Fake News erkennen will gelernt sein

Überall im Internet lauern sie, die Fake News und alternativen Wahrheiten. Vor allem Kinder und Jugendliche müssen lernen, diese zu erkennen und einzuordnen. Hierfür will Bundesjustizministerin Lambrecht ein Demokratiefördergesetz umsetzen. Es gibt jedoch bereits Initiativen, wie Lie Detectors, die das Thema in die Schulen bringen. Die Zeit hat die Gründerin von Lie Detectors interviewt und zum Demokratiefördergesetz befragt.

Neu: Profilpass in leichter Sprache

Der Profilpass ist ein gern gewähltes Mittel zur Kompetenzerfassung. Für die Beratung von Menschen mit Beeinträchtigungen gibt es diesen nun auch in leichter Sprache im Rahmen des COOCOU-Toolkits. Der barrierefreie Profilpass kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Handicap als Vorteil in der Arbeitswelt 

Körperliche und geistige Beeinträchtigungen erschweren den Zugang zum Arbeitsmarkt, daher werden diese häufig von den Bewerber*innen verschleiert. Dass es auf lange Sicht erfolgreicher ist, damit offen umzugehen, zeigen Saliya Kahawatte und Boris Grundl, die in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen vorgestellt werden. 

Corona School: Online-Nachhilfe für benachteiligte Schüler*innen 

Wie kann man sich während des Lockdowns für die Gesellschaft einbringen? Das fragten sich einige Studierende in Bonn und entwickelten die „Corona School“ – eine Online-Plattform, auf der Studierende kostenfrei Schüler*innen Nachhilfe geben. Vor allem benachteiligte Schüler*innen sollen hier unterstützt werden, denn Experten*innen zufolge haben vor allem diese Probleme, den Anschluss zu halten, da häufig die Ressourcen für das Homeschooling fehlen. Wie die Studierenden diese Zielgruppe erreichen wollen und wie es nach den Sommerferien weitergehen soll, erzählt Mitgründer Christopher Reiners im Jetzt-Interview

Good Practice: Digitalisierung in der Marburger Gesamtschule 

Der Lernort Schule muss sich modernisieren – darauf wurde in den vergangenen Jahren immer wieder hingewiesen und bekam 2020 durch Corona eine neue Brisanz. Im Zeit-Podcast „Frisch an die Arbeit“ berichtet der Lehrer Markus Plietzsch von der Marburger Gesamtschule: Denn Lehrende und Schüler*innen konnten hier vergleichsweise gut auf die Schulschließung im Frühjahr reagieren, da sie bereits seit Jahren die Digitalisierung der Schule vorantreiben – mit eigenem WLAN, Tablets und digitalisierter Materialien. Dennoch gab es auch hier Hürden beim persönlichen Austausch. 

Politische Initiative will Bundestag diverser machen 

Schaut man in den Bundestag, stellt man nur wenig Diversität fest. Dies will die Initiative Brand New Bundestag (BNB) nun ändern. Einer ihrer Kandidaten ist Edwin Greve – jung, Rollstuhlfahrer, mit Migrationshintergrund. Zeit Campus stellt ihn und BNB vor. 

„Trubel mit Ted“ – Graphic Novel über Autismus 

Autisten gelten als sonderbar, drollig oder anstrengend. Doch was es bedeutet, von einer Autismus-Spektrum-Störung betroffen zu sein oder eine betroffene Person im Familien- bzw. Freundeskreis zu haben, ist für viele nach wie vor nicht nachvollziehbar. Die Autorin Emilie Gleason hat vergangenes Jahr die Graphic Novel „Trubel mit Ted“ veröffentlicht, in welcher sie das Leben mit ihrem autistischen Bruder verarbeitet. Was sie zu der Graphic Novel inspirierte, verrät sie im JETZT-Interview

LGBTQ+-Community muss inklusiver werden 

Menschen mit Beeinträchtigungen sind in der queeren Community kaum sichtbar, das stellen betroffene Personen immer wieder fest. Vereine, wie „queerhandicap“ und „Rad und Tat – offene Initiative Lesbischer Frauen“, arbeiten bereits seit Jahren daran, dass sich das ändert. Vor allem die Lobby- und Netzwerkarbeit zeigen mittlerweile Erfolge: Sie rücken das Thema in den Fokus und holen die Betroffenen aus ihrer Isolation. Mehr zum Thema erfahren Sie hier

