Sich wieder an Menschen gewöhnen

Ein Aufatmen scheint durch die Gesellschaft zu gehen: sich endlich wieder mit mehreren Menschen treffen, ins Café gehen, Konzerte besuchen. Doch nicht alle gehen den Öffnungen unbeschwert entgegen, sondern empfinden eher Angst, Sorge oder Stress. Die Achtsamkeitstrainerin Tina Klein und der Psychiater Mazda Adli verraten in einem Interview, wie man seinen eigenen Umgang mit den neuen Freiheiten findet.

Wie trifft man die richtige Entscheidung?

Wir treffen ständig Entscheidungen: unbewusste, alltägliche, lebensverändernde. Doch vor allem bei letzterem entscheiden wir uns gerne auch mal nicht und schieben es vor uns her. Im Spiegel-Podcast Smarter leben verrät Philipp Meißner, was wichtig ist bei der Entscheidungsfindung und auf welche Strategien es ankommt.

Wie steht es um die mentale Gesundheit der Lehrkräfte?

Der Lernort Schule ist seit über einem Jahr in einem Ausnahmezustand. Das ist nicht nur eine große Herausforderung für Lernende, sondern auch für die Lehrkräfte: Distanzunterricht, große Unterschiede in der Ausstattung, sich ständig ändernde Bedingungen. Da gilt es das eigentliche Lernen im Blick zu behalten. Eine Studie zur Lehrergesundheit in der Corona-Pandemie widmet sich nun der Frage, welche Auswirkung dieser Ausnahmezustand auf die mentale Gesundheit der Lehrkräfte hat. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat mit der Studienautorin Julia Hansen in einem Interview darüber gesprochen.

Was tun gegen digitale Überforderung?

Arbeiten im Homeoffice, lernen im Homeschooling – die Arbeit am Computer stresst und fordert uns in den letzten Monaten extrem. Wie man der digitalen Überforderung begegnen kann und was es mit „digitaler Hygiene“ auf sich hat, erklärt Viola Kiel im Spiegel.

Selbsttest: Gibt es ein Burn-out-Risiko?

Der Burn-Out steht häufig am Ende eines schleichenden Prozesses der stetig wachsenden Überlastung. Schlagworte sind dabei „nicht nein sagen können“ und „selbstlos sein“. Um rechtzeitig einer drohenden Überlastung entgegenzuwirken, kann es bereits helfen, die eigene Arbeitsweise zu überprüfen. Ist man eher der Gebertyp und stellt eigene Aufgaben hintenan oder umgekehrt? Der Spiegel stellt hierfür einen schnellen Test zur Selbstabfrage zur Verfügung, der auf den Wissenschaftlern Adam Grant und Reb Rebele beruht.

Achtsamkeit im Podcast lernen

Der Podcast erfreut sich derzeit als neues Medium großer Beliebtheit. Es gibt die unterschiedlichsten Formate, Themen sowie Anlässe und der Rahmen bietet sich bspw. an, um einen schnellen Zugang zu neuen Themen zu bekommen – wie beim Podcast „Achtsam“ von Deutschlandfunk Nova. Hier erklären Psychologin Main Huong Nguyen und Moderatorin Hielscher wöchentlich, wo uns Achtsamkeit überall begegnet, geben Tipps für einen bewussteren Alltag und am Ende wird eine Achtsamkeitsübung vorgestellt.

Psychisch gesund bleiben in Zeiten von Corona

Nach einem Jahr der Corona-Pandemie wird immer deutlicher, dass Corona nicht nur eine Belastung für unsere körperliche Gesundheit, sondern auch eine immense Herausforderung für unsere mentale Verfassung ist. ZDF Heute zeigt sehr anschaulich, wie Isolation, fehlende Strukturen und die vielen negativen Eindrücke verschiedene Bereiche in unserem Gehirn beeinflussen. Um dieser Herausforderung zu begegnen und Langzeitfolgen vorzubeugen bietet das Max-Planck-Institut für Psychiatrie eine Handreichung „Psychisch gesund bleiben während Social Distancing, Quarantäne und Ausgangsbeschränkungen auf Grund des Corona-Virus“ mit einigen Hintergrundinfos und hilfreichen Übungen für zu Hause.

