Tipps: Wie Sie sich um Ihr psychisches Wohlbefinden kümmern

Mit der eigenen Psyche beschäftigt man sich vor allem dann, wenn es einem mal schlecht geht. Dabei sollten wir uns nicht nur in Krisenzeiten mit unserem psychischen Wohlbefinden auseinandersetzen: Vieles deutet darauf hin, dass unsere psychische Gesundheit direkten Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit hat. Und sich um das eigene Wohlbefinden zu kümmern, ist schließlich gar nicht so schwierig. Dies zeigt die Sammlung an praktischen Tipps der Deutschen Welle, die sie einfach in Ihren Alltag integrieren können.

ZEIT Themenseite: Stress

Stress – dieser Begriff hat unendlich viele Facetten, auch wenn er häufig schnell als unerwünscht abgetan wird. Dabei lohnt es sich durchaus – nicht zuletzt für das eigene Wohlbefinden – sich mit dem Thema Stress einmal genauer auseinanderzusetzen: Wo taucht er auf? Wann macht er mich krank? Wie gehen andere Menschen mit Stress um und was kann ich für mich daraus lernen? Auf der ZEIT Themenseite Stress können Sie den Begriff nun in seiner ganzen Bandbreite erforschen und Antworten auf diese und andere Fragen finden. Dort zusammengetragen finden Sie nicht nur spannende Interviews und Erfahrungsberichte, sondern auch umfangreich recherchierte Artikel und Podcast-Episoden zur Thematik.

Interview: Psychische Erkrankungen im Beruf

Im Laufe der letzten 20 Jahre hat sich die Zahl der Arbeitnehmer*innen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, verdreifacht. Sabine Winterstein, Expertin für Gesundheitsmanagement bei der DAK, spricht im Interview auf Spiegel Online jetzt über die Ursachen dieser alarmierenden Zahlen und klärt auf, was Vorgesetzte, Kollegen*innen und nicht zuletzt die Betroffenen in einer solchen Situation tun können.

5 simple Tricks, wie Sie Stress im Alltag reduzieren können

Stress ist ungesund. Vor allem auf Dauer. Damit erzählen wir Ihnen natürlich nichts Neues. Die eigentliche Frage ist jedoch, wie man mit Stress umgeht, wenn er entsteht – sei es im privaten oder im beruflichen Bereich. Vielleicht haben Sie selbst ja bereits gute Bewältigungsstrategien gefunden. Falls nicht, könnten Sie diese 5 praktikablen Tipps auf Focus Online interessieren, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

Burn-Out erstmals im internationalen Katalog anerkannter Krankheiten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im Mai 2019 ihre „Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ – kurz: ICD – überarbeitet. Der Katalog führt dabei nicht nur Krankheiten, sondern auch Verletzungsursachen und Symptome auf. In welcher Kategorie Burn-Out im neuen Katalog berücksichtigt wurde und welche weiteren Neuerungen der ab 2022 geltende ICD-11 beinhaltet, kann auf Spiegel Online nachgelesen werden.

Institut für achtsame Kommunikation

An dieser Stelle möchten wir Sie gern auf das Institut für achtsame Kommunikation aufmerksam machen. Sie finden dort zahlreiche Informationen rund um das Thema Achtsamkeit wie zum Beispiel theoretische Hintergründe, praktische Achtsamkeitsübungen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten oder weiterführende Links und Literaturhinweise.

Poster der AOK zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Während der Arbeitszeit auf eine gesunde Haltung oder auf ausgewogene Ernährung zu achten, ist nicht immer leicht. Besonders in Stressphasen gönnt man sich womöglich weniger Pausen oder greift vermehrt zu Süßigkeiten. Darauf hat die AOK nun mit einer Reihe von Postern, wie z.B. ‚Zuckerfallen am Arbeitsplatz‘ und ‚Tipps zum gesunden Schlaf‘ reagiert. Einen Überblick über alle Poster finden Sie auf der Seite der AOK. Die Poster stehen dort kostenfrei zum Downloaden, Ausdrucken und Aufhängen zur Verfügung.

