Gewaltfrei kommunizieren im virtuellen Arbeitskontext

Im üblichen Büroalltag gewaltfrei zu kommunizieren, ist schon nicht so einfach. Homeoffice und virtuelles Arbeiten bringen jedoch zusätzliche Hürden mit sich. Denn über E-Mail, Messenger-Dienste oder auch Videomeetings lassen sich Anzeichen für Gefühle und Befinden des Gegenübers nur schwer oder gar nicht wahrnehmen. Der Fachverband GFK hat Tipps zusammengestellt, wie eine respektvolle und ehrliche Kommunikation im virtuellen Arbeitskontext geschaffen werden kann. Der Text ist zwar schon etwas älter, derzeit aber so aktuell wie nie und kann hier kostenlos gelesen werden.

Ist die Onlinetherapie eine gute Alternative?

Waren digitale Therapiesitzungen in den vergangenen Jahren erst nur ein Trend, nimmt ihre Zahl seit Beginn der Coronakrise stetig zu. Die Meinungen darüber gehen jedoch deutlich auseinander. Die einen nehmen die digitale Therapie in den eigenen vier Wänden als Eingriff in die Privatsphäre wahr. Die anderen sehen es als praktische Alternative. Pros und Contras der Onlinetherapie hat das ze.tt-Magazin zusammengetragen.

Verdrängt oder einfach vergessen?

Seit Langem wird darüber diskutiert, ob Traumata, die während einer Therapie wieder in Erinnerung kommen, verdrängt oder schlicht vergessen wurden bzw. ob es sich dabei doch häufig um falsche Erinnerungen handelt. Der führende Trauma-Forscher Chris Brewin erklärt diese Debatte nun für beendet und erläutert in einem Spektrum-Artikel, warum.

Persönlichkeitsmodell Big Five Nonplusultra oder überholt?

Die Menschen sind verschieden in ihrer Persönlichkeit und doch gibt es Gemeinsamkeiten. Um diese zu kategorisieren, gibt es viele Modelle – eines der bekanntesten ist das Fünf-Faktoren-Modell, auch Big Five genannt, das u. a. in der Psychologie, aber auch in der Berufsberatung oder beim Dating genutzt wird. Frei von Kritik ist es jedoch nicht, da es sich auf die Menschen der westlichen Welt bezieht. Mehr zum Hintergrund des Modells sowie zu Alternativen hat das Magazin Spektrum zusammengefasst.

Smize: Gefühle zeigen trotz Mund-Nasen-Bedeckung 

Beim Einkaufen, in der Bahn, in geschlossenen Räumen – Mund-Nasen-Bedeckungen gehören wie selbstverständlich nun zu unserem Alltag. Im direkten Austausch können diese aber auch vor Herausforderungen stellen, vor allem wenn es darum geht, Gefühle durch Mimik auszudrücken. Das Schlüsselwort heißt: „Smize” – was sich dahinter verbirgt, verrät die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel

Kurz erklärt: Was ist systemische Therapie? 

Gesetzlich Krankenversicherte bekommen seit Juli 2020 die systemische Therapie von ihrer Krankenkasse bezahlt. Neben bekannteren psychotherapeutischen Ansätzen, wie Verhaltenstherapie und Psychoanalyse, ist vielen das systemische Konzept und welches Potenzial es in der Beratung hat, noch nicht so geläufig. Sebastian Baumann von der Systemischen Gesellschaft (SG) erklärt in einem Interview, wie sich die systemische Therapie zu anderen Ansätzen unterscheidet und worin die Vorteile liegen. 

Tipps: Materialien und Hilfsmittel für systemische Beratung 

Um ein systemisches Beratungsgespräch vielfältig und für die jeweilige Zielgruppe zu gestalten, gibt es verschiedene Materialien und Hilfsmittel, z. B. Fragekarten, Bildkarten, Spiele, Figuren usw. Einen guten Überblick hierüber gibt die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) auf ihrer Internetseite

„Aufregung im Wunderland“: Umstände der Corona-Krise kindgerecht erklärt 

Wieso ist die Kita zu und warum können wir nicht zu Oma und Opa? Die letzten Monate waren insbesondere für kleine Kinder nur schwer zu verstehen. Björn Enno Hermans, ehemals DGSF-Vorsitzender, hat dafür die Geschichte des kleinen Bären Ben erdacht. Denn Ben lebt in einem Wald, wo plötzlich eine Krankheit ausbricht. Kindgerecht und mit Bildern illustriert wird erzählt, was sich alles ändert und wie der kleine Ben damit umgeht. Das Video, in dem Björn Enno Hermans die Geschichte vorliest, gibt es hier

Braucht Online-Beratung auch Online-Supervision? 

