Droht mir ein Bußgeld, wenn ich eine Datenpanne melde?

Eine Frage, die sich in der Praxis häufig stellt. Angenommen, ich sende eine E-Mail an eine Gruppe von Empfängern*innen, jedoch aus Versehen über einen offenen Verteiler. Und nun kann plötzlich jeder der Adressaten auf alle E-Mail-Kontakte zugreifen. Klarer Fall von Datenpanne. Aber muss ich jetzt mit einem Bußgeld rechnen, wenn ich mich selbst bei der zuständigen Aufsichtsbehörde melde? Auf diese Frage gibt der Datenschutzticker nun eine (erfreuliche) Antwort.

Duale Berufsausbildung unterstützt die Integration von Geflüchteten

Wie die kürzlich veröffentlichte Fluchtmigrationsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung und der Bundesagentur für Arbeit zeigen konnte, leistet das duale Ausbildungssystem in Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Integration von Geflüchteten. Wie viele Menschen mit Fluchthintergrund im Vermittlungsjahr 2017/18 tatsächlich in eine Ausbildung oder eine teilqualifizierende Maßnahme einmündeten, können Sie auf foraus nachlesen. Zusätzlich können Sie sich dort bei Interesse eine Zusammenfassung der Studie vom BiBB herunterladen, die ausführlichere Infos bereithält.

Rechtspopulistische Phrasen kontern

Man sitzt bei einem Familiengeburtstag an der Kaffeetafel neben dem Onkel, der lautstark kundtut, dass Flüchtlinge seiner Meinung nach viel zu viel Geld vom Staat bekommen. Oder: Die ältere Nachbarin, die immer so freundlich zu Ihren Kindern ist, lässt im Nebensatz plötzlich fallen, dass sie froh ist, dass keine Ausländer im Haus wohnen. Wie reagieren Sie in so einer Situation? Was können Sie sagen, um solchen Äußerungen tatsächlich etwas entgegenzusetzen? Anne Otto, Autorin des Buchs „Woher kommt der Hass?: Die psychologischen Ursachen von Rechtsruck und Rassismus“, gibt nun in einem Spiegel Online Artikel hilfreiche Tipps, wie Sie solche Phrasen zukünftig kontern können.

"Langjährige Berufserfahrung kostet Geld"

…sagt Thorsten Dorfhuber. Der 53-Jährige hat selbst die Erfahrung gemacht, dass es nach 50 plötzlich schwierig wurde, einen Job zu finden. Denn: Mit dem Alter kommt i.d.R. auch die Berufserfahrung. Und die kostet, weshalb Unternehmen älteren Bewerbern*innen häufig standardmäßig eine Absage erteilen. Dass die Erfahrung Dorfhubers längst kein Einzelfall ist und was genau eigentlich die Unternehmensseite zu dieser Thematik zu sagen hat; all dies können Sie jetzt in einem ausführlichen Artikel der Süddeutschen Zeitung erfahren.

YouBot: Die clevere Hilfe für Bewerbungsschreiben

Mit dem richtigen Anschreiben können sich Bewerber*innen von Ihrer Konkurrenz absetzen und so die ersehnte Einladung zum Bewerbungsgespräch ergattern. Ein solches Anschreiben zu verfassen, ist allerdings gar nicht so einfach. Zwar können sich Jugendliche hilfesuchend an Eltern, Betreuer*innen oder Lehrkräfte wenden: Doch insbesondere letztere stehen häufig vor der Herausforderung, dass sie 20 Schüler*innen gleichzeitig dabei unterstützen müssen. Genau hier kommt nun der „YouBot“ zu Hilfe: Ein Online-Tool, das Bewerber*innen Schritt für Schritt im Schreibprozess begleitet und auch im Unterricht eingesetzt werden kann. Wie genau der „YouBot“ funktioniert, können Sie auf bildungsklick nachlesen.

Tipps: Wie Sie sich um Ihr psychisches Wohlbefinden kümmern

Mit der eigenen Psyche beschäftigt man sich vor allem dann, wenn es einem mal schlecht geht. Dabei sollten wir uns nicht nur in Krisenzeiten mit unserem psychischen Wohlbefinden auseinandersetzen: Vieles deutet darauf hin, dass unsere psychische Gesundheit direkten Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit hat. Und sich um das eigene Wohlbefinden zu kümmern, ist schließlich gar nicht so schwierig. Dies zeigt die Sammlung an praktischen Tipps der Deutschen Welle, die sie einfach in Ihren Alltag integrieren können.

