Müssen Messenger-Dienste besser überwacht werden?

Messenger-Dienste, wie Whatsapp, Signal und Telegram, geraten immer wieder ins Visier von Sicherheitsbehörden, vor allem nach Anschlägen. Denn Informationen, die über die Dienste laufen und für die Gefahrenlage sowie die Ermittlungen relevant sein könnten, dürfen nicht von den Behörden eingesehen werden. Eine Resolution des EU-Ministerrates soll dies nun ändern und Messenger-Dienste veranlassen, dass es für Sicherheitsbehörden einen Zugriff auf die Nachrichten gibt. Experten kritisieren jedoch: Nicht der Mangel an Daten ist das Problem, sondern der Informationsfluss und die Einschätzung bereits vorhandener Daten. Genaueres zur Resolution und der Kritik daran hat die Zeit zusammengefasst.