Aus der Krise chatten

Die Geschichte vom Krisenchat startet im Frühjahr 2020, als sich während des ersten Lockdowns die Berichte über häusliche Gewalt und junge Menschen in Not häuften. Niedrigschwellig, mittels einem gewohnten Kommunikationstool können Kinder und Jugendliche seitdem per Chat eine digitale professionelle psychosoziale Beratung in Echtzeit erhalten – rund um die Uhr, ohne Registrierung, kostenlos und vertraulich.
Seit dem Launch im Mai 2020 hat der Krisenchat über 40.000 Beratungen durchgeführt, über 350 ehrenamtliche Berater*innen bringen sich ein. Die Website des Krisenchats bietet sehr viele Informationen rund um dieses einzigartige Angebot.

Reale Ängste in der virtuellen Realität

Ängste begleiten viele Menschen durch ihren Alltag. Ein gewisses Maß an Angst ist sinnvoll und dient zu unserem eigenen Schutz. Übermäßige Angst dagegen schränkt uns im Alltag ein. Ein Videobeitrag der Max-Planck-Gesellschaft erklärt: Wie entsteht Angst und was passiert da im Körper? Ab wann ist es eine Phobie? Erstmalig lässt sich Angst mithilfe von Virtual Reality objektiv messen, das MPI München führt dazu aktuell eine Studie durch. Durch die Daten aus dem Verhalten der Probanden können neue Rückschlüsse für die möglichen Therapien geleitet werden. Die VR-Technik macht man sich auch in der Therapie zunutze: Mit VR-Brillen entstehend auch neue Möglichkeiten in der Konfrontationstherapie.

Ich reg mich mal ab!

Hoher Puls nach einem ärgerlichen Telefonat? Das trotzige Kleinkind oder der provozierende Teenager zu Hause? Zu viel Arbeit und man weiß nicht, wo man anfangen soll? In stressigen Situationen geraten wir alle schnell und wir wissen, manchmal hilft es schon, tief durchzuatmen. Wie bestimmte Atemtechniken tatsächlich helfen können, uns selbst zu beruhigen, erklärt Psychosomatiker Thomas Loew in einem Interview.

Hilfe zur Selbsthilfe

Wenn Verantwortung und Stress überhandnehmen, kommt die Selbstfürsorge ins Spiel. Aber wie kann ich mir selbst Entlastung schaffen oder bestenfalls noch Zeit für mich, wenn es doch davon schon zu wenig gibt? Es gibt einfache Methoden, die täglich nur wenig Zeit kosten, aber am Ende bestenfalls viel Zeit und Nerven sparen und für mentale Entlastung sorgen können.

Wie Kinder Selbstbehauptung lernen

Nach wie vor sind Kinder und Jugendliche Opfer von Mobbing und sexualisierter Gewalt. Ein zentrales Element, diese vulnerable Gruppe zu schützen, ist, sie Selbstbehauptung zu lehren. Ein Audio-Betrag des SWR2 erläutert, wie dies in der Praxis aussehen kann – in Kita, Schule und Elternhaus.

Achtsamkeitspraxis auf dem Prüfstand

Achtsamkeitsübungen können helfen, psychische Symptome zu lindern und Stressoren zu reduzieren. Welche Erkenntnisse die Achtsamkeitsforschung zu den diversen Umsetzungsmöglichkeiten liefert, wird im Spektrum-Artikel diskutiert.

Zielsetzung im Ungewissen?

Planung scheint in Zeiten globaler Krisen, beruflichen oder privaten Stresses herausfordernd zu sein. Mit welchen Methoden Unsicherheit zu Planungssicherheit wird und mentale Stärke wachsen kann, wird im Spiegel-Artikel beschrieben.

Sich aktiv an das Gute erinnern

Ja, wir sind immer noch in der Pandemie. Ja, wir stecken mitten in der vierten Welle. Ja, wir erleben wieder Weihnachten und den Jahreswechsel mit Einschränkungen. Laut Wissenschaftsjournalistin und Autorin Christina Berndt ist die Akzeptanz der erste Schritt, um mit Herausforderungen, wie den aktuellen Corona-Maßnahmen zu den Festtagen, gut umzugehen. In ihrer Videokolumne bei der Süddeutschen Zeitung erklärt sie, wie man seinen eigenen Instrumentenkasten für einen resilienten Winter zusammenstellt.

Wie gehen wir mit unserer Ängsten um

Jede Person kennt das Gefühl der Angst – in unterschiedlichen Situationen, vor verschiedenen Dingen. Spannend ist, welche Strategie jeder für sich entwickelt, mit den eigenen Ängsten umzugehen. Um sich mit den eigenen Ängsten und Strategien vertraut zu machen, hat der Verhaltenstherapeut Thorsten Padberg Checklisten und Fragebögen entwickelt, die beim Spiegel-Wissen-Check ausprobiert werden können.

Klimaängste ernst nehmen

Wie oft wurden Klimaaktivisten*innen von ihren Kritiker*innen wegen ihrer großen Sorgen, ja sogar Angst vor dem Klimawandel belächelt. Dass der Klimawandel jedoch einen erheblichen Einfluss auf die Psyche hat, zeigt nicht zuletzt die Entwicklung eines wachsenden Forschungsgebietes in den vergangenen Jahren. Im Interview mit Spektrum erläutert Psychotherapeut Malte Klar, was hinter dem Begriff Klimaangst steckt.

