Wake Up Schools: Glückliche Lehrer*innen verändern die Welt

„I think it is the good teachers who will be able to change the world. That’s my belief, because a teacher can nourish, can heal, can build healthy, happy human beings.” (Thich Nhat Hanh)

Wake Up Schools ist ein internationales Programm, in dem vor allem in Workshops Achtsamkeitsübungen für Lehrkräfte und andere Aktive im Bildungsbereich angeboten werden. Ziel der Achtsamkeitsübungen ist unter anderem Stressabbau, ein verbesserter Umgang mit schwierigen Emotionen und ein veränderter Umgang miteinander. Die Achtsamkeitsübungen werden säkular, also unabhängig von religiösen Hintergründen der Teilnehmenden vermittelt. Auch in Deutschland gibt es Veranstaltungen, allerdings in englischer Sprache.

 

Broschüre: Belastungen besser bewältigen

Stress begegnen wir überall – potenzielle Stressoren lauern in der Schule, auf Arbeit oder im Privaten, starke Stressreaktionen können aber auch familiäre Notfälle oder Naturkatastrophen auslösen. Entscheidend ist, die eigenen Stressoren zu identifizieren und eine Balance zwischen An- und Entspannung im Alltag zu finden. Denn bewiesenermaßen führt Dauerstress zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Um diesen präventiv entgegenzuwirken, hat die Techniker Krankenkasse die Broschüre „Stress: Belastungen besser bewältigen“ veröffentlicht. Hier wird zunächst geklärt, was der Begriff „Stress“ eigentlich bedeutet und wie er sich ausdrückt. Anschließend werden verschiedene Strategien zur Stressbewältigung vorgestellt. Die TK-Broschüre kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Für den Notfall: die 4-A-Strategie

Zu einem guten Stressmanagement gehört unter anderem, sich auf schwierige Situationen vorzubereiten. Doch eine noch so gute Vorbereitung kann eine akut auftretende Stresssituation, wie einen Unfall oder einen familiären Notfall, nicht verhindern. Um in diesem Fall nicht den Kopf zu verlieren, kann die 4-A-Strategie von Gert Kaluza, Wissenschaftler und Autor im Bereich der Stressforschung, hilfreich sein. Diese Strategie besteht aus vier Schritten:

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Resilienz in Zahlen: aktuelle Studien in der Resilienzforschung

Resilienz ist keine kurzlebige Modeerscheinung, seit Langem wird zu diesem Thema geforscht. So leistete bereits die Psychologin Emmy Werner mit ihrer Langzeitstudie von 1955-1999 auf der hawaiianischen Insel Kauai eine wichtige Pionierarbeit. Auch gegenwärtig widmen sich Untersuchungen den verschiedenen Aspekten der Resilienz und wie sie miteinander in Zusammenhang stehen. So ging die Bertelsmann-Stiftung 2013 dem Zusammenspiel von Führung, Gesundheit und Resilienz in Unternehmen nach – mit der Empfehlung, dass Resilienztrainings Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements sein sollten, da es einen großen Zusammenhang zwischen der Resilienz und dem Burn-Out-Risiko gibt. Die Ergebnisse können hier heruntergeladen werden.

Wer Lust hat, kann sich aktuell selbst an zwei Studien beteiligen: Das Mainzer Resilienz-Projekt MARP und das Projekt LORA sind noch auf der Suche nach Probanden.

Auf den Punkt gebracht

Ursprünglich kommt der Begriff Resilienz aus der Physik als Bezeichnung für eine Materialeigenschaft für bspw. Gummi. Doch wie gelangte der Begriff in die Psychologie und was bedeutet psychische Widerstandsfähigkeit eigentlich? Dies wird anschaulich im Beitrag „Resilienz“ der Sendung Planet Wissen zusammengestellt und an Fallbeispielen und Studien fassbar gemacht. Den Artikel, kurze Videos und mehr zum Thema Glücklichsein gibt es auf der Internetseite von Planet Wissen.

NEU: Weiterbildung zum Resilienzcoach

Ab 2018 bieten wir neu die viertägige Weiterbildung zum Resilienzcoach an. Menschen begegnen Katastrophen, persönlichen Schicksalsschlägen oder schwierigen sozialen Verhältnissen auf unterschiedlichen Wegen – manche Menschen werden durch diese Erfahrungen stärker, andere können daran zerbrechen. Der Schlüssel liegt in der Resilienz, also in der psychischen Widerstandsfähigkeit, Krisen zu meistern. Wie stark Resilienz bei Einzelnen ausgeprägt ist, liegt nur zum Teil an genetischen und Umweltfaktoren – Resilienz kann trainiert und erlernt werden.

