Good Practice: 5-Minuten-Gespräche für Nachhaltigkeit

Um über Nachhaltigkeit im Alltag, im Betrieb und in der Region zu sprechen, bleibt für Azubis und Ausbilder*innen während der Ausbildung nur wenig Zeit. Dabei könnten hier wichtige Impulse gesetzt werden, wie der Modellversuch ANLIN (Ausbildung fördert nachhaltige Lernorte in der Industrie) zeigt. Mithilfe der Methode „5-Minuten-Gespräche“ tauschen sich Ausbilder*innen und Azubis regelmäßig über Nachhaltigkeitsthemen in verschiedenen Bereichen aus, um Aufmerksamkeit zu wecken und zu erhalten. Daraus können sich auch kleine Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln. Im Forum für AusbilderInnen FORAUS gibt es einen Überblick über die Methode und Anregungen, wie die Umsetzung gestaltet werden kann.

Traumberuf in bewegten Bildern finden

Den passenden Beruf für sich finden, ist nicht leicht – vor allem wenn man sich unter den zahlreichen Berufsbezeichnungen überhaupt nichts vorstellen kann. Azubi TV – ein Projekt der Handwerkskammer Region Stuttgart – hat für verschiedene Handwerksberufe kleine Videos erstellt, die Einblicke in den jeweiligen Berufsalltag geben, Darsteller*innen sind Azubis aus der Region.

Online-Befragung zur Ausbildung „Kaufmann*frau für Büromanagement“

Mit etwa 72.000 Auszubildenden ist der 2014 neu geschaffene Ausbildungsberuf „Kaufmann*frau für Büromanagement“ die stärkste duale Ausbildung. Nun soll überprüft werden, ob die zu Beginn festgelegten Regelungen der Praxis standhalten oder ggf. nachgebessert werden muss. Hierfür kann man über das BIBB bis zum 31.08.2018 an einer Online-Befragung teilnehmen.

Ausbildungsordnungen an digitalen Wandel angepasst

Ab dem 1. August 2018 gelten für elf Metall- und Elektroberufe neue Ausbildungsordnungen. Die Änderungen spiegeln insbesondere den digitalen Wandel in der Industrie wider, so sind nun Digitalisierung, Datenschutz und Informationssicherheit feste Bestandteile in den Ausbildungen. Zudem ermöglichen Zusatzqualifikationen den Aufbau spezifischer Kompetenzen in diesen Bereichen. Weitere Infos zu den geänderten Ausbildungsordnungen gibt es auf der Seite des Bundesinstituts für Berufsbildung BIBB.

Die Abenteuer der Versicherungskaufleute

Versicherung und aufregender Job? Das sind Begriffe, die für viele nicht zusammenpassen. Da heutzutage aber alles Mögliche versichert werden kann, ist die Versicherungsbranche sehr facettenreich geworden. Die Süddeutsche porträtiert in einem Artikel  drei Versicherungsangestellte, die von ihren Erlebnissen rund um die Welt berichten.

Sozialer Status als Familientradition

Sozialer Status und Bildungsstand werden insbesondere von der Familie geprägt – doch nicht nur das Elternhaus ist entscheidend, der Einfluss reicht zurück bis in die Urgroßelterngeneration. Das ist zumindest Ergebnis einer aktuellen Studie zweier Wissenschaftler des IfW Kiel und der Universität Madrid. Zum einen belegt dies eine soziale Stabilität, zum anderen aber auch den erschwerten sozialen Aufstieg in Deutschland. Mehr Infos zu der Studie finden Sie im Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Offene Lernmaterialien im Handwerk

Offene Lernmaterialien finden im Bildungsbereich immer mehr Verwendung, doch in der beruflichen Bildung stecken diese noch in den Kinderschuhen. Dabei wären sie vor allem im Handwerk sinnvoll, um sie auf die individuellen Gegebenheiten der Betriebe und den Lehr-Lern-Prozess zu modifizieren. Susanne Grimm vom Bundesinstitut für Berufsbildung gibt Tipps, wie offene Bildungsmaterialien effektiv in der Ausbildung eingesetzt werden können. Den Artikel stellt das Handwerk-Magazin hier kostenfrei zur Verfügung.