Wie Sie erfolgreich mit schwierigen Chefs*innen kommunizieren

Ob wir uns an unserem Arbeitsplatz wohlfühlen, das hängt nicht nur von unseren unmittelbaren Kollegen*innen ab, sondern auch davon, wie wir die Interaktionen mit unserem*unserer Chef*in erleben. Fühlen auch Sie sich im Kontakt mit Vorgesetzten häufig gestresst oder gar frustriert? Dann könnten Sie die Tipps vom Fachverband Gewaltfreie Kommunikation interessieren. In einem kompakten Artikel werden Ihnen dort 3 Schritte zu einer gesünderen Kommunikation mit dem*der Chef*in vorgestellt.

Werden Sie zum #Inkluencer!?

#Influencer war gestern – heute wird man #Inkluencer! Das zumindest schlägt Aktion Mensch nun vor. Da Menschen mit Behinderung leider noch immer Diskriminierungen ausgesetzt sind, ruft der Verein mit der Kampagne „Von Anfang an“ jetzt zu mehr Zivilcourage auf. Und teilt auf seiner Aktionsseite nicht nur mutige Lebensgeschichte, sondern macht auch gleich zahlreiche Vorschläge, wie man aktiv werden kann.

Digitaler Wandel in der Arbeitswelt

Führt die zunehmende Digitalisierung dazu, dass zukünftig immer mehr Stellen in Gefahr geraten? Die OECD zeichnete kürzlich ein recht düsteres Bild mit der Warnung, dass ca. 20% unserer Arbeitsplätze der Digitalisierung zum Opfer fallen. Der Paritätische Gesamtverband fasst in seinem Blog nun die aktuelle Datenlage zusammen und gibt eine optimistischere Prognose ab.

Berufswahl: Talente vs. Interessen

„Mach doch was, was dich interessiert!“ – Ein Satz den sicher viele junge Menschen schon gehört haben, als sie vor der Entscheidung standen, sich für einen Berufsweg zu entscheiden. Dabei ist dieser Ratschlag gar nicht so gut, sei er auch noch so gut gemeint. Behauptet zumindest der Psychologe Aljoscha Neubauer. Er rät stattdessen, sich bei der Berufswahl auf die eigenen Talente zu fokussieren. Denn so komisch es klingen mag: Unsere Interessen und Talente liegen oft erstaunlich weit auseinander. In einem aufschlussreichen Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht er über die Ursachen dieses Phänomens und wie wir herausfinden, was wir eigentlich gut können.

ZEIT Themenseite: Stress

Stress – dieser Begriff hat unendlich viele Facetten, auch wenn er häufig schnell als unerwünscht abgetan wird. Dabei lohnt es sich durchaus – nicht zuletzt für das eigene Wohlbefinden – sich mit dem Thema Stress einmal genauer auseinanderzusetzen: Wo taucht er auf? Wann macht er mich krank? Wie gehen andere Menschen mit Stress um und was kann ich für mich daraus lernen? Auf der ZEIT Themenseite Stress können Sie den Begriff nun in seiner ganzen Bandbreite erforschen und Antworten auf diese und andere Fragen finden. Dort zusammengetragen finden Sie nicht nur spannende Interviews und Erfahrungsberichte, sondern auch umfangreich recherchierte Artikel und Podcast-Episoden zur Thematik.

Job-Protokoll: Eine Berufsberaterin erzählt

In der Serie „Das anonyme Job-Protokoll“ auf Spiegel Online berichtet dieses Mal eine Berufsberaterin von ihren Erfahrungen aus 20 Jahren Berufstätigkeit. Dabei spricht sie u.a. über Vorurteile gegenüber ihrer Berufsgruppe und darüber, wie divers ihre Klientel ist. Außerdem erfährt man, warum sie es problematisch findet, dass es jungen Menschen heute zunehmend an ‚kreativer Langeweile‘ mangelt (und was darunter überhaupt zu verstehen ist).

Sollten Sie dieses Format spannend finden, können Sie hier außerdem alle anderen bisher erschienenen Protokolle einsehen.

