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Azubi-Beratung

Unterschiedliche Stellen bieten kostenlose Beratung für Auszubildende an. Bei Krisen am Ausbildungsplatz oder bei Fragen zum Ausbildungsrecht können sich Azubis an folgende Beratungsstellen wenden:

Azubi-Beratung bei den Kammern

Laut Berufsbildungsgesetz sind Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer für die meisten Auszubildenden als zuständige Stellen bestimmt und bieten auch Azubi-Beratung an. Sie überwachen die Durchführung der Berufsausbildung. Azubis können sich bei der zuständigen Stelle an einen Ausbildungsberater wenden, wenn es am Ausbildungsplatz zu Problemen kommt. In der Regel gibt es bei der zuständigen Stelle auch einen Schlichtungsausschuss, der bei Streitigkeiten im Ausbildungsverhältnis angerufen werden kann.

Azubi-Beratung bei den Gewerkschaften

Wenn ein Azubi Mitglied in seiner Gewerkschaft ist, hat er automatisch Rechtsschutz im Arbeitsrecht / Ausbildungsrecht und Sozialrecht und kann sich bei seiner Gewerkschaft beraten lassen. Für die Auszubildenden sind je nach Branche unterschiedliche Gewerkschaften zuständig. Für Dienstleistungsberufe und kaufmännischen Berufe ist dies in der Regel die Gewerkschaft Ver.di, für Berufe in der Metall- und Elektroindustrie die Gewerkschaft IG Metall.

Azubi-Beratung bei Beratungslehrer / innen

An allen Hauptschulen und Berufsschulen gibt es Beratungslehrkräfte. Sie sind Ansprechpartner bei Problemen in der Schule und am Ausbildungsplatz und bieten Azubis Beratung an.

Azubi-Beratung bei Berufsschulsozialarbeiter/innen

Die Berufsschulsozialarbeit hat sich in den letzten Jahren weiter etabliert. Berufsschulsozialarbeiter/innen bieten Auszubildenden Beratung in allen Problemlagen. Sie beraten bei Konflikten am Ausbildungsplatz und bieten Hilfe bei Schulproblemen, Familien- oder Drogenproblemen an. Auch bei Mobbing in der Schule können sich Auszubildende an ihren Berufsschulsozialarbeiter wenden.

Azubi-Beratung bei der Schulsozialarbeit

Auch an Hauptschulen und anderen allgemeinbildenden Schulen sind häufig Sozialarbeiter tätig. Zu deren Aufgaben der Schulsozialarbeit gehören auch Angebote zur Bewerbungsunterstützung und Hilfen bei der Berufsorientierung und Berufswahl. Einige bleiben auch nach dem Abschluss der Schule Ansprechpartner und beraten Azubis.

Azubi-Beratung in der Berufsbezogene Jugendhilfe

Verschiedene soziale Einrichtungen und Projekte bieten unter dem Sammelbegriff "Berufsbezogene Jugendhilfe" Beratung und Hilfe für Azubis an.

Azubi-Beratung in Berufsvorbereitende Maßnahmen

Unter Berufsvorbereitenden Maßnahmen versteht man Überbrückungs- und Orientierungsmaßnahmen wie das Berufsvorbereitungsjahr oder die Einstiegsqualifizierung. Die angehenden Azubis werden während der Maßnahmen von Pädagogen/innen betreut, unterstützt und beraten.

Azubi-Beratung bei den Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Unter Ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) versteht man kostenlose Nachhilfe für Auszubildende. Die Sozialpädagogen/innen in der Maßnahme bieten Azubis auch Beratung an. Aufgrund des engen Verhältnisses sind sie oft erste Ansprechpartner bei Problemen am Ausbildungsplatz.

Azubi-Beratung in der Jugendhilfe

In Maßnahmen der Jugendhilfe wie z.B. im betreuten Wohnen stehen Ansprechpartner für die jungen Auszubildenden bereit. Auch die offene Jugendarbeit bietet Beratung an: In Jugendclubs und Jugendzentren können sich Azubis an Erzieher/innen und Sozialpädagogen/innen wenden und sich beraten lassen.

Azubi-Beratung durch Pädagogen / innen in Wohnheimen

Wenn Auszubildende ihre Ausbildung nicht am Heimatort absolvieren können, werden sie oft in Wohnheimen untergebracht. Dort stehen in der Regel Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen zur Verfügung, an die sich die Azubis wenden können und die sie beraten. Ein Verzeichnis aller Wohnheime findet sich unter.

Azubi-Beratung durch den Betriebsrat und Personalrat

In Betrieben mit mehr als fünf Mitarbeitern/innen kann ein Betriebs- oder Personalrat gewählt werden. An ihn können sich Auszubildende bei Krisen am Ausbildungsplatz wenden.

Azubi-Beratung durch die Jugendvertretung

Wenn ein Betriebs- oder Personalrat gewählt wurde, kann in Betrieben zusätzlich eine Jugendvertretung gewählt werden, die sich speziell um die Belange der Azubis im Betrieb kümmert. Azubis können sich im Betrieb an die Jugendvertretung wenden und sich beraten lassen, falls es am Ausbildungsplatz Probleme gibt.

Azubi-Beratung bei der Arbeitsagentur/Arge

Die Berufsberater der Arbeitsagentur bieten Jugendlichen Hilfe bei der Berufswahl und bei der Stellensuche an. Sie sind Ansprechpartner, wenn es um die Auswahl geeigneter berufsvorbereitender Maßnahmen geht. Kommt es in der Berufsausbildung zu Streitigkeiten oder zum Verlust des Ausbildungsplatzes, sind die Berater der Arbeitsagentur ebenfalls Ansprechpartner.

Azubi-Beratung Online

Auszubildende können sich inzwischen auch online im Internet beraten lassen - oft die schnellste und niederschwelligste Möglichkeit für die Hilfesuchenden:

Azubi-Beratung im Internet

Im Internet gibt es aufschlussreiche Seiten, auf denen Azubis, Eltern oder Fachkräfte sich ausführlich über die rechtliche Situation informieren können. Auf folgender Seite finden Azubis Informationen zu ihren Rechten und Pflichten:

Azubi-Beratung: Weiterbildung

Wer gerne Azubis umfassend beraten möchte, kann das nötige rechtliche Wissen in der Weiterbildung zum Azubi-Coach erwerben. In der beruflichen Weiterbildung zum Azubi-Coach werden alle relevanten rechtlichen Regelungen des Berufsbildungsgesetzes und des Jugendarbeitsschutzgesetzes vorgestellt und anhand von Fallbeispielen in die Praxis übertragen.

Ab 2013 bietet das Institut für Bildungscoaching auch die Qualifizierung zum/zur Ausbildungsberater/in an.