Studienabbrüche im MINT-Bereich

Wer wird wann sein/ihr Studium abbrechen? Bei einer 40%-Abbruchsquote im MINT-Bereich eine naheliegende Frage. Für Studierende der Mathematik lässt sich das jetzt voraussagen. Ein Forschungsteam der Universität Tübingen hat auf Basis eines statistischen Verfahrens einen Algorithmus entwickelt, mit dem sich für Mathematik-Student*innen etwa acht Wochen im Voraus prognostizieren lässt, ob sie ihr Studium abbrechen werden.
Wie genau das funktioniert, wird in diesem Artikel von Bildungsklick.de beschrieben.
In der Praxis eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, konkret auf die potenziellen Abbrecher*innen z. B. mit Beratungsangeboten zuzugehen. Dies könnte ein Mittel sein, die prinzipiell für das Fach befähigten Studierenden zu unterstützen, ihr Studium fortzuführen.

Wer fährt in Zukunft das Taxi?

Bereits seit der Industrialisierung schaffen Maschinen Berufe ab. In welchem Ausmaß wird Künstliche Intelligenz die Berufswelt verändern?
Eine Gruppe Schweizer Forscher hat einen Automatisierungs-Risiko-Index berechnet, der ausgibt, welche aktuellen Berufe besonders stark gefährdet sind, in Zukunft durch KI und Roboter ausgeführt zu werden. In einem zweiten Teil der Studie geben Sie Empfehlungen aus, auf welchen Beruf man ausweichen sollte, wenn der eigene Job wegzufallen droht. Die Studie stellt jedoch nur ein Puzzleteil zur Antwort einer der größten Fragen der zukünftigen Arbeitswelt dar. Menschen werden nur dort von Robotern ersetzt, wo es sich auch rechnet, und die ökonomischen Aspekte sind in dieser Studie nicht berücksichtigt worden. Unbeantwortet bleibt auch, ob die Automatisierung am Ende mehr Arbeitsplätze abschafft oder mehr neue entstehen lässt. Den Beitrag zum Nachhören oder Nachlesen finden Sie hier.

Digitaler Schub für die berufliche Ausbildung

Einen Booster für den Online-Unterricht im Handwerk bietet das „Projekt ProNet Handwerk“ mit einer Schulung für guten Online-Unterricht. Der große Weiterbildungsbedarf wird in kleinen Lektionen, angepasst an den jeweiligen Wissensstand Teilnehmender, vermittelt.
Auf dem Plattform InnoVET finden sich die ersten vier gewerkeübergreifenden Online-Seminare im Überblick. Neben der Vermittlung über digitale Wege findet die Notwendigkeit kollegialen Austauschs ebenso Beachtung wie die Arbeit mit Lernplattformen und der Möglichkeit zur individuellen Ideenfindung. Ein erstes Anwenden erlernter Mittel und Methoden mündet in einem Arbeitsauftrag mit anschließendem Feedback für das teilnehmende Bildungspersonal. Ende März startete die erste Seminarreihe. Eine Weiterführung ist aufgrund des erhöhten Bedarfs für Herbst 2022 bereits vorgesehen.

Zimmerer*innen verdienen am besten

Der kürzlich veröffentlicht BIBB-Bericht zu den Ausbildungsvergütungen 2021 belegt, dass die Ausbildung zum*zur Zimmerer*in derzeit am besten vergütet ist. Der Bericht legt aber auch eine deutliche Diskrepanz zwischen den einzelnen Ausbildungsberufen offen. Die Ergebnisse stellt die Süddeutsche in einem Artikel zusammen.

Ein Plädoyer fürs Handwerk

Anne Heidrich ist deutsche Meisterin im Fliesenlegen geworden. Dass sie das als Frau in einer typischen Männerdomäne geschafft hat, ist in ihren Augen jedoch egal. Viel wichtiger ist ihr, das Handwerk und seine große Bedeutung sichtbar zu machen. Mehr erzählt sie im Interview mit der Zeit.

