Weiterbildung zum Systemischen Teamcoach

einfuehrung systemische strukturaufstellung

Die Weiterbildung zum Systemischen Teamcoach richtet sich an Führungskräfte und Teamleitungen, sowie an externe Coaches und Berater*innen, die systemische Methoden für die Arbeit mit und in Teams im beruflichen Kontext einsetzen möchten. Sie ist auch geeignet als Aufstiegsqualifikation für Mitarbeiter*innen, die sich auf eine Teamleitungsposition vorbereiten möchten.
In komplexer werdenden Arbeitswelten verändern sich die Anforderungen an Teams und ihre Leitungen. Führungspersonen müssen ihr Team professionell anleiten, entwickeln und fördern. Gleichzeitig gilt es, eine vertrauensvolle Grundlage für die gemeinsame Zusammenarbeit zu schaffen und dauerhaft zu stärken, die das Prozessieren von Konflikten und Problemstellungen ermöglicht.

Teamcoaches sind in der Lage, ihr eigenes oder ein externes Team in Veränderungsprozessen und bei Herausforderungen zu unterstützen, Ressourcen zu erkennen und Potentiale zu entfalten.
Im ersten Teil der Weiterbildung zum systemischen Teamcoach erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Grundlagen der systemisch-lösungsorientierten Beratung und in die Systemische Haltung. Systemische Methoden können, wenn sie in der Teamarbeit gekonnt eingesetzt werden, neue Zugänge schaffen und so unerwartete oder neue Lösungsansätze hervorbringen. Der systemische Ansatz nutzt verschiedene Perspektiven, um den Beteiligten mehr Bewusstsein für die Situationen und Konflikte zu vermitteln. Dadurch werden neue Handlungsmöglichkeiten sichtbar und Veränderungen möglich.

Im zweiten Teil der Weiterbildung zum systemischen Teamcoach erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Grundlagen der Teamarbeit. Das Wissen um und das Verständnis von Team- und Gruppenprozessen erhöht die Handlungssicherheit und unterstützt Teamleitungen in der Ausführung ihrer Aufgaben. Die Teilnehmenden sind eingeladen, über verschiedene Haltungen und Glaubenssätze zu reflektieren und lernen verschiedene Führungsstile und Strategien kennen. Im Zentrum steht dabei immer wieder die Klärung der verschiedenen Rollen im Team und welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten damit verbunden sind, auch im Rahmen von Prozessen zur Konfliktlösung. Teamleitungen müssen Führen und Entscheidungen treffen, nicht selten befinden sie sich dabei in einer Sandwichposition oder müssen diversen, auch widersprüchlichen Anforderungen gerecht werden. Eine sehr hilfreiche Methode ist dabei das Tetralemma als Aufstellungsmethode zur Entscheidungsfindung – es wird im Seminar vorgestellt und demonstriert.

Im dritten Teil der Weiterbildung stehen konkrete Methoden des Teamcoachings im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erlernen Methoden, um Ressourcen im Team zu erkennen und zu aktivieren und mittels Empowerment die Mitarbeiter*innen und das Team zu motivieren. Teambesprechungen, die von Teamleitungen moderiert werden, bilden den Kern der Teamorganisation und bieten Teamleitungen die Möglichkeit, mit geeigneten Ritualen, Checklisten und Feedbackschleifen den Zusammenhalt zu stärken und die Arbeitsprozesse gut aufeinander abzustimmen. Die Methode des Reflecting Teams bietet darüber hinaus die Möglichkeit, das vorhandene Wissen und die Erfahrung gezielt zum Lösen von herausfordernden Aufgaben einzusetzen.
Neben den Teamsitzungen sind Mitarbeiter*innengespräche ein zentrales Element der Teamführung: Was macht ein gelungenes Mitarbeiter*ingespräch aus? Wie können schwierige Themen konstruktiv angesprochen werden? Wie kann man eine gelungene Balance zwischen Anerkennung und Entwicklungsimpulsen finden?

Ein zentrales Element zur Sichtbarmachung von Strukturen und Zusammenhängen in Teams ist die systemische Strukturaufstellung. Sie kann mit Figuren aber auch mit Menschen direkt durchgeführt werden, wobei eine Live Aufstellung Erfahrung voraussetzt und eher von externen Teamcoaches durchgeführt werden sollte. Die Methode wird im Seminar in unterschiedlichen Varianten vorgestellt und demonstriert. Teilnehmende bekommen so die Möglichkeit, Konflikte in Projekt- und Teamstrukturen oder schwierige Beziehungen zu Mitarbeitenden mittels systemischer Aufstellungen klärend zu bearbeiten.

Im letzten Teil der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in das Konzept der Supervision. Teamleitungen und Teamcoaches können an Grenzen stoßen, wenn Konflikte im Team zu tiefgreifend und /oder die Anforderungen aus der Umwelt zu widersprüchlich und divergierend sind. In diesem Fall kann es nötig sein eine externe Mediation oder Supervision hinzuzuziehen.

Die Weiterbildung kann als Präsenzseminar oder als E-Learning Seminar absolviert werden.

Fragen?

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Sprechzeiten:

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Anmeldung

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