Elternfragen zur Mediennutzung von Kindern

klicksafe, eine EU-weite Initiative für mehr Sicherheit im Netz, bietet auf Ihrer Seite eine Fülle an Informationen und Materialien – und richtet sich damit nicht nur an Kinder und Jugendliche, sondern z.B. auch an deren Eltern. Schließlich sind es gerade die Eltern, denen sich im Laufe der Erziehung ihrer Kinder immer wieder Fragen zur Mediennutzung stellen. Und es ist vollkommen verständlich, dass sie die dazugehörige Antwort nicht immer sofort kennen. Hier schafft klicksafe mit der Rubrik „Elternfragen konkret" Abhilfe. Dort werden häufig gestellte Elternfragen aufgegriffen und ausführlich, häufig mit Links zu weiteren Materialien, beantwortet.

Brauchen wir ein neues Schulfach?

25 Prozent der Deutschen sind nicht in der Lage ihr Wechselgeld an der Supermarktkasse richtig im Kopf zu berechnen. Vielen fehlt es schlicht an ökonomischer Bildung; sie haben den Umgang mit Geld nie erlernt. Die ständig steigende Zahl von Verschuldeten ist aus dieser Perspektive nur wenig verwunderlich. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) plädiert in seinem gerade veröffentlichten Bildungsmonitor daher nun für die Einführung eines Schulfachs „ökonomische Bildung“, das es aktuell nur in wenigen Bundesländern gibt. Auf welchen Befunden diese Empfehlung basiert und was ein solches Schulfach eigentlich leisten muss, können Sie bei Interesse zudem ausführlich in der dazugehörigen Studie nachlesen.

100 Jahre Sonntag Ein Aufruf zu mehr Ruhe

Der arbeitsfreie Sonntag feiert seinen 100. Geburtstag - in der Weimarer Reichsverfassung von 1919 erstmals festgehalten, sollte er fortan ein Tag der Ruhe sein. Für die Süddeutsche nun ein Anlass, kritisch zu hinterfragen, ob die Deutschen ihren Sonntag tatsächlich zur Erholung nutzen. Zugleich ist der sehr kurzweilige Artikel ein Aufruf zu mehr Faulheit: Also halten Sie es doch demnächst einfach wie der berühmte Kater Garfield: Faul herumliegen und sich nur bewegen, um etwas zu essen zu holen – zumindest an Sonntagen. Bevor am Montag der Trubel von Neuem beginnt.

Interview: Psychische Erkrankungen im Beruf

Im Laufe der letzten 20 Jahre hat sich die Zahl der Arbeitnehmer*innen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, verdreifacht. Sabine Winterstein, Expertin für Gesundheitsmanagement bei der DAK, spricht im Interview auf Spiegel Online jetzt über die Ursachen dieser alarmierenden Zahlen und klärt auf, was Vorgesetzte, Kollegen*innen und nicht zuletzt die Betroffenen in einer solchen Situation tun können.

"Das Baby im Bauch einer Selbständigen ist dem im Bauch einer Angestellten nicht gleichgestellt"

Steffi Metz führt eine erfolgreiche Kochschule in Potsdam, ist sogar als „Unternehmerin des Landes Brandenburg“ nominiert. Dann wird sie schwanger – eigentlich ein Grund zur Freude. Doch plötzlich stellt Metz fest, dass sie als selbstständige Schwangere durch jegliche Raster fällt. Weder gilt das Mutterschutzgesetz für sie, noch hat sie Anspruch auf anderweitige finanzielle Unterstützung. In einem spannenden Artikel der Süddeutschen zeigt der Fall von Steffi Metz beispielhaft auf, wie sehr Selbstständige Frauen im Fall einer Schwangerschaft mitunter auf sich allein gestellt sind.

Steigende Zahl an ausländischen Azubis

Etwa 40 Prozent aller Ausbildungsbetriebe in Deutschland haben schon einmal ausländische Lehrlinge ausgebildet. Tendenz steigend, wie nun eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zeigt. Was die wichtigsten Voraussetzungen sind, um als Ausländer*in einen Ausbildungsvertrag unterschreiben zu können und wie es eigentlich um die Abbrecherquoten bestellt ist, können Sie nun auf Zeit Online nachlesen.

Wie weit reicht der Versicherungsschutz auf dem Arbeitsweg?

