YouBot: Die clevere Hilfe für Bewerbungsschreiben

Mit dem richtigen Anschreiben können sich Bewerber*innen von Ihrer Konkurrenz absetzen und so die ersehnte Einladung zum Bewerbungsgespräch ergattern. Ein solches Anschreiben zu verfassen, ist allerdings gar nicht so einfach. Zwar können sich Jugendliche hilfesuchend an Eltern, Betreuer*innen oder Lehrkräfte wenden: Doch insbesondere letztere stehen häufig vor der Herausforderung, dass sie 20 Schüler*innen gleichzeitig dabei unterstützen müssen. Genau hier kommt nun der „YouBot“ zu Hilfe: Ein Online-Tool, das Bewerber*innen Schritt für Schritt im Schreibprozess begleitet und auch im Unterricht eingesetzt werden kann. Wie genau der „YouBot“ funktioniert, können Sie auf bildungsklick nachlesen.

Berufswahl: Talente vs. Interessen

„Mach doch was, was dich interessiert!“ – Ein Satz den sicher viele junge Menschen schon gehört haben, als sie vor der Entscheidung standen, sich für einen Berufsweg zu entscheiden. Dabei ist dieser Ratschlag gar nicht so gut, sei er auch noch so gut gemeint. Behauptet zumindest der Psychologe Aljoscha Neubauer. Er rät stattdessen, sich bei der Berufswahl auf die eigenen Talente zu fokussieren. Denn so komisch es klingen mag: Unsere Interessen und Talente liegen oft erstaunlich weit auseinander. In einem aufschlussreichen Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht er über die Ursachen dieses Phänomens und wie wir herausfinden, was wir eigentlich gut können.

Job-Protokoll: Eine Berufsberaterin erzählt

In der Serie „Das anonyme Job-Protokoll“ auf Spiegel Online berichtet dieses Mal eine Berufsberaterin von ihren Erfahrungen aus 20 Jahren Berufstätigkeit. Dabei spricht sie u.a. über Vorurteile gegenüber ihrer Berufsgruppe und darüber, wie divers ihre Klientel ist. Außerdem erfährt man, warum sie es problematisch findet, dass es jungen Menschen heute zunehmend an ‚kreativer Langeweile‘ mangelt (und was darunter überhaupt zu verstehen ist).

Sollten Sie dieses Format spannend finden, können Sie hier außerdem alle anderen bisher erschienenen Protokolle einsehen.

Gendergerechtigkeit: Beeinflussen Berufsbezeichnungen die Berufswahl?

Tischler & Tischlerin…oder doch besser Tischler*in…oder doch einfach das generische Maskulinum (also Tischler) für alle? Und spielt es denn bei der Wahl des Berufs überhaupt eine Rolle, ob Berufsbezeichnungen gegendert werden? Ja, sagt Bettina Hannover, Psychologieprofessorin an der Freien Universität Berlin, die dieses Phänomen untersucht hat. Was genau sie herausgefunden hat und was z.B. bei Stellenanzeigen bedacht werden muss, erzählt sie im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Anerkennungsbeziehungen von Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf

Pädagogen*innen, die mit Jugendlichen im sogenannten Übergangsraum, d.h. in der Zeit nach dem Schulabschluss aber vor dem Eintritt in den Beruf, zusammenarbeiten, erleben häufig den folgenden Widerspruch: Zum Einen erkennen sie den Wunsch vieler Jugendlicher einen Beruf zu ergreifen und dafür notwendige Abschlüsse zu erreichen; zum Anderen scheinen sie dafür jedoch keine große Anstrengung aufbringen zu wollen. Lässt sich dies einfach damit erklären, dass Jugendliche ‚keinen Bock‘ haben? Wohl kaum! – Das sagt auch Diplom-Pädagoge Dr. Ulrich Weiß. Denn das Verhalten junger Menschen ist eben nicht nur vom Wunsch geprägt sich in die Berufswelt zu integrieren, sondern auch von den zahlreichen Anerkennunsgbeziehungen, in denen sich gerade Jugendliche erst erproben müssen. Was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt und welche Rückschlüsse sich für die Arbeit im Übergangsraum daraus ziehen lassen, das erklärt ein sehr aufschlussreicher Artikel auf überaus.de.

Systemisches Coaching auch für alte Menschen

Egal ob sie mit Einsamkeit im Alter oder dem Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, zu kämpfen haben, oder mit traumatischen Ereignissen aus der Vergangenheit: Es gibt viele Gründe, warum alte Menschen psychosoziale Unterstützung benötigen. Aber „lohnt“ es sich überhaupt, Menschen in fortgeschrittenem Alter noch eine Therapie oder ein Coaching zukommen zu lassen? Professor Rolf Hirsch, Psychoanalytiker und Facharzt für Nervenheilkunde, beantwortet in einem Artikel des Deutschlandfunks nun genau diese interessante Frage.

