Und täglich grüßt der Cookie-Banner

Wie oft ist Ihnen heute schon der sogenannte Cookie-Banner im Internet begegnet? Und wie oft haben Sie diesen schon einfach weggeklickt? Cyberpsychologin Catarina Katzer erklärt im Interview mit der Zeit, wie Cookie-Banner zur täglichen digitalen Überlastung beitragen und Internetseitenbetreiber dies nutzen.

Das Ende der Passwort-Ära?

Zum Datenschutz muss man auch als Nutzer*in einen Teil beitragen, allen voran durch die Nutzung sicherer Passwörter. Lange, komplizierte Zeichenkombinationen und am besten viele verschiedene stellen jedoch eine Herausforderung für die Anwender*innen dar. Zahlreiche Hackerangriffe zeigen zudem, dass auch diese Passwörter nicht das Maß aller Dinge sind. Daher setzt Microsoft zukünftig beispielsweise auf andere Sicherheitswege, wie in diesem Spiegel-Artikel erklärt wird.

Die Krux an der grünen Digitalisierung

Auch wenn beim Thema Klimaschutz viel auf Digitalisierung gesetzt wird, ist dies nicht per se nachhaltiger. Server tragen erheblich zu den Emissionen bei und zahlreiche digitale Lösungen führen auch zu einem gesteigerten Konsumverhalten. Wo im Spannungsfeld von digitalem Wandel und Klimaneutralität Licht und Schatten liegen, wird in einem Artikel der Zeit zusammengefasst.

Beschwerde gegen große Medienhäuser

Die DSGVO sichert nicht nur die Rechte der Internetnutzer*innen, sondern gibt auch klare Empfehlungen, wie das Recht eingefordert werden kann, bspw. über eine Beschwerde bei der Datenschutzbehörde. So reichte kürzlich die Datenschutzorganisation Noyb Beschwerde gegen sechs große Medienhäuser, wie Spiegel, Frankfurter Allgemeine und Zeit ein, deren Internetauftritt gegen die DSGVO verstoßen soll. Die Details werden hier erklärt.

Die Renaissance des QR-Codes

Lange eher am Rand, ist er nun nicht mehr wegzudenken: der QR-Code. Im Zuge der Corona-Pandemie und sich daraus entwickelnder technischer Tools erlebt der QR-Code regelrecht einen Boom. Wie der QR-Code entstanden ist und welche vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten es mittlerweile gibt, erklärt die Zeit.

Tipps: digitales Lernen datenschutzkonform gestalten

Digitaler Unterricht und datenschutzkonforme Lösungen – für viele geht dies bis heute nicht zusammen und hat im vergangenen Jahr an vielen Stellen für Diskussionen gesorgt. Die Werkstatt der Bundeszentrale für politische Bildung hat hierfür ein Video veröffentlicht, in welchem eine Informatikerin und ein Datenschutzbeauftragter erklären, wie digitaler Unterricht DSGVO-tauglich laufen kann.

Elektronische Brieftasche wird offiziell

Unser Ausweis hat sich in den letzten Jahren verändert: wurde er erst kleiner, besteht er mittlerweile nur noch aus einem Stück Plastik und passt in jede Hosentasche. Seit kurzem ist es sogar möglich, sich über das Smartphone auszuweisen. Hinter der Idee steht die Vision des Papierlosen Staates. Über die Chancen und Gefahren der digitalen Brieftasche informiert dieser Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Keine Cookies mehr: Google stellt Onlinewerbung auf den Kopf

Die Ankündigung könnte simpler nicht sein: Google will Drittanbieter-Cookies im eigenen Chrome-Browser nicht mehr ermöglichen. Für private Internetnutzer heißt es schlicht, dass weniger Daten über sie beim Surfen gesammelt werden. Die Werbebranche wird jedoch dadurch komplett auf den Kopf gestellt, zumindest der Teil, deren Konzept auf diesen Cookies basiert. Zugleich zeigt es, welche Macht Google tatsächlich hat und auch weiterhin haben wird, denn das Unternehmen wird nicht auf Werbemöglichkeiten verzichten. Mehr zu den Hintergründen und Folgen für Nutzende sowie Marketingunternehmen hat die Süddeutsche Zeitung zusammengefasst.

