialien für verschiedene Themenfelder, wie Entstehung des Geldes oder Armut vs. Reichtum, zur Verfügung, mit denen sie sich zunächst das Grundlagenwissen erarbeiten und dann ihre Erkenntnisse in kleine Videoprojekte einfließen lassen. Eingebettet ist das Ganze in einen Wettbewerb – Videos können noch bis zum 18.04.2019 eingereicht werden. Doch auch wer nicht am Wettbewerb teilnehmen möchte, kann die Materialien nutzen. Mehr Infos zu den FinanzTubern gibt es hier.

Wenn Kinder zu Bankdirektoren werden

Ein engagiertes Projekt hat in Neu-Delhi, Indien, die erste Kinderbank ins Leben gerufen, die nicht nur von Kindern genutzt, sondern auch von ihnen selbst geleitet wird. In einer interessanten Reportage der Tagesschau, die hier nachgelesen oder nachgehört werden kann, berichtet die 14-jährige Priya, warum die Kinderbank gerade in den Slums von Neu-Delhi eine wirklich gute Sache ist.

Studie zeigt: Finanzwissen bei Frauen mangelhaft

Dr. Tabea Bucher-Koenen vom Max-Planck-Institut München hat in einer international angelegten Studie ermittelt, dass Frauen nicht nur weniger über Finanzen wissen als Männer, sondern sich auch weniger in diesem Bereich zutrauen – und das unabhängig vom Alter. Im Brigitte-Interview erklärt die Forscherin die Ergebnisse und wie mit gezielten Bildungsangeboten gegengesteuert werden kann.

„Warum muss ich mein Geld abgeben, Papa?“

Seinem Nachwuchs Finanzwissen zu vermitteln und diesen dabei nicht gleichzeitig zu überfordern, stellt Eltern in der Erziehung mitunter vor eine Herausforderung. Dass es aber bereits ein guter Anfang sein kann, die Fragen seiner Kinder zum Thema Sparen & Geld ernstzunehmen, darüber schreibt Janosch Niebuhr in einem sehr kurzweiligen Artikel in der FAZ.

Warum wir 2019 bares Geld sparen

Ob Kindergeld, Rente oder Erhöhung des Mindestlohns: 2019 spült der Staat vielen Menschen mehr Geld in ihre Geldbeutel. In seiner Spiegel-Kolumne fasst Hermann-Josef Tenhagen alle wichtigen Reformen zusammen und gibt darüber hinaus Tipps, was jeder Einzelne zusätzlich tun kann, um 2019 Geld zu sparen.

Interview: Wie irrational unser Umgang mit Geld ist

Dass Geldausgeben nicht immer eine Sache der Vernunft ist, kann kaum überraschen. Dennoch ist es erstaunlich, wie vielfältig die psychodynamischen Prozesse sind, die unsere Kaufentscheidungen beeinflussen. Die Süddeutsche Zeitung hat zu diesem Thema ein spannendes Interview  mit Finanzcoach Monika Müller geführt.

Was bringt 2019 für Veränderungen mit sich?

Mit dem Jahreswechsel treten häufig auch Gesetzesänderungen inkraft. Welche Änderungen 2019 bezogen auf Steuern, Versicherungen & Co. für Verbraucher*innen bringt, hat die Verbraucherzentrale hier übersichtlich zusammengefasst.

Studie untersucht: Wie treffen Grundschüler*innen Kaufentscheidungen?

Schuldenprävention beginnt bereits in der frühen Kindheit beim ersten Umgang mit Geld. Eigene Kaufentscheidungen treffen Kinder bereits ab 6 Jahren. Das weiß auch die Werbung und spricht gezielt diese sehr junge Zielgruppe an. Wissenschaftler*innen der Uni Siegen und das DIPF untersuchen daher nun, wie es um die Kaufkompetenz von Grundschülern*innen derzeit bestellt ist. Mehr Infos zu der Studie gibt es hier.

Schuldneratlas 2018 veröffentlicht

Der kürzlich veröffentlichte Schuldneratlas 2018 gibt ein aktuelles Bild der Überschuldung in Deutschland: Die Überschuldung von Privatpersonen nahm erneut zu, insbesondere die Fälle mit geringer Überschuldungsintensität. Betrachtet man einzelne Altersgruppen und Regionen, gibt es jedoch einige Unterschiede. Die Zahlen der verschuldeten Personen über 70 Jahre liegen zwar unter denen anderer Altersgruppen, aber hier gab es im letzten Jahr den höchsten Anstieg. Gleichzeitig ist jeder Siebte der unter 30-Jährigen verschuldet. Zwei von ihnen gibt das Magazin jetzt ein Gesicht und hat sie interviewt.

Schüler-Videos bei Hessischer Jugendfinanzkonferenz ausgezeichnet

Auf der vierten Hessischen Jugendfinanzkonferenz wurden kürzlich Schüler-Teams verschiedener Altersklassen ausgezeichnet, die im Rahmen der Schuloffensive „Du hast dein Geld im Griff“ in selbst erstellten Legetrickfilmen Finanzthemen kreativ und altersgerecht erklärten. Weitere Informationen und Hintergründe zur Offensive gibt es auf der Internetseite der Jugendfinanzkonferenz. Die Gewinner-Clips können hier kostenfrei angesehen werden.

Wie tickt die Jugend bei den Themen Wirtschaft, Finanzen und Geld?

