Schlechte Zeiten für den Berufseinstieg 

Mehrere Studien belegen: Berufsanfänger*innen, die während einer wirtschaftlichen Rezession auf den Arbeitsmarkt drängen, haben gegenüber anderen Generationen oft lebenslang Nachteile. Eine Phase der Arbeitslosigkeit nach Studium oder Ausbildung oder das Annehmen von Jobs, die unter dem eigenen Qualifikationsniveau liegen, führt häufig zu einem niedrigeren Einstiegsgehalt, welches Betroffene während ihrer gesamten Erwerbsbiografie oft nicht mehr kompensieren können. Ulrich Walawei, Vizedirektor des IAB, wird in einem Artikel der ZEIT mit dem Rat zitiert: „Lieber kreative Flexibilität wagen und vorübergehend etwas ganz anderes machen, anstatt sich unter dem Wert zu verkaufen.“