Unser E-Learning-Angebot im Herbst & Winter 2020

Auch in der zweiten Jahreshälfte 2020 bieten wir wieder Seminare im E-Learning-Format an.

Weiterbildung zum Lösungsorientierten Coach vom 12.10.-14.10.2020 

Weiterbildung zum Systemischen Coach für Kinder und Jugendliche vom 26.10.-29.10.2020

Weiterbildung zum Systemischen Coach vom 14.09.-17.09.2020 & vom 16.11.-19.11.2020

Basisausbildung zum*zur Systemischen Berater*in vom 30.11.-02.12.2020 (Modul I), 25.01.-27.01.2021 (Modul II) & 01.03.-04.03.2021 (Modul III)

Weiterbildung zum Resilienzcoach vom 07.12.-10.12.2020

E-Learning-Angebot

Damit die Corona-Krise nicht zur Bildungskrise wird, ist die Nutzung digitaler Tools für Bildungszwecke derzeit alternativlos. Bildungsangebote via E-Learning treten in diesem Ausnahmezustand nicht mehr in Konkurrenz zu Präsenzveranstaltungen, sie werden zur Bedingung für organisiertes Lernen.

Bis Anfang Juli haben wir unser Seminarangebot auf Online-Seminare umgestellt. Wir sind froh, dass uns diese Anpassung geglückt ist und wir fast alle unsere Schulungen weiterhin anbieten können!

Aktuelle Hinweise finden Sie hier.

Wie Corona das Stadtbild ändert 

Mit Corona ändert sich nicht nur die Art, wie wir lernen und arbeiten, sondern auch wie wir uns fortbewegen und den städtischen Raum fürs Wohnen und Einkaufen nutzen – davon gehen Stadtentwickler aus. Wie die Stadt von morgen aussehen kann und wie sich vor allem Innenstädte ändern werden, damit hat sich die Zeit befasst. 

Wird Gesetz gegen Hasskri­minalität zur Datenkrake? 

Die Bundesregierung bringt das Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität auf den Weg. Das klingt erst einmal gut, soll es doch vor allem Hetze im Internet bekämpfen. Die Zahl der Kritiker ist jedoch groß, denn das Gesetz ermächtigt das BKA, hochsensible Daten zu sammeln. Zudem müssen soziale Netzwerke rechtswidrige Inhalte umgehend dem BKA melden, samt IP-Adresse. Kritiker sehen hier nicht nur die Gefahr, dass der Datenschutz ausgehöhlt wird, sondern auch, dass die Netzwerke aus Angst vor hohen Strafen überkritisch Beiträge übermitteln. Um gegen Hassrede vorzugehen, hätte es andere, sinnvollere Stellschrauben gegeben – bspw. mehr Geld für qualifiziertes Personal. Die Kritikpunkte und Gegenvorschläge zum Gesetz trägt die Zeit in einem Artikel zusammen. 

Lern-Apps & Co.: Chancen für Schulen 

Digitale Angebote fürs Lernen und für die Unterrichtsorganisation gibt es schon länger, waren bislang jedoch nicht so gefragt. In Zeiten des Home Schoolings erlangten viele dieser Lösungen schlagartig neue Bekanntheit und Relevanz. Aufgabe der Kultusministerien ist es nun, einen Rahmen für mehr Digitalisierung in den Schulen zu schaffen. Die Süddeutsche Zeitung stellt einige Anwendungen vor und erläutert, was vonseiten der Schulen und Regierungen zu tun ist. 

Prämie für Ausbildungsplätze geplant 

Damit der Ausbildungsjahrgang 2020 kein verlorener Jahrgang wird, will die Bundesregierung von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen eine Prämie für jeden neu abgeschlossenen Ausbildungsvertrag zahlen. Auch die Übernahme von Azubis aus insolventen Betrieben soll vergütet werden. Mehr zur geplanten Ausbildungsplatzprämie ist beim Spiegel zu lesen. 

