Mit Hauptschulabschluss zum Jura-Studium

Wer an Jura, Anwälte und Gerichtsverfahren denkt, geht meist vom klassischen Bildungsweg für Juristen*innen aus – einem guten bis sehr guten Durchschnitt beim Abitur als Voraussetzung für ein anschließendes Studium mit erstem und zweitem Staatsexamen. Dass dieser Weg nicht der Einzige ist, zeigt der Spiegel im Interview mit Kevin, der bereits den Weg bis zum 1. Staatsexamen mit einem Hauptschulabschluss als Grundlage geschafft hat.

#SheTransformsIT will Mädchen begeistern

In der Informatik herrscht ein deutliches Ungleichgewicht in der Geschlechterverteilung. Der Grundstein dafür wird in Deutschland bereits häufig im Kindesalter gelegt – Mädchen werden seltener an die Arbeit mit Computern herangeführt. Mangelnde Akzeptanz in der Gesellschaft und von Verwandten setzt diesen Trend dann meist auch im Studienalter fort, viele Studentinnen brechen ihr Informatikstudium vorzeitig ab. Die Informatik-Professorin Ira Diethelm spricht im Interview mit der Süddeutschen Zeitung über das neu gegründete Bündnis #SheTransformsIT, die vorliegenden Probleme und mögliche Lösungsstrategien.

Qual der Berufswahl: Traumjob oder Sicherheit?

Bei der Wahl des Berufes geht es auch um die Frage: Möchte ich einen Job, der Spaß macht oder der mir Sicherheit gibt? Eine Zeit lang wollten junge Menschen sich vor allem selbstverwirklichen. Berufsberatende begegnen nun aber immer mehr Schüler*innen, die nach Sicherheit suchen – nicht selten vom eigenen Umfeld beeinflusst. Doch schließen Sicherheit und Sinnhaftigkeit sich immer aus? Und worauf kommt es bei der Berufswahl wirklich an? Das verrät ein Spiegel-Artikel.

Nachhaltigkeitsmanagement als neues Berufsfeld

Nicht nur Privatmenschen stellen sich die Frage, wie nachhaltiges und ökologisches Handeln aussehen kann, auch in Unternehmen wird dies immer wichtiger – zum einen um Verantwortung zu übernehmen, zum anderen um das unternehmerische Leitbild zu schärfen. So entstehen neue Berufsbilder, wie bspw. das des*r Nachhaltigkeitsmanagers*in. Was alles dazu gehört und wie die Berufschancen aussehen, hat die Süddeutsche Zeitung zusammengefasst.

Wie Corona die Berufsorientierung erschwert

In den letzten Wochen und Monaten wurde häufig darauf hingewiesen, dass vor allem junge Menschen unter der Corona-Pandemie leiden: Kontaktbeschränkungen, angespannte Situation in Schule, Uni oder Ausbildung, ungewisse Zukunft. Der Soziologe Michael Corsten hat dazu das Forschungsprojekt „Generation Corona“ gestartet, um die Situation näher zu beleuchten. Im ze.tt-Interview macht er deutlich, wie vor allem Jugendliche im Übergang vom Schulleben in die Berufswelt vor schwierige Fragen gestellt werden. 

Triales Studium: Führungskräfte im Handwerk gesucht

Das duale Studium – die Verbindung aus Ausbildung und Studium – ist allgemein bekannt, das triale Studium wohl eher weniger. Hier können junge Menschen in vier Jahren drei Abschlüsse im Handwerk machen: Geselle, Meister und Bachelor, wodurch vor allem Führungskräfte von morgen herangezogen werden sollen. Doch ist das überhaupt schaffbar und wie gut können sich die jungen Chefs gegenüber den erfahrenen Mitarbeitenden durchsetzen? Im Magazin brand eins erzählen drei Absolvent*innen ihre Geschichte.

Motivation als wichtige Stellschraube bei der Berufswahl

Bezogen auf die Berufswahl heißt es immer, dass der Grundstein hierfür zeitig in der Schulzeit gelegt werden soll. Doch für viele Schüler*innen ist es schwer, den Traumjob zu definieren, wenn sie kaum Einblick in die Berufswelt haben und nur die Erfahrungen ihrer Umgebung kennen. Der Spiegel hat Kriterien und wichtige Fragen zusammengestellt, die junge Menschen sich bei der Berufswahl stellen sollten.

Die Underdogs der Ausbildungsberufe 

Das Bundesinstitut für Berufsbildung veröffentlicht jährlich die Rangliste der nachgefragtesten Ausbildungsberufe. Bewerber*innen, die sich für diese interessieren, haben hier häufig einen starken Konkurrenzkampf. Doch unter den über 300 anerkannten Ausbildungsberufen gibt es auch die Underdogs, bei denen es sich lohnt, einmal genauer hinzuschauen. Das Change Magazin stellt sieben in einem Porträt vor. 

Online-Format EdTales zeigt Wege in der Hochschulwelt 

Die Menschen und Wege in der Hochschullandschaft sind vielfältig. Dies macht es für viele auf den ersten Blick jedoch schwer, den passenden Weg für sich zu finden. Das Online-Format EdTales des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stellt vier Personen – Florence, Bashir, Lena und Nils – vor. Es wird erklärt, wie sie mithilfe von Tools und Vernetzung in der EU das Richtige für sich entdeckt haben, sei es zu der Frage, ob überhaupt ein Studium, ein Studium im Ausland oder ein Studium als Berufstätige*r. 

Deutlich weniger Bafög-Empfänger*innen 2019 

Das statistische Bundesamt veröffentlichte kürzlich, dass sich der Trend der vergangenen Jahre fortsetzte und 2019 erneut deutlich weniger Personen Bafög bezogen. Gleichzeitig wurde jedoch darauf hingewiesen, dass sich dies 2020 voraussichtlich umkehren wird. Aufgrund der Corona-Krise seien wieder mehr Schüler*innen und Studierende auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat die Zahlen und die aktuellen Regelungen zum Bafög während der Corona-Krise in einem Artikel zusammengefasst. 

Was möchte ich werden? – Dossier für Selbstreflexion in der Berufsorientierung 

Neben dem Aufzeigen verschiedener beruflicher Wege gehört ebenso zur Berufsorientierung, die Jugendlichen zu befähigen, sich selbst zu reflektieren: Wo liegen meine Stärken? Was sind meine Interessen? Was möchte ich machen? Um diese Reflexion in Einzel- sowie Gruppengesprächen zielführend gestalten zu können, gibt es beim Berufsorientierungsprogramm BOP ein Dossier mit hilfreichen Tipps zur Gesprächsführung und der Rolle der pädagogischen Fachkraft. 

Positiver Corona-Effekt: Freiwilligendienste werden mehr nachgefragt 

Die Pläne vieler Schulabgänger*innen wurden dank Corona durcheinandergewirbelt – denn Ausbildung, Studium oder der Auslandsaufenthalt können nicht wie geplant starten. Um die Zeit effektiv zu nutzen und auch etwas für die berufliche Zukunft zu tun, entscheiden sich dieses Jahr viele junge Menschen für einen Bundesfreiwilligendienst oder ein freiwilliges soziales Jahr. Zwei von ihnen stellt der NDR in einem Videobeitrag vor.

Materialien für Berufswahl und die erste Bewerbung 

Was will ich mal werden und wie kann ich mich dafür bewerben? Das sind die entscheidenden Fragen bei der Berufswahl junger Menschen. Die Berliner Ausbildungsinitiative #seiDUAL bietet hierfür sowohl für Jugendliche als auch für Lehrkräfte übersichtliche Materialien zu verschiedenen Themenblöcken, wie z. B. Berufrecherche, Gestaltung einer Bewerbung, Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch. Die Materialien in einfacher Sprache finden Sie hier

Trotz Corona-Krise: Azubis in der Chemie- und Pharmabranche gesucht 

In wenigen Monaten beginnt das nächste Ausbildungsjahr und trotz der angespannten Arbeitsmarktsituation melden insbesondere die Chemie- und Pharmabranche noch zahlreiche freie Ausbildungs- und duale Studienplätze. Problem dabei ist vor allem, dass die üblichen Wege der Azubi-Gewinnung, wie Ausbildungsmessen, Tag der offenen Tür oder Praktika, nicht genutzt werden können. Berufsorientierungs-Chats können hier eine Alternative sein. Mehr dazu ist einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen zusammengefasst. 

Notfonds: Studierende in finanzieller Not 

Die Corona-Krise bringt viele Studierende derzeit in eine prekäre Lage. Eine Studie von Zenjob legt offen, dass 40 Prozent der Studierenden ihren Nebenjob nicht mehr ausüben können, 22 Prozent haben dadurch ernsthafte finanzielle Probleme. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung gewährt zwar einen Zinsnachlass beim Studienkredit und hat einen Notfonds aufgelegt. Das ist jedoch zu wenig, kritisieren die Studierendenvertretungen. Die Details dazu hat die Süddeutsche Zeitung zusammengefasst. 

Interview zur Situation der dualen Ausbildung mit dem ­BiBB -Präsident 

Der duale Ausbildungsmarkt ist eng mit der wirtschaftlichen Situation der Ausbildungsbetriebe gekoppelt und somit direkt von der Corona Pandemie betroffen. Im Rahmen der re:publica gibt der Präsident des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Prof. Dr. Esser in diesem Interview Einschätzungen und Prognosen zur Situation der beruflichen Ausbildung. Auch in der Ausbildung spielt das digitale Lernen derzeit eine große Rolle. Alle Abschlussprüfungen sollen bis Herbst 2020 absolviert werden, einige Absolventen*innen mit Übernahmezusage werden von Insolvenzen ihrer Ausbildungsbetriebe betroffen sein. Für die langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise scheint es entscheidend zu sein, wie die Unternehmen die wirtschaftliche Erholung in 2021 und den mittelfristigen Fachkräfte-Bedarf einschätzen: Sollten sie von einer raschen Erholung ausgehen sind die Auswirkung auf den Ausbildungsmarkt wahrscheinlich nicht sehr gravierend.  

Arbeitsmarkt: Warum die Corona-Krise junge Menschen besonders hart trifft 

Auch wenn junge Menschen eher selten zur Corona-Risikogruppe gehören, sind sie aus wirtschaftlicher Perspektive deutlich stärker von Corona betroffen als ihre älteren Kollegen*innen. Besonders Berufseinsteiger und Werkstudierende trifft die Krise aktuell besonders hart. bento hat dazu nun mit zwei Betroffenen gesprochen, die krisenbedingt ihren Job verloren haben.  

In Ergänzung dazu hat jetzt.de mit der Jugend-Chefin von ver.di gesprochen. In einem aufschlussreichen Interview erfahren Sie nicht nur, auf welche Rechte (junge) Arbeitnehmer*innen sich stützen können, sondern auch, welchen politischen Handlungsbedarf sie aus der Corona-Krise ableitet. 

Money, Money, Money

Wer viel Geld verdienen will, der studiert. So zumindest die landläufige Meinung. Aber zahlt sich ein Studium wirklich mehr aus als eine Ausbildung oder handelt es sich dabei um eine Binsenweisheit? Dieser Frage hat sich nun der Spiegel angenommen. Und kommt in seinem Artikel zu dem interessanten Ergebnis, dass diese Frage gar nicht so pauschal zu beantworten ist, wie es zunächst scheint.

Interview: Psychische Gesundheit im Studium

„Ach ja, Student*in müsste man sein“ – Vielleicht haben Sie diese Floskel auch schon einmal gehört oder sogar selbst benutzt? Während für viele Studierende das Studium in der Tat eine spannende und insgesamt schöne Lebensphase ist, gibt es neben ihnen auch Kommilitonen*innen, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Wie aktuelle Zahlen nun belegen, handelt es sich dabei keineswegs um Einzelfälle. Doch: Sind diese Zahlen als Phänomen unserer Zeit zu interpretieren? Und warum scheinen ausgerechnet Studierende besonders anfällig zu sein? Falls Sie Antworten auf diese Fragen suchen, dann lesen Sie das sehr aufschlussreiche Interview der ZEIT mit Manuela Richter-Werling, ihres Zeichens Geschäftsführer*in des Vereins „Irrsinnig menschlich e. V.“.

Digitalisierung Übernehmen Maschinen zukünftig unsere Jobs?

Ob Online-Banking oder Selbstbedienungskassen im Supermarkt: Maschinen und Roboter sind bereits heute in der Lage viele Tätigkeiten zu übernehmen, die früher nur von Menschen ausgeübt werden konnten. Die sogenannte „künstliche Intelligenz“ macht’s möglich. Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie der Uni Würzburg nun jedoch zeigt, stehen immer mehr Menschen in Deutschland der zunehmenden Digitalisierung skeptisch gegenüber. Zu Recht? Dieser Frage widmet sich nun die Süddeutsche Zeitung. Dabei werden unterschiedliche Berufe im Hinblick darauf betrachtet, ob diese zukünftig vollständig durch Computer ersetzt werden können.