Wache Schule: Leitfaden für eine achtsame Haltung im Klassenzimmer

Achtsamkeit kann zu mehr Gelassenheit, Klarheit und Präsenz im Alltag beitragen. In kaum einem Kontext können diese Attribute dabei sinnvoller zum Tragen kommen als in der Schule. Doch wie lässt sich eine achtsame Schulkultur etablieren? Susanne Krämer hat sich in ihrem frisch erschienenen Buch „Wache Schule: Mit Achtsamkeit zu Ruhe und Präsenz“ nun genau dieser Frage gewidmet. Dabei geht sie nicht nur auf die vielfältigen schulischen Kontexte ein, in denen ein achtsamer Umgang geschaffen werden kann, sondern bietet ihren Leser*innen zugleich auch einen praxisnahen Leitfaden zur Umsetzung einer ‚wachen Schule‘.

Entspannung per App

Deutschland ist gestresst – dies stellte die TK-Stressstudie 2016 erneut fest und riet zugleich zu mehr Entspannung. Dabei besteht die Crux für gestresste Menschen ja häufig genau darin, dass sie erst lernen müssen, wie sie sich bewusst entspannen können. Ein Forscherteam der Technischen Universität Kaiserslautern hat nun genau an diesem Punkt angesetzt und die App „Stress-Mentor“ entwickelt. Was genau die App ihren Nutzer*innen bietet und wo sie kostenfrei heruntergeladen werden kann, ist hier nachzulesen.

Im Kino: Dokumentation über Achtsamkeit in Schule und Verein

Meditations- und Achtsamkeitspraktiken finden immer mehr Anklang in der Mitte der Gesellschaft – das veranschaulicht auch die Dokumentation „Das stille Leuchten“ der Regisseurin Anja Krug-Metzinger, die am 27.09.2018 in deutschen Kinos startet. Sie zeigt Projekte und Initiativen, wie Achtsamkeit im Schulalltag oder in der Vereinsarbeit integriert werden kann, und wirft einen Blick auf wissenschaftliche Ergebnisse. Den Trailer zum Film und eine Übersicht, in welchen Kinos die Dokumentation gezeigt wird, gibt es hier.

„Kinder kommen achtsam auf die Welt“ Achtsamkeit im Schulalltag

Für Solinger Grundschüler gehören Achtsamkeitsübungen mittlerweile zum Schulalltag dazu – dank des nordrhein-westfälischen Forschungsprojektes „Wie wirkt sich Achtsamkeit auf Schüler, Lehrer und das Miteinander aus?“ Dafür wurden Lehrer*innen und Schulleiter*innen in Achtsamkeitskursen geschult und in der Umsetzung im Schulalltag unterstützt – mit positiven Ergebnissen. Der ZDF-Heute-Beitrag gibt einen Einblick.

Wake Up Schools: Glückliche Lehrer*innen verändern die Welt

„I think it is the good teachers who will be able to change the world. That’s my belief, because a teacher can nourish, can heal, can build healthy, happy human beings.” (Thich Nhat Hanh)

Wake Up Schools ist ein internationales Programm, in dem vor allem in Workshops Achtsamkeitsübungen für Lehrkräfte und andere Aktive im Bildungsbereich angeboten werden. Ziel der Achtsamkeitsübungen ist unter anderem Stressabbau, ein verbesserter Umgang mit schwierigen Emotionen und ein veränderter Umgang miteinander. Die Achtsamkeitsübungen werden säkular, also unabhängig von religiösen Hintergründen der Teilnehmenden vermittelt. Auch in Deutschland gibt es Veranstaltungen, allerdings in englischer Sprache.

 

Broschüre: Belastungen besser bewältigen

Stress begegnen wir überall – potenzielle Stressoren lauern in der Schule, auf Arbeit oder im Privaten, starke Stressreaktionen können aber auch familiäre Notfälle oder Naturkatastrophen auslösen. Entscheidend ist, die eigenen Stressoren zu identifizieren und eine Balance zwischen An- und Entspannung im Alltag zu finden. Denn bewiesenermaßen führt Dauerstress zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Um diesen präventiv entgegenzuwirken, hat die Techniker Krankenkasse die Broschüre „Stress: Belastungen besser bewältigen“ veröffentlicht. Hier wird zunächst geklärt, was der Begriff „Stress“ eigentlich bedeutet und wie er sich ausdrückt. Anschließend werden verschiedene Strategien zur Stressbewältigung vorgestellt. Die TK-Broschüre kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Für den Notfall: die 4-A-Strategie

