Immer mehr Geflüchtete in Ausbildung

Eine kürzlich durchgeführte Befragung unter Mitgliedsunternehmen des NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ zeigt: Immer mehr Geflüchtete werden in klein- und mittelständischen Betrieben ausgebildet, wie foraus nun berichtet. Dieser Trend wird auch von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier begrüßt: „Es ist schön, wenn am Ende beide Seiten davon profitieren, denn die Unternehmen suchen weiterhin händeringend nach motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Was die Ursachen für diese Entwicklung sind, erfahren Sie ebenfalls im foraus-Artikel.

Teilzeitberufsausbildung wird weiter gestärkt

Die Möglichkeit, seine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren, ist bereits seit 2005 im Berufsbildungsgesetz (BBiG) verankert. Bisher bestand diese Option jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Nun wird das BBiG in Bezug auf die Teilzeitausbildung weiter geöffnet. Welche konkrete Neuregelung seit Anfang des Jahres in Kraft ist, erfahren Sie auf der Seite von Überaus. Dort können Sie auch nachlesen, welche bisherigen Erfahrungen mit der Teilzeitausbildung in der Ausbildungspraxis gemacht wurden. Und welche Herausforderungen, aber auch Chancen die Teilzeitausbildung mit sich bringt.

Wo liegen Deutschlands Talente?

Es mag zunächst ungewöhnlich klingen, doch eine jährlich durchgeführte Studie untersucht tatsächlich, welche Länder mit welchen Talenten aufwarten können. Und erstellt auf Basis dieser Befunde ein Länder-Ranking. Welchen Platz Deutschland darin belegt und welches „deutsche“ Talent dabei absolute Weltspitze ist, können Sie in einem Spiegel-Artikel erfahren.

„Eigentlich weiß ich das ja…“

Ausbildungsbetriebe bekunden immer wieder ihr Erstaunen darüber, welch scheinbar banale Fehler Jugendliche im Bewerbungsprozess machen. Jugendliche Bewerber*innen wiederum fühlen sich nur unzureichend auf das Bewerbungsverfahren vorbereitet. Und das betrifft nicht nur das Aufsetzen eines Bewerbungsschreibens, sondern z. B. auch die Frage, wie sie mit zukünftigen Ausbildern*innen kommunizieren sollten. Denn auch, wenn die meisten Schulabsolventen*innen grundsätzlich wissen, wie sie sich verhalten sollten, so fällt vielen das Umsetzen dieses Wissens in die Praxis schwer. Genau diese Lücke versucht nun der „Azubi-Knigge“ zu schließen. Was sich dahinter verbirgt und an wen genau sich dieses Angebot richtet, erfahren Sie auf bildungsklick.de.

Bundesrat stimmt Mindestlohn für Azubis zu

Vor einigen Monaten berichteten wir an dieser Stelle bereits darüber, dass die Mindestvergütung für Auszubildende beschlossen wurde. Diese Neuregelung im Berufsbildungsgesetz (BBiG) hat am 29.11.2019 nun auch die notwendige Zustimmung des Bundesrats erhalten. Wie bildungsklick.de nun vermeldet, kann die Novelle daher nun zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Wie hoch die Mindestvergütung ausfällt und welche weiteren Neuerungen die Neuregelung beinhaltet, ist dort ebenfalls kompakt nachzulesen.

Studie: Gesundheit von Azubis

Das Wissenschaftliche Institut der AOK hat Azubis zu ihrem Gesundheitszustand befragt. Ein wichtiges Ergebnis: Obwohl sich Azubis erst am Anfang ihres Berufslebens befinden, leiden bereits 64 Prozent an körperlichen und 52 Prozent an psychischen Beschwerden, die mit dem Arbeitsplatz in Verbindung zu bringen sind. Was die Studie über die Gesundheit der Auszubildenden in Deutschland noch herausgefunden hat, das können Sie nun in einem Artikel auf bildungsklick erfahren.

Unbeliebte Ausbildungsberufe: Wer will das denn lernen?

