Haben Sie ein Lockdown-Geheimnis?

Was am meisten an der Corona-Pandemie nervt: sich an noch mehr Regeln und Einschränkungen halten, die sich auch gerne mal ändern oder örtlich sehr unterschiedlich sind. Doch es gibt auch die schwachen Momente, in denen man sich nicht zusammenreißen kann oder will, sei es ein heimliches Treffen oder ein Kurztrip. Gut zu wissen, dass man damit nicht alleine ist, dachte sich die Zeit und fordert die Lesenden auf, ihre Lockdown-Geheimnisse zu verraten.

Keine Cookies mehr: Google stellt Onlinewerbung auf den Kopf

Die Ankündigung könnte simpler nicht sein: Google will Drittanbieter-Cookies im eigenen Chrome-Browser nicht mehr ermöglichen. Für private Internetnutzer heißt es schlicht, dass weniger Daten über sie beim Surfen gesammelt werden. Die Werbebranche wird jedoch dadurch komplett auf den Kopf gestellt, zumindest der Teil, deren Konzept auf diesen Cookies basiert. Zugleich zeigt es, welche Macht Google tatsächlich hat und auch weiterhin haben wird, denn das Unternehmen wird nicht auf Werbemöglichkeiten verzichten. Mehr zu den Hintergründen und Folgen für Nutzende sowie Marketingunternehmen hat die Süddeutsche Zeitung zusammengefasst.

Die Mischung macht es beim Lernen

Wie kann in Zeiten von Distanzunterricht und Homeschooling der Lernstand effektiv erfasst werden und wie sieht individuelle Lernförderung dabei aus? Bildungsforscherin Jasmin Decristan erklärt im Interview mit dem deutschen Schulportal, welche Methoden sich im Unterricht bereits bewährt haben, und plädiert dafür, digitale Tools auch zukünftig in der Lehre mehr zu nutzen.

Azubi-Beraterin im Interview: "systemrelevant" ist abgenutzt

Auch abseits der Corona-Pandemie sind Ausbildung und Arbeitsalltag der Pflegefachkräfte eine Herausforderung. Das weiß Ute Dexl, Sozialpadägogin am Klinikum Nürnberg, zu berichten. Sie ist seit 2019 Anlaufstelle für die Pflegeazubis des Klinikums für alle Themen abseits des Lehrplans, um u. a. Ausbildungsabbrüchen entgegenzuwirken. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erzählt sie, wie sie die Betreuung der Azubis derzeit gestaltet.

Studie zeigt: Frauen wollen mehr, Männer wollen weniger arbeiten

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Bertelsmann Stiftung befasste sich mit der gewünschten und der tatsächlichen Arbeitszeit von Arbeitnehmenden in Deutschland. Dabei wurde deutlich, dass mehr Frauen als Männer ihre Arbeitsstunden erhöhen, dagegen jedoch mehr Männer als Frauen ihre Arbeitszeit minimieren möchten. Das gleicht sich doch aus, sollte man meinen. Doch vor allem in der Corona-Pandemie haben sich Wunsch und Wirklichkeit wieder mehr auseinander bewegt, u.a. wegen eingeschränkter Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. Die Ergebnisse werden hier näher erläutert.

Gibt es jetzt schon die „Generation Corona“?

In Wirtschaftskrisen haben es junge Leute in der Regel am schwersten. Sie werden häufig als Erste gekündigt, da sie zuletzt eingestellt wurden, oder finden keine Lehrstelle. Das zeichnet sich auch aktuell in der Corona-Krise ab. Kann man aber bereits von einer „Generation Corona“, einer vergessenen Generation sprechen? Die Zeit wirft in einem Artikel einen Blick nach Österreich und die Lage dort auf dem Arbeitsmarkt.

Psychisch gesund bleiben in Zeiten von Corona

Nach einem Jahr der Corona-Pandemie wird immer deutlicher, dass Corona nicht nur eine Belastung für unsere körperliche Gesundheit, sondern auch eine immense Herausforderung für unsere mentale Verfassung ist. ZDF Heute zeigt sehr anschaulich, wie Isolation, fehlende Strukturen und die vielen negativen Eindrücke verschiedene Bereiche in unserem Gehirn beeinflussen. Um dieser Herausforderung zu begegnen und Langzeitfolgen vorzubeugen bietet das Max-Planck-Institut für Psychiatrie eine Handreichung „Psychisch gesund bleiben während Social Distancing, Quarantäne und Ausgangsbeschränkungen auf Grund des Corona-Virus“ mit einigen Hintergrundinfos und hilfreichen Übungen für zu Hause.

