Wird die Systemische Therapie zukünftig von Krankenkassen getragen?

Seit Jahren forderten es sowohl die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF), als auch die Systemische Gesellschaft (SG) – die beiden großen systemischen Fachverbände in Deutschland: Systemische Therapie muss zur Pflichtleistung in der gesetzlichen Krankversicherung werden! Nun hat sich der Bundesausschuss damit auseinandergesetzt und eine Entscheidung getroffen. Wie diese ausgefallen ist, erfahren Sie in einer Meldung auf Spiegel Online.

DGSF-Broschüre: Systemischer Kinderschutz

In der Presse ließt man immer wieder über problematische Kinderschutzfälle, was dazu führt, dass die Kinderschutzpraxis mehr und mehr unter Beschuss gerät. Dabei müsse man jedoch beachten, dass wirksamer Kinderschutz nicht mit Kontrolle gleichzusetzen sei, warnt nun die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF). Welche alternativen Vorschläge sie zum Kinderschutz macht, teilte die DGSF in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung mit. Dort wird Ihnen auch die ausführliche DGSF-Kinderschutzbroschüre kostenfrei als Download zur Verfügung gestellt.

Wie Sie erfolgreich mit schwierigen Chefs*innen kommunizieren

Ob wir uns an unserem Arbeitsplatz wohlfühlen, das hängt nicht nur von unseren unmittelbaren Kollegen*innen ab, sondern auch davon, wie wir die Interaktionen mit unserem*unserer Chef*in erleben. Fühlen auch Sie sich im Kontakt mit Vorgesetzten häufig gestresst oder gar frustriert? Dann könnten Sie die Tipps vom Fachverband Gewaltfreie Kommunikation interessieren. In einem kompakten Artikel werden Ihnen dort 3 Schritte zu einer gesünderen Kommunikation mit dem*der Chef*in vorgestellt.

Gewaltfreie Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung

In beinahe allen beruflichen Branchen hat die Digitalisierung mittlerweile Einzug gehalten. Damit einhergehend kann es zu mitunter großen Veränderungen im bisherigen Arbeitsalltag kommen. Kein Wunder also, dass diese Entwicklung auch Widerstand hervorruft. Die richtige Kommunikation kann hier entscheidend sein, um Bedenken und Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen zu verstehen. Der Fachverband Gewaltfreie Kommunikation gibt nun hilfreiche Ratschläge für eine gute Team-Kommunikation.

Gewaltfrei kommunizieren: Lernen, „nein“ zu sagen

Wir alle kennen es: Auf dem Flur begegnen wir einer Kollegin, die uns bittet mal eben schnell was für sie zu erledigen; ein guter Freund fragt uns, ob wir nicht heute Abend spontan auf seine Kinder aufpassen könnten und am Wochenende braucht der kleine Bruder Hilfe beim Umzug und fänd‘s super, wenn wir auf dem Weg zur Wohnung gleich noch Pizza für alle Helfer*innen organisieren könnten. Zeit, auch mal „Nein“ zu sagen. Aber wie? Schließlich mag man die Kollegin, den Freund, den kleinen Bruder und will ihnen nicht vor den Kopf stoßen. Der Fachverband Gewaltfreie Kommunikation gibt Tipps, wie man Nein sagen und zugleich wertschätzend sein kann.

Eskalation: Wenn Kollegen*innen aufeinander losgehen

Stephanie Huber wird immer dann angerufen, wenn es irgendwo brennt. Sie ist allerdings keine Feuerwehrfrau, sondern Mediatorin mit dem Schwerpunkt Konfliktmanagement. In einem interessanten Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht sie über ihre skurrilsten Erfahrungen im Beruf und darüber, warum es durchaus sinnvoll sein kann, zur Deeskalation im Unternehmen externe Mediatoren einzusetzen.

„Außen vor und doch mitten drin“

Kaum jemand kennt uns so gut wie unsere Geschwister. Gerade, wenn wir Krisen durchleben, können Bruder und Schwester eine große Stütze für uns sein. Dennoch werden die Geschwister psychisch erkrankter Menschen - im Gegensatz zu den Eltern - häufig übersehen, wie die Studie „Außen vor und doch mitten drin“ der Uniklinik Regensburg zeigt. Warum man zukünftig versuchen sollte, die Geschwister bei Unterstützungsangeboten stärker einzubeziehen, kann in diesem Spiegel Online-Artikel nachgelesen werden.

Neuer Termin für die Weiterbildung zum Systemischen Coach für Kinder und Jugendliche

Vom 18.11.-21.11.2019 bieten wir die Weiterbildung zum Systemischen Coach für Kinder und Jugendliche in Berlin an.

Alle weiteren Informationen zum Seminar finden Sie hier.

Häppchenweise: Grundbegriffe systemischen Denkens

Einen kurzweiligen Einblick in den Konstruktivismus und die systemische Denkweise gibt Fritz B. Simon – einer der führenden Systemiker im deutschsprachigen Raum – bei YouTube. In seinen „20 Rezepten für Systemisches Denken“ erklärt er anschaulich grundlegende Begriffe, wie Aufmerksamkeit, Fokussierung, Zusammensetzung von Systemen, und erklärt, wie man damit zumindest eine Talkshow gut übersteht. Die kurzen Videobeiträge stehen hier kostenfrei zur Verfügung.