 

Good Practice: digitale Medien im Berufsschulunterricht des Handels

Die fortwährende Digitalisierung hat auch Einfluss auf die Gestaltung von Lernprozessen. Ein gutes Beispiel für die Verknüpfung von interaktivem Lernen und digitalen Medien ist die Medienreihe „Ökonomische Bildung im Handel“. Sie erzählt über die Methode des Storytelling die Geschichte der Azubi-WG von Sophia, Johannes, Ben und Ayse und vermittelt gleichzeitig in 17 Lerneinheiten Inhalte der Ausbildungen zum*zur Verkäufer*in, zum*zur Kaufmann*frau im Einzelhandel sowie zum*zur Handelsfachwirt*in. Die Medienreihe besteht aus Videos, digitalen und analogen Aufgaben, einem Glossar, einem Quiz, einem Begleitheft sowie einem Kompetenzerfassungstool. Ein ausführlichen Überblick sowie den kostenlosen Zugang zu der Medienreihe gibt es hier.

 

Wi(e)der die Rollenklischees Girls‘ und Boys‘ Day am 26.04.2018

Die Entscheidung für einen Beruf ist nach wie vor stark von stereotypen Rollenklischees beeinflusst. Erst kürzlich zeigte das Magazin Izzy in Zusammenarbeit mit der Helvetic Airways in einem kleinen Experiment mit 25 Grundschüler*innen, wie oft Berufe z. B. bei der Polizei oder der Feuerwehr mit Männern in Verbindung gebracht werden – das kurze Video gibt es hier.

Um in typische Männer- und Frauenberufe einmal hineinschnuppern zu können, findet auch dieses Jahr

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Neuer Ausbildungsberuf: Kaufmann*frau im E-Commerce

Der Online-Handel floriert und bedarf stetig neuer Fachkräfte. Ab 01.08.2018 kann man in diesem Bereich nun auch eine Ausbildung zum Kaufmann*frau im E-Commerce absolvieren. In der dreijährigen branchenübergreifenden Ausbildung erlernen die Azubis Grundlagen u. a. im Vertrieb, in der Entwicklung des Online-Marketings, in der Kundenkommunikation sowie im projektbezogenen Arbeiten. Weitere Infos zum neuen Ausbildungsberuf stellt das Bundesinstitut für berufliche Bildung kostenfrei zur Verfügung.

Neu: BerufsAbitur – Ausbildung und Abi in einem

In sechs Bundesländern können Azubis in Handwerksberufen jetzt mit dem Ausbildungsabschluss die Hochschulzugangsberechtigung erwerben. Mit dem sogenannten „BerufsAbitur“ erhalten junge Menschen eine neue Möglichkeit, die gerne eine handwerkliche Ausbildung machen, aber nicht auf einen höheren Bildungsabschluss verzichten möchten. Angeboten wird das BerufsAbitur ab dem kommenden Lehrjahr in Pilotprojekten in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Die Bundesländer können dabei zwischen drei Varianten wählen. Einen guten Überblick gibt die Deutsche Handwerks-Zeitung.

Menschen ohne Berufsabschluss sind fünfmal häufiger arbeitslos als ausgebildete Fachkräfte

Im Jahr 2016 war die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsabschluss in Deutschland mit 20,0 Prozent fast fünfmal so hoch wie für Personen mit einer betrieblichen oder schulischen Ausbildung, deren Quote bei 4,2 Prozent lag. Die geringste Arbeitslosenquote weisen Akademiker auf, von denen nur 2,6 Prozent arbeitslos waren. mehr

Gleichberechtigung: Neues Gesetz zur Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern

Auch für Azubis gilt das neue Gesetz zur Lohngleichheit – es ist allerdings nur dann interessant, wenn die Ausbildungsvergütung nicht tariflich geregelt ist. Und es gibt einige Hürden zu nehmen. Das neue Gesetz gilt nur in Betrieben mit über 200 Mitarbeiter*innen. Hier können Mitarbeiter*innen in Betrieben mit mindestens 200 Angestellten Auskunft darüber verlangen, was Kollegen*innen mit einem ähnlichen Job verdienen. Allerdings muss es dafür mindestens sechs Kollegen*innen anderen Geschlechtes geben als der/die Antragssteller*in und der Arbeitgeber ist nur zur Auskunft über ein Durchschnittsgehalt verpflichtet. Trotzdem ein Fortschritt: Frauen haben so die Chance zu erfahren, wie viel männliche Kollegen verdienen, und können ihre Forderungen entsprechend anpassen. mehr

Studie: Was denken Studierende über die duale Berufsausbildung?

