Interkulturelle Kompetenzen bereits in der Schule wichtig

Dass sich Schüler*innen mit unterschiedlichen Kulturen und Einstellungen auseinandersetzen, ist nicht nur an Schulen mit einem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund wichtig, sondern für alle Schüler*innen, um Vorurteilen und Diskriminierungen entgegenzuwirken. Doch häufig wird hierfür zu wenig Zeit eingeräumt, erklärt Ezel Babur, die an Schulen interkulturelle Kompetenztrainings durchführt. In einem Spiegel-Artikel gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit.

Berufs-ABC: Wichtige Sätze für den Berufseinstieg

Für Menschen mit geringen Deutschkenntnissen stellt der berufsspezifische Wortschatz häufig eine große Hürde beim Einstieg ins Berufsleben dar. Die Seite „Meine Berufserfahrung“ schafft nun Abhilfe, indem sie ein Berufe-ABC für ca. 30 Ausbildungsberufe in insgesamt fünf Sprachen bereitstellt. Für jeden Beruf wurden dafür zentrale Begriffe übersichtlich erfasst, welche hier kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden können.

Studienteilnehmer*innen gesucht

Arbeiten Sie in der Flüchtlingshilfe?  Das Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig hat eine Selbsthilfe-App für traumatisierte syrische Geflüchtete namens "Sanadak" entwickelt. Im Rahmen einer Studie soll nun die Wirksamkeit der App überprüft werden. Dafür werden in Leipzig aktuell noch syrische Geflüchtete zwischen 18 und 65 Jahren gesucht. Unterstützen Sie das Forschungsprojekt und werden Sie Multiplikator!

Wenn Sie Flyer auslegen möchten oder eine kurze Vorstellung der App in Ihrer Institution wünschen, können Sie sich direkt mit Frau Dr. Franziska Jung in Verbindung setzen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Infos finden Sie auf unserer Website: http://sanadak.de/

Kurz und knapp: Videos klären über gesetzliche Regelungen auf

Das Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ (kurz NuiF) ist eine vom Bund geförderte Initiative, die Firmen aller Branchen bei der Integration von Flüchtlingen unterstützt. Gerade die Fülle an gesetzlichen Regelungen stellt dabei eine häufige Hürde dar. In der Rubrik #NuiF erklärt veröffentlicht das Netzwerk nun regelmäßig knappe Videos mit Tipps und Tricks rund um die Themen Integration und Ausbildung.

Arbeitgeberpräsident hält fest: Wir schaffen das tatsächlich

Wie der Arbeitgeberpräsdient Ingo Kramer im Gespräch mit dem Spiegel berichtet, verlaufe die Integration von Flüchtlingen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt durchaus positiv. Die Prognosen der Bundesagentur für Arbeit seien 2018 sogar übertroffen worden.

NEU: Weiterbildung zum Interkulturellen Coach

Immer häufiger kommen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise zusammen und agieren miteinander. Um Irritationen vorzubeugen ist hier interkulturelle Kompetenz gefragt. 2019 bieten wir neu die Weiterbildung zum Interkulturellen Coach an. Die Teilnehmenden werden in die Thematik der Interkulturalität eingeführt und erwerben interkulturelle Kompetenz. Darüber hinaus erlernen sie, Trainingskonzepte zur Vermittlung interkultureller Kompetenz zu entwickeln. Weitere Infos erhalten Sie auf unserer Internetseite.

Ein interkultureller Blick auf die deutsche Arbeitsmentalität

Beim Thema Personen mit ausländischen Wurzeln und Arbeitsmarkt geht es häufig darum, wie sie bestmöglich integriert werden können. Doch wie sieht eigentlich der Blick von der anderen Seite auf die deutsche Arbeitsmentalität aus? Dazu hat die ZEIT sechs Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen befragt – die Interviews finden Sie hier.

Deutschlernen durch gemeinsames Musizieren

Das Projekt „Musik, Sprache, Teilhabe“ der Bertelsmann Stiftung rückt die Bedeutung der Musik bei der Integration in den Mittelpunkt, besonders bei der sozialen Teilhabe und dem Spracherwerb. In der Mediathek des Projektes werden verschiedene Beispiele gezeigt, wie Musik die Menschen verbinden kann. Die Mediathek ist hier kostenlos zugänglich.

Programm „Lehrkräfte Plus“ fördert Lehrende mit Fluchthintergrund

Zum Wintersemester 2018/2019 startete das Programm „Lehrkräfte Plus“ der Universität Bielefeld und der Universität Bochum in die zweite Runde. Dabei erfahren Lehrkräfte mit Fluchthintergrund in einem Jahr mehr zum deutschen Schulsystem, erweitern ihre Kenntnisse in der deutschen Sprache sowie der Unterrichtsgestaltung und erhalten über ein Praktikum den Einstieg ins Schul- und damit ins Berufsleben. Mehr über das Programm erfährt man auf der Internetseite der Uni Bielefeld sowie im Video.

Sind Flüchtlingskinder von heute die Bildungsverlierer von morgen?

Schulen leisteten in den vergangenen Jahren Enormes bei der Integration von Flüchtlingskindern, vor allem im Grundschulalter gelang dies ganz gut. Doch nun warnen viele davor, dass insbesondere ältere Flüchtlingskinder im selektiven Bildungssystem „nach unten“ gereicht werden und drohen, zu Bildungsverlierern zu werden. Die Problemlage und zwei Beispiele aus der Praxis beleuchtet ein Süddeutsche-Artikel.