Das Bild vom durchsetzungsfähigen Mann und der zickigen Frau

Wut wird bei Männern und Frauen unterschiedlich bewertet. Gilt ein wütender Mann als durchsetzungsfähig, erscheint die wütende Frau als zu emotional und damit in einem negativen Licht. Die Konsequenz daraus: Frauen fressen Wut und Ärger eher in sich hinein. Das sind Ergebnisse einer Studie der Humboldt-Universität Berlin. Forschungsleiterin Ursula Hess und Psychotherapeutin Anita Timpe erklären bei Deutschlandfunk Kultur, wie unterschiedlich wütende Männer und Frauen in der Gesellschaft wahrgenommen werden.

Gewaltfreie Kommunikation für Groß und Klein

Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation spielt nicht nur im Umgang mit Erwachsenen eine wichtige Rolle, sondern kann auch helfen, eine förderliche Kommunikation mit Kindern zu etablieren. Doch was genau bedeutet es, im Alltag mit kleinen Kindern gewaltfrei zu kommunizieren? Irmgard Macke, GFK-Trainerin und Erzieherin, berichtet im Interview von zahlreichen lebensnahen Beispielen, die Antworten auf diese Frage bereithalten.

Spahn plant Reform der Psychotherapie-Ausbildung

Seit Längerem schon plant Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Änderung des Psychotherapeutengesetzes. Ziel ist es, die Ausbildung bundesweit einheitlich zu regeln und den Beruf zugleich attraktiver zu machen. Spahns Lösungsvorschlag, der noch im Laufe dieses Jahres im Bundestag verhandelt werden soll, kann hier eingesehen werden.

Dramatischer Mangel an Therapieplätzen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert in einem Gesetzesentwurf eine Neuregelung für den Zugang zur Psychotheraphie, um akut Erkrankten zügiger als bisher eine Behandlung ermöglichen zu können. Spahns Vorschlag ist ein Versuch der psychotherapeutischen Unterversorgung in Deutschland entgegenzuwirken. Wie alarmierend die Lage tatsächlich ist, kann in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung nachgelesen werden.

Gedankenübertragung oder doch nur alles Zufall?

Freunde rufen sich im selben Moment an, die ungeliebte Aufgabe löst sich unverhofft in Luft auf oder ein Mensch übersteht mehrfach Unfälle. Sind das alles nur Zufälle oder doch Resultate etwas Übernatürlichem? Das fragt sich JETZT-Redakteurin Theresa Hein und bringt mithilfe des Statistikers David Hand Klarheit. Ihren Artikel dazu finden Sie hier.

Zu Weihnachten gewaltfrei kommunizieren

Weihnachten verbinden viele Menschen mit dem gemütlichen Zusammensein in der Familie. Doch gerade zu den Festtagen werden häufig schwelende Konflikte offensichtlich. Mithilfe der Gewaltfreien Kommunikation könnte den bestehenden Spannungen begegnet werden, zeigt ein Artikel der taz. Die taz-Redakteurin gibt Einblicke in ein GFK-Seminar und setzt sich am Ende mit ihrer eigenen Familie zu Weihnachten auseinander.

Trauern wie geht das?

Jeder Mensch trauert auf seine Weise. Doch was sagt die Art zu trauern über eine Person aus und wie kann verhindert werden, dass sie sich nicht in der Trauer verliert? Psychotherapeutin Verena Kast und Philosoph Wilhelm Schmid sprechen in der SRF-Sendung Sternstunde-Philosophie über den Prozess des Trauerns und welche Aspekte dazu gehören.

Forscher haken nach: Beruht Vertrauen in der Therapie auf Ähnlichkeit?

Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Klient*in und Berater*in bzw. Therapeut*in trägt entscheidend zu einer gelingenden Beratung oder Therapie bei. Doch müssen sich hierfür beide Personen unbedingt ähnlich sein oder den gleichen sozialen Hintergrund haben? Ein chilenisches Forscherteam ging dieser Frage nach. Die Ergebnisse können im Spektrum-Artikel nachgelesen werden.

Radiobeitrag: Anständig streiten in aufgewühlten Zeiten

Streitgespräche nehmen in der direkten und der digitalen Kommunikation derzeit viel Raum ein – nicht immer geht es hier sachlich zu, sondern steigert sich in eine verbale Gewaltspirale. Wie begegnet man Beschimpfungen? Wo unterscheiden sich direkte und digitale Diskussionen? Und wie wichtig sind Diskussionen für eine lebendige Demokratie? Der Bayrische Rundfunk hat dies mit der Autorin Jagoda Marinic und dem Trainer für Gewaltfreie Kommunikation Andi Schmidbauer diskutiert. Der Radiobeitrag kann hier kostenfrei nachgehört werden.

Doku: Wenn Traumata Generationen überdauern

Erlittene Traumata sind nicht nur für direkt Betroffene schwierig zu bewältigen, sie können sich auch auf die nachfolgenden Generationen weiter auswirken. Denn an die Kinder werden nicht nur das eigene Lebenskonzept, sondern auch Probleme und Blockaden zum Teil unbewusst weitergegeben. Die Arte-Dokumentation „Vererbte Narben – Generationsübergreifende Traumata“ erläutert das Phänomen der transgenerationalen Traumatisierung und gibt einen Einblick in die Forschung. Die Doku kann bis zum 21.10.2018 hier kostenlos angesehen werden.

Vorgemerkt: Tag der Gewaltfreien Kommunikation am 06.10.2018

Am 6. Oktober findet anlässlich des Geburtstags von Marshall B. Rosenberg der Tag der Gewaltfreien Kommunikation mit zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland statt. Mehr zu den Hintergründen und einen Überblick über die einzelnen Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite des Aktionstages.