Lern-Apps & Co.: Chancen für Schulen 

Digitale Angebote fürs Lernen und für die Unterrichtsorganisation gibt es schon länger, waren bislang jedoch nicht so gefragt. In Zeiten des Home Schoolings erlangten viele dieser Lösungen schlagartig neue Bekanntheit und Relevanz. Aufgabe der Kultusministerien ist es nun, einen Rahmen für mehr Digitalisierung in den Schulen zu schaffen. Die Süddeutsche Zeitung stellt einige Anwendungen vor und erläutert, was vonseiten der Schulen und Regierungen zu tun ist. 

Wie gehe ich mit Panikmache und Fake News um? 

Panikmache und Fake News zählen zu den negativen Seiten des Internets. Das war auch schon vor Corona so. Die momentane Verunsicherung der Bevölkerung führt jedoch dazu, dass diese Themen gerade weiter an Bedeutung gewinnen. Das hat auch klicksafe erkannt und auf seiner Seite jetzt eine Übersicht an Hinweisen zusammengestellt, die helfen, Fake News zu enttarnen. 

Digitales Lernen während der Schulschließung

Der Deutsche Bildungsserver hat eine Sammlung verschiedener Medien und Lernprogramme für die Grundschule und weiterführende Schulen sowie Rätsel und Spiele für einzelne Schulfächer zusammengestellt. Die Angebote sind kostenlos und können beim sinnvollen Überbrücken der schulfreien Zeit zu Hause behilflich sein.

Influencer Meinungsmache im Netz

BibisBeautyPalace, JulienBam oder Gronkh. Fragen Sie sich jetzt, wer das sein soll? Falls ja, dann seien Sie versichert: Sie sind nicht allein damit. Es handelt sich um sogenannte Influencer, die v. a. jungen Menschen ein Begriff sind – und die für viele Jugendliche zugleich Idole darstellen. Genau aus diesem Grund haben Influencer mitunter erhebliche Meinungsmacht. In einem sehr kurzweiligen Video hat klicksafe daher nun Schüler*innen zu Influencern befragt, um das Thema Erwachsenen zugänglich zu machen. Die Seite hält außerdem auch Unterrichtsmaterialien, sowie Infos für Eltern und Jugendliche bereit.

Umfrage zum Lehrermangel in Deutschland

Auch, wenn Bildung Ländersache ist und damit zahlreiche Unterschiede zwischen den Bildungssystemen einhergehen, so haben dennoch alle 16 Länder eines gemein: Überall herrscht Lehrermangel. Wie dramatisch die Situation mittlerweile ist – und zwar nicht nur für die Schüler*innen, sondern insbesondere auch für die verbleibenden Lehrkräfte – illustriert nun ein Spiegel-Artikel. Grundlage des Berichts ist eine bundesweite Umfrage des Stark-Verlages unter Lehrkräften.

Unterrichtsmaterial Wie erkenne ich Fake News?

Spätestens seit dem Datenskandal Cambridge Analytica, bei dem im Zuge der Präsidentschaftswahlen in den USA versucht wurde, das Wahlverhalten von Facebook-Nutzern*innen massiv zu beeinflussen, ist der Begriff der Fake News in aller Munde. Das Internet ist idealer Nährboden für Falschmeldungen – das wird sich auch in Zukunft nicht gänzlich ändern lassen. Was sich jedoch verbessern lässt, ist die digitale Kompetenz der User. Das sieht auch klicksafe so und stellt Lehrern*innen dafür die Handreichung „Fakt oder Fake – Wie man Falschmeldungen im Internet entlarven kann“ kostenfrei zum Download zur Verfügung. Diese enthält nicht nur Unterrichtsmaterial, sondern zugleich auch methodisch-didaktische Hinweise zur konkreten Umsetzung im Unterricht.