Wer wird der nächste Smart Hero?

Wenn man über soziale Medien spricht, geht es häufig um die Schattenseiten, dabei passiert hier auch viel Gutes und Innovatives für den guten Zweck. Darauf machen die Stiftung Digitale Chancen und Facebook seit 2014 im Rahmen des Wettbewerbs Smart Heroes aufmerksam – auch 2021. Bis zum 02.05.2021 kann man noch sein eigenes Projekt oder ein Fremdprojekt für den Award vorschlagen. Näheres zu den Rahmenbedingungen des Wettbewerbs ist auf der Internetseite zu finden. Auch interessant: Die Liste der bereits prämierten Projekte lädt zum Stöbern ein.

Datenaustausch zwischen den Behörden vereinfacht

Deutsche Behörden sind wohl eher dafür bekannt, großen Wert auf den Datenschutz zu legen, aber nicht unbedingt auf eine einfache digitale Datenverwaltung. Das Registermodernisierungsgesetz, das sowohl vom Bundestag als auch vom Bundesrat verabschiedet wurde, soll dies nun regeln. Zukünftig wird die Steuer-Identifikationsnummer um Stammdaten erweitert und somit der Datenaustausch zwischen einzelnen Ämtern erleichtert, zum Beispiel für die Beantragung des Elterngeldes, wofür Eltern bislang zahlreiche Unterlagen einreichen müssen. Was genau hinter dem Gesetz steckt und welche Bedenken bestehen, erklärt die Frankfurter Allgemeine in einem Artikel.

Jeder Schuldenberg hat seine eigene Geschichte

Schulden und Insolvenz sind nach wie vor stigmatisierte Themen. Dabei sind bundesweit ca. sechs Millionen Menschen überschuldet. Experten*innen gehen davon aus, dass diese Zahl durch die Corona-Krise noch deutlich zunehmen wird – über alle Alters- und Einkommensgruppen hinweg. Die Zeit hat diesem Umstand einen eigenen Themenschwerpunkt „Plötzlich pleite“ gewidmet. Hier kommen eine Schuldenberaterin und ein Insolvenzverwalter zu Wort, die aus ihrer täglichen Arbeit berichten. Ebenso geben Betroffene Einblicke, wie die Schulden zustande gekommen sind und wie sie damit zurecht kommen. Egal ob Berater*in oder Betroffene, eines wird immer deutlich: die typisch verschuldete Person gibt es nicht.

Getestet: Können Sie Meinung und Bericht unterscheiden?

Zur Medienkompetenz gehört nicht nur die Bedienung der Technik und Software, sondern vielmehr noch die Auswertung der Informationen, die über verschiedene Medienkanäle ungefiltert auf einen einprasseln. Eine nun veröffentlichte Studie der Stiftung Neue Verantwortung zeigt jedoch, dass die Informationskompetenz nur in Grundlagen vorhanden ist. Problematisch ist dabei vor allem das Auseinanderhalten von Werbung und Meinung und der Zweifel an der Unabhängigkeit der reinen Berichterstattung. Mehr zur Studie und zu den Ergebnissen gibt es in einem Spiegel-Artikel. Um die eigene Nachrichtenkompetenz zu testen, kann man hier den Test, der Grundlage der Studie war, einmal selbst durchführen.

Rückkehr in Vollzeit, aber wie?

Seit einigen Jahren gibt es für Mitarbeitende in Teilzeit den Rechtsanspruch, wieder in Vollzeitbeschäftigung zurückzukehren. Was zunächst nach einfacher Mathematik klingt, lässt sich in der Praxis jedoch nicht immer so leicht umsetzen. Häufig betroffen sind von diesem Dilemma Frauen, die sich zugunsten der familiären Betreuung für eine temporäre Teilzeit entschieden haben. Der Spiegel  fasst zusammen, wie die rechtliche Lage ist und wo Stolpersteine lauern.

Freiwilliges Jahr: mehr zeitliche Flexibilität gewünscht

Wo soll beruflich die Reise hingehen? Für Schüler*innen gibt es mittlerweile während und nach der Schulzeit verschiedene Wege, sich beruflich zu orientieren. Einer davon ist ein freiwilliges Jahr nach dem Schulabschluss, zum Beispiel im sozialen oder im landwirtschaftlichen Bereich. Die Entscheidung hierfür will gut überlegt sein: Je nach gewähltem Bereich gibt es Wartelisten oder Beschränkungen beim zeitlichen Zugang. Einen Überblick über die derzeitige Situation gibt die Süddeutsche Zeitung. Ebenso wird aufgezeigt, wo die Problemfelder liegen, bspw. in der zeitlichen Flexibilität.

