Sprachrohr für den Pflegeberuf: Sandro im Interview

Altenpfleger Sandro Plett ist gleichzeitig Social-Media-Star und nutzt seine wachsende Bekanntheit, um auf seinen Kanälen und auf Messen Werbung für den Pflegeberuf zu machen. Im Interview mit dem Magazin brand eins verdeutlicht er, warum ihm so viel an seinem Beruf liegt, weist aber auch auf Missstände bei den Rahmenbedingungen und die fehlende Anerkennung in der Gesellschaft hin.

Als Frau auf dem Bau: Drei junge Handwerkerinnen berichten

Obwohl die Baubranche boomt, verzeichnet sie einen zunehmenden Fachkräftemangel. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Frauen, die einen handwerklichen Ausbildungsberuf ergreifen, vergleichsweise niedrig. Doch woran liegt das? Auf dem Youtube-Kanal Deutschland 3000 berichten drei Handwerker*innen von ihren Erfahrungen mit männlichen Kollegen auf dem Bau, aber auch davon, was sie an ihren Berufen so begeistert und warum diese durchaus auch für Frauen geeignet sind.

Studie: Wie gut werden Azubis in Deutschland bezahlt?

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat eine Erhebung zur Vergütung von Auszubildenden 2018 durchgeführt. Erfreuliches Ergebnis: im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausbildungsvergütungen gestiegen, in manchen Branchen sogar überdurchschnittlich stark. So können beispielsweise Bäckerlehrlinge seit 2018 größere Brötchen backen. Woran das liegt und welche Maßnahmen der Bund diesbezüglich plant, kann man in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung nachlesen.

Deutscher Gewerkschaftsbund sieht dringenden Handlungsbedarf

Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes gibt es in Deutschland momentan ca. 57.000 unbesetzte Ausbildungsplätze. Dennoch sind zeitgleich zahlreiche Jugendliche noch immer auf der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack spricht hier über Chancenungleichheit auf dem Ausbildungsmarkt und schlägt Maßnahmen vor, mit deren Hilfe diese Diskrepanz überwunden werden könnte.

Deutscher Gewerkschaftsbund sieht dringenden Handlungsbedarf

Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes gibt es in Deutschland momentan ca. 57.000 unbesetzte Ausbildungsplätze. Dennoch sind zeitgleich zahlreiche Jugendliche noch immer auf der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack spricht hier über Chancenungleichheit auf dem Ausbildungsmarkt und schlägt Maßnahmen vor, mit deren Hilfe diese Diskrepanz überwunden werden könnte.

Reiseführer in die Berufswelt

Viele Wege führen in die Berufswelt und auch innerhalb dieser gilt es, so manche Hürde zu überwinden. Damit sich zukünftige Azubis hier gut zurechtfindnen, hat die DGB Jugend nun die Broschüre „nxt lvl – Der Reiseführer für Deinen Berufsweg“ veröffentlicht. Neben einem Überblick über 150 Ausbildungsberufe gibt die Broschüre Tipps für Bewerbungsverfahren und Azubi-Rechte. Die Broschüre gibt es hier kostenfrei.

DIHK will Prüferehrenamt mehr stärken

Am Ende jeder Ausbildung wartet die Abschlussprüfung auf die Azubis – einen großen Anteil am Gelingen der Prüfung haben jedoch nicht nur die Ausbilder*innen in der Vorbereitung, sondern auch die vielen Prüfer*innen, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen. Dennoch fristen sie ein Schattendasein in der öffentlichen Wahrnehmung. Das muss sich ändern, meint der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Die Broschüre der DIHK „Prüferehrenamt stärken – Berufliche Bildung sichern“ verdeutlicht die Stellung der Prüfer*innen und zeigt auf, welche Rahmenbedingungen sich verbessern müssen.

Umfangreiche Änderung des BBiG geplant

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) wird 50 Jahre – Zeit dieses auf den Prüfstand zu stellen. So sieht es auch die Regierung und will bis 1. August 2019 eine Novelle mit tiefgreifenden Veränderungen auf den Weg bringen. Ziel ist es, die berufliche Bildung aufzuwerten und der universitären Bildung im Ansehen anzunähern. Hierfür sollen u. a. eine Mindestvergütung für alle Ausbildungsbranchen festgelegt und die Weiterbildungsmöglichkeiten neu strukturiert werden. Weitere Infos zur geplanten Neuorganisation der Berufsausbildung sind in einem Spiegel-Artikel zusammengefasst.

Aktuelle Prognose macht Lehrermangel an Berufsschulen deutlich

Das Thema Lehrkräftemangel ist derzeit in aller Munde. Besonders akut zeigt sich dieser bereits an den Berufsschulen: Ein Drittel aller Berufsschullehrkräfte sind Seiten- und Quereinsteiger. Und der Mangel wird sich hier ab 2025 sogar noch weiter verschärfen, wie eine Prognose der Bertelsmann Stiftung ergab und demnach den Berechnungen der Kultusministerkonferenz widerspricht. Die Stiftung ruft daher jetzt die Politik dazu auf eine bundesweite Lösung zu finden und ausreichend Lehrkräfte auszubilden. Die ausführliche Prognose stellt die Bertelsmann Stiftung hier zur Verfügung.

Studie: Mehr Austausch zwischen Berufsschule und Lehrbetrieb gewünscht

Das Institut für Demoskopie Allensbach untersuchte das digitale Lernen in der Berufsausbildung im gewerblich-technischen Bereich. In der Studie wurde deutlich, dass sowohl Berufsschullehrer*innen als auch Ausbilder*innen der Vermittlung digitaler Kompetenzen einen hohen Stellenwert einräumen, der Austausch untereinander jedoch noch zu wenig ist. Weitere Ergebnisse und die vollständige Studie können hier kostenlos abgerufen werden.

