Anerkennungsbeziehungen von Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf

Pädagogen*innen, die mit Jugendlichen im sogenannten Übergangsraum, d.h. in der Zeit nach dem Schulabschluss aber vor dem Eintritt in den Beruf, zusammenarbeiten, erleben häufig den folgenden Widerspruch: Zum Einen erkennen sie den Wunsch vieler Jugendlicher einen Beruf zu ergreifen und dafür notwendige Abschlüsse zu erreichen; zum Anderen scheinen sie dafür jedoch keine große Anstrengung aufbringen zu wollen. Lässt sich dies einfach damit erklären, dass Jugendliche ‚keinen Bock‘ haben? Wohl kaum! – Das sagt auch Diplom-Pädagoge Dr. Ulrich Weiß. Denn das Verhalten junger Menschen ist eben nicht nur vom Wunsch geprägt sich in die Berufswelt zu integrieren, sondern auch von den zahlreichen Anerkennunsgbeziehungen, in denen sich gerade Jugendliche erst erproben müssen. Was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt und welche Rückschlüsse sich für die Arbeit im Übergangsraum daraus ziehen lassen, das erklärt ein sehr aufschlussreicher Artikel auf überaus.de.