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Hintergrund des Azubi-Quartetts

 


Entwicklung und Gestaltung des Azubi-Quartetts

Bei der Gestaltung und Entwicklung des Azubi-Quartetts haben verschiedene Personen mitgewirkt:

Idee, Konzept und Text:

Jula Müller (Diplom Sozialpädagogin und Journalistin SGD, Azubi-Beraterin, Berufsberaterin und Leitung Institut für Bildungscoaching)

Soelve Zinke (M.A. Theaterwissenschaften, Förderlehrerin in der Berufsvorbereitung und Lerncoach)

Fotos:

Sandra Kulbach (Freie Fotografin in München)

Grafik / Layout:

Christine Holzmann (Freie Grafikerin in Köln)

... und viele weitere Personen, die das Quartett zu einer runden Sache gemacht haben! Unser Dank gilt besonders all jenen, die sich von uns an ihrem Arbeitsplatz haben fotografieren lassen, um Jugendliche in der wichtigen Phase der Berufswahl zu unterstützen!

Auflagen:

Die erste Auflage erschien im August 2014.

Die zweite Auflage ist im März 2015 erschienen.

Die dritte Auflage wurde im März 2017 veröffentlicht.

Zielgruppe des Azubi-Quartetts

In Deutschland gibt es derzeit 330 duale Ausbildungsberufe. Über 2/3 der Azubis lernen allerdings einen der größeren Ausbildungsberufe. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein angehender Azubi einen der 32 im Azubi-Quartett beschriebenen Berufe wählt, liegt also bei fast 70%!

Das Azubi-Quartett kann daher sehr gut in der Berufsorientierung, in Schulklassen oder in Maßnahmen zur Berufsvorbereitung eingesetzt werden. Daneben eignet es sich natürlich auch als Spiel für Familien oder mit Freunden und ist ein nettes, kleines Geschenk oder Give-away.

Die Berufsorientierung beginnt in der Regel ab 12 Jahre und verdichtet sich dann im Alter von 15-20 Jahren zur endgültigen Berufswahl.
Findet das Azubi-Quartett zwar den sinnvollen Einsatz in der Phase der Berufsorientierung, kann es dennoch mit den vorgestellten Berufen und den jeweiligen Alternativen ein guter Wegbegleiter sein, wenn die konkrete Berufswahl ansteht.

Zielgruppe für das Azubi-Quartett sind somit junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren, in allen Schulen und auch nach der Schulzeit.

Daten und Zahlen

Die Informationen zu den einzelnen Ausbildungsberufen sind in verschiedenen Kategorien zusammengestellt. Alle Daten und Fakten stammen vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB), der Arbeitsagentur und dem Statistischen Bundesamt.

Ausbildungsanfänger pro Jahr

1. Auflage: Anzahl der Azubis, die im Jahr 2012 eine Ausbildung in diesem Beruf begonnen haben

2. Auflage: Anzahl der Azubis, die im Jahr 2013 eine Ausbildung in diesem Beruf begonnen haben

3. Auflage: Anzahl der Azubis, die im Jahr 2015 eine Ausbildung in diesem Beruf begonnen haben

Die Zahlen variieren von Jahr zu Jahr nur leicht, derzeit gehen die Anfängerzahlen auf Grund des demografischen Wandels jedes Jahr leicht zurück, in der Reihenfolge der Berufe ändert sich dadurch nur sehr wenig. Die Zahlen beruhen auf den Datenblättern des BiBB zu den einzelnen Berufen.

Schulabschlüsse

Schulabschlüsse der Azubis, die diesen Beruf bereits erlernen

Diese Schulabschlüsse sind zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, werden aber von den Ausbildungsbetrieben häufig erwartet. Angehende Azubis können aus diesen Angaben Rückschlüsse auf ihre Chancen bei einer Bewerbung ziehen.
Die Zahlen im Quartett der 1. Auflage 2014 stammen von 2012, da die statistische Auswertung immer mit Verzögerung erfolgt. Die Werte sind allerdings meistens über mehrere Jahre hinweg sehr stabil. Die Zahlen im Quartett der 2. Auflage 2015 stammen von 2013 und die der 3. Auflage 2017 aus dem Jahr 2015 - basierend auf den BiBB-Datenblättern der einzelnen Ausbildungen.

Ausbildungsvergütung

Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung, die in diesem Beruf 2013 (1. Auflage 2014), 2014 (2. Auflage 2015) und 2015 (3. Auflage 2017) gezahlt wurde - über die BiBB-Datenbank zur Ausbildungsvergütung.

Bei der Ausbildungsvergütung gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Berufen: Verdiente ein Azubi zum/zur Bankkaufmann/-frau im Tarifgebiet West 2015 im Durchschnitt 1.019 Euro im Monat, sind es bei einem Friseur-Azubi im Tarifgebiet West nur 523 Euro. Bei fehlender tariflicher Vergütung ist die Empfehlung einer zuständigen Landeskammer als Richtwert angegeben.