Wettbewerb „Zeitreisende“ Teilnahme bis 30.11.2018

Am bundesweiten Wettbewerb „Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“ können Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahre noch bis zum 30.11.2018 teilnehmen. Aufgabe ist es, mithilfe von Interviews mit Fachkräften in dualen Ausbildungsberufen die Veränderungen nachzuzeichnen. Bei der Gestaltung der Ergebnisse, z. B. als Video- oder Audiobeitrag, können die Gruppen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Zu gewinnen gibt es u. a. eine Gruppenreise. Weitere Infos zum Wettbewerb gibt es hier.

Methodenkoffer „Demokratie leben! in der Berufsausbildung“

In der Ausbildung erwerben Azubis nicht nur Fachkenntnisse in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf, sondern auch Werte für das gesellschaftliche Miteinander. Dennoch können Schule oder Betrieb Orte von Diskriminierungen und Mobbing unterschiedlichster Art sein. Um Ausbilder*innen und Berufschullehrer*innen hier zu unterstützen, hat das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) zusammen mit Experten*innen aus der Praxis einen Methodenkoffer zusammengestellt, der hier kostenfrei zur Verfügung steht.

Arbeitshilfe: Geflüchtete für Ausbildung interessieren

Um dem wachsenden Bedarf an Auszubildenden entgegenzuwirken, wird zunehmend auf Geflüchtete gesetzt. Diese müssen jedoch zunächst über das duale Ausbildungssystem in Deutschland informiert werden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat dazu die Arbeitshilfe „Junge Geflüchtete für die duale Berufsausbildung gewinnen“ veröffentlicht mit Hinweisen zur Motivation, Information und Unterstützung für die Ausbildung. Die Broschüre kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Gender-Pay-Gap beginnt bereits bei Ausbildungswahl

Wie geschlechtsspezifisch die Wahl des Ausbildungsberufes nach wie vor ist, zeigt eine Sonderauswertung des KfW-Mittelstandpanels. Demnach entscheiden sich junge Frauen eher für Berufe im Dienstleistungsbereich und für den schulischen Ausbildungsweg, zudem lernen sie häufiger in Kleinstunternehmen. Daraus resultiert, dass weibliche Auszubildende im Schnitt weniger verdienen als männliche Azubis. Die Ergebnisse der Sonderauswertung sind im Artikel der Frankfurter Allgemeinen zusammengefasst.

Mehr Mitsprache schafft zufriedenere Azubis

Laut der DIHK-Ausbildungsumfrage wird es für Unternehmen immer schwieriger, Auszubildende zu finden – vor allem im Bereich Pflege, Mechatronik oder Gastronomie. Ein Weg, Jugendliche für die Ausbildung zu interessieren: Die Rahmenbedingungen attraktiver gestalten, wie zum Beispiel im Schloss Britz, das unter Anleitung von Azubis geführt wird. Mehr zum interessanten Projekt gibt es hier.

Was muss vor Ausbildungsbeginn alles beachtet werden?

Im August und September treten viele junge Menschen ihre Ausbildung an und beginnen damit einen neuen Lebensabschnitt. Hier gilt es, vieles zu beachten – vom Ausbildungsvertrag und allen damit zusammenhängenden Regelungen bis hin zu Versicherungen sowie eigenem Konto. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat alle wichtigen Punkte in einem Artikel zusammengefasst.

Vom Sport lernen: Wie motiviere ich meine Azubis?

Welche Eigenschaften aus dem Sport sind auch im Beruf nützlich? Fitnessökonom und Ausbilder Marcus Milarov fasst es in einem kurzen Video des IHK-Magazins POSITION zusammen: Kontinuität, Disziplin, eigener Antrieb sowie Engagement. Und: Man kann auch mal einen schlechten Tag haben. Das Video kann hier kostenfrei angeschaut werden.

Azubimangel vs. Mangel an Ausbildungsplätzen

Der Azubi- und Fachkräftemangel ist zurzeit in aller Munde. Gleichzeitig zeigen jedoch auch die Zahlen, dass es mehr Bewerber*innen als Ausbildungsplätze gibt – Tendenz steigend. Wo die Ursachen der sogenannten Passungsprobleme liegen und wie diesen entgegengewirkt werden kann, fasst ein Spiegel-Artikel zusammen.

Good Practice: 5-Minuten-Gespräche für Nachhaltigkeit

Um über Nachhaltigkeit im Alltag, im Betrieb und in der Region zu sprechen, bleibt für Azubis und Ausbilder*innen während der Ausbildung nur wenig Zeit. Dabei könnten hier wichtige Impulse gesetzt werden, wie der Modellversuch ANLIN (Ausbildung fördert nachhaltige Lernorte in der Industrie) zeigt. Mithilfe der Methode „5-Minuten-Gespräche“ tauschen sich Ausbilder*innen und Azubis regelmäßig über Nachhaltigkeitsthemen in verschiedenen Bereichen aus, um Aufmerksamkeit zu wecken und zu erhalten. Daraus können sich auch kleine Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln. Im Forum für AusbilderInnen FORAUS gibt es einen Überblick über die Methode und Anregungen, wie die Umsetzung gestaltet werden kann.

Traumberuf in bewegten Bildern finden

Den passenden Beruf für sich finden, ist nicht leicht – vor allem wenn man sich unter den zahlreichen Berufsbezeichnungen überhaupt nichts vorstellen kann. Azubi TV – ein Projekt der Handwerkskammer Region Stuttgart – hat für verschiedene Handwerksberufe kleine Videos erstellt, die Einblicke in den jeweiligen Berufsalltag geben, Darsteller*innen sind Azubis aus der Region.