Unser E-Learning-Angebot im Herbst & Winter 2020

Auch in der zweiten Jahreshälfte 2020 bieten wir wieder Seminare im E-Learning-Format an.

Weiterbildung zum Lösungsorientierten Coach vom 12.10.-14.10.2020 

Weiterbildung zum Berufswahlcoach vom 19.10.-22.10.2020

Weiterbildung zum Systemischen Coach für Kinder und Jugendliche vom 26.10.-29.10.2020

Weiterbildung zum Systemischen Coach vom 14.09.-17.09.2020, 26.10.-29.10.2020 & vom 16.11.-19.11.2020

Weiterbildung zum Resilienzcoach vom 30.11.-03.12.2020

Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in vom 30.11.-02.12.2020 (Modul I), 25.01.-27.01.2021 (Modul II) & 01.03.-04.03.2021 (Modul III)

Weiterbildung zum Resilienzcoach vom 07.12.-10.12.2020

Entgendern: Leser*innen werden zu Lesys 

Neutralisieren oder Sichtbarmachen, Gender-Sternchen oder Binnen-I? In den vergangenen Jahren hat die Bereitschaft, sprachlich zu gendern, zwar zugenommen, der goldene Weg wurde dabei aber noch nicht gefunden. Bei allen Varianten stößt man auf unglückliche oder schwer auszusprechende Wortkonstruktionen. Der Germanist Thomas Kronschläger hat hierfür das Entgendern nach Phettberg entwickelt, insbesondere für die mündliche Kommunikation. Den Ansatz erklärt Kronschläger bei einem Science Slam, Aufschluss gibt aber auch der Blog Liebchen+Liebchen.

BGH entscheidet: Corona-Soforthilfe nicht pfändbar 

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler hat die Corona-Pandemie teilweise schwer gebeutelt. Um die Wirtschaft zu unterstützen, haben Bund und Länder Corona-Hilfspakete auf den Weg gebracht. Hier gab es für einige aber eine unangenehme Überraschung: Haben Unternehmen oder Selbstständige bereits Schulden, wurden die Corona-Hilfen teilweise vom Finanzamt wieder einbehalten. Das ist jedoch unzulässig, hat der Bundesgerichtshof kürzlich geurteilt. Details zur Urteilssprechung, gibt es hier

Ist Satire der richtige Umgang mit Rassismus? 

Rassismus ist ein stark aufgeladenes Thema, auch im Kontext Schule. Hier ist es jedoch besonders wichtig, dass Schüler*innen und Lehrer*innen sich damit auseinandersetzen. Doch was ist der richtige Weg? Der YouTube-Kanal „Die Datteltäter“ hat dafür die Satire gewählt. So wollen die Macher*innen einen leichteren Zugang zum Thema schaffen und gleichzeitig zur Diskussion einladen: Kann man das so sagen? Mehr zu den Datteltätern und den Hintergründen findet man beim deutschen Schulportal.

Geschlechtliche Identität im Job häufig nicht bekannt 

Diskriminierung am Arbeitsplatz ist nach wie vor aktuell – vor allem auch für Homosexuelle und Transmenschen, wie eine Studie des Deutschen Instituts der Wirtschaftsforschung (DIW) und der Universität Bielefeld kürzlich offenlegte. So halten viele Betroffene nicht nur ihre geschlechtliche Identität geheim – die verdeckte Diskriminierung zeigt sich auch in der Beschäftigung Hochqualifizierter in niedrigqualifizierten Bereichen und der Wahl der Berufsbranche. Die Ergebnisse der Studie hat tagesschau.de zusammengefasst. 

Die Underdogs der Ausbildungsberufe 

Das Bundesinstitut für Berufsbildung veröffentlicht jährlich die Rangliste der nachgefragtesten Ausbildungsberufe. Bewerber*innen, die sich für diese interessieren, haben hier häufig einen starken Konkurrenzkampf. Doch unter den über 300 anerkannten Ausbildungsberufen gibt es auch die Underdogs, bei denen es sich lohnt, einmal genauer hinzuschauen. Das Change Magazin stellt sieben in einem Porträt vor. 

Mental Health: Unsichtbares Leid sichtbar machen 

Ob eine Person Alzheimer, eine Depression oder eine posttraumatische Störung hat, sieht man ihr in der Regel nicht an. Dies trägt aber zur Tabuisierung psychischer Leiden erheblich bei. Ein Weg, diese sichtbar zu machen und sie so aus der Tabuzone zu holen, sind zum Beispiel Fotografien. In der Kategorie “Mental Health” des Wellcome Photography Prize versammeln sich Künstler*innen, die sich genau diesem Thema widmen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt sie vor und erklärt Mental Health näher.  

Smize: Gefühle zeigen trotz Mund-Nasen-Bedeckung 

Beim Einkaufen, in der Bahn, in geschlossenen Räumen – Mund-Nasen-Bedeckungen gehören wie selbstverständlich nun zu unserem Alltag. Im direkten Austausch können diese aber auch vor Herausforderungen stellen, vor allem wenn es darum geht, Gefühle durch Mimik auszudrücken. Das Schlüsselwort heißt: „Smize” – was sich dahinter verbirgt, verrät die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel

Für alle Landratten: Die MS Wissenschaft digital erleben 

Die Ausstellung des schwimmenden Science Center MS Wissenschaft widmet sich in diesem Jahr dem Schwerpunktthema Bioökonomie und zeigt, welche Lösungsansätze es bereits gibt, um dem Klimawandel und der Ressourcenverknappung entgegenzuwirken. Alle, die nicht die Gelegenheit haben, die Ausstellung an einer der Stationen persönlich aufzusuchen, können sie auch digital erleben – über das Wimmelbild MS Wissenschaft.

Welchen Stellenwert hat das Bargeld noch? 

Einkauf, Verkauf, Geldtransfer – es war noch nie so einfach, Geld zu bewegen bzw. gegen Ware zu tauschen. Vor allem der kontaktlose Geldtransfer wird immer beliebter. Um mit Geld dennoch bewusst umzugehen und den Überblick nicht zu verlieren, ist es hilfreich, die Prozesse hinter dem Zahlungsverkehr zu verstehen. In der Reihe FAZ schneller schlau werden die verschiedenen Zahlungsmittel, deren Nutzung und Vorteile in Grafiken betrachtet.

Corona School: Online-Nachhilfe für benachteiligte Schüler*innen 

Wie kann man sich während des Lockdowns für die Gesellschaft einbringen? Das fragten sich einige Studierende in Bonn und entwickelten die „Corona School“ – eine Online-Plattform, auf der Studierende kostenfrei Schüler*innen Nachhilfe geben. Vor allem benachteiligte Schüler*innen sollen hier unterstützt werden, denn Experten*innen zufolge haben vor allem diese Probleme, den Anschluss zu halten, da häufig die Ressourcen für das Homeschooling fehlen. Wie die Studierenden diese Zielgruppe erreichen wollen und wie es nach den Sommerferien weitergehen soll, erzählt Mitgründer Christopher Reiners im Jetzt-Interview

Worst Case: Was passiert, wenn der Ausbildungsbetrieb pleitegeht? 

Der Wunschberuf ist gefunden, das passende Unternehmen auch, die Ausbildung läuft. Doch was ist, wenn das Unternehmen während der Ausbildungszeit insolvent geht? Die Plattform ausbildung.de hat für dieses Thema ein Video erstellt, das Azubis über deren Rechte aufklärt und Tipps für das richtige Vorgehen gibt. 

Übrigens: Für Azubis, die ihren Ausbildungsplatz aufgrund einer Insolvenz bereits verloren haben, gibt es bspw. in der IHK-Lehrstellenbörse die Suchfunktion „Azubi-Übernahme“. 

Die Gefahr der Hochstapelei im Lebenslauf 

Der Lebenslauf dient Personalern*innen als gute Übersicht, welche Stationen die einzelnen Bewerber*innen bereits absolviert und welche Kompetenzen sie hierbei erworben haben. Es lohnt sich also, Zeit und Energie zu investieren. So mancher versucht hierbei jedoch auch, Lücken zu kaschieren oder Praktika als Festanstellung umzuwidmen. Für den einen mag das ein Kavaliersdelikt sein, doch tatsächlich kann sich dies negativ auf den Bewerbungsprozess auswirken, sogar strafrechtliche Verfahren können drohen. Zeit Campus hat sich diesem Phänomen ausführlich gewidmet. 

Online-Format EdTales zeigt Wege in der Hochschulwelt 

Die Menschen und Wege in der Hochschullandschaft sind vielfältig. Dies macht es für viele auf den ersten Blick jedoch schwer, den passenden Weg für sich zu finden. Das Online-Format EdTales des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stellt vier Personen – Florence, Bashir, Lena und Nils – vor. Es wird erklärt, wie sie mithilfe von Tools und Vernetzung in der EU das Richtige für sich entdeckt haben, sei es zu der Frage, ob überhaupt ein Studium, ein Studium im Ausland oder ein Studium als Berufstätige*r. 

Kurz erklärt: Was ist systemische Therapie? 

Gesetzlich Krankenversicherte bekommen seit Juli 2020 die systemische Therapie von ihrer Krankenkasse bezahlt. Neben bekannteren psychotherapeutischen Ansätzen, wie Verhaltenstherapie und Psychoanalyse, ist vielen das systemische Konzept und welches Potenzial es in der Beratung hat, noch nicht so geläufig. Sebastian Baumann von der Systemischen Gesellschaft (SG) erklärt in einem Interview, wie sich die systemische Therapie zu anderen Ansätzen unterscheidet und worin die Vorteile liegen. 

Die „Begegnen“-Box – wie reagiert man auf Diskriminierung? 

Um Diskriminierungen egal welcher Art entgegenzuwirken, genügt es nicht nur, diese zu erkennen, sondern man muss ihnen in der jeweiligen Situation auch entgegentreten. Die Frage ist nur, wie? Die Bundeszentrale für politische Bildung hat hierfür die kostenfreie „Begegnen“-Box zusammengestellt. Neben Info-Materialien über Themen wie bspw. Rassismus, Antisemitismus und Sexismus, gibt es Anleitungen, wie man diskriminierende und stereotype Aussagen entkräftet. 

BGH urteilt: Kein uneingeschränktes Recht auf Vergessenwerden 

In der DSGVO ist u. a. das sogenannte Recht auf Vergessenwerden – sprich das Löschen personenbezogener Daten festgeschrieben. Doch auch dieses Recht hat Grenzen, wie zwei Entscheidungen des Bundesgerichtshofes nun zeigen. In beiden Urteilen wird deutlich, dass immer auch eine Interessenabwägung und die Meinungsfreiheit mitberücksichtigt werden muss. Die Details zu beiden Urteilen sind bei der Süddeutschen Zeitung zu lesen. 

Ab Herbst höherer Bedarf an Schuldnerberatung erwartet 

Deutschlandweit ist vonseiten verschiedener Schuldnerberatungsstellen zu vernehmen, dass 2020 coronabedingt die Anfragen von Privatpersonen zur Schuldnerberatung deutlich zugenommen haben. Für Herbst wird sogar mit einem weiteren Anstieg gerechnet, denn dann enden einige Corona-Hilfen. Zudem ändert sich der Personenkreis: Mittlerweile suchen auch Personen aus der Mittelschicht, die bislang finanziell gut aufgestellt waren, die Beratungsstellen auf, da sich aufgrund der Corona-Krise ihre finanzielle Lage unerwartet verschlechtert hat. Alles Wichtige dazu hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung zusammengefasst. 

Good Practice: Digitalisierung in der Marburger Gesamtschule 

Der Lernort Schule muss sich modernisieren – darauf wurde in den vergangenen Jahren immer wieder hingewiesen und bekam 2020 durch Corona eine neue Brisanz. Im Zeit-Podcast „Frisch an die Arbeit“ berichtet der Lehrer Markus Plietzsch von der Marburger Gesamtschule: Denn Lehrende und Schüler*innen konnten hier vergleichsweise gut auf die Schulschließung im Frühjahr reagieren, da sie bereits seit Jahren die Digitalisierung der Schule vorantreiben – mit eigenem WLAN, Tablets und digitalisierter Materialien. Dennoch gab es auch hier Hürden beim persönlichen Austausch. 

Studie verdeutlicht Unterschiede bei den Azubi-Gehältern 

Trotz Mindestvergütung und Tarifvereinbarungen hat ein bundesweiter Vergleich des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung gezeigt, dass sich die Azubi-Gehälter sowohl regional als auch in den einzelnen Branchen nach wie vor deutlich unterscheiden. Mehr zu den Ergebnissen der Studie und wie sich die Unterschiede erklären lassen, hat der Spiegel zusammengetragen. 

Deutlich weniger Bafög-Empfänger*innen 2019 

Das statistische Bundesamt veröffentlichte kürzlich, dass sich der Trend der vergangenen Jahre fortsetzte und 2019 erneut deutlich weniger Personen Bafög bezogen. Gleichzeitig wurde jedoch darauf hingewiesen, dass sich dies 2020 voraussichtlich umkehren wird. Aufgrund der Corona-Krise seien wieder mehr Schüler*innen und Studierende auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat die Zahlen und die aktuellen Regelungen zum Bafög während der Corona-Krise in einem Artikel zusammengefasst. 

Wie Medien vielfältiger werden können 

Über das Thema Rassismus wurde in den vergangenen Monaten viel diskutiert – in den Medien, in der Politik, in der Gesellschaft. Dass die Berichterstattung und die Medienlandschaft selbst jedoch diverser werden muss, darauf weisen Medienschaffende, wie Hadija Haruna-Oelker und Mohamed Amjahid in der Serie „Was sich ändern muss“ der Süddeutschen Zeitung hin. Denn vor allem die großen Medienhäuser und deren Leitung spiegeln die Vielfalt der deutschen Gesellschaft nur wenig wider. 

Studie zeigt: Teilqualifizierung erhöht Chancen für Quereinsteiger 

Eine kürzlich von der Bertelsmann-Stiftung durchgeführte Studie hat offengelegt, dass Unternehmen mehr nach Fachkräften mit Spezialwissen suchen und damit die Chancen von Quereinsteigern und Personen ohne Berufsabschluss erhöht sind. Problem dabei ist: Diese können ihre vertieften Kenntnisse nur schwerlich nachweisen und fallen so häufig durchs Raster. Die Studie schlägt nun vor, für Bewerber*innen über 25 Jahre ein zweites Ausbildungssystem zu schaffen, in welchem nicht komplette Ausbildungen, sondern nur individuell erforderliche Teilqualifizierungen absolviert werden. Mehr zur Studie und zu den Forderungen fasst ein Artikel des Spiegels zusammen.