Die Prototypische Aufstellung ein neuer Trend in der Aufstellungsarbeit

Üblicherweise gibt es bei der Arbeit mit Systemischen Aufstellungen eine*n Auftraggeber*in, der*die mit einem Anliegen an den*die Aufsteller*in herantritt. Gemeinsam wird dann die Struktur des Problems oder des Themas aufgestellt. Nicht immer ist das aktuelle Anliegen Einzelner aber dasjenige, was das Team oder die Einrichtung am meisten beschäftigt und für das sich Mitarbeiter*innen neue Lösungsansätze wünschen. 
In diesem Fall ist die prototypische Aufstellung ideal. Hier einigt sich eine Gruppe, also zum Beispiel ein Team, auf bestimmte Themen, die sie gerne anschauen und bearbeiten möchte. Die gestellte Situation wird dann ebenfalls gemeinsam erarbeitet und steht prototypisch für ein bestimmtes Problem oder bestimmte Situationen. Es gibt also mehrere Auftraggeber*innen, die sich ein für sie relevantes Thema anschauen.