Die Weiterbildung zum Systemischen Deeskalationscoach bieten wir 2018 zusätzlich zu folgenden Terminen an: Vom 25.06.-28.06.2018 in Berlin sowie vom 11.12.-14.12.2018 in München. 

Bildungsurlaub für Weiterbildungen beim Institut für Bildungscoaching

Da uns die Frage nach Bildungsurlaub immer wieder einmal gestellt wird, bieten wir Ihnen hier eine kurze Information dazu an.

Es gibt verschiedene Formen von Bildungsurlaub, der Arbeitnehmer/innen für Weiterbildungen gewährt werden kann.

Bildungsurlaub nach Landesgesetz

In einigen Bundesländern gibt es Bildungsurlaub für Weiterbildungen per Landesgesetz.

Die Regelungen sind unterschiedlich, aber meistens können Arbeitnehmer/innen zusätzlich zum Erholungsurlaub fünf Urlaubstage für Weiterbildungen in Anspruch nehmen – der sogenannte Bildungsurlaub.

Voraussetzung dafür ist, dass der Weiterbildungsanbieter, also das Institut für Bildungscoaching, in entsprechenden Bildungsurlaubs-Programmen des Landes registriert ist und ein bestimmtes Kontingent an Weiterbildungen im jeweiligen Bundesland anbietet.

Das Institut für Bildungscoaching ist ein kleinerer Weiterbildungsanbieter und bundesweit aktiv. Von daher erfüllen wir die Voraussetzungen nicht und sind in keinem Landesprogramm für den Bildungsurlaub registriert.

Sie können für Weiterbildungen beim Institut für Bildungscoaching also leider keinen Bildungsurlaub nach Landesgesetz in Anspruch nehmen.

Bildungsurlaub in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen

Bildungsurlaub kann aber auch in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen geregelt sein.

Dies ist insbesondere in den Bundesländern häufig der Fall, in denen es kein Landesgesetz zum Bildungsurlaub gibt z.B. in Bayern.

Ob ein Anspruch auf Bildungsurlaub laut Tarifvertrag besteht, erfährt man bei der zuständigen Gewerkschaft und/oder beim Betriebsrat oder Personalrat.

Ob ein Anspruch auf Bildungsurlaub laut Betriebsvereinbarung besteht, erfährt man beim Arbeitgeber und/oder beim Betriebsrat oder Personalrat.

Bildungsurlaub als Freistellung von der Arbeitszeit

Die Teilnehmenden an den Weiterbildungen des Instituts für Bildungscoaching werden sehr oft unter Lohnfortzahlung von Ihren Arbeitgebern für die Weiterbildungen freigestellt, die in der Regel dem Erwerb von Qualifikationen für das Arbeitsfeld dienen.

Diese Freistellung bzw. auch die Bezahlung der Weiterbildungskosten ist häufig in den Projektanträgen festgelegt und enthalten.

Hier muss man sich ggf. beim Arbeitgeber und/oder beim Betriebsrat oder Personalrat informieren.

Ist dieses Kontingent ausgeschöpft, kann man mit dem Arbeitgeber auch über eine unbezahlte Freistellung für Weiterbildungen verhandeln.

Die Freistellung für Weiterbildungen vom Arbeitgeber fällt eigentlich nicht unter den Begriff Bildungsurlaub und es gibt keine allgemeine feststehende Regelung dafür.