Datenaustausch zwischen den Behörden vereinfacht

Deutsche Behörden sind wohl eher dafür bekannt, großen Wert auf den Datenschutz zu legen, aber nicht unbedingt auf eine einfache digitale Datenverwaltung. Das Registermodernisierungsgesetz, das sowohl vom Bundestag als auch vom Bundesrat verabschiedet wurde, soll dies nun regeln. Zukünftig wird die Steuer-Identifikationsnummer um Stammdaten erweitert und somit der Datenaustausch zwischen einzelnen Ämtern erleichtert, zum Beispiel für die Beantragung des Elterngeldes, wofür Eltern bislang zahlreiche Unterlagen einreichen müssen. Was genau hinter dem Gesetz steckt und welche Bedenken bestehen, erklärt die Frankfurter Allgemeine in einem Artikel.

Kommt der Uploadfilter oder nicht?

Datenschutz und das Urheberrecht sind zwei wichtige Aspekte im Umgang mit der Internetnutzung. Laut einem neuen Gesetzentwurf sollen bald Plattformen für die individuellen geteilten Inhalte ihrer Nutzer verantwortlich gemacht werden können. Die Zeit gibt einen Einblick in die umstrittene Thematik.

Aufregung um neue WhatsApp-Nutzungsbedingungen

Fast jeder benutzt ihn täglich oder regelmäßig – den WhatsApp Messengerdienst. Ab dem 8. Februar gelten allerdings neue Nutzungsbedingungen und damit verknüpfte Datenschutzrichtlinien. Alles wichtige rund um die Verknüpfung mit Facebook und der Verwendung und Verwaltung der sensiblen Daten fasst ein Spiegel-Artikel zusammen.

BGH entscheidet: Raubkopie vs. Datenschutz

Illegal hochgeladene Filme, u. a. auf der Videoplattform YouTube, sind stark geschäftsschädigend und somit ein großes Ärgernis für Filmverleiher. Dennoch haben sie nicht das Recht, umfassend Benutzerdaten bei den entsprechenden Portalen anzufordern – so entschied es der Bundesgerichtshof. Mehr zum Urteil und den Hintergründen hat die Zeit zusammengefasst.

Müssen Messenger-Dienste besser überwacht werden?

Messenger-Dienste, wie Whatsapp, Signal und Telegram, geraten immer wieder ins Visier von Sicherheitsbehörden, vor allem nach Anschlägen. Denn Informationen, die über die Dienste laufen und für die Gefahrenlage sowie die Ermittlungen relevant sein könnten, dürfen nicht von den Behörden eingesehen werden. Eine Resolution des EU-Ministerrates soll dies nun ändern und Messenger-Dienste veranlassen, dass es für Sicherheitsbehörden einen Zugriff auf die Nachrichten gibt. Experten kritisieren jedoch: Nicht der Mangel an Daten ist das Problem, sondern der Informationsfluss und die Einschätzung bereits vorhandener Daten. Genaueres zur Resolution und der Kritik daran hat die Zeit zusammengefasst.

BGH urteilt: Kein uneingeschränktes Recht auf Vergessenwerden 

In der DSGVO ist u. a. das sogenannte Recht auf Vergessenwerden – sprich das Löschen personenbezogener Daten festgeschrieben. Doch auch dieses Recht hat Grenzen, wie zwei Entscheidungen des Bundesgerichtshofes nun zeigen. In beiden Urteilen wird deutlich, dass immer auch eine Interessenabwägung und die Meinungsfreiheit mitberücksichtigt werden muss. Die Details zu beiden Urteilen sind bei der Süddeutschen Zeitung zu lesen. 

Cookie-Warnung auf Internetseiten was steckt dahinter? 

