Geschlechtseintrag divers sorgt nicht automatisch für Gleichberechtigung

Die 2019 eingeführte Möglichkeit, beim Geschlechtseintrag divers anzugeben oder dies offenzulassen, nutzten laut WELT bislang knapp 400 Personen. Kritiker*innen der Regelungen sehen dies als Beleg, dass es dieser gesetzlichen Änderung nicht bedurft hätte. Rafia Shahnaz Harzer von der Organisation Gladt gibt im Zett-Interview hingegen Einblicke, warum sich nach wie vor viele Personen gegen diese Eintragung entscheiden, welche Alternativen es gibt und dass die gesetzliche Änderung nun der Anfang bzw. der Anstoß für das Umdenken und Aufklären in der Gesellschaft sein kann.