Das Bild vom durchsetzungsfähigen Mann und der zickigen Frau

Wut wird bei Männern und Frauen unterschiedlich bewertet. Gilt ein wütender Mann als durchsetzungsfähig, erscheint die wütende Frau als zu emotional und damit in einem negativen Licht. Die Konsequenz daraus: Frauen fressen Wut und Ärger eher in sich hinein. Das sind Ergebnisse einer Studie der Humboldt-Universität Berlin. Forschungsleiterin Ursula Hess und Psychotherapeutin Anita Timpe erklären bei Deutschlandfunk Kultur, wie unterschiedlich wütende Männer und Frauen in der Gesellschaft wahrgenommen werden.

Gewaltfreie Kommunikation für Groß und Klein

Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation spielt nicht nur im Umgang mit Erwachsenen eine wichtige Rolle, sondern kann auch helfen, eine förderliche Kommunikation mit Kindern zu etablieren. Doch was genau bedeutet es, im Alltag mit kleinen Kindern gewaltfrei zu kommunizieren? Irmgard Macke, GFK-Trainerin und Erzieherin, berichtet im Interview von zahlreichen lebensnahen Beispielen, die Antworten auf diese Frage bereithalten.

Neuer Termin für die Weiterbildung zum Resilienzcoach

Die Weiterbildung zum Resilienzcoach bieten wir zusätzlich vom 03.06.-06.06.2019 in Berlin an.

Alle Informationen und die Anmeldungsmöglichkeit finden Sie hier.

Spahn plant Reform der Psychotherapie-Ausbildung

Seit Längerem schon plant Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Änderung des Psychotherapeutengesetzes. Ziel ist es, die Ausbildung bundesweit einheitlich zu regeln und den Beruf zugleich attraktiver zu machen. Spahns Lösungsvorschlag, der noch im Laufe dieses Jahres im Bundestag verhandelt werden soll, kann hier eingesehen werden.

Dramatischer Mangel an Therapieplätzen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert in einem Gesetzesentwurf eine Neuregelung für den Zugang zur Psychotheraphie, um akut Erkrankten zügiger als bisher eine Behandlung ermöglichen zu können. Spahns Vorschlag ist ein Versuch der psychotherapeutischen Unterversorgung in Deutschland entgegenzuwirken. Wie alarmierend die Lage tatsächlich ist, kann in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung nachgelesen werden.

Gedankenübertragung oder doch nur alles Zufall?

Freunde rufen sich im selben Moment an, die ungeliebte Aufgabe löst sich unverhofft in Luft auf oder ein Mensch übersteht mehrfach Unfälle. Sind das alles nur Zufälle oder doch Resultate etwas Übernatürlichem? Das fragt sich JETZT-Redakteurin Theresa Hein und bringt mithilfe des Statistikers David Hand Klarheit. Ihren Artikel dazu finden Sie hier.

Zu Weihnachten gewaltfrei kommunizieren

Weihnachten verbinden viele Menschen mit dem gemütlichen Zusammensein in der Familie. Doch gerade zu den Festtagen werden häufig schwelende Konflikte offensichtlich. Mithilfe der Gewaltfreien Kommunikation könnte den bestehenden Spannungen begegnet werden, zeigt ein Artikel der taz. Die taz-Redakteurin gibt Einblicke in ein GFK-Seminar und setzt sich am Ende mit ihrer eigenen Familie zu Weihnachten auseinander.

Trauern wie geht das?

Jeder Mensch trauert auf seine Weise. Doch was sagt die Art zu trauern über eine Person aus und wie kann verhindert werden, dass sie sich nicht in der Trauer verliert? Psychotherapeutin Verena Kast und Philosoph Wilhelm Schmid sprechen in der SRF-Sendung Sternstunde-Philosophie über den Prozess des Trauerns und welche Aspekte dazu gehören.

Forscher haken nach: Beruht Vertrauen in der Therapie auf Ähnlichkeit?

Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Klient*in und Berater*in bzw. Therapeut*in trägt entscheidend zu einer gelingenden Beratung oder Therapie bei. Doch müssen sich hierfür beide Personen unbedingt ähnlich sein oder den gleichen sozialen Hintergrund haben? Ein chilenisches Forscherteam ging dieser Frage nach. Die Ergebnisse können im Spektrum-Artikel nachgelesen werden.

Radiobeitrag: Anständig streiten in aufgewühlten Zeiten

Streitgespräche nehmen in der direkten und der digitalen Kommunikation derzeit viel Raum ein – nicht immer geht es hier sachlich zu, sondern steigert sich in eine verbale Gewaltspirale. Wie begegnet man Beschimpfungen? Wo unterscheiden sich direkte und digitale Diskussionen? Und wie wichtig sind Diskussionen für eine lebendige Demokratie? Der Bayrische Rundfunk hat dies mit der Autorin Jagoda Marinic und dem Trainer für Gewaltfreie Kommunikation Andi Schmidbauer diskutiert. Der Radiobeitrag kann hier kostenfrei nachgehört werden.