Was haben eine Bäckerin, ein Koch und ein Gebäudereiniger gemeinsam? Keine Angst, das ist nicht der Beginn eines schlechten Witzes. Stattdessen haben sie sich alle drei für einen der unbeliebtesten Ausbildungsberufe Deutschlands entschieden. Warum sie ihre Berufswahl dennoch nicht bereuen, berichten sie im Gespräch mit bento.

Aufruf zum radikalen Umbau der staatlichen Bildungsförderung

In einer noch nicht veröffentlichten Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die die berufliche Weiterbildung von Arbeitnehmer*innen genauer unter die Lupe genommen hat, konnte gezeigt werden: Die in Deutschland existierenden Förderinstrumente sind grundsätzlich wirkungsvoll, gehen aber zunehmend an der Arbeitsrealität vorbei. Was das bedeutet und welche konkreten Forderungen der Arbeitssoziologe Gerhard Bosch daraus ableitet, können Sie bereits jetzt auf Spiegel Online nachlesen.

Duale Berufsausbildung unterstützt die Integration von Geflüchteten

Wie die kürzlich veröffentlichte Fluchtmigrationsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung und der Bundesagentur für Arbeit zeigen konnte, leistet das duale Ausbildungssystem in Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Integration von Geflüchteten. Wie viele Menschen mit Fluchthintergrund im Vermittlungsjahr 2017/18 tatsächlich in eine Ausbildung oder eine teilqualifizierende Maßnahme einmündeten, können Sie auf foraus nachlesen. Zusätzlich können Sie sich dort bei Interesse eine Zusammenfassung der Studie vom BiBB herunterladen, die ausführlichere Infos bereithält.

Geschlechterunterschiede auf dem Ausbildungsmarkt

521.900. Hinter dieser Zahl verbirgt sich die Summe aller im Jahr 2018 abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Schaut man sich diese etwas genauer an, fällt jedoch ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern auf. Genaueres dazu können Sie in einer Spiegel Online-Meldung nachlesen.

Steigende Zahl an ausländischen Azubis

Etwa 40 Prozent aller Ausbildungsbetriebe in Deutschland haben schon einmal ausländische Lehrlinge ausgebildet. Tendenz steigend, wie nun eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zeigt. Was die wichtigsten Voraussetzungen sind, um als Ausländer*in einen Ausbildungsvertrag unterschreiben zu können und wie es eigentlich um die Abbrecherquoten bestellt ist, können Sie nun auf Zeit Online nachlesen.

IAB-Studie zur kommenden Mindestvergütung für Azubis

Im Juni dieses Jahres berichteten wir in unserem Newsletter bereits darüber, dass der Mindestlohn für Azubis ab 2020 beschlossen wurde. Nun hat sich das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, einmal angeschaut, welche Azubis zukünftig am meisten von der Mindestvergütung profitieren werden. Betrachtet wurden dabei u.a. regionale Unterschiede (inkl. einem Vergleich zwischen Ost und West) sowie Faktoren wie Staatsangehörigkeit und Bildungsabschluss. Die Ergebnisse der Untersuchung können Sie kompakt auf der Seite des IAB nachlesen.

Ausbildungs-Quiz: Ich lerne was, was du nicht kennst

Wenn man Sie auffordern würde, alle Ausbildungsberufe aufzuzählen, die Sie kennen: Kämen Sie dann auf etwa 300? Das nämlich ist die Menge an Berufen, in denen man sich in Deutschland ausbilden lassen kann. Zumindest theoretisch, denn viele dieser Berufe werden zunehmend weniger ergriffen. Vielleicht auch, weil Sie kaum jemand kennt. Schade eigentlich, dass sich 2018 kaum jemand zum*zur Änderungsschneider*in oder zur Fachkraft für Speiseeis hat ausbilden lassen, wie die Rangliste der beliebtesten Ausbildungsberufe des BIBB zeigt. Wie gut es um ihr Wissen zu Ausbildungsberufen steht, können sie im Spiegel-Online-Quiz überprüfen.

