Online-Veranstaltung zum Thema Partizipation

Der Paritätische Gesamtverband lädt am 15. Juni alle Interessierten zu Diskussion und Austausch in einer kostenfreien Online-Veranstaltung zum Thema "Damit alle mitgestalten können - Partizipation stärken!". Zu den Fragen, wie in der Freien Wohlfahrtspflege Partizipation funktionieren kann und wie partizipative Prozesse nachhaltig werden können, wie sich Verbände und Organisationen dafür aufstellen müssen, soll mit und durch die Dozenten*innen diskutiert werden. Beschreibung und Anmeldelink der Veranstaltung finden Sie hier.

Miteinander: mehr Wunsch als Wirklichkeit

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat Anfang März den Sozial-Atlas 2022 veröffentlicht, ergänzend zur Veröffentlichung stellt die Stiftung einen umfangreichen Podcast zur Verfügung. Ein wichtiger Bereich ist die Inklusion: In Deutschland lebt fast jede zehnte Person mit einer schweren Behinderung, das heißt einem Grad der körperlichen, seelischen oder geistigen Einschränkung von über 50 Prozent. Das sind 7,9 Millionen Menschen! Und doch sind behinderte Menschen in der Gesellschaft kaum sichtbar – ihre fehlende Präsenz im Alltag liegt u.a. daran, dass die meisten Betroffenen ihre Behinderung erst im höheren Alter ereilt, etwa in Folge einer schweren Krankheit. Und insbesondere im Falle von geistigen Behinderungen ist die Trennung durch Institutionen wie Förderschule, Behindertenwerkstatt und betreute Einrichtungen nach wie vor der fast unausweichlich vorgezeichnete Lebensweg. Trotz Landesschulgesetze zur Inklusion ist die Exklusionsquote in den letzten Jahren nahezu unverändert geblieben. Den aktuellen Stand der Inklusion umreißt dieser begleitende Artikel.

Welches Studium passt zu mir?

Die Frage, welches Studium das richtige wäre, begleitet viele zumeist junge Menschen eine lange Zeit. Für die Entscheidungsfindung hat ZEIT CAMPUS einen Studiums-Interessenstest  zur Verfügung gestellt, der mittels 72 kurzen Selbsteinschätzungsfragen ein Interessensprofil erstellt und im Anschluss dazu passende Studiengänge auflistet.

Die Schattenseite der Lockerungen

Während sich die einen auf die Lockerungen der Coronamaßnahmen und das Wegfallen der Maskenpflicht freuen, bedeutet dies vor allem für Familien mit vorerkrankten bzw. gefährdeten Personen, sich wieder mehr zurückzuziehen und zu schützen. In einem Kommentar bei Deutschlandfunk wird auf die sogenannten Schattenfamilien eingegangen und wie wichtig es bei allen den Lockerungen sei, die vulnerablen Gruppen nun nicht zu vernachlässigen und ihnen auf andere Weise Entlastung zu ermöglichen.

Fact or fake?

Wie gehen junge Internetnutzer*innen mit Falschmeldungen um? Wie sensibilisiert sind sie für das Thema, welche Gefahren erkennen sie darin und was hat das alles mit Demokratie und politischer Teilhabe zu tun? Eine forsa-Befragung von 14- bis 29-Jährigen wurde jetzt im Rahmen des Safer Internet Day 2022 veröffentlicht.

Gewinnspiel

Dieses Mal weisen wir auf ein kleines Gewinnspiel hin. Dafür muss man nichts wissen, sondern darf eine Frage stellen. Und zwar an das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2022“. Man wird aufgefordert, seine „Frage an die Zukunft des Lernens“ zu formulieren, es winken Büchergutscheine im Wert von 40 Euro.

Soziale Exklusion statt Inklusion?

Kommen Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf mehr aus sozial benachteiligten Haushalten? Dieser Frage gehen die Soziologen Marcel Helbig und Sebastian Steinmetz nach und nehmen hier das Konzept der Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz unter die Lupe. Ihre ersten Erkenntnisse legen nahe, dass dieses Konzept der Inklusion eher entgegenwirkt. Mehr zu den Hintergründen erläutert die FAZ.

Zwischen Fake und Fakten

Kinder und Jugendliche kommen im Alltag häufiger und intensiver mit Sozialen Medien in Kontakt. Der Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten
des letzten Jahres klärt über Mediennutzung, potenzielle Gefahren und Praxistipps auf.

Ausbilden statt Ausgrenzen

Ein uneingeschränkter Zugang zum Arbeitsmarkt – ganz nach individuellen Interessen und Fähigkeiten – dies sollte jedem Menschen möglich sein. Die Zeit  berichtet über Menschen mit Behinderung, denen zum Großteil lediglich Arbeit in Behindertenwerkstätten zu Niedriglöhnen ermöglicht wird. Wie können Würde und Gleichheit vor dem Gesetz in Deutschland umgesetzt werden, ohne dass es für Menschen mit Einschränkungen steter Bewusstmachung nach außen bedarf?