Generationenwechsel im Betrieb

Familienbetrieb in mehreren Generationen – für viele klingt das nach Nostalgie. Doch in der Realität ist das eine fortwährende Herausforderung, vor allem dann, wenn die junge Generation die Führung übernimmt. ZDF.reportage begleitet drei Familienbetriebe, die sich gerade in diesem Umbruch befinden.

Finanzielle Hilfe beim Aufstieg

Nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung muss noch lange nicht Schluss sein. Nicht wenige entschließen sich, eine Meisterausbildung oder ein weiterführendes Studium anzuschließen. Damit die finanzielle Seite nicht zum Stolperstein wird, gibt es bereits seit 25 Jahren das Aufstiegs-BAföG. Infos dazu, was genau das ist, wer und was gefördert wird, finden Interessierte auf dem Portal des Aufstiegs-BAföG.

Als Azubi ins Ausland

Die Möglichkeit, ein Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren, ist vielen bekannt. Dass man auch während einer Berufsausbildung oder im Anschluss daran im Ausland Erfahrungen sammeln kann und dass es dafür Förderprogramme gibt, wissen die wenigsten. Auf dem Portal www.meinauslandspraktikum.de  werden verschiedene Möglichkeiten, Infos und Anlaufstellen zusammengefasst.

Dos und Don‘ts für Azubis

Im September beginnen üblicherweise viele junge Menschen mit ihrem ersten Ausbildungsjahr und machen damit häufig ihren ersten Schritt ins Erwachsenenleben. Damit die Ausbildung gut verläuft und es keine bösen Überraschungen gibt, ist es wichtig, dass die Azubis über ihre Rechte und Pflichten sowie über wichtige Anlaufstellen informiert sind. Der Spiegel hat alle wichtigen Infos zusammengestellt.

Neue Ausbildungsordnungen treten in Kraft

Pünktlich zum Start des Ausbildungsjahres 2021/2022 treten acht neue bzw. modernisierte Ausbildungsordnungen in Kraft, z. B. für den Beruf als Brauer*in, Elektroniker*in für Gebäudesystemintegration oder als Maler*in. Hier spiegeln sich vor allem wichtige gesellschaftspolitische Themen, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit, wider.

Ist die Ausbildungsgarantie eine Lösung?

Der Ausbildungsmarkt hat ein Problem: Der Fachkräftemangel in etlichen Bereichen ist groß, die Zahl der Ausbildungsstellen ging zuletzt jedoch wieder deutlich zurück – teilweise auch, weil weniger Betriebe ausbilden. Eine mögliche Lösung könnte die Ausbildungsgarantie sein, die es in Österreich seit 2008 gibt. Die Bertelsmann Stiftung hat nun in einer Studie dargelegt, worin die Vorteile der Garantie bestehen.

Digitale Lösungen im Übergang Schule-Beruf

Das Thema der lernbezogenen Digitalisierung ist besonders im letzten Jahr in den Fokus gerückt. Warum die Entwicklung hin zu digitalisiertem oder digital unterstütztem Lernen auch für den Übergang von Schule in den Beruf enorm wichtig ist, und wo die Schwierigkeiten liegen, erklären fünf Expert*innen in der Rubrik Sechs Fragen, sechs Minuten des Bildungsportals überaus.de in kurzen Videointerviews.

Ausbildung während Corona: Weniger Verträge unterschrieben

Das statistische Bundesamt teilte kürzlich mit, dass 2020 bundesweit etwa 10 Prozent weniger Ausbildungsverträge unterschrieben wurden. Die Zahlen sind zwar schon seit Jahren rückläufig, 2020 nahm die Abnahme jedoch erheblich zu. Besonders betroffen waren Bereiche wie Handel und Gastgewerbe – also Bereiche, die in der Coronakrise besonders unsicher sind. Die genauen Zahlen hat der Spiegel in einem Artikel zusammengefasst. Einblicke in die Ausbildung während der Pandemie gibt die Zeit und lässt in ihrem Bericht mehrere Azubis zu Wort kommen.

