Broschüre „Fotografieren und Datenschutz“ für den besseren Durchblick

Es war noch nie so einfach wie im Zeitalter der Tablets & Smartphones, schöne Momente und Ereignisse als Foto festzuhalten; und diese dann mit anderen zu teilen. Betrachtet man das Fotografieren jedoch aus der Perspektive des Datenschutzes, ploppen schnell eine ganze Reihe Fragen auf: Gilt die DSGVO eigentlich für alle Fotos? Und darüber hinaus: Welche rechtlichen Grundlagen muss ich eigentlich berücksichtigen, wenn ich Fotos anfertige? Wenn Sie diese Fragen nicht sicher beantworten können, dann finden Sie auf der Seite des Datenschutzbeauftragten Baden-Württemberg entsprechende Antworten.

Die Broschüre kann zudem kostenfrei heruntergeladen werden.

Droht mir ein Bußgeld, wenn ich eine Datenpanne melde?

Eine Frage, die sich in der Praxis häufig stellt. Angenommen, ich sende eine E-Mail an eine Gruppe von Empfängern*innen, jedoch aus Versehen über einen offenen Verteiler. Und nun kann plötzlich jeder der Adressaten auf alle E-Mail-Kontakte zugreifen. Klarer Fall von Datenpanne. Aber muss ich jetzt mit einem Bußgeld rechnen, wenn ich mich selbst bei der zuständigen Aufsichtsbehörde melde? Auf diese Frage gibt der Datenschutzticker nun eine (erfreuliche) Antwort.

Datenschutz-Update Ab wann braucht mein Betrieb eine*n Datenschutzbeauftragten?

Bisher galt: Hat ein Betrieb 10 Angestellte oder mehr, ist er verpflichtet eine*n Datenschutzbeauftragten zu ernennen. Dieser Schwellenwert steht jedoch seit Einführung der DSGVO immer wieder in der Kritik. Nun hat sich der Bundestag damit beschäftigt und beschlossen, diese Zahl zukünftig anzuheben. So brauchen ab sofort nur noch Betriebe mit mindestens 20 Personen eine*n Beauftragten für Datenschutz. Warum diese Entscheidung jedoch nicht nur positiv zu bewerten ist, kann man auf datenschutzkanzlei.de nachlesen.

Datenschutz-Radar: Orientierung im DSGVO-Dschungel

Abmahnungen, Bußgelder, Datenschutzverstöße – die DSGVO ist und bleibt ein wichtiges Thema. Doch wie genau werden Verstöße gegen den Datenschutz in der Praxis von Gerichten und Aufsichtsbehörden denn eigentlich geahndet? Die Datenschutzkanzlei Herting Oberbeck bietet dazu auf ihrer Seite ab sofort einen Datenschutz-Radar an, auf dem aktuelle Rechtsprechungen veröffentlicht und übersichtlich zusammengefasst werden. Zudem enthält jeder Beitrag ein Fazit der Datenschutzkanzlei mit hilfreichen Tipps für Unternehmen und Datenschutzbeauftragte.

Digitaler Frühjahrsputz: Das Data Detox Kit zeigt, wie’s geht

Egal ob durch Nutzung von Facebook, Instagram oder alternativen Apps – im Laufe unseres User-Lebens sammeln sich unzählige Informationen über uns an, ob nun gewollt oder ungewollt. Angesichts dieses Datendschungels empfiehlt sich daher ein regelmäßiger digitaler Frühjahrsputz: Doch wo anfangen? Und wie kann ich sicherstellen, dass ich am Ende nicht doch etwas Wichtiges vergessen habe? Hier schafft das Data Detox Kit Abhilfe. Es zeigt in kurzen Anleitungen, wie man im Laufe von 8 Tagen sein Nutzungsverhalten überprüfen und sich zukünftig möglichst datensparsam durchs Internet bewegen kann.

Mit den Kollegen*innen per WhatsApp kommunizieren?

Sich per WhatsApp im Unternehmen abzusprechen, erscheint naheliegend, da Viele den Messenger-Dienst ohnehin bereits im privaten Rahmen nutzen. Andererseits fällt WhatsApp auch immer wieder durch Datenschutzverstöße auf, was die Frage aufwirft, ob es klug ist, möglicherweise sensible Daten per WhatsApp zu übermitteln. Was also tun? Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht fasst nun in seinem Tätigkeitsbericht zusammen, worauf Verantwortliche achten sollten, wenn sie WhatsApp zur internen Kommunikation nutzen wollen.

Ein weites Feld: FAQ zum Datenschutz schafft Abhilfe

Mit dem Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sahen sich die zuständigen Stellen plötzlich einer Flut von Anfragen gegenüber. Da bestimmte Fragen immer wieder auftauchten, hat der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit nun Antworten – übersichtlich nach Themen sortiert – auf einer FAQ-Seite zusammengestellt. Auch wenn diese sich speziell an hessische Unternehmen richtet, dürfte sie für Datenschutzbeauftragte deutschlandweit eine gute Orientierung sein.

Was Hänschen nicht lernt Datenschützer*innen gehen in die Schule

Auch wenn mit der Datenschutz-Grundverordnung die Rechte der Internetnutzer*innen im vergangenen Jahr erheblich gestärkt wurden, tun sich viele mit dem Thema immer noch schwer. Doch wie sollen Kinder und Jugendliche verantwortungsvoll mit ihren Daten umgehen lernen, wenn Eltern und Lehrer*innen es nicht vorleben? Zudem sind die Jüngeren häufig fitter in der Anwendung der Technik als die Älteren. Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) hat hierfür die Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ ins Leben gerufen: In den Schulen besprechen die Datenschützer*innen mit den Schüler*innen anschaulich Themen, wie sichere Passwörter, Privatsphäre und Rechte, geben den Lehrer*innen Materialien an die Hand oder führen spezielle Elternabende durch. Näheres zur Initiative und wie man sich hierfür anmelden kann, findet sich hier.