Mit Ausbildung statt Abitur an die Uni

Ca. 3% der Studierenden, die sich im Sommersemester 2018 bzw. dem Wintersemester 2018/19 an einer Hochschule in Deutschland einschrieben, haben kein Abitur. Stattdessen bringen sie bereits eine abgeschlossene Ausbildung mit, manche von ihnen gar einen Meistertitel. Was der Bund konkret tut, um diese Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeit zu fördern und warum auch die Handwerkskammer diese Entwicklung unterstützt, kann bei FAZ Online nachgelesen werden.

Ablösesumme für Azubis?

Als Sie das Wort ‚Ablösesumme‘ gelesen haben, dachten Sie vielleicht auch zuerst an spitzenverdienende Fußballspieler, die von einem Topverein zum anderen wechseln. Geht es nach dem Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, sollen bald auch Ablösesummen für Azubis gezahlt werden. Was genau er sich darunter vorstellt, erklärt ein FAZ-Artikel.

Der Mindestlohn für Azubis kommt

Am 15.05.2019 beschloss das Bundeskabinett eine Mindestvergütung für Auszubildende. Demnach sollen Azubis deutschlandweit und branchenunabhängig ab Beginn einer Ausbildung 2020 eine Vergütung von mindestens 515 Euro pro Monat erhalten. Welche Änderungen das neue Berufsbildungsgesetz vorsieht und warum der Beschluss dennoch nicht von allen Seiten positiv aufgenommen wird, kann man auf der Seite foraus kompakt nachlesen.

Interview: Über Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt

Zahlreiche Schulabgänger*innen suchen dringend eine Ausbildung. Zugleich gibt es eine große Zahl an Ausbildungsbetrieben, die ihre freien Stellen aus Mangel an Bewerber*innen nicht besetzen können. Wie lässt sich diese Diskrepanz erklären? Darüber spricht Joachim Gerd Ulrich, Forscher am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), sehr anschaulich im Interview mit ueberaus.de. Dort macht er auch konkrete Vorschläge, was Auszubildende, Betriebe und nicht zuletzt der Staat tun können, um diese Passungsprobleme zukünftig zu verringern.

Internationale Kooperation in der dualen Ausbildung

Die europäische Studienreform trug maßgeblich zur Schaffung eines einheitlichen Hochschulraums bei, in dem eine europaweite Anerkennung von Studienabschlüssen die Mobilität von Studierenden erhöhen sollte. Was die Bologna-Reform Studierenden ermöglicht hat, ist für Auszubildende jedoch bisher ausgeblieben. Von einer transnationalen Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen kann daher kaum die Rede sein. Das BIBB zeigt aber nun in zwei Filmen, dass eine größere internationale Zusammenarbeit im dualen Ausbildungssystem durchaus lohnenswert sein kann. Vorgestellt wird u.a. eine deutsch-russische Kooperation im Frisörhandwerk.

DGB-Jugend veröffentlicht „Schwarzbuch Ausbildung“

Noch immer gibt es Ausbildungsbetriebe in Deutschland, die ihre Kompetenzen klar überschreiten und mitunter die Naivität ihrer jungen Lehrlinge ausnutzen. Das „Schwarzbuch Ausbildung“ des Jugend-DGB hat nun solch gravierende Fälle zusammengestellt. Es handelt sich um eine Sammlung von Berichten von Auszubildenden, die sich hilfesuchend an die Online-Plattform Dr. Azubi gewendet haben. Das Schwarzbuch steht kostenfrei auf der DGB-Jugend-Seite zum Download bereit.

AVdual: Neuer Pfad in die Ausbildung

2012 wurde in Hamburg das Berufsvorbereitungsjahr in „AVdual“ umgewandelt. Was das heißt? Statt junge Menschen, die gerade die Schule verlassen haben, direkt wieder im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahrs in eine solche zurückzuschicken, machen diese nun verstärkt Praktika in Betrieben. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Firmen lernen potenzielle Azubis kennen und AV-Schüler*innen dürfen ihre Fähigkeiten in der Praxis erproben. Die Süddeutsche Zeitung hat Curtis begleitet, der durch „AVdual“ einen Ausbildungsplatz gefunden hat.