Endlich Gesetz: Jeder hat das Recht auf ein Konto

Seit dem 19. Juni kann jede Person über 18 Jahren in Deutschland ein Basiskonto eröffnen, also auch Asylsuchende und Menschen mit Duldung oder Menschen ohne festen Wohnsitz.

Banken dürfen künftig niemandem mehr verwehren, ein Konto zu eröffnen.

Das Basiskonto funktioniert wie ein übliches Girokonto und ermöglicht den bargeldlosen Zahlungsverkehr, aber auch Bar-, Ein- und Auszahlungen.

Bei dem "Basiskonto" handelt es sich grundsätzlich um ein Konto auf Guthabenbasis. Der Kunde erhält in der Regel kein Recht, Schulden zu machen - also keinen Überziehungsrahmen. Inhaber eines Basiskontos erhalten – im Vergleich zu sonstigen Zahlungskonten - besonderen Schutz: Banken dürfen nur angemessene Entgelte erheben und die Kündigungsmöglichkeiten des Kreditinstituts sind deutlich eingeschränkt.

Mit dem Antrag auf Einrichtung eines Basiskontos kann man zugleich beantragen, dass das Konto als Pfändungsschutzkonto geführt wird. Mehr Informationen