Berufe von Geschlechterklischees befreien

Unter dem Titel „In Zukunft klischeefrei!?“ geht es in einer Online-Veranstaltung der Initiative Klischeefrei am 18.05.2022 um die gendersensible Berufsorientierung an Schulen. Die Veranstaltung ist offen für Interessierte und setzt den Fokus auf den aktiven Austausch. Vertreter*innen aus den Bereichen Schule, Beratung und Bildung stellen ihre Projekte vor, im Anschluss soll eine moderierte Diskussion Erfolge sowie Problemfelder aufgreifen um abschließend einen Ausblick zu wagen. Infos zur Veranstaltung samt Anmeldelink finden Sie hier.

Wer mischt bei der Berufswahl mit?

Für mündige Entscheidungen ist es notwendig, sich unterbewusste Einflussfaktoren zu reflektieren. Die Universität Darmstadt und das Bundesinstitut für berufliche Bildung forschen aktuell zu Motiven und Einflussfaktoren bei der Berufswahl von Jugendlichen. Eine besondere Rolle spielt dabei eine Anerkennung des Wunschberufes in ihrem sozialen Umfeld. Ziel der Forschenden ist es, die Jugendlichen bei einer reflektierten Berufswahl zu unterstützen. Im Rahmen der bevorstehenden Didacta 2022 berichtet Sevil Mutlu, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der TU Darmstadt, in einem Interview zu der Studie.

Was kann aus mir werden? Chancen auf Karriere in Deutschland

In Deutschland beeinflusst der familiäre Hintergrund nach wie vor stark den Verlauf der schulischen und beruflichen Karriere und ob der „soziale Aufstieg“ gelingt. Menschen aus sogenannten bildungsfernen oder Nichtakademikerfamilien müssen sich oft erarbeiten, was anderen von klein auf mitgegeben wird: sei es Wissen, Geld, bestimmte Werte, im Smalltalk bestehen – und nicht zuletzt das Verständnis und die Unterstützung aus der eigenen Familie. Dieser Artikel sammelt kurze Einblicke verschiedener Menschen, die mehr kämpften als andere und damit glückten oder auch scheiterten.

Wenn ich groß bin, werde ich Steuerfachwirtin

Zwischen Berufswunsch eines Kindes bis zur tatsächlichen Berufsentscheidung liegt ein umfangreicher Prozess. Im Artikel der Süddeutschen Zeitung ist zu lesen, wie wichtig der erste Berufswunsch ist, wie die Berufswahl beeinflusst wird und welche Rolle Eltern dabei zukommt.

Kosten eines Studienabbruchs

Ein Abbruch des Studiums ist nicht nur mental ein herber Einschnitt, den es zu verarbeiten gilt. Gleichzeitig entstehen Abbrecher*innen und dem Staat deutliche finanzielle Einbuße, wie eine Studie kürzlich darlegte. Damit es erst gar nicht dazu kommt, ist eine individuelle Berufsberatung und -orientierung entscheidend.

Dual und nachhaltig studieren

Duale Studiengänge gelten als gute Mischung aus Theorie an der Hochschule und Praxis im Unternehmen. Mittlerweile gibt es auch einige duale Studienangebote, die das Thema der Nachhaltigkeit in verschiedenen Branchen in den Fokus setzen, wie z. B. nachhaltige Holztechnik, nachhaltige Ingenieurwissenschaft oder ressourcenschonendes Wirtschaften. Im SZ-Artikel, der ein paar der Angebote vorstellt, wird deutlich, welchen Stellenwert Nachhaltigkeit branchenübergreifend einnimmt.

Mit dem richtigen Navi auf den eigenen Berufsweg

Häufig ist zu lesen und zu hören: Das Wichtigste bei der Berufswahl ist die Orientierung! Doch wie sollen junge Menschen sich bei dem vielfältigen Angebot zurechtfinden? Hier will das Portal www.berufenavi.de Unterstützung geben und bietet verschiedene Infos, Tests, Links und Recherchemöglichkeiten in kompakter Form.

Bewerbungen: Unkonventionell oder unhöflich?

Bei Bewerbungen für Ausbildungsstellen gelten häufig andere Maßstäbe in Sprache, Umfang und Form als bei Fachkräften. Dennoch sollten auch Jugendliche auf ein Mindestmaß an Standards bei ihrer ersten Bewerbung achten, wie Unternehmer Daniel Merkel im Interview mit dem Spiegel erklärt.

Neu: BAföG digital beantragen

Bevor Schüler*innen oder Studierende finanzielle Unterstützung über das BAföG bekommen können, gilt es, das umfangreiche Antragsformular in Papierform zu bewältigen. Eine Erleichterung gibt es nun: Nachdem es als Pilotprojekt im vergangenen Jahr in fünf Bundesländern getestet wurde, kann man jetzt in allen Bundesländern die Förderung über eine Online-Plattform beantragen.

Stipendium mehr als nur Geld

Studieren kann mitunter sehr teuer werden. Wer dann nicht auf die finanzielle Unterstützung durch das Elternhaus oder Bafög setzen kann, für den ist ein Stipendium eine gute Alternative. Dabei geht es nicht nur um die finanzielle, sondern auch die ideelle Förderung der Stipendiaten*innen. Wie man sich bei den zahlreichen Stipendienprogrammen, wie die der Heinrich-Böll-Stiftung oder der Studienstiftung des deutschen Volkes, zurechtfindet und was bei der Bewerbung hilfreich ist, wird in der Spiegel-Reihe „Stipendien erklärt“ zusammengefasst.