So viele lösen den Ausbildungsvertrag auf

Lösungsquote für diesen Ausbildungsberuf für 2013 (1. Auflage 2014), 2014 (2. Auflage 2015) und 2015 (3. Auflage 2017) - gemäß der BiBB-Datenblätter.

Für jeden Beruf wird aufgrund der Meldungen der zuständigen Kammern und Stellen eine Lösungsquote ermittelt. Rund 25% der Auszubildenden lösen ihren Ausbildungsvertrag vorzeitig auf. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein.

Auszubildende geben am häufigsten an: Schwierigkeiten mit Ausbildern und Vorgesetzten, falsche Berufswahl, schlechte Qualität der Ausbildung, persönliche Probleme, gesundheitliche Probleme und finanzielle Schwierigkeiten.

Die Betriebe nennen als Gründe vor allem: Lernschwierigkeiten und schlechte Leistung der Azubis, Fehlzeiten und fehlende Motivation auf Seiten der Auszubildenden.

Mehr Informationen zum Thema der vorzeitigen Lösung von Ausbildungsverträgen erhalten Sie beim BiBB.

So viele bestehen die Prüfung

Erfolgsquote für diesen Ausbildungsberuf für 2013 (1. Auflage 2014), 2014 (2. Auflage 2015) und 2015 (3. Auflage 2017) - laut der Datenblätter des BiBB.

Auf die gleiche Weise wie die Lösungsquote wird für jeden Beruf die Erfolgsquote ermittelt. Sie gibt Auskunft darüber, wie viele Azubis die Abschlussprüfung im ersten Anlauf bestehen.

Weitere Informationen zum Thema der Teilnahmen an Abschlussprüfungen sowie Berufsabschlüsse finden Sie ebenso beim BiBB.

So lange lernst du

Dauer der Ausbildung in diesem Beruf in Jahren

Duale Ausbildungen dauern zwischen 2 und 3,5 Jahren. Die Ausbildungsdauer wird in der Ausbildungsordnung festgelegt.

Die Ausbildung kann aber eine individuelle Dauer haben. Eine Verkürzung ist möglich aufgrund der Vorbildung oder auch aufgrund guter Leistungen während der Ausbildung. Eine Verlängerung ist möglich, wenn der Azubi mehr Zeit braucht, um das Ausbildungsziel zu erreichen bzw. falls er die Abschlussprüfung nicht besteht.

So viel kann eine Maschine übernehmen

zukünftige Automatisierbarkeit von Ausbildungsberufen basierend auf dem Online-Tool Jobfuturomat

Die Digitalisierung der Berufswelt schreitet stetig voran - und damit auch die zunehmende Automatisierung von Arbeitsabläufen. Dies kann ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für einen Ausbildungsweg sein. Welchen Anteil Maschinen bereits jetzt bei den Tätigkeiten haben, ist für jeden Beruf über das Online-Tool Jobfuturomat abrufbar.

Im Rahmen der Themenwoche "Zukunft der Arbeit" entwickelte die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) das Online-Tool Jobfuturomat, welches auf der Forschung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beruht. Hierbei wurde u. a. festgestellt, dass ca. 15% der Beschäftigten einen Beruf mit hoher Automatisierbarkeit ausüben. Ein weiteres Ergebnis ist, dass eine gute Ausbildung einer hohen Automatisierbarkeit entgegenwirkt.

Weitere Informationen zum Jobfuturomat und der Digitalierung der Arbeitswelt erfahren Sie im Artikel der ARD zu dem Thema.

Das machst du

Zentrale Tätigkeiten in diesem Beruf während und nach der Ausbildung - übersichtlich dargestellt bei BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit.

Die Kurzbeschreibung umfasst nur die zentralen Tätigkeiten, jeder der Berufe des Quartetts hat darüber hinausgehende Aufgabenbereiche und Einsatzfelder, sowohl während der Ausbildung als auch danach.

Das solltest du mitbringen

Wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung in diesem Beruf - über BERUFENET.

Es gibt für jeden Beruf bestimmte Voraussetzungen und Eigenschaften, die auf eine Eignung hindeuten. Die berufsspezifischen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben Azubis während der Ausbildung.

Auch interessant für dich

Alternativen zu diesem Ausbildungsberuf - laut BERUFENET.

Wenn man sich für einen bestimmten Beruf interessiert, sind möglicherweise auch andere, ähnliche Berufe interessant. Die Alternativen können ebenso im Bewerbungsverfahren wichtig werden, wenn es mit dem Wunschberuf nicht klappen sollte.

Promi

Prominente Personen, die in Deutschland in diesem Beruf Azubi waren

Bei fast allen Berufen ist es uns gelungen, einen Promi zu finden, der diesen Ausbildungsberuf oder ggf. den Vorgängerberuf in Deutschland erlernt hat. Einige haben ihre Ausbildung vorzeitig abgebrochen.