Sicher ist Ihnen bekannt, dass Sie bereits auf dem Weg zu Ihrem Arbeitsplatz versichert sind. Aber wissen Sie auch, ob der Versicherungsschutz weiterhin gilt, wenn Sie morgens einen Umweg fahren, um Ihre Kinder in den Kindergarten zu bringen? Und ob es versicherungsrechtlich eigentlich einen Unterschied macht mit welchem Verkehrsmittel Sie sich auf den Weg zur Arbeit begeben? Falls nicht, finden Sie auf Certo nun alle wichtigen Fakten im Überblick. Und falls Sie denken, dass das auch Ihre Kollegen*innen interessieren könnte, steht Ihnen dort zusätzlich ein illustriertes Poster zum kostenfreien Download zur Verfügung.

IAB-Studie zur kommenden Mindestvergütung für Azubis

Im Juni dieses Jahres berichteten wir in unserem Newsletter bereits darüber, dass der Mindestlohn für Azubis ab 2020 beschlossen wurde. Nun hat sich das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, einmal angeschaut, welche Azubis zukünftig am meisten von der Mindestvergütung profitieren werden. Betrachtet wurden dabei u.a. regionale Unterschiede (inkl. einem Vergleich zwischen Ost und West) sowie Faktoren wie Staatsangehörigkeit und Bildungsabschluss. Die Ergebnisse der Untersuchung können Sie kompakt auf der Seite des IAB nachlesen.

Inklusion: „Leichte Sprache muss es überall geben“

Das zumindest findet Detlef Erasmy. Der 61-Jährige hat Schwierigkeiten, komplexe Texte zu verstehen - so wie ca. 300.000 andere Menschen in Deutschland. Zugleich ist Erasmy als Textprüfer tätig. Wie das zusammengeht? Im Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen übersetzt sein Kollege schwierige Texte in Leichte Sprache und Erasmy überprüft dann, ob diese für Menschen mit Lern- oder geistigen Behinderungen verständlich sind. Wie hoch die Nachfrage nach solchen Übersetzungen ist und von welchen Seiten das Büro für Leichte Sprache kritisiert wird, ist nun auf Certo nachlesbar. Der Artikel ist auch in Leichter Sprache verfügbar.

Tipps für Ihre nächste Gehaltsverhandlung

Das Wort „Gehaltsverhandlung“ erzeugt bei vielen Menschen Unbehagen. Zwar winkt auf der einen Seite mehr Gehalt, jedoch stellen sich auf der anderen Seite zahlreiche Fragen, die Arbeitnehmer*innen häufig verunsichern. Ines Speda, ihres Zeichens Jobcoach und -trainerin, verrät Ihnen daher auf Spiegel Online wie viel mehr Gehalt Sie verlangen können. Zudem klärt sie auf, wie man sich auf die Gehaltsverhandlung am besten vorbereitet und auf was man während des Gesprächs mit dem*der Chef*in achten sollte.

Gendergerechtigkeit: Beeinflussen Berufsbezeichnungen die Berufswahl?

Tischler & Tischlerin…oder doch besser Tischler*in…oder doch einfach das generische Maskulinum (also Tischler) für alle? Und spielt es denn bei der Wahl des Berufs überhaupt eine Rolle, ob Berufsbezeichnungen gegendert werden? Ja, sagt Bettina Hannover, Psychologieprofessorin an der Freien Universität Berlin, die dieses Phänomen untersucht hat. Was genau sie herausgefunden hat und was z.B. bei Stellenanzeigen bedacht werden muss, erzählt sie im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

5 simple Tricks, wie Sie Stress im Alltag reduzieren können

Stress ist ungesund. Vor allem auf Dauer. Damit erzählen wir Ihnen natürlich nichts Neues. Die eigentliche Frage ist jedoch, wie man mit Stress umgeht, wenn er entsteht – sei es im privaten oder im beruflichen Bereich. Vielleicht haben Sie selbst ja bereits gute Bewältigungsstrategien gefunden. Falls nicht, könnten Sie diese 5 praktikablen Tipps auf Focus Online interessieren, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

Gewaltfreie Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung

In beinahe allen beruflichen Branchen hat die Digitalisierung mittlerweile Einzug gehalten. Damit einhergehend kann es zu mitunter großen Veränderungen im bisherigen Arbeitsalltag kommen. Kein Wunder also, dass diese Entwicklung auch Widerstand hervorruft. Die richtige Kommunikation kann hier entscheidend sein, um Bedenken und Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen zu verstehen. Der Fachverband Gewaltfreie Kommunikation gibt nun hilfreiche Ratschläge für eine gute Team-Kommunikation.