Inklusion und Medien ein steiniger Weg

Bei Diversität und Inklusion geht es zentral um Teilhabe und Sichtbarkeit. Häufig scheitert die Umsetzung jedoch bereits an Kleinigkeiten oder der fehlenden Bereitschaft. Das zeigt zum Beispiel der Erfahrungsbericht der freien Journalistin Andrea Schöne, die beim Medienmagazin Übermedien von ihrem Weg in den Journalismus berichtet und welche Probleme ihr dabei begegneten.

Material für digitales Wohlbefinden

Digitale Anwendungen haben eine starke Sog-Wirkung – sie sind extra so konzipiert. Gleichzeitig ist dies der Nährboden für Suchtverhalten und Co. Klicksafe hat in Kooperation mit Handysektor hierfür kürzlich das Lehrmaterial „Ommm online – wie wir unser digitales Wohlbefinden steigern“ veröffentlicht, in welchem die Funktionsweisen der Anwendungen erläutert und Tipps gegeben werden, wie man aktiv sein eigenes Wohlbefinden im digitalen Raum stärken kann.

Demokratiekompetenz nicht ohne Medienkompetenz

Ein wichtiger Baustein zur Demokratiekompetenz ist heutzutage eine sichere Medienkompetenz. Das belegte kürzlich eine Studie der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen, die ermittelte, dass ca. ein Drittel der sächsischen Bürger*innen wenig Wissen über Medien hat – aufgrund von Desinteresse. Mehr zu den Ergebnissen der Studie und den Folgerungen daraus fasst die Zeit in einem Artikel zusammen.

Mit „Katze Q“ die Welt der Quanten entdecken

Physik kann Spaß machen! Das will zumindest die neue App „Katze Q“ von den Unis Würzburg und Dresden beweisen. Kinder und Jugendliche ab 11 Jahre entdecken zusammen mit einer Katze die Welt der Physik, indem Sie sich durch 20 Denksportaufgaben tüfteln und experimentieren.

Digitale Teilhabe auch für ältere Menschen wichtig

Durch die zunehmende Digitalisierung drohen nicht nur einkommensschwache oder weniger gebildete Personen ins Hintertreffen zu geraten. Auch zur älteren Generation entsteht eine Diskrepanz, da sie mit den neuesten Entwicklungen immer weniger Schritt halten kann bzw. erst gar kein Zugang dazu hat. Im Interview mit der Zeit erklärt Lena-Sophie Müller (Geschäftsführerin der Initiative D21), warum digitale Teilhabe auch für ältere Menschen wichtig ist und wie man diese fördern kann.

Verstecken ist die größere Barriere

Menschen mit Beeinträchtigungen sind nach wie vor eher die Ausnahme im Alltag – doch nicht nur, weil ihnen die Teilhabe erschwert wird, sondern auch, weil Betroffene ihre Beeinträchtigung verstecken, um nicht aufzufallen Ze.tt stellt im Porträt drei Personen vor, warum sie sich nicht länger verstecken wollen und welche positiven Auswirkungen ihre Offenheit mit sich bringt.

Gaming und Inklusion passt das zusammen?

Die Themen Inklusion und Barrierefreiheit kommen allmählich auch im Gaming-Bereich an. Mittlerweile gibt es zahlreiche Videospiele mit barrierefreien Features, sodass auch Menschen mit Beeinträchtigungen diese spielen können. Dass Inklusion jedoch bereits beim Spieldesign mitgedacht wird, kommt häufig noch zu kurz. Das Projekt Gaming ohne Grenzen testet zusammen mit Jugendlichen verschiedene Spiele auf Barrierefreiheit und mögliche Lösungen.

Spielplattform Roblox immer beliebter

Haben Sie schon von Roblox gehört? Die Do-it-yourself-Spieleplattform ist bei jungen Menschen zwischen acht und 16 Jahren beliebter als Fortnite. Doch außerhalb dieser Altersgruppe ist sie wenig bekannt. Die Hintergründe zur Spieleplattform und ihre Potenziale hat die Zeit in einem Artikel zusammengefasst.

Nicht jedes Urlaubsfoto gehört ins Netz

Sommerzeit ist Fotozeit. Vor allem Schnappschüsse aus dem Urlaub werden gerne in sozialen Netzwerken geteilt. Doch Vorsicht, wenn auch Kinder und Jugendliche fotografiert werden. Die Plattform Klicksafe gibt Tipps, was Eltern bedenken sollten und wie sie ihre Kinder gut schützen können.

Wie revolutionär sind Lernapps und Co.?

Mit der wachsenden Digitalisierung des Unterrichts etablieren sich zahlreiche Lernapps und -videos. Das Feld der Möglichkeiten, auch bezogen auf die Kosten, ist groß. Konzentrierten sich die Angebote zunächst auf den Nachhilfebereich, wird es zunehmend auch auf den eigentlichen Schulbetrieb ausgeweitet. Inwiefern Lernapps und Co. wirklich die Art des Lernens revolutionieren, beleuchtet die Zeit.

Podcast erklärt: Ist Sitzenbleiben sinnvoll?

Das DIPF hat unter dem Namen „Sitzenbleiben“ kürzlich den ersten eigenen Podcast veröffentlicht. In der ersten Folge ist der Name auch gleich Programm: Es geht um das Sitzenbleiben, das nach dem Corona-Schuljahr präsenter und kontroverser denn je ist, und worin das Für und Wider liegt.