Der Bankenverband veröffentlicht alle drei Jahre eine Studie, in der Jugendliche und junge Erwachsene zu den Themen Wirtschaft, Finanzen und Geld befragt werden. Die aktuelle Studie ergab: Jugendliche schauen pessimistischer in die Zukunft, wünschen sich mehr Wirtschaftswissen in der Schule und gehen online sorgloser mit persönlichen Daten um. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie gibt es hier.

Keine Regulierung schufa-freier Kredite in Sicht

Für Personen mit Geldsorgen sind schufa-freie Kredite, bei denen die Bonität nicht geprüft wird, häufig der letzte Strohhalm, um die eigenen Schulden zu kompensieren. Oft geschieht jedoch das Gegenteil, weil hohe Bearbeitungsgebühren und unverhältnismäßige Zinsen die Kosten in die Höhe treiben. Die Verbraucherzentrale sieht daher Handlungsbedarf bei der Gesetzgebung, im Gegensatz zum Bundesministerium für Verbraucherschutz, wie das Handelblatt in seinem Artikel zusammenfasst.

Eine Inkassounternehmerin berichtet

Beim Thema Verschuldung spielen Inkassounternehmen häufig eine Rolle. Doch schwarze Schafe unter ihnen stellen die Branche schon seit Langem ins schlechte Licht. Inkassounternehmerin Yvonne Wagner erzählt nun in einem Zeit-Interview, wie wichtig es für sie sei, dass ihre Mitarbeitenden feinfühlig vorgehen und wie Verbraucher die schwarzen Schafen enttarnen können.

Welche Apps sind konsumsicher?

Ursache der frühen Verschuldung junger Menschen ist häufig der unbedachte Konsum. Gefördert wird dies durch die permanente Konfrontation mit Werbung – sei es im Fernsehen, auf Internetseiten oder in Apps. Vor allem Letztere sind mit ihren In-App-Käufen und eingebundenen Werbevideos bedenklich für Kinder. Welche Apps sicher sind und welche eher gemieden werden sollten, kann man auf www.app-geprueft.net nachlesen. Neben den Kategorien Werbung und In-App-Käufe werden auch Kinder- und Datenschutz sowie Verbraucherinfos bewertet.

Handel, Geld, Schuldenschnitt leicht erklärt für Kinder

Ein wichtiger Schritt, Schulden bei jungen Menschen vorzubeugen, ist die frühzeitige Heranführung an das Basiswissen: Wann gab es die ersten Münzen? Was hat Tauschhandel mit der Geschichte von Geld zu tun? Was ist ein Schuldenschnitt? In leicht verständlichen kurzen Texten gibt das Infonetz des SWR-Kindernetz auf diese und viele weitere Fragen die Antworten. Die kostenlose Zusammenstellung der Texte, Videos und Quiz gibt es hier.

Schuldenfalle Studium?

Im Herbst starten viele junge Menschen ins Studium, verbunden mit mehr Freiheiten, aber auch mit dem Thema, das Leben zu finanzieren. Nicht alle können hierfür das BAföG nutzen. Viele gehen neben dem Studium jobben, rund 44.000 Studierende nehmen gar einen Studienkredit auf. Mehr zum Thema sowie eine Online-Umfrage gibt es bei der Verbraucherzentrale.

Nachholbedarf bei Finanzkompetenz junger Menschen

Der kürzlich veröffentlichte W² Jugend-Finanzmonitor von SCHUFA und forsa zeigt, dass es noch erheblichen Nachholbedarf bei der Finanzkompetenz junger Menschen gibt. Lediglich 8 Prozent schätzen ihre eigene Finanzkompetenz als gut bis sehr gut ein. Überraschend: Bei der Kontrollgruppe Erwachsener zwischen 40 und 55 Jahre liegt der Wert bei 13 Prozent. Daher sind vor allem Schulen und Bildungsträger für die Vermittlung von alltäglichen Finanzthemen gefragt, was sich 89 Prozent der befragten Jugendlichen auch wünschen. Die Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es hier.

Überschuldungsstatistik veröffentlicht

Aktuelle Zahlen zur Überschuldung in Deutschland hat kürzlich das Statistische Bundesamt in der Überschuldungsstatistik für das Jahr 2017 veröffentlicht. Zu finden sind hier bspw. statistische Aussagen zu den Hauptauslösern der Überschuldung, besonders betroffenen Personengruppen und der Überschuldungsintensität. Eine Zusammenfassung der Statistik sowie weiterführende Links gibt es hier.

Videos und Online-Tools für Jugendliche mit Finanzproblemen

Wie erstelle ich einen Haushaltsplan? Was ist ein P-Konto? Wie verhalte ich mich bei einer Mahnung? Diese und viele weitere Fragen beantworten Laura und Basti zusammen mit Experten*innen in kleinen Videobeiträgen – zu finden auf der Internetseite der Caritas. Ebenso gibt es hier hilfreiche kostenlose Online-Tools, wie Haushaltsplaner und Selbsttests.

Online-Tool: Inkasso-Check der Verbraucherzentralen

Trifft ein Schreiben mit einer Inkassoforderung ein, löst dies bei vielen erstmal Unbehagen, wenn nicht gar Panik aus. Ob die Inkassoforderung jedoch rechtens ist, kann nun unkompliziert über das Online-Tool „Inkasso-Check“ der Verbraucherzentralen vorab geprüft werden – inklusive Musterbrief für den Widerspruch, weiterführende Informationen und Kontakt zu den Beratungsstellen. Mehr Infos und den kostenfreien Inkasso-Check gibt es hier.