Diversität hilft Unternehmen durch die Coronapandemie

Die Coronapandemie ist nicht nur eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem, sondern wirft gleichzeitig in zahlreichen Bereichen grundlegende Fragen auf, bspw. in der Arbeitswelt. Bereits jetzt wird deutlich, dass Unternehmen, die in der Vergangenheit auf mehr Diversität und Gleichberechtigung gesetzt haben, besser durch die Krisenzeit kommen. Wie dies genau zusammenhängt, erklärt Gleichstellungsexpertin Barbara Lutz in einem Spiegel-Interview.

Portal will Schüler*innen für Verbraucherthemen sensibilisieren

Verkaufstricks im Supermarkt, Deepfakes, Tierwohl, das erste eigene Geld – auch für Kinder und Jugendliche sind viele Verbraucherthemen bereits in jungen Jahren relevant. Der Bundesverband der Verbraucherzentrale bietet daher auf seinem Bildungsportal www.verbraucherbildung.de zahlreiche Hinweise und Unterrichtsmaterialien, wie Verbraucherthemen im Lernraum Schule eingebunden werden können.

Digitale Teilhabe in der Coronakrise

Seit gut einem Jahr bestimmen komplexe Begriffe, wie exponentielles Wachstum, Inzidenzwert und R-Wert, die täglichen Nachrichten. Für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geistiger Beeinträchtigung ist dies eine doppelte Herausforderung. Für sie sind die Informationen nicht immer leicht zugänglich, sie sind aber mit am stärksten darauf angewiesen, auf dem aktuellen Stand zu sein. Im Laufe der Corona-Pandemie hat sich der Informationsfluss deutlich verbessert und es gibt einige Informationsangebote in leichter Sprache. Dennoch bleibt die digitale Teilhabe für Betroffene ein essenzielles Thema, wie der Paritätische im Blog darstellt.

Neue Caritas-Broschüre zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

In der Integrationspolitik wurde in den vergangenen Jahren gesetzlich einiges geändert, im Hilfebereich strukturell und personell aber auch nachgebessert. Dies betrifft ebenso die Beratung und Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Die Caritas hat daher im Rahmen der Reihe „Migration im Fokus” den Leitfaden zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aktualisiert und um hilfreiche Tipps und Adressen ergänzt.

Der Berufseinstieg hat viele Facetten

Der erste richtige Job – für viele ein aufregender, herausfordernder oder auch ernüchternder Moment. Der Spiegel lässt in seiner Reihe „Mein erstes Jahr im Job“ Berufseinsteiger*innen in verschiedenen Branchen zu Wort kommen, die von ihrem ersten Berufsjahr berichten. Neben klassischen Berufen, wie Lehrerin oder Bürokauffrau, gibt es auch Einblicke in die Recyclingbranche oder Politik. So erzählt Aminata Touré, jüngste Landtagsvizepräsidentin, von ihrem Weg in die Politik, und dass ein Politikstudium nicht unbedingt ausschlaggebend dafür war.

Wie Unternehmen mehr für die psychische Gesundheit tun können

Zum betrieblichen Gesundheitsmanagement gehört unter anderem die Förderung der psychischen Gesundheit der Mitarbeitenden. Viele Unternehmen investierten im vergangenen Jahr jedoch mehr Geld und Zeit, um digital aufzurüsten und Homeoffice für die Mitarbeitenden zu ermöglichen. Dabei ist es vor allem hier wichtig, klare Regeln für die Trennung von Arbeit und Freizeit zu schaffen oder Entspannungsmöglichkeiten zu bieten. Wie dies aussehen kann und wie die aktuelle Lage bei den Unternehmen ist, zeigt ein Artikel der Zeit.

BAfF-Broschüre thematisiert Rassismus im Beratungskontext

Traumatisierte Geflüchtete hoffen in der neuen Umgebung auf Sicherheit und Schutz, treffen jedoch häufig auf Diskriminierung und Rassismus – auch im Gesundheitswesen und Beratungskontext. Die BAfF – bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer widmet sich dieser Problematik in der kürzlich veröffentlichten Broschüre „Wir müssen reden“. Hier wird erläutert, auf welchen Ebenen sich Rassismus zeigen kann und am Beispiel eines psychosozialen Zentrums wird verdeutlicht, wie ein kritischer Umgang damit aussehen kann.