Laut einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung und dem Department of Labour Economics der Maastricht University zweifeln 29 Prozent der Studierenden daran, ob sie ihr Studium abschließen. Die Alternative könnte hier eine duale Ausbildung sein, doch ist dies auch attraktiv für sie? Dieser Frage ist die obige Studie nachgegangen. Das Fazit: Die Ausbildung hat zwar ein gutes Image, Verdienst und Aufstiegschancen werden jedoch kritisch gesehen. Weiterhin ist erstaunlich, dass

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Tipps in Clips: Videos zur Ausbildung von Geflüchteten

Unterschiedliche Vorstellungen, Erwartungen, Werte oder Verständigungsprobleme können zu Missverständnissen und Schwierigkeiten führen, wenn Unternehmen Geflüchtete ausbilden. Die Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf (überaus) bietet zur Unterstützung von Fachkräften in Ausbildungsbetrieben Videoclips an, in denen Konfliktsituationen dargestellt werden. Ein interessanter Ansatz. Hier geht es zu den Filmen.

Neues Programm für junge Menschen unter 25 ohne Berufsausbildung

Es klingt etwas trocken, ist aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: 65% der Arbeitslosen unter 25 Jahren haben keine abgeschlossene Ausbildung. Viele der jungen Menschen werden nicht gut und regelmäßig unterstützt, da je nach Leistungsbezug die Jobcenter oder die Arbeitsagenturen zuständig sind, oft auch im Wechsel. Nun sollen die Arbeitsagenturen alle jungen Menschen ohne berufliche Erstausbildung durchgehend beraten und begleiten und auch die Kosten von einer Milliarde Euro dafür tragen. Berechnungen gehen davon aus,

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Gibt es einen Ausbildungsplatzmangel oder einen Azubimangel?

Ende September 2016 gab es der BA-Statistik zufolge 43.500 freie Ausbildungsplätze. Dem stünden rund 20.000 Bewerber ohne Lehrstelle gegenüber. Demzufolge gibt es deutlich mehr freie Ausbildungsplätze als Bewerber/-innen. Laut einer Studie des DGBist diese Aussage aber nicht korrekt, da viele ausbildungsreife junge Menschen in berufsvorbereitenden Maßnahmen versorgt und statistisch nicht mehr gezählt werden. Rechnet man alle jungen Menschen mit Ausbildungswunsch

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Deutsch-Englisch-Wörterbuch für Berufsbildungsfachleute: Kostenlose Broschüre

Das deutsche duale System wird von vielen Ländern kopiert, immer mehr junge Menschen aus europäischen Ländern und auch Flüchtlinge beginnen eine Ausbildung in Deutschland. Wenn noch keine ausreichenden deutschen Sprachkenntnisse vorliegen, ist vielleicht ein Austausch in englischer Sprache möglich und hilfreich. Die „Terminologiesammlung für Berufsbildungsfachleute“ vom Bundesinstitut für Berufsbildung bietet Übersetzungen für alle zentralen Begriffe der dualen Ausbildung ins Englische und kann hierkostenlos heruntergeladen werden.

Wie Azubis ihre Finanzen verbessern können

Von Kindergeld über Berufsausbildungsbeihilfe bis zum Nebenjob: Für Azubis gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Ausbildungsvergütung auszubessern – allerdings gibt es oft Voraussetzungen oder rechtliche Regelungen zu beachten. Eine gute Überischt gibt es hier.

Das neue Integrationsgesetz: Regelungen für die Ausbildung

Im Juli wurde das neue Integrationsgesetz durch den Bundestag beschlossen. Für Flüchtlinge, die eine duale Ausbildung anstreben, beinhaltet das Gesetz einige Verbesserungen.

Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive können trotz laufendem Asylverfahren bereits nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland eine assistierte Ausbildung in Anspruch nehmen, nach 15 Monaten Aufenthalt kann Berufsausbildungsbeihilfe und

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