Übung: Gedanken wie Boote ziehen lassen

Wer kennt nicht dieses Gefühl der stetigen Unruhe, weil zahlreiche Gedanken, Termine, Sorgen, Ängste, Befürchtungen etc. durch den Kopf schwirren. Doch wie kann man sich davon lösen, zumindest zeitweise? Das Magazin Psychologie heute schlägt dafür die Achtsamkeitsübung Papierboote vor, in welcher einzelne Gedanken auf Boote gesetzt und einfach ziehen gelassen werden.

Wie Unternehmen mehr für die psychische Gesundheit tun können

Zum betrieblichen Gesundheitsmanagement gehört unter anderem die Förderung der psychischen Gesundheit der Mitarbeitenden. Viele Unternehmen investierten im vergangenen Jahr jedoch mehr Geld und Zeit, um digital aufzurüsten und Homeoffice für die Mitarbeitenden zu ermöglichen. Dabei ist es vor allem hier wichtig, klare Regeln für die Trennung von Arbeit und Freizeit zu schaffen oder Entspannungsmöglichkeiten zu bieten. Wie dies aussehen kann und wie die aktuelle Lage bei den Unternehmen ist, zeigt ein Artikel der Zeit.

Digitale Lösung für Behandlung psychischer Erkrankung

Immer mehr Menschen weisen psychische Erkrankungen auf, doch professionelle Hilfsangebote vor Ort sind zunehmend ausgelastet. Für betroffene Personen können digitale Lösungen Alternativen oder zumindest Überbrückung bis zum Erhalt eines Therapieplatzes sein. Zum Beispiel Selfapy, eine digitale Plattform für die Behandlung von Depression und anderen psychischen Belastungen. Sie bietet verschiedene psychologische Online-Kurse, die sich individuell auf die Bedürfnisse und Themen der Klienten anpassen. Der Vorteil: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für den zwölfwöchigen Online-Kurs. Dabei genügt ein Rezept vom Arzt.

Erfahrungsbericht: Hilfreiche Sätze in einer depressiven Phase

Depressionen und ihre Begleiterscheinungen werden leider heutzutage immer noch zu wenig thematisiert. Eine mögliche Ursache ist die Hemmschwelle bei der offenen Kommunikation mit Betroffenen: Was kann ich sagen, ohne den Anderen anzugreifen? Bei Krautreporter erzählt ein Betroffener, welche Worte ihm in depressiven Phasen wirklich guttun.

*NEU* Weiterbildung zum Coach für psychische Gesundheit

Ab April 2021 bieten wir neu die Weiterbildung zum Coach für psychische Gesundheit an, für die Sie sich ab sofort anmelden können.

Die Teilnehmenden der Weiterbildung zum Coach für psychische Gesundheit erhalten eine theoretische Einführung in das Konzept psychischer Gesundheit und lernen unterschiedliche psychische Störungsbilder kennen. Sie üben konkrete Methoden ein, um betroffenen Personen in psychischen Krisen zu begegnen, ihnen beizustehen, sie zu unterstützen und zu begleiten, bis professionelle Hilfe zur Verfügung steht. Die Teilnehmenden erwerben Wissen über diverse professionelle Angebote und Strukturen und sind in der Lage, Betroffene kompetent weiterzuvermitteln.

Alle weiteren Informationen zum Seminar finden Sie hier.

Mit Kinderbüchern durch die Pandemie

Kinder und der Corona-Lockdown. Eine viel diskutierte Thematik, die einen besonderen Umgang und Herangehensweise erfordert. Wie der Spiegel berichtet, wird in Mülheim an der Ruhr ein spannender Ansatz verfolgt, bei dem alle Kindergartenkinder, sowie die ersten zwei Jahrgänge der Grundschule ein Exemplar eines neu aufgelegten Kinderbuches erhalten: „Alle helfen mit – Maja und die Pandemie“.