Good Practice: Das Bildungshaus in Hamburg Lurup

In einem zuverlässigen Rhythmus von 3 Jahren, nämlich immer dann, wenn gerade die neuesten PISA-Ergebnisse veröffentlicht werden, wird den deutschen Bildungssystemen wieder einmal attestiert: Sie sind inhärent ungerecht, da der Bildungserfolg (noch immer) stark vom sozialen Status ihres Elternhauses abhängt. Kinder, die in sozialen Brennpunkten – wie z. B. Hamburg Lurup – aufwachsen, haben es demnach besonders schwer. Um die Kinder in Lurup möglichst früh zu fördern, haben Annette Berg und Ulrike Kloiber deshalb vor 12 Jahren das „Bildungshaus Lurup“ ins Leben gerufen. In einem interessanten Spiegel-Artikel erfährt man, wie individuelle Frühförderung gelingen kann und wie das Bildungshaus es schafft, auch die Eltern an der pädagogischen Arbeit zu beteiligen.

Kein Handy unter elf Jahren?

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland forderte kürzlich, dass Kinder unter 11 Jahren kein eigenes Handy besitzen sollten. Der Hintergrund: Das ständige Vor-dem-Handy-hängen beeinträchtige die kindliche Entwicklung. Klicksafe greift diese Forderung nun auf, argumentiert jedoch gegen eine fixe Altersgrenze zur Handynutzung. Welchen Vorschlag die Seite stattdessen macht und welche konkreten Hilfsmittel sie Eltern dafür an die Hand gibt, können Sie nun auf klicksafe.de nachlesen.

„Links anklicken und […] Handy streicheln“

Dies sind laut Birgit Eickelman, ihres Zeichens Schulforscherin, die einzigen Kompetenzen, die ein Drittel der deutschen Schüler*innen im Umgang mit digitalen Geräten aufweist. Ihre Aussage stützt sie auf die Ergebnisse einer 2018 durchgeführten internationalen Vergleichsstudie zum Thema Medienkompetenz. Was genau in der Studie festgestellt wurde, wie die deutschen Schüler*innen im internationalen Vergleich abgeschnitten haben und was getan werden kann, um die Medienkompetenz zu verbessern – all das können Sie in einem Spiegel Online-Artikel nachlesen.

Warum Stefan nicht zur Schule gehen kann

Stefan ist sieben Jahre alt, er ist klug, er kann schon eine Weile rechnen und lesen. Trotzdem geht er nicht zur Schule. Der Grund? Stefan ist Asperger-Autist. Um in die Grundschule vor Ort gehen zu können, bräuchte er einen Schulbegleiter. Doch einen solchen zu bekommen, stellt sich schnell als Mammut-Aufgabe heraus. Spiegel Online hat Stefans Fall nun als Ausgangspunkt genommen, um über den deutschlandweit prekären Mangel an Integrationshelfern*innen zu berichten. In dem sehr aufschlussreichen Artikel geht es nicht nur um die vielfältigen Ursachen dieser Situation, sondern auch um verzweifelte Eltern und Lehrkräfte.

Risikobewusstsein: Kinder vs. Eltern im Netz

Kinder verbringen durchschnittlich ca. drei Stunden täglich online. Und auch ihre Eltern nutzen die Möglichkeiten des Internets immer mehr. Womit Kinder und deren Eltern ihre Zeit im Netz jedoch verbringen und v.a., welches Nutzungsverhalten sie dabei als risikoreich ansehen, unterscheidet sich sehr. Dies konnte nun eine repräsentative Studie des Leibniz-Institut für Medienforschung aufzeigen. Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse finden Sie auf der Seite von Bildungsklick.

Werden Sie zum #Inkluencer!?

#Influencer war gestern – heute wird man #Inkluencer! Das zumindest schlägt Aktion Mensch nun vor. Da Menschen mit Behinderung leider noch immer Diskriminierungen ausgesetzt sind, ruft der Verein mit der Kampagne „Von Anfang an“ jetzt zu mehr Zivilcourage auf. Und teilt auf seiner Aktionsseite nicht nur mutige Lebensgeschichte, sondern macht auch gleich zahlreiche Vorschläge, wie man aktiv werden kann.