Verunsichert am Übergang

Endlich keine Schule mehr und zugleich ein Ausbildungsmarkt, der dringend nach Azubis sucht: Man könnte denken, dass sich Schulabsolventen*innen auf ihre berufliche Zukunft freuen können. Dass der Übergang von Schule zu Beruf allerdings nicht nur rosige Aussichten, sondern zugleich zahlreiche Herausforderungen bereithält, zeigen neue Befunde des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Um welche Herausforderungen es sich dabei handelt, wie sich die Anforderungen an junge Auszubildende verändert haben und wie man Jugendliche in dieser Übergangsphase unterstützen kann - all dies fasst ein Artikel auf ueberaus.de jetzt zusammen.

Gap Year: Azubi oder Studi auf Probe?

Annegret Kramp-Karrenbauer schlug im vergangenen Jahr die „allgemeine Dienstpflicht“ vor, Martin Schulz brachte zuvor bereits eine „Jugendrente“ ins Gespräch. Beide Ideen wollten die Jugend in der beruflichen Orientierung unterstützen, beide verschwanden aber schnell wieder aus dem öffentlichen Diskurs. Zu Unrecht, wie Jugendforscher Klaus Hurrelmann jetzt behauptet. Er plädiert für die Einführung eines sogenannten Probejahres. Und zwar für jeden jungen Erwachsenen nach Ende der Schulzeit. Doch was genau hat man sich darunter vorzustellen? Welche Vorteile hätte ein solches Probejahr? Und wie sieht es eigentlich mit der Finanzierung aus? Antworten darauf liefert Hurrelmann auf Spiegel Online.

UX-Designer…und was genau macht man da so?

Als Sie diese Überschrift gelesen haben, haben Sie sich wahrscheinlich gefragt, welcher Beruf sich hinter dem Begriff „UX-Designer“ verbirgt. Seien Sie beruhigt: Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn so wie der Rest der Welt unterliegt auch die Berufswelt einem kontinuierlichen Wandel. Kein Wunder also, dass im Zuge dessen beinahe ständig neue Berufe entstehen, die zumindest vorerst keinen hohen Bekanntheitsgrad genießen. Die Süddeutsche Zeitung hat nun 12 solche Beispiele gesammelt und sich gefragt, wie neue Berufe eigentlich in die Datenbank der Agentur für Arbeit gelangen.

Studieren auch ganz ohne Abi!?

Stellt man sich einen Hörsaal voller Studierender vor, die den Ausführungen ihres Professors mehr oder minder aufmerksam lauschen, so geht man beinahe automatisch davon aus, dass jede*r Einzelne von Ihnen zuvor das Abitur abgelegt hat. Eine Erhebung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt nun jedoch, dass dies ein Irrglaube ist: Immer mehr Studierende in Deutschland haben sich anders für den Studiengang ihrer Wahl qualifiziert. Was genau das CHE herausgefunden hat und welche Fachrichtungen hier besonders beliebt sind, kann in einem FAZ-Artikel nachgelesen werden.

Immer mehr Studierende nehmen psychologische Beratung wahr

108.800 – das ist die Zahl der Studierenden in Deutschland, die allein im Jahr 2017 Hilfe bei einer der psychologischen Beratungsstellen der Studentenwerke gesucht haben. Eine erschreckend hohe Zahl, sagen die einen; ein gutes Zeichen, meinen die anderen. Aus welchen Gründen immer mehr Studierende die Beratungsangebote wahrnehmen und warum dies durchaus auch positiv bewertet werden kann, erklärt nun ein Spiegel-Online-Artikel.

Die Qual der Studienwahl: Wie man einem Studienabbruch vorbeugt

Etwa 29 Prozent der Studierenden brechen ihr Studium vorzeitig wieder ab. Gründe dafür gibt es viele. Unter anderem erschwert die vielfältige Studienlandschaft in Deutschland die Orientierung – finden auch erfahrene Studien- und Berufsberater*innen. Daher nutzen immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene das Angebot selbstständiger Coaches, um herauszufinden, welche Ausbildung oder welches Studium für sie passt. Wie eine solche Beratung ablaufen kann und was sie bringt, wird in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beschrieben.

Berufswahl von Gymnasiasten*innen: Azubi mit Abi?

