Qualifizierung zum/zur Berater/-in für Stressbewältigung

stressbewaeltigung teilnehmendeAcht von zehn Deutschen empfinden ihr Leben als stressig: Eine Studie der Techniker Krankenkasse 2016 ergab zudem, dass jede/-r Dritte unter Dauerdruck steht. Stress ist per se nicht schädlich. Im Gegenteil, er gehört zum Leben dazu und ist wichtig, damit wir aktiv und leistungsfähig sind. Über einen kurzen Zeitraum wird unser Körper für die anstehenden Herausforderungen energetisiert. Entscheidend ist, dass auf die Phase der Anspannung eine Phase der Entspannung folgt. Geschieht dies nicht und kippt das Erleben von Belastung in einen negativen Dauerzustand, kann diese Überbeanspruchung die Gesundheit gefährden. Stress wird dann nicht nur zum Mitverursacher zahlreicher Krankheiten, sondern führt auch zu gesundheitsschädigendem Verhalten in Belastungssituationen, wie zum Beispiel ungesunder Ernährung oder dem vermehrten Konsum von Alkohol und Zigaretten.

Mittlerweile gilt Stress als eines der größten Gesundheitsrisiken und wird insbesondere bezogen auf das Gesundheitsmanagement in Unternehmen ernst genommen. Auch außerhalb der Arbeitswelt ist Stress ein gesellschaftlich relevantes Thema.

Im Umgang mit Dauerbelastung entwickelt jeder Mensch individuelle Strategien, die geprägt sind von eigenen Erfahrungen und Vorbildern. Mögliche Bewältigungsstrategien sind dabei nicht nur das erfolgreiche Bestehen einer Anforderung, sondern auch diese auszuhalten, zu tolerieren, zu vermeiden oder zu leugnen. Ein erfolgreiches Stressmanagement ist dadurch gekennzeichnet, dass wir über verschiedene konstruktive Strategien verfügen und diese flexibel je nach Erfordernissen und situativ anwenden können.

Die Strategien, um Dauerbelastung entgegen zu wirken, sind vielfältig. Deshalb ist die Qualifizierung zum/zur Berater/-in für Stressbewältigung modular aufgebaut, sodass die Teilnehmenden entsprechend Ihrer Bedarfe selbst Schwerpunkte in der Ausbildung setzen können.

In der Weiterbildung zum Coach für Stressmanagement üben die Teilnehmenden effektive Methoden der Stressbewältigung und -prävention ein, und lernen, dieses Wissen Kunden/-innen und Klienten/-innen weiterzugeben:

Konflikte sind häufig Auslöser für das Empfinden von Überbeanspruchung. Laut einer bundesweiten Untersuchung der Hochschule Darmstadt, an der über 30 Behörden teilnahmen, berichteten 100 Prozent der Befragten von verbalen Konflikten mit Kunden/-innen. Die Qualifizierung zum/zur Berater/-in für Stressbewältigung bietet deshalb Fachkräften eine fundierte Weiterentwicklung im Bereich der Konfliktprävention und -deeskalation an.

Personen mit erhöhter Resilienz, also einer starken psychischen Widerstandskraft, erleben zwar Stresssituationen, sind aber eher in der Lage, proaktiv wieder herauszufinden. Sie nehmen die Belastung früher wahr und steuern schneller dagegen. Die Stärkung der inneren Widerstandskraft ist somit vor allem präventiv zu sehen. In der Qualifizierung zum/zur Berater/-in für Stressbewältigung werden genau solche Methoden eingeübt, um mit Kunden/-innen und Patienten/-innen gezielt an ihrer Widerstandsfähigkeit zu arbeiten und ihnen zu mehr Gesundheit und Zufriedenheit zu verhelfen.

Achtsamkeit hat sich im Umgang mit Überlastung ebenfalls als wirkungsvoll erwiesen: Sie stärkt die neurobiologische Stressresistenz. Eine achtsamere Haltung bewirkt Stressreduktion und führt zu mehr Gelassenheit, Klarheit und Präsenz. Die Selbstwahrnehmung wird verbessert und die Fähigkeit zur Selbstregulation erhöht. Diese Effekte sind sowohl für Berater/-innen als auch für Klienten/-innen wünschenswert, da sie sich positiv auf die Lebensqualität auswirken. Die Qualifizierung zum/zur Berater/-in für Stressbewältigung vermittelt daher verschiedene Techniken, die zu einer achtsamen Haltung im Beratungskontext führen.

Die gesamte Qualifizierung zum/zur Berater/-in für Stressbewältigung besteht aus einem Einstiegsmodul und zwei Aufbaumodulen, die aus drei möglichen Aufbaumodulen gewählt werden können. Alle Module stehen als Weiterbildungen für sich und können auch einzeln belegt werden.

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