So viel Stress wie nie

Laut DKV-Report 2021 hat die Pandemie den Lebensstil der Menschen verändert. Dabei gibt es mehrere besorgniserregende Negativrekorde im Hinblick auf Ernährung, körperliche Aktivität, Rauchen und Alkoholkonsum zu verzeichnen. Einer der schlechtesten Werte findet sich im Stresserleben: etwa 60 Prozent der Befragten finden keine Wege, um Stress zu reduzieren oder auszugleichen. Einen Überblick über die Studie gibt ein Artikel  der Süddeutschen Zeitung.

Wie viel kann ich (noch) leisten?

Eine chronische Erkrankung bedeutet nicht, dass man direkt arbeitsunfähig ist. Damit einher gehen jedoch die Fragen, wie stark die Erkrankung sich auf den Berufsalltag auswirkt (und umgekehrt) und inwiefern es sinnvoll ist, offen mit der Erkrankung umzugehen. Die Zeit hat in einem Artikel erläutert, wie wichtig dabei der Umgang mit den eigenen Ressourcen ist. Auf der Internetseite sag-ichs.de kann man zudem mithilfe eines Selbsttests das Für und Wider eines offenen Umgangs ermitteln.

Offen über psychische Erkrankungen reden

Wie fühlt sich eine Panikattacke an? Welche Anzeichen gibt es für eine Borderline-Störung? Wie geht man als Angehörige damit um? Im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen stellen sich Betroffene sowie Angehörige viele Fragen und fühlen sich nicht selten allein damit. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit stellt daher auf dem Portal „Dein Kopf voller Fragen“ verschiedene Erklärvideos, Infos und Hilfestellungen zur Verfügung. In Interviews geben bekannte Personen Einblicke in ihre Erfahrungen.

Sie möchten mehr über psychische Erkrankungen erfahren? Passend hierzu bieten wir die Weiterbildung zum Coach für Psychische Gesundheit an.

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Studie zeigt: Depression kulturell geprägt

Eine Depression kann sich durch verschiedene Symptome, wie Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit oder Suizidgedanken, zeigen. In welcher Kombination diese auftreten und wie sie von Betroffenen beschrieben werden, ist laut einer Studie auch kulturell geprägt. Die Ergebnisse der Studie stellt ein Artikel auf Spektrum vor.

Sich wieder an Menschen gewöhnen

Ein Aufatmen scheint durch die Gesellschaft zu gehen: sich endlich wieder mit mehreren Menschen treffen, ins Café gehen, Konzerte besuchen. Doch nicht alle gehen den Öffnungen unbeschwert entgegen, sondern empfinden eher Angst, Sorge oder Stress. Die Achtsamkeitstrainerin Tina Klein und der Psychiater Mazda Adli verraten in einem Interview, wie man seinen eigenen Umgang mit den neuen Freiheiten findet.

Wie trifft man die richtige Entscheidung?

Wir treffen ständig Entscheidungen: unbewusste, alltägliche, lebensverändernde. Doch vor allem bei letzterem entscheiden wir uns gerne auch mal nicht und schieben es vor uns her. Im Spiegel-Podcast Smarter leben verrät Philipp Meißner, was wichtig ist bei der Entscheidungsfindung und auf welche Strategien es ankommt.

Wie steht es um die mentale Gesundheit der Lehrkräfte?

Der Lernort Schule ist seit über einem Jahr in einem Ausnahmezustand. Das ist nicht nur eine große Herausforderung für Lernende, sondern auch für die Lehrkräfte: Distanzunterricht, große Unterschiede in der Ausstattung, sich ständig ändernde Bedingungen. Da gilt es das eigentliche Lernen im Blick zu behalten. Eine Studie zur Lehrergesundheit in der Corona-Pandemie widmet sich nun der Frage, welche Auswirkung dieser Ausnahmezustand auf die mentale Gesundheit der Lehrkräfte hat. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat mit der Studienautorin Julia Hansen in einem Interview darüber gesprochen.

Was tun gegen digitale Überforderung?

Arbeiten im Homeoffice, lernen im Homeschooling – die Arbeit am Computer stresst und fordert uns in den letzten Monaten extrem. Wie man der digitalen Überforderung begegnen kann und was es mit „digitaler Hygiene“ auf sich hat, erklärt Viola Kiel im Spiegel.

Selbsttest: Gibt es ein Burn-out-Risiko?

Der Burn-Out steht häufig am Ende eines schleichenden Prozesses der stetig wachsenden Überlastung. Schlagworte sind dabei „nicht nein sagen können“ und „selbstlos sein“. Um rechtzeitig einer drohenden Überlastung entgegenzuwirken, kann es bereits helfen, die eigene Arbeitsweise zu überprüfen. Ist man eher der Gebertyp und stellt eigene Aufgaben hintenan oder umgekehrt? Der Spiegel stellt hierfür einen schnellen Test zur Selbstabfrage zur Verfügung, der auf den Wissenschaftlern Adam Grant und Reb Rebele beruht.

Achtsamkeit im Podcast lernen

Der Podcast erfreut sich derzeit als neues Medium großer Beliebtheit. Es gibt die unterschiedlichsten Formate, Themen sowie Anlässe und der Rahmen bietet sich bspw. an, um einen schnellen Zugang zu neuen Themen zu bekommen – wie beim Podcast „Achtsam“ von Deutschlandfunk Nova. Hier erklären Psychologin Main Huong Nguyen und Moderatorin Hielscher wöchentlich, wo uns Achtsamkeit überall begegnet, geben Tipps für einen bewussteren Alltag und am Ende wird eine Achtsamkeitsübung vorgestellt.