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Neuer Masterstudiengang: Achtsamkeit in Bildung, Beratung und Gesundheitswesen

Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems bietet ab 2018 den ersten Masterstudiengang zum Thema Achtsamkeit im deutschsprachigen Raum an. Das Masterstudium vermittelt eine umfassende theoretische, didaktische und persönliche Weiterbildung zum Thema Achtsamkeit in den Anwendungsfeldern von Bildung, Beratung und Gesundheitswesen. Im Zentrum stehen aktuelle und traditionelle Formen des Trainings von Aufmerksamkeit und Präsenz, Emotions- und Selbstregulation. Der Studiengang ist berufsbegleitend konzipiert, die Präsenzphasen finden in Blöcken statt. Der Studiengang dauert in der Regel 5 Semester und schließt mit dem Titel Master of Sience (MSc) ab. Die Kosten betragen pro Semester 1.700.- Euro. Mehr Informationen zum Studiengang finden Sie hier.

Achtsamkeitsübungen mit Kindern

Auch mit Kindern kann Achtsamkeit geübt und gelebt werden. Den meisten Kindern macht dies sogar Freude und es schenkt ihnen mehr Ruhe im Alltag. Es ist sinnvoll, sich ein oder zwei Übungen auszusuchen oder auszudenken und diese regelmäßig in den Alltag zu integrieren:

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Achtsamkeitsübung: Gehmeditation

Bevor Sie mit der Gehmeditation beginnen, kann es sinnvoll sein, einen Moment achtsam zu stehen. 
Stellen Sie sich aufrecht hin, die Füße etwas auseinander und spüren Sie den Kontakt Ihrer Fußsohlen mit dem Boden. Spüren Sie nach, wie Ihre Fußsohlen den Boden berühren und nehmen Sie genau wahr, ohne zu werten: 

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Schule bietet Meditation statt Nachsitzen an

In Baltimore / USA bietet eine Grundschule Schüler/-innen Meditation statt Nachsitzen an. Im "Mindful Moment Room" erhalten die Kinder Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und sich wieder zu zentrieren. Die Ergebnisse werden von allen Beteiligten als sehr positiv beschrieben. Das Programm wird an mehreren Schulen von der Holistic Life Foundation angeboten. Hier geht es zu einem kompakten Artikel.

Walk with me Ein Dokumentarfilm zum Thema Achtsamkeit

Am 07.09.2017 war der offizielle Kinostart für „Walk with me“ – eine Dokumentation, die den Zen-Meister Thich Nhat Hanh und das Leben der Mönche, Nonnen und Besucher*innen im buddhistischen Kloster Plum Village begleitet. Eine Filmempfehlung für alle, die sich für das Thema Achtsamkeit interessieren und Einblicke in das Leben in dem Kloster Plum Viallge in Südfrankreich gewinnen möchten. Hier geht es zum Filmtrailer.

Insights At The Edge: Kostenlose Podcasts von Interviews mit diversen Lehrer*innen zum Thema Achtsamkeit

Sounds True ist eine der größten Verlage in Amerika und publiziert und verkauft Medien zum Thema Achtsamkeit, Psychologie und Spiritualität. Die Gründerin Tami Simon führt wöchentlich ein Gespräch mit Autoren zu deren Lehre, Lebensweg und persönlichem Zugang zum Thema. Häufig sind es auch bekannte Lehrer*innen im Bereich Achtsamkeit, wie Jack Kornfield, Tara Branch oder Jeff Foster. Die Interviews enthalten oft auch Anregungen für das eigene Leben und Übungen. Die Gespräche sind allerdings auf Englisch. Der kostenlose Podcast Insights At The Edge kann hier kostenlos gehört werden und ist sehr empfehlenswert.

13 Dinge, die mental starke Menschen nicht tun

Was unterscheidet jene, die die Schläge des Schicksals einstecken und aushalten, von denen, die auf die Bretter gehen? Amy Morin ist eine amerikanische Psychotherapeutin sowie klinische Sozialpädagogin und hat in ihrem Buch „13 Dinge die mental starke Menschen nicht tun“ 13 Verhaltensweisen herausgearbeitet, die mental starke Menschen nicht zeigen.

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