Bereits in den vergangenen Jahren nahmen mediengestützte Beratung sowie Onlineberatung zu und bekamen in diesem Jahr durch die Coronakrise eine neue Bedeutung. Doch wie wirkt sich dies auf das Gebiet der Supervision aus? Emily M. Engelhardt beleuchtet in ihrem Artikel „Digitalisierung der Supervision? – Digitale Kommunikationsmedien als Möglichkeitsspielraum“ in KONTEXT, inwiefern Supervision bereits online oder als Blended Supervision stattfindet und welche Rahmenbedingungen vor allem vonseiten der Fachverbände noch geschaffen werden müssen. 

Neue Broschüre: Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern 

Das System Familie wird bei einer psychischen Erkrankung bzw. einer Suchterkrankung eines Elternteils stark belastet, vor allem Kinder sind davon betroffen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ) hat kürzlich die Broschüre „Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern“ veröffentlicht. Diese nähert sich interdisziplinär der Thematik an und zeigt familienorientiert Hilfen auf. 

Krisen bewältigen: Ideen für Familien 

Gemeinsam mit dem DGSF hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) eine Sammlung mit Methoden und Tools zusammengestellt, die Familien in Krisen helfen können – auch in der aktuellen Corona-Krise. Die Sammlung umfasst fünf Rubriken mit mehreren Tools, z. B. 10 Fragen an Eltern, die eine fiktive, positive Rückschau auf die Krise ermöglichen: 

  1. Welche neuen Erfahrungen haben Sie gemeinsam als Familie in der Krise gemacht? 
  2. An welches schöne Erlebnis werden sich Ihre Kinder noch lange erinnern? 
  3. Was haben Sie während der Krise als Elternteil gut hinbekommen? 
  4. Was hat Ihnen im Alltag geholfen? 
  5. Welche Person hat Ihnen in der Corona-Zeit geholfen? 
  6. Wofür sind Sie dankbar? 
  7. Hat sich der Blick auf Ihr Leben verändert? Was fanden Sie zum Beispiel vor der Krise nicht so toll, gefällt Ihnen aber jetzt? Oder umgekehrt. 
  8. Haben Sie etwas Neues über sich gelernt? Oder über Ihre Kinder? 
  9. Was denken Sie: Wer sind die „Helden der Corona-Krise“? Denken Sie an eine Berufsgruppe? Oder an eine einzelne Person? Zum Beispiel Krankenpfleger, Politiker oder jemand, der Sie persönlich gut informiert hat? 
  10. Worauf freuen Sie sich am meisten? Was möchten Sie alles machen, wenn der Alltag wieder „normal“ wird? 

Tipps gegen die Corona-Müdigkeit 

Wir befinden uns in Woche 7 des Corona-Lockdowns: Spüren Sie sie auch mittlerweile die Corona-Müdigkeit? Sollte Ihnen auch so langsam das Durchhaltevermögen ausgehen, dann finden Sie auf Spiegel Online nun Tipps vom Profi. Im Artikel gibt Psychiater Jan Kalbitzer dabei insbesondere Familien mit Kindern, sowie älteren und einsamen Menschen hilfreiche Ratschläge. 

Ich hoffe, dir geht’s gut?

Eine Frage, die Sophia Schirmer einem*einer alten Bekannten über Facebook stellte – mit der Erwartungshaltung, dass eine Floskel als Antwort zurückkäme. Doch dem war nicht so. Stattdessen erhielt sie die erstaunlich ehrliche Nachricht: „Ich habe eine Depression“. Plötzlich weiß Schirmer – die sonst mit Worten ihr tägliches Brot verdient – überhaupt nicht mehr, was sie schreiben soll. Dies ist der Ausgangspunkt eines spannenden Artikels auf ZEIT Campus, in dem die Autorin zu ergründen versucht, wie man eigentlich reagieren kann, wenn einem das Gegenüber mitteilt, dass es ihm*ihr gerade wirklich schlecht geht. Dazu schreibt sie sich u. a. mit Julia, die psychisch krank ist. Den aufschlussreichen Chatverlauf der beiden kann man ebenfalls im Artikel nachlesen.

Jetzt Kassenleistung: Was ist systemische Psychotherapie?