Die Zahl der Abiturient*innen in Deutschland steigt kontinuierlich an, während zugleich immer mehr Lehrstellen unbesetzt bleiben. Diese Diskrepanz veranlasste nun das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) dazu einmal genauer zu untersuchen, was Gymnasiast*innen eigentlich dazu bewegt, nach ihrem Schulabschluss einen Ausbildungsberuf und eben kein Studium aufzunehmen. Das Ergebnis sind eine Reihe von Empfehlungen für die Berufsorientierungsphase, die hier einsehbar sind.

Der Weg zum passenden Beruf: Drei Azubis geben spannende Einblicke

Nachdem mehrere Jahre in Folge die Azubi-Zahlen sanken, wurden 2017 und 2018 wieder mehr Ausbildungsverträge als in den Vorjahren abgeschlossen. Zum einen machen sich die Bemühungen der Berufsorientierung in Schulen bemerkbar, zum anderen entscheiden sich Studienabbrecher*innen vermehrt für eine praxisnähere Berufsausbildung. In einem Artikel der Zeit werden drei Azubis und ihr Weg in ihre Ausbildung vorgestellt. Als Leser*in erhält man so auch einen Einblick in etwas außergewöhnliche Berufe, wie Brauer*in, Restaurator*in und Videotechniker*in.

Berufsorientierung als Chance gegen Radikalisierung

Etwa jede*r fünfte Bürger*in in Deutschland fühlt sich vom Rest der Gesellschaft abgehängt. Dies betrifft auch die junge Generation, insbesondere Jugendliche, die nur schlechte Aussichten auf dem Berufs- und Ausbildungsmarkt haben. Der Bildungsforscher Klaus Hurrelmann befürchtet als Folge eine zunehmende Radikalisierung und erklärt in der FAZ, welche positiven Signale die Politik setzen kann, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Hauptschulabschluss und dann?

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Deutschen Jugendinstituts zeigt, wie besorgt Hauptschüler*innen kurz vor ihrem Abschluss aufgrund ihrer beruflichen Zukunft sind. Die Leiterin der Studie, Birgit Reißig, erklärt im Spiegel-Interview, mit welchen Ängsten und Problemen Hautschulabsolvent*innen dabei zu kämpfen haben.

10 Jahre BOP Rückblick und Ausblick

Das Berufsorientierungsprogramm BOP feierte kürzlich zehnjähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickte die verantwortliche Bundesbildungsministerin Anja Karliczek auf die Meilensteine des Programms in den letzten Jahren, umriss aber auch, wie sich BOP im Wandel der Arbeitswelt ebenso ändern muss. Rückblick und Ausblick des BOP sind hier zusammengefasst.

Nachwuchs fehlt: Chemie, Physik & Co. müssen Schüler/-innen wieder begeistern

Vor allem im naturwissenschaftlich-technischen Arbeitsfeld fehlt der Nachwuchs. Um hier dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, müssen nicht nur die Ausbildungen und Studiengänge attraktiver gestaltet werden, sondern insbesondere die Begeisterung für Naturwissenschaften und Techniken in der Schule geweckt werden. Doch hier liegt einiges im Argen, wie ein pensionierter Chemie-Lehrer in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung erläutert.

Soziales Umfeld beeinflusst entscheidend die Berufswahl

Für viele Jugendliche ist bei der Wahl des zukünftigen Berufes nicht entscheidend, ob die Tätigkeiten interessant sind, sondern was das eigene soziale Umfeld vom angestrebten Beruf hält. Das ergab eine Befragung des aktuellen BIBB Reports. Dies ist vor allem für Handwerksberufe problematisch: zum einen ist hier der Azubi-Mangel deutlich spürbar, zum anderen fehlt es an Wissen über Handwerksberufe und deren Tätigkeiten, sodass aufgrund von Vorurteilen oder Nicht-Wissen Handwerksberufe weniger anerkannt sind. Wie das soziale Umfeld die Berufswahl beeinflusst und wie dagegen gesteuert weden kann, hat das BIBB in einem Beitrag zusammengestellt.

Für und Wider: verpflichtendes freiwilliges Jahr nach der Schule

Der Schulabschluss ist geschafft, doch was nun? Ausbildung, freiwilliges soziales / ökologisches / kulturelles Jahr oder doch erst mal reisen? Derzeit können dies Schüler*innen noch selbst entscheiden, es gibt jedoch auch vermehrt Stimmen, die für ein verpflichtendes freiwilliges Jahr im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich plädieren. Was dafür und was dagegen spricht, darüber diskutieren zwei Redakteure im Fluter-Artikel.