Zu einem guten Stressmanagement gehört unter anderem, sich auf schwierige Situationen vorzubereiten. Doch eine noch so gute Vorbereitung kann eine akut auftretende Stresssituation, wie einen Unfall oder einen familiären Notfall, nicht verhindern. Um in diesem Fall nicht den Kopf zu verlieren, kann die 4-A-Strategie von Gert Kaluza, Wissenschaftler und Autor im Bereich der Stressforschung, hilfreich sein. Diese Strategie besteht aus vier Schritten:

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Resilienz in Zahlen: aktuelle Studien in der Resilienzforschung

Resilienz ist keine kurzlebige Modeerscheinung, seit Langem wird zu diesem Thema geforscht. So leistete bereits die Psychologin Emmy Werner mit ihrer Langzeitstudie von 1955-1999 auf der hawaiianischen Insel Kauai eine wichtige Pionierarbeit. Auch gegenwärtig widmen sich Untersuchungen den verschiedenen Aspekten der Resilienz und wie sie miteinander in Zusammenhang stehen. So ging die Bertelsmann-Stiftung 2013 dem Zusammenspiel von Führung, Gesundheit und Resilienz in Unternehmen nach – mit der Empfehlung,

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Auf den Punkt gebracht

Ursprünglich kommt der Begriff Resilienz aus der Physik als Bezeichnung für eine Materialeigenschaft für bspw. Gummi. Doch wie gelangte der Begriff in die Psychologie und was bedeutet psychische Widerstandsfähigkeit eigentlich? Dies wird anschaulich im Beitrag „Resilienz“ der Sendung Planet Wissen zusammengestellt und an Fallbeispielen und Studien fassbar gemacht. Den Artikel, kurze Videos und mehr zum Thema Glücklichsein gibt es auf der Internetseite von Planet Wissen.

Wie resilient bin ich: ein einfacher Selbsttest

Strategien und Fähigkeiten, die die eigene Resilienz fördern, können bewiesenermaßen erlernt werden. Zunächst muss man jedoch für sich klären: Wie resilient bin ich? Hierfür bietet die AOK online einen einfachen Selbsttest an, der zusammen mit Psychologen der Unis Jena und Leipzig erarbeitet wurde. Hat man seine Kreuze gemacht, erhält man umgehend eine kurze Einschätzung der eigenen Resilienz und erste kleine Handlungsempfehlungen. Hier geht es zum Test.

NEU: Weiterbildung zum Resilienzcoach

Ab 2018 bieten wir neu die viertägige Weiterbildung zum Resilienzcoach an. Menschen begegnen Katastrophen, persönlichen Schicksalsschlägen oder schwierigen sozialen Verhältnissen auf unterschiedlichen Wegen – manche Menschen werden durch diese Erfahrungen stärker, andere können daran zerbrechen. Der Schlüssel liegt in der Resilienz, also in der psychischen Widerstandsfähigkeit, Krisen zu meistern. Wie stark Resilienz bei Einzelnen ausgeprägt ist, liegt nur zum Teil an genetischen und Umweltfaktoren – Resilienz kann trainiert und erlernt werden.

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Neuer Masterstudiengang: Achtsamkeit in Bildung, Beratung und Gesundheitswesen

Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems bietet ab 2018 den ersten Masterstudiengang zum Thema Achtsamkeit im deutschsprachigen Raum an. Das Masterstudium vermittelt eine umfassende theoretische, didaktische und persönliche Weiterbildung zum Thema Achtsamkeit in den Anwendungsfeldern von Bildung, Beratung und Gesundheitswesen. Im Zentrum stehen aktuelle und traditionelle Formen des Trainings von Aufmerksamkeit und Präsenz, Emotions- und Selbstregulation. Der Studiengang ist berufsbegleitend konzipiert, die Präsenzphasen finden in Blöcken statt. Der Studiengang dauert in der Regel 5 Semester und schließt mit dem Titel Master of Sience (MSc) ab. Die Kosten betragen pro Semester 1.700.- Euro. Mehr Informationen zum Studiengang finden Sie hier.

Achtsamkeitsübungen mit Kindern

Auch mit Kindern kann Achtsamkeit geübt und gelebt werden. Den meisten Kindern macht dies sogar Freude und es schenkt ihnen mehr Ruhe im Alltag. Es ist sinnvoll, sich ein oder zwei Übungen auszusuchen oder auszudenken und diese regelmäßig in den Alltag zu integrieren:

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