Wie wir bereits in unserem letzten Newsletter berichteten, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen zukünftig die Kosten für die systemische Psychotherapie. Anlass für das Gesundheitsportal Onmeda, Dr. Caby, den Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF), zum Interview zu laden. Und dabei u. a. zu klären, inwiefern sich die systemische Therapie von anderen Therapieformen unterscheidet und für welche Zielgruppen sie sich eignet.

Dass die systemische Therapie nun zur Kassenleistung wird, zeigt, dass der systemische Ansatz nun auch von den Krankenkassen in seiner Wirkung anerkannt wird. Das Institut für Bildungscoaching bietet zwar keine Therapeutenausbildung an, jedoch diverse Seminare im systemischen Coaching-Kontext.

Wird die Systemische Therapie zukünftig von Krankenkassen getragen?

Seit Jahren forderten es sowohl die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF), als auch die Systemische Gesellschaft (SG) – die beiden großen systemischen Fachverbände in Deutschland: Systemische Therapie muss zur Pflichtleistung in der gesetzlichen Krankversicherung werden! Nun hat sich der Bundesausschuss damit auseinandergesetzt und eine Entscheidung getroffen. Wie diese ausgefallen ist, erfahren Sie in einer Meldung auf Spiegel Online.

DGSF-Broschüre: Systemischer Kinderschutz

In der Presse ließt man immer wieder über problematische Kinderschutzfälle, was dazu führt, dass die Kinderschutzpraxis mehr und mehr unter Beschuss gerät. Dabei müsse man jedoch beachten, dass wirksamer Kinderschutz nicht mit Kontrolle gleichzusetzen sei, warnt nun die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF). Welche alternativen Vorschläge sie zum Kinderschutz macht, teilte die DGSF in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung mit. Dort wird Ihnen auch die ausführliche DGSF-Kinderschutzbroschüre kostenfrei als Download zur Verfügung gestellt.

Wie Sie erfolgreich mit schwierigen Chefs*innen kommunizieren

Ob wir uns an unserem Arbeitsplatz wohlfühlen, das hängt nicht nur von unseren unmittelbaren Kollegen*innen ab, sondern auch davon, wie wir die Interaktionen mit unserem*unserer Chef*in erleben. Fühlen auch Sie sich im Kontakt mit Vorgesetzten häufig gestresst oder gar frustriert? Dann könnten Sie die Tipps vom Fachverband Gewaltfreie Kommunikation interessieren. In einem kompakten Artikel werden Ihnen dort 3 Schritte zu einer gesünderen Kommunikation mit dem*der Chef*in vorgestellt.

Gewaltfreie Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung

In beinahe allen beruflichen Branchen hat die Digitalisierung mittlerweile Einzug gehalten. Damit einhergehend kann es zu mitunter großen Veränderungen im bisherigen Arbeitsalltag kommen. Kein Wunder also, dass diese Entwicklung auch Widerstand hervorruft. Die richtige Kommunikation kann hier entscheidend sein, um Bedenken und Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen zu verstehen. Der Fachverband Gewaltfreie Kommunikation gibt nun hilfreiche Ratschläge für eine gute Team-Kommunikation.

Gewaltfrei kommunizieren: Lernen, „nein“ zu sagen

Wir alle kennen es: Auf dem Flur begegnen wir einer Kollegin, die uns bittet mal eben schnell was für sie zu erledigen; ein guter Freund fragt uns, ob wir nicht heute Abend spontan auf seine Kinder aufpassen könnten und am Wochenende braucht der kleine Bruder Hilfe beim Umzug und fänd‘s super, wenn wir auf dem Weg zur Wohnung gleich noch Pizza für alle Helfer*innen organisieren könnten. Zeit, auch mal „Nein“ zu sagen. Aber wie? Schließlich mag man die Kollegin, den Freund, den kleinen Bruder und will ihnen nicht vor den Kopf stoßen. Der Fachverband Gewaltfreie Kommunikation gibt Tipps, wie man Nein sagen und zugleich wertschätzend sein kann.

Eskalation: Wenn Kollegen*innen aufeinander losgehen

Stephanie Huber wird immer dann angerufen, wenn es irgendwo brennt. Sie ist allerdings keine Feuerwehrfrau, sondern Mediatorin mit dem Schwerpunkt Konfliktmanagement. In einem interessanten Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht sie über ihre skurrilsten Erfahrungen im Beruf und darüber, warum es durchaus sinnvoll sein kann, zur Deeskalation im Unternehmen externe Mediatoren einzusetzen.