Im Podcast geklärt: Was steckt hinter Resilienz?

Das Jahr 2020 hat viele Menschen an die eigenen sozialen und psychischen Grenzen gebracht. Besonders in Zeiten wie diesen ist die Resilienz, also die eigene Widerstandskraft gegenüber Krisen und Herausforderungen, ein wichtiges Gut. Im Spiegel-Podcast von Lenne Kaffka erklärt der Psychologe René Träder, wieso manche Menschen besser mit Krisen umgehen können als andere und was jede*r Einzelne tun kann, um mehr über die eigene Resilienz herauszufinden.

Remo Largo im Interview: Patentrezept zum Glücklichsein?

Kürzlich ist der Kinderarzt und Entwicklungsforscher Remo Largo verstorben. Vielen ist er bekannt als Autor des Buches „Babyjahre“, das die ersten Entwicklungsschritte von Säuglingen und Kleinkindern beschreibt. In jüngerer Vergangenheit hat er sich vor allem mit den Themen Leistungsdruck, Selbstoptimierung und Wachstumswahn befasst. Der Spiegel hat dazu mit ihm ein Interview geführt und die Frage geklärt, was es braucht, um glücklich zu sein.

Psychisch gesund bleiben im zweiten Lockdown

Nun ist er da, der befürchtete zweite Lockdown – zwar in abgeschwächter Form als im Frühjahr, aber wieder mit deutlichen Einschränkungen bei den sozialen Kontakten. Im Interview mit der Zeit erklärt Chefarzt und Psychotherapeut Leonhard Schilbach, warum der zweite Lockdown den Menschen mehr zu schaffen machen könnte und wie man seine psychische Gesundheit pflegt. 

Wie Apps bei der Achtsamkeit helfen

Handy und achtsam sein – geht das zusammen? Einige Apps erheben zumindest den Anspruch, die Nutzer*innen bei der Achtsamkeit zu unterstützen. Ob sie diesem gerecht werden, hat onmeda.de beleuchtet und stellt fünf Achtsamkeit-Apps näher vor.

Mental Health: Unsichtbares Leid sichtbar machen 

Ob eine Person Alzheimer, eine Depression oder eine posttraumatische Störung hat, sieht man ihr in der Regel nicht an. Dies trägt aber zur Tabuisierung psychischer Leiden erheblich bei. Ein Weg, diese sichtbar zu machen und sie so aus der Tabuzone zu holen, sind zum Beispiel Fotografien. In der Kategorie “Mental Health” des Wellcome Photography Prize versammeln sich Künstler*innen, die sich genau diesem Thema widmen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt sie vor und erklärt Mental Health näher.  

Zu wenig Schlaf schadet der Gesundheit und der Wirtschaft 

Wer zu wenig schläft, ist Studien zufolge häufiger krank, leidet eher unter Schlafstörungen und erhöht sein Sterberisiko. Schlafmangel schadet demnach erheblich der eigenen Gesundheit. Doch nicht nur das: Auch auf die Arbeitswelt und die Wirtschaft hat er erheblichen Einfluss. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung verdeutlicht in mehreren Grafiken, welche Auswirkungen Müdigkeit in den einzelnen Bereichen haben kann, wer besonders betroffen ist und wer sogar profitiert. 

Die Macht der Gefühle und dessen Akzeptanz 

Gefühle, wie Trauer, Wut oder Freude können Erstaunliches in einem auslösen – sowohl positiv als auch negativ. Ansätze der Resilienz und Achtsamkeit befassen sich u. a. mit dieser Macht der Gefühle und wie wirksam es sein kann, diese zu akzeptieren und damit Änderungen auszulösen. Die Zeit widmet sich dieser Betrachtungsweise und den damit einhergehenden Veränderungen in einem ausführlichen Artikel