Azubi-Beraterin im Interview: "systemrelevant" ist abgenutzt

Auch abseits der Corona-Pandemie sind Ausbildung und Arbeitsalltag der Pflegefachkräfte eine Herausforderung. Das weiß Ute Dexl, Sozialpadägogin am Klinikum Nürnberg, zu berichten. Sie ist seit 2019 Anlaufstelle für die Pflegeazubis des Klinikums für alle Themen abseits des Lehrplans, um u. a. Ausbildungsabbrüchen entgegenzuwirken. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erzählt sie, wie sie die Betreuung der Azubis derzeit gestaltet.

Ein Jahr Mindestvergütung was hat sich getan?

Vor gut einem Jahr wurde die Mindestvergütung für Berufsausbildungen eingeführt. Doch hat es auch wirklich für besseren Verdienst und damit einen größeren Anreiz gesorgt, sich für einen Ausbildungsberuf nach dem Abi zu entscheiden? Der Spiegel gibt in einem Artikel Einblicke in die aktuelle Lage und lässt Azubis sowie Experten*innen zu Wort kommen.

Best Practice: So kann Ausbildung in der Corona-Zeit gelingen

Nicht nur in der Schule bedarf es derzeit neuer Unterrichtsformen, auch in der Berufsausbildung müssen neue Wege gefunden werden, sowohl in den Berufsschulen als auch in den Ausbildungsstätten. Wie die neuen Wege aussehen können, zeigt das Portal foraus in einem Videobeitrag. Neben Beispielen aus der praktischen Anleitung gibt es Tipps von Kammern und Gewerkschaften, wie man dabei Unterstützung bekommen kann.

Berufsausbildung in Zeiten der Pandemie

Den Berufseinstieg mit einer Ausbildung zu beginnen, heißt für viele junge Leute Selbstständigkeit und Selbstbestimmung. Aufgrund der Pandemie sind gerade im vergangenen und aktuellen Jahr neue Schwierigkeiten und Unsicherheiten entstanden. Im Artikel der IG Metall werden neun dringende Fragen rund um Betrieb, Quarantäne, Prüfungsvorbereitung und den Abschluss beantwortet.

Das Handwerk wird weiblicher

In kleinen Schritten, aber bemerkbar: Es sind immer mehr Frauen in „typisch“ männlich besetzten Handwerksberufen, wie im Baugewerbe, in der Tischlerei oder in der Fahrzeugtechnik, anzutreffen. Denn in den vergangenen Jahren wurden viele Projekte und Kampagnen auf den Weg gebracht, um das Handwerk für Frauen attraktiver zu machen. Laut Experten zeigen sich nun die ersten Früchte. Um dem Ganzen auch ein Gesicht zu geben, stellt jetzt.de drei Handwerkerinnen in einem Porträt vor.

Pflegeausbildung immer beliebter

Artikel des Spiegels

Im Ausbildungsjahr 2019 starteten mehr als 71.000 Personen eine Ausbildung in einem Pflegeberuf – so viele wie noch nie. Auch der Anteil männlicher Auszubildender stieg deutlich an. Ob sich dieser Trend auch 2020 fortsetzt,wird sich zeigen, denn zum einen wurde die Pflegeausbildung zum Jahresbeginn zur Ausbildung zum Pflegefachmann/-frau zusammengefasst, zum anderen hat die Coronapandemie vor allem im Pflegebereich prekäre Zustände offengelegt. In einem Artikel des Spiegels sind die Zahlen zusammengefasst. 

Mit 50+ noch einmal die Berufsschulbank drücken

Lebenslanges Lernen im Berufsleben ist das Motto der vergangenen Jahre und zeigt sich zum Beispiel darin, dass Menschen jenseits der 50 sich noch einmal entschließen, eine Berufsausbildung zu beginnen. Dass es nicht so einfach ist, sich neben jungen Menschen in der Azubi-Rolle einzurichten, zeigt 37 Grad in einer spannenden Doku und stellt drei Senior-Azubis vor.