Kompetenzerfassungs-tools für die Beratung Geflüchteter und Migranten*innen

Das EU-geförderte Projekt SCOUT hat einen Methodenkoffer für die Kompetenzerfassung in der Beratung von Geflüchteten und Migranten*innen zusammengestellt. Das Toolkit gibt einen Überblick über ausgewählte Tools aus Deutschland und anderen europäischen Ländern und informiert über die Bezugsquellen. Daneben wurde der ProfilPass in einfacher Sprache erarbeitet. Das SCOUT-Toolkit und der ProfilPass in einfacher Sprache können hier kostenlos heruntergeladen werden.

Rückkehr in die Heimat als Neuanfang

Dass die Rückkehr eines Flüchtlings in die Heimat auch ein Neuanfang sein kann, zeigt die Geschichte von Babakar Segnane aus dem Senegal und seinen Betreuerinnen Helke Fussell und Uta Mewes. Die beiden Frauen verschafften dem jungen Senegalesen landwirtschaftliches Know-how und Startkapital, um in seiner Heimat erfolgreich Bauer zu sein und somit auch ihren Anteil zur Bekämpfung von Fluchtursachen vor Ort entgegenzuwirken. Doch die Geschichte zeigt ebenso, dass aller Anfang schwer ist und im Senegal nun mal die Uhren anders ticken. Mehr über die drei und ihr Projekt erfährt man bei der Frankfurter Allgemeinen.

Arbeitshilfe: Geflüchtete für Ausbildung interessieren

Um dem wachsenden Bedarf an Auszubildenden entgegenzuwirken, wird zunehmend auf Geflüchtete gesetzt. Diese müssen jedoch zunächst über das duale Ausbildungssystem in Deutschland informiert werden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat dazu die Arbeitshilfe „Junge Geflüchtete für die duale Berufsausbildung gewinnen“ veröffentlicht mit Hinweisen zur Motivation, Information und Unterstützung für die Ausbildung. Die Broschüre kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Wenn sich Rassismus in der Kundschaft zeigt

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit Detlef Scheele zog in der Süddeutschen kürzlich bei der Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt eine positive Zwischenbilanz – über 300.000 Geflüchtete aus den Hauptherkunftsländern haben eine Anstellung gefunden. Doch beim Unterzeichnen eines Ausbildungs- oder Arbeitsvertrages endet die Integration nicht, wie sich bei einem niedersächsischen Heizungstechnikunternehmen zeigte,

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Projekt SCOUT arbeitet an ProfilPASS in einfacher Sprache

Europaweit sind in der Integration Zugewanderter zwei Themen zentral: die Ermittlung von Kompetenzen und die Überwindung der Sprachbarrieren. Das im Oktober 2017 im Rahmen von Erasmus+ gestartete Projekt SCOUT hat hier zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht, welche Methoden europaweit zur Kompetenzfeststellung genutzt werden und daraus einen Methodenkoffer erstellt. Als zweiter Schritt soll nun der erfolgreich eingesetzte ProfilPass in einfacher Sprache übertragen werden, um in der Beratung Geflüchteter besser eingesetzt zu werden. Weitere Infos zum Projekt und zu bereits erreichten Zielen gibt es hier.

Ab 01.08.2018: Neuregelung des Familiennachzuges

Am 01.08.2018 trat das am 15.06.2018 vom Bundestag beschlossene „Familiennachzugsneuregelungsgesetz“ in Kraft. Es sieht vor, dass mit Inkrafttreten 1.000 Familienangehörige subsidiär schutzberechtigter Personen nach Deutschland einreisen können. Zur besseren Orientierung hat der DRK-Suchdienst seine „Fachinformation des DRK-Suchdienstes zum Familiennachzug von und zu Flüchtlingen“ aktualisiert. Diese kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Stellenausschreibung Integrationscoach

"Ehrenamt für Perspektive", ein Projekt der Berliner Stadtmission zur Vermittlung von Geflüchteten in ehrenamtliches Engagement sucht einen Integrationscoach auf Honorarbasis (durchschnittlich rund 1,5 - 3 Stunden pro Woche) - zur Beratung / Begleitung der Teilnehmenden. Weitere Informationen und Kontaktdaten: https://www.berliner-stadtmission.de/ehrenamt/ehrenamt-fuer-perspektive

Gedankenspiel: Was wäre, wenn alle Grenzen offen wären?

Sowohl in Deutschland als auch in Europa ist die beherrschende Frage in der Flüchtlingsdebatte: „Wie viele Zuwanderer*innen kann eine Gesellschaft aufnehmen?“ Das Magazin Brand eins hat für ein Gedankenspiel die Frage nun einmal umgekehrt: „Was wäre, wenn alle Grenzen offen wären?“ und kam zu erstaunlichen Schlussfolgerungen, die mit Zahlen belegt werden können. Der Brand-eins-Artikel, der die festgefahrene Debatte einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet, kann hier  kostenfrei gelesen werden.

Sommer, Sonne, Deutsch lernen

Zum 12. Mal setzt die Stiftung Polytechnische Gesellschaft das Projekt „DeutschSommer“ mit zahlreichen Drittklässlern*innen in Hessen um. In drei Wochen lernen die Schüler*innen, die erst seit Kurzem in Deutschland sind, intensiv Deutsch und üben gleichzeitig ein Theaterstück ein, das sie am Ende auch gemeinsam aufführen. Mehr zum Projekt erfahren Sie hier.

Gelungene Integration: Geflüchtete helfen Geflüchteten beim Lernen

Wie Integration auf zweifache Weise funktionieren kann, zeigt der Verein Back on Track e. V. aus Berlin: Hier helfen arabische Muttersprachler*innen, die selbst Fluchterfahrungen gemacht haben, geflüchteten Kinder beim Lernen – gleichzeitig werden die Pädagogen*innen darin unterstützt, sich über die Lehrer*innen- und Mentoren*innenausbildung auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Weitere Infos zum Verein gibt es auf der Internetseite www.backontracksyria.org.