Wer kennt es nicht: Eine Internetseite wird geöffnet und als Erstes erscheint der Cookie-Warner, den viele einfach wegklicken. Doch es lohnt sich, einmal genauer hinzuschauen, was sich dahinter verbirgt. Die Süddeutsche Zeitung bringt Aufschluss. 

Videodienste: Chance für die Lehre oder Datenschutzproblem? 

Videodienste, wie Skype, Microsoft Teams und Zoom, haben während des Lockdowns für viele Home Office und Home Schooling erst möglich gemacht. Seit Beginn an stehen sie datenschutzrechtlich aber auch in der Kritik. Vor allem die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk hat sich hier besonders hervorgetan und ihre Kritik Anfang Juli untermauert. Ihre Kritikpunkte hat die Süddeutsche Zeitung zusammengefasst.

Wird Gesetz gegen Hasskri­minalität zur Datenkrake? 

Die Bundesregierung bringt das Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität auf den Weg. Das klingt erst einmal gut, soll es doch vor allem Hetze im Internet bekämpfen. Die Zahl der Kritiker ist jedoch groß, denn das Gesetz ermächtigt das BKA, hochsensible Daten zu sammeln. Zudem müssen soziale Netzwerke rechtswidrige Inhalte umgehend dem BKA melden, samt IP-Adresse. Kritiker sehen hier nicht nur die Gefahr, dass der Datenschutz ausgehöhlt wird, sondern auch, dass die Netzwerke aus Angst vor hohen Strafen überkritisch Beiträge übermitteln. Um gegen Hassrede vorzugehen, hätte es andere, sinnvollere Stellschrauben gegeben – bspw. mehr Geld für qualifiziertes Personal. Die Kritikpunkte und Gegenvorschläge zum Gesetz trägt die Zeit in einem Artikel zusammen. 

Online-Unterricht zu Corona-Zeiten Jetzt kommt die Frage nach dem Datenschutz 

Als die Schulen bundesweit geschlossen wurden, musste überall schnell eine digitale Lösung für den Unterricht her – häufig in Eigenregie der Lehrkräfte. Dabei wurde der Datenschutz nicht immer gleich mitgedacht. Dies könnte sich in Thüringen nun für die Schulen rächen. Dort kündigte der Landesdatenschutzbeauftragte eine genauere Prüfung aufgrund von Beschwerden an. Mehr dazu lesen Sie im Artikel der Süddeutschen Zeitung

Sichere Passwörter Entschuldigung, wir meinten natürlich: 5/chere P4ssw0erter

Wie sicher wir uns im Netz bewegen, das hängt u. a. davon ab, wie gut die Passwörter sind, die wir beim Online-Versandhandel, beim Streaming-Dienst oder bei den Social-Media-Plattformen unserer Wahl benutzen. Um nur einige Beispiele zu nennen. Um Ihre Konten zu schützen, sollten Sie sich also möglichst sichere Passwörter zulegen. Aber was genau macht ein Passwort eigentlich sicher? Und gilt eigentlich noch immer die Regel, dass man seine Passwörter in regelmäßigen Abständen ändern sollte? Die ZEIT klärt auf und gibt Ihnen die fünf wichtigsten Tipps für sichere Passwörter.

Neue Facebook-Funktion sorgt für mehr Durchblick

„Aktivitäten außerhalb Facebook“ – so nennt Facebook ein neues Tool, welches nun auch deutschen Nutzern*innen zur Verfügung gestellt wird. Was sich dahinter verbirgt? Mit der neuen Funktion ermöglicht es Facebook seinen Usern erstmals, zu überprüfen, welche Apps und Websites Daten mit Facebook teilen. Und sorgt damit für mehr Transparenz. In einem interessanten Spiegel-Artikel wird nun sehr schön illustriert, wie diese Datenweitergabe abläuft. Zudem finden Sie dort eine Anleitung, wie Sie bereits über Sie gesammelte Daten von Ihrem Facebook-Profil lösen können.