Video-Serie: MINT auf Mission

Was haben Feuerwehrfrau, Data-Analyst im Gaming-Bereich und Klimaforscherin gemeinsam? Es sind Berufe, die Grundlagen in den vermeintlich unbeliebten MINT-Fächern erfordern, aber alles andere als langweilig oder nicht aktuell sind. In der Webvideoserie „MINT auf Mission“ stellen Jugendliche verschiedene Ausbildungs- und Studienberufe mit MINT-Bezug vor und zeigen vor Ort, was es Aufregendes zu entdecken gibt.

Einblicke in Handwerksberufe: Wir wissen, was wir tun

Das Handwerk stellt in seiner aktuellen Kampagne mit Kurzdokumentationen verschiedenste Ausbildungsberufe vor. Dabei wird an den Geschichten einzelner Personen gezeigt, wie diese zum Beruf gekommen sind und was sie an ihrem Beruf lieben – vom Stuckateur über die Fliesenlegerin bis zum Schuhmacher.

Sinn und Nachhaltigkeit gesucht

Für viele junge Menschen spielt die Sinnhaftigkeit bei der Berufswahl eine immer wichtigere Rolle. Anreize für den zukünftigen Beruf liegen demnach nicht mehr nur in monetären Aspekten, wie Gehalt, Zusatzleistungen oder Vergünstigungen, sondern inwiefern das Unternehmen nachhaltig und der Job erfüllend ist. Mittlerweile etablieren sich Jobportale, die nachhaltige Unternehmen und Bewerber*innen zusammenführen. Mehr zu diesem Thema fasst die Frankfurter Allgemeine zusammen.

SuperMINT quizzen und gewinnen

Kürzlich ist die dritte Edition des Quiz „SuperMINT“ online gegangen – ein Angebot des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Förderung des MINT-Bereiches. Hier können 13- bis 16-jährige Schüler*innen ihr Wissen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik unter Beweis stellen bzw. spielerisch erweitern. Und zu gewinnen gibt es auch noch etwas. Weitere Infos zum Spiel und den kostenfreien Zugang gibt es hier.

Aufregender als gedacht: über vermeintlich öde Jobs

Fahrgäste zählen, Knöllchen verteilen, Berichte abtippen – für manche klingt es eintönig und öde, für andere ist es die Erfüllung schlechthin. Die Zeit stellt in einem Porträt drei Personen vor, die von ihren vermeintlich monotonen Jobs erzählen und vor allem von den vielen guten Momenten, die sie dabei erleben.

Studieren, aber anders

Viele Wege führen zum ersten Job. Neben einer klassischen Berufsausbildung oder einem Studium gibt es auch die Möglichkeit, ein Teilzeitstudium oder ein duales Studium zu absolvieren. Die Süddeutsche Zeitung stellt beide Modelle – Teilzeitstudium und duales Studium – vor und geht dabei auf mögliche Fallstricke ein.

So gelingt die Ausbildungssuche

Kurz vor dem Schulabschluss stehen die jungen Menschen vor einer wichtigen Entscheidung: Welche Ausbildung ist die richtige für mich? Berufsberaterin Kerstin Schukowski gibt im Interview Orientierung im Ausbildungsdschungel und Tipps für die erfolgreiche Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz.

Berufsberaterin im Interview: Der erste Job ist nur der Anfang

Berufsberatung ist aktuell wichtiger, aber auch schwieriger denn je. Berufsberaterin Saskia Köhler berichtet im Jetzt-Interview aus ihrer Arbeit der Ausbildungsvermittlung, z. B. über Umwege durch Praktika oder FSJ, den weiterhin großen Einfluss von Geschlechterklischees, zu viel Auswahl an Berufen und den wichtigen Tipp für alle jungen Menschen: „Das Berufsleben ist lang und der erste Job nur der Anfang.“

Gibt es jetzt schon die „Generation Corona“?

In Wirtschaftskrisen haben es junge Leute in der Regel am schwersten. Sie werden häufig als Erste gekündigt, da sie zuletzt eingestellt wurden, oder finden keine Lehrstelle. Das zeichnet sich auch aktuell in der Corona-Krise ab. Kann man aber bereits von einer „Generation Corona“, einer vergessenen Generation sprechen? Die Zeit wirft in einem Artikel einen Blick nach Österreich und die Lage dort auf dem Arbeitsmarkt.

Freiwilliges Jahr: mehr zeitliche Flexibilität gewünscht

Wo soll beruflich die Reise hingehen? Für Schüler*innen gibt es mittlerweile während und nach der Schulzeit verschiedene Wege, sich beruflich zu orientieren. Einer davon ist ein freiwilliges Jahr nach dem Schulabschluss, zum Beispiel im sozialen oder im landwirtschaftlichen Bereich. Die Entscheidung hierfür will gut überlegt sein: Je nach gewähltem Bereich gibt es Wartelisten oder Beschränkungen beim zeitlichen Zugang. Einen Überblick über die derzeitige Situation gibt die Süddeutsche Zeitung. Ebenso wird aufgezeigt, wo die Problemfelder liegen, bspw. in der zeitlichen Flexibilität.