Kurz und knackig: Datenschutz-Tipps für Ihre Website

Obwohl die EU-Datenschutzgrundverordnung bereits seit Mai 2018 greift, haben noch immer nicht alle Betreiber*innen ihre Webseiten an das neue Datenschutzrecht angepasst. Dies kann aber unter Umständen teuer werden, da im schlimmsten Fall Abmahnungen drohen. Spiegel Online hat daher die wichtigsten Tipps des Computertechnik-Magazins c’t zur Einhaltung des Datenschutzrechts hier noch einmal kostenfrei zusammengefasst.

Österreichische Datenschutzbehörde entscheidet: Daten löschen heißt nicht Daten vernichten

Laut DSGVO können User verlangen, dass Unternehmen ihre gespeicherten personenbezogenen Daten löschen. Das heißt jedoch nicht, dass die Unternehmen diese auch vernichten müssen. Sie können die Daten anonymiseren und so den Personenbezug aufheben – so die Entscheidung der österreichischen Datenschutzbehörde. Die Details zum Fall und die Begründung der Datenschutzbehörde können hier nachgelesen werden.

Infoportal zu Datenschutz, Social Media & Co. jetzt mehrsprachig

Klicksafe – die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz für Kinder und Jugendliche bietet ihre Informationen zu Internetthemen, wie Datenschutz, soziale Medien und Apps, nun auch in Arabisch, Russich und Türkisch an. So sollen vor allem Eltern und Kinder mit Migrationshintergrund besser erreicht werden. Weitere Infos zum mehrsprachigen Angebot finden Sie hier.

Musterleitvereinbarung für Datenschutz in Selbsthilfegruppen

Wichtige Werte in Selbsthilfegruppen sind u. a. Vertrauen und Diskretion. Daher spielt auch hier der Datenschutz eine besondere Rolle. Das Netzwerk Selbsthilfe stellt zu diesem Zweck eine Musterleitvereinbarung für Selbsthilfegruppen zur Verfügung, die auf die neu geltende Datenschutz-Grundverordnung abgestimmt ist. Das Muster kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Mit Datenschutz-Rap Jugendliche erreichen

Kinder und Jugendliche geben im Internet und in sozialen Medien immer noch zu viel von sich preis. Daher ist es vor allem hier wichtig, zu informieren und aufzuklären. Doch wie können sie erreicht werden? Online-Berater von JUUUPort Kevin Lehmann hat zusammen mit dem Berufsverband der Datenschutzbeauftragten und der DATEV-Stiftung Zukunft den Rap-Song „Datenschutz“ auf Youtube veröffentlicht und fasst die wichtigsten Punkte zusammen, die jeder beachten sollte. Alle Infos zum Datenschutz-Rap und weitere Materialien für junge Menschen gibt es hier kostenfrei.

100 Tage Datenschutz-Grundverordnung was hat sich getan?

Vor 100 Tagen trat die DSGVO in Kraft – mit ihr kamen viel Unsicherheit und die Angst vor einer Abmahnwelle. Letztere blieb bislang aus, die Unsicherheit ist jedoch geblieben. Auch die Hoffnung, dass die Tech-Konzerne transparenter agieren, wurde nicht erfüllt, wie das Resümee der Süddeutschen Zeitung zeigt. Was jedoch immer wieder deutlich wird: Um User-Daten zu schützen, sollten Unternehmen nicht nur gut informieren, sondern

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Datenschutzkonferenz ist online

Die Datenschutzkonferenz – ein Zusammenschluss der Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder – ist seit Mitte Juli mit einer eigenen Internetseite online vertreten. Hier werden aktuelle Entschließungen, Orientierungshilfen und Kurzpapiere im Rahmen der Datenschutz-Grundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes veröffentlicht. Hier geht es zur Datenschutzkonferenz online.

Young Data Jugendportal der Datenschutzbehörden

Die neue Datenschutz-Grundverordnung hat vor allem das Ziel, die Rechte der Nutzer*innen zu stärken. Doch wie sehen die Rechte konkret aus und wie kann ich sie schützen? Insbesondere Kinder und Jugendliche, für die der Umgang mit modernen Medien selbstverständlich ist, sollten für die Themen Datenschutz und Sicherheit im Internet sensibilisiert werden. Dafür haben die Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder das Jugendportal „Young Data“ ins Leben gerufen. Hier gibt es kostenlos zahlreiche Infos, Materialien und Links zu Themen, wie Datenschutz, Selbstverteidigung im Netz, Cybermobbing etc.

NEU: Weiterbildung zum*zur Datenschutzbeauftragten

Ab Herbst 2018 bieten wir neu die Weiterbildung zum*zur Datenschutzbeauftragten an. Seit 25.05.2018 gilt nun die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die europaweit neue Standards in der Datenverarbeitung setzt. Diese jedoch in die Praxis umzusetzen, stellt Organisationen, vor allem im sozialen Bereich vor eine erhebliche Herausforderung. Der*die Datenschutzbeauftragte – ob verpflichtend oder freiwillig – kann hierbei entscheidend zur gelingenden Umsetzung beitragen. Hierfür qualifiziert die Weiterbildung zum*zur Datenschutzbeauftragten.

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