Good Practice: Hospiz­verein DaSein bildet Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund aus 

Je älter Menschen werden, umso mehr schwelgen sie in Erinnerungen und in ihrer Vergangenheit. Wenn diese Erinnerungen jedoch in einer anderen Kultur und Sprache stattfinden, kann es die Sterbebegleitung nachteilig beeinflussen. Der Hospizverein DaSein hat daher Ende 2019 eine Ausbildung für Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund begonnen, um auf die kulturelle Identität Schwerstkranker besser eingehen zu können, und wurde dafür mit dem bayrischen Integrationspreis ausgezeichnet. Mehr vom Verein berichtet die Süddeutsche Zeitung

Studie belegt: Neue Arbeitskonzepte als Chance und Risiko für Frauen

Vielerorts ist man sich einig: Der Lockdown hat der Digitalisierung und neuen Arbeitskonzepten einen enormen Schub gegeben. Eine Studie der Initiative Chefsache zeigt nun, dass vor allem Frauen ihre digitalen Kompetenzen erheblich ausgebaut haben. Sie mussten im Homeoffice jedoch häufig auch die Kinderbetreuung übernehmen – eine Doppelbelastung. Damit die positiven Entwicklungen nicht im Sande verlaufen und die Gleichstellung zurückgeworfen wird, müssen die neu gewonnenen Strukturen weiter ausgebaut werden, fordert die Initiative. Ausführlicheres zur Studie und der Initiative erläutert ein Spiegel-Artikel.

Trotz Corona-Krise: Azubis in der Chemie- und Pharmabranche gesucht 

In wenigen Monaten beginnt das nächste Ausbildungsjahr und trotz der angespannten Arbeitsmarktsituation melden insbesondere die Chemie- und Pharmabranche noch zahlreiche freie Ausbildungs- und duale Studienplätze. Problem dabei ist vor allem, dass die üblichen Wege der Azubi-Gewinnung, wie Ausbildungsmessen, Tag der offenen Tür oder Praktika, nicht genutzt werden können. Berufsorientierungs-Chats können hier eine Alternative sein. Mehr dazu ist einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen zusammengefasst. 

Was zu tun ist: Zuhören und Informieren 

Der gewaltsame Tod von George Floyd Ende Mai löste große Anteilnahme und Proteste aus – nicht nur in den USA, sondern weltweit über alle Ethnien hinweg. Auf die Frage vieler Weißer, was sie nun tun können, um Teil der Lösung zu sein, ist stets die klare Aufforderung: Zuhören und Informieren. Das kann man bspw. beim RosaMag, das erste Magazin von Schwarzen Frauen in Deutschland. Jetzt führte ein Interview mit der Gründerin Ciani-Sophia Hoeder über die Entstehung des Magazins und ihre Einschätzung zur aktuellen Situation. 

Neuerungen beim Inkassorecht geplant 

Nicht beglichene Rechnungen können schnell in einem Inkassoverfahren münden. Dabei kommen zur offenen Zahlung Mahngebühren in zum Teil beträchtlicher Höhe hinzu. Um diesen Gebühren eine Grenze zu setzen, hat die Bundesregierung Neuerungen im Inkassorecht auf den Weg gebracht. Zudem sollen Verbraucher*innen bereits bei Vertragsabschluss transparenter über etwaige Mahnungsgebühren informiert werden. Wie die Neuerungen konkret aussehen, erklärt Zeit online

Online-Unterricht zu Corona-Zeiten Jetzt kommt die Frage nach dem Datenschutz 

Als die Schulen bundesweit geschlossen wurden, musste überall schnell eine digitale Lösung für den Unterricht her – häufig in Eigenregie der Lehrkräfte. Dabei wurde der Datenschutz nicht immer gleich mitgedacht. Dies könnte sich in Thüringen nun für die Schulen rächen. Dort kündigte der Landesdatenschutzbeauftragte eine genauere Prüfung aufgrund von Beschwerden an. Mehr dazu lesen Sie im Artikel der Süddeutschen Zeitung

Status Quo Homeoffice: Langzeitstudie bringt erste Erkenntnisse 

Homeoffice und das Anrecht darauf wurde in den vergangenen Jahren viel diskutiert, bekam jedoch in Zeiten des Lockdowns einen ganz neuen Stellenwert. Rahmenbedingungen, die vorher nicht möglich waren, wurden aus der Not heraus geschaffen. Nun stellt sich die Frage: Ist Homeoffice doch eine Alternative zum Büro? Und wie ist es mit der Produktivität? An der TU Darmstadt läuft hierzu seit Ende März eine Langzeitstudie, in der wöchentlich Arbeitnehmende zum Homeoffice befragt werden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat die ersten Zwischenergebnisse beleuchtet. 

Notfonds: Studierende in finanzieller Not 

Die Corona-Krise bringt viele Studierende derzeit in eine prekäre Lage. Eine Studie von Zenjob legt offen, dass 40 Prozent der Studierenden ihren Nebenjob nicht mehr ausüben können, 22 Prozent haben