Doku: Wenn Traumata Generationen überdauern

Erlittene Traumata sind nicht nur für direkt Betroffene schwierig zu bewältigen, sie können sich auch auf die nachfolgenden Generationen weiter auswirken. Denn an die Kinder werden nicht nur das eigene Lebenskonzept, sondern auch Probleme und Blockaden zum Teil unbewusst weitergegeben. Die Arte-Dokumentation „Vererbte Narben – Generationsübergreifende Traumata“ erläutert das Phänomen der transgenerationalen Traumatisierung und gibt einen Einblick in die Forschung. Die Doku kann bis zum 21.10.2018 hier kostenlos angesehen werden.

Vorgemerkt: Tag der Gewaltfreien Kommunikation am 06.10.2018

Am 6. Oktober findet anlässlich des Geburtstags von Marshall B. Rosenberg der Tag der Gewaltfreien Kommunikation mit zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland statt. Mehr zu den Hintergründen und einen Überblick über die einzelnen Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite des Aktionstages.

Im Kino: Dokumentation über Achtsamkeit in Schule und Verein

Meditations- und Achtsamkeitspraktiken finden immer mehr Anklang in der Mitte der Gesellschaft – das veranschaulicht auch die Dokumentation „Das stille Leuchten“ der Regisseurin Anja Krug-Metzinger, die am 27.09.2018 in deutschen Kinos startet. Sie zeigt Projekte und Initiativen, wie Achtsamkeit im Schulalltag oder in der Vereinsarbeit integriert werden kann, und wirft einen Blick auf wissenschaftliche Ergebnisse. Den Trailer zum Film und eine Übersicht, in welchen Kinos die Dokumentation gezeigt wird, gibt es hier.

Wie Humor beim Perspektivwechsel hilft

Dass Lachen gesund ist, ist allgemeinhin bekannt. Humor kann aber auch helfen, bestehende Ängste zu überwinden und die Angstauslöser aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Wie das geht, erklärt Psychiaterin Barbara Wild bei Deutschlandfunk Kultur in einem Beitrag.

Neue Wege in der Kinder- und Jugendbetreuung: Können Algorithmen helfen?

Kann ein Algorithmus Kindesmisshandlungen vorbeugen? Zwei Forscherinnen haben hierfür viele Daten ausgewertet und ein Tool entwickelt, das bereits erfolgreich in Pennsylvania eingesetzt wird. Mehr über das Programm und eine mögliche Umsetzung in Deutschland hat das SZ-Magazin zusammengefasst.

„Kinder kommen achtsam auf die Welt“ Achtsamkeit im Schulalltag

Für Solinger Grundschüler gehören Achtsamkeitsübungen mittlerweile zum Schulalltag dazu – dank des nordrhein-westfälischen Forschungsprojektes „Wie wirkt sich Achtsamkeit auf Schüler, Lehrer und das Miteinander aus?“ Dafür wurden Lehrer*innen und Schulleiter*innen in Achtsamkeitskursen geschult und in der Umsetzung im Schulalltag unterstützt – mit positiven Ergebnissen. Der ZDF-Heute-Beitrag gibt einen Einblick.

Einfach mal was anders machen

Wasser aus einem Umschlag trinken, Popcorn mit Stäbchen essen, ein Video durch die eigenen Finger schauen – das klingt im ersten Moment skurril, Forscher haben jedoch herausgefunden, dass man sich so an alltäglichen Dingen wieder mehr erfreuen kann. Denn führt man gewohnte Handlungen auf ungewohnte Weise aus, konzentriert man sich verstärkt auf die Erfahrung, die man dabei macht und erhält so einen Glücksmoment. Die erstaunlichen Ergebnisse sind im Spektrum-Artikel nachzulesen.

Mit Vorurteilen gegenüber Therapie und Beratung aufräumen

Auf der Couch liegen, weinen, in der Kindheit bohren – nach wie vor halten sich die Vorurteile gegenüber Therapie und Beratung hartnäckig in der Gesellschaft. Familientherapeutin Birgit Salewski gibt im Interview bei „Wir in Bayern“ einen Einblick in ihren Arbeitsalltag, erklärt den grundlegenden Unterschied zwischen Therapie und Beratung und räumt mit einigen Vorurteilen auf. Das kurze, interessante Interview kann hier kostenfrei angeschaut werden (ab Minute 34:15) und noch mehr Fakten zum Thema stellt der Bayrische Rundfunk hier zur Verfügung.

Sokratische Gespräche im Gefängnis

Um sich das eigene Wertesystem bewusst zu machen, entwickelte bereits Sokrates eine Methode, die „Sokratischen Gespräche“. Zwei Jahrtausende später ist die philosophische Methode immer noch hochaktuell und effektiv, die eigenen Werte zu hinterfragen. Im Rahmen einer Dokumentation wurde das Experiment gewagt, sokratische Gespräche mit mehreren Schwerverbrechern einer Justizvollzugsanstalt durchzuführen. Weitere Infos zur außergewöhnlichen Doku gibt es hier und kann hier kostenlos angesehen werden.

Sozialer Status als Familientradition

Sozialer Status und Bildungsstand werden insbesondere von der Familie geprägt – doch nicht nur das Elternhaus ist entscheidend, der Einfluss reicht zurück bis in die Urgroßelterngeneration. Das ist zumindest Ergebnis einer aktuellen Studie zweier Wissenschaftler des IfW Kiel und der Universität Madrid. Zum einen belegt dies eine soziale Stabilität, zum anderen aber auch den erschwerten sozialen Aufstieg in Deutschland. Mehr Infos zu der Studie finden Sie im Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.