Die Raumfahrt soll diverser werden

Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat eine Stellenausschreibung für Astronauten*innen veröffentlicht. Das Besondere ist nicht, dass sie dies das erste Mal seit elf Jahren tut, sondern explizit Frauen auffordert, sich zu bewerben, ebenso Personen verschiedener Herkunft, Alter und Hintergrund, und Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Denn die Raumfahrt soll endlich diverser werden. Mehr zu den Hintergründen und wie das Bewerbungsverfahren ablaufen soll, hat der Spiegel zusammengefasst.

Mobbing: Fünf Tipps für den digitalen Unterricht

Der digitale Unterricht ist nicht nur als Lehr- und Lernform eine Herausforderung für Lehrende und Schüler*innen, sondern bringt auch zwischenmenschlich einige Probleme mit sich. Vor allem zeigen sich hier neue Formen des Cybermobbings. Lehrerin Karin Bomke, die selbst schwierige Situationen in ihrem digitalen Unterricht hatte, gibt in der Zeit fünf Tipps, was Lehrkräfte aktiv tun können.

Ein Jahr Mindestvergütung was hat sich getan?

Vor gut einem Jahr wurde die Mindestvergütung für Berufsausbildungen eingeführt. Doch hat es auch wirklich für besseren Verdienst und damit einen größeren Anreiz gesorgt, sich für einen Ausbildungsberuf nach dem Abi zu entscheiden? Der Spiegel gibt in einem Artikel Einblicke in die aktuelle Lage und lässt Azubis sowie Experten*innen zu Wort kommen.

Studie zeigt: Viele Mitarbeitende benötigen neue Qualifikationen

Eine Studie des McKinsey Global Institute zeigte kürzlich, dass sich bis 2030 etwa 10,5 Millionen Mitarbeitende in Deutschland neue Qualifikationen aneignen oder beruflich neu orientieren müssen. Grund hierfür sind die erwartenden Umbrüche durch die Automatisierung und Digitalisierung, die durch die Corona-Pandemie noch weiter verstärkt wurden. Die Studienergebnisse und Hintergründe stellt die Frankfurter Allgemeine Zeitung in einem Artikel zusammen.

Was ich als Erstsemester gerne gewusst hätte

Wer hätte nicht schon gerne in seinem ersten Semester gewusst, was im Laufe seines Studiums so auf ihn zukommt. Nicht wenige hätten sich dann vielleicht noch mal umentschieden. Um zahlreichen Studienwechseln oder gar -abbrüchen entgegenzuwirken, gehen in der Spiegel-Reihe „Studienfächer erklärt“ Absolventen*innen der 30 beliebtesten Studienfächer der Frage nach: „Was ich als Erstsemester gerne gewusst hätte?“

Digitale Lösung für Behandlung psychischer Erkrankung

Immer mehr Menschen weisen psychische Erkrankungen auf, doch professionelle Hilfsangebote vor Ort sind zunehmend ausgelastet. Für betroffene Personen können digitale Lösungen Alternativen oder zumindest Überbrückung bis zum Erhalt eines Therapieplatzes sein. Zum Beispiel Selfapy, eine digitale Plattform für die Behandlung von Depression und anderen psychischen Belastungen. Sie bietet verschiedene psychologische Online-Kurse, die sich individuell auf die Bedürfnisse und Themen der Klienten anpassen. Der Vorteil: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für den zwölfwöchigen Online-Kurs. Dabei genügt ein Rezept vom Arzt.

Unser E-Learning-Angebot im ersten Quartal 2021

Aufgrund der Corona-Pandemie und derzeit bundesweit anhaltend hohen Infektionszahlen, sowie der Einstufung vieler unserer Seminarorte als Risikogebiet durch das Robert-Koch-Institut (RKI), haben wir unsere Präsenz-Seminare im ersten Quartal zu großen Teilen auf E-Learning umgestellt! (Stand: 24.02.2021)

Eine Übersicht über alle derzeit geplanten E-Learning Seminare finden Sie hier.

Komm, lass uns mehr tanzen!

Die Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen sind Themen, die uns täglich begleiten. Jeder hat seinen eigenen Umgang mit Verboten – doch haben Sie schon mal tanzen ausprobiert? Warum uns ausgerechnet das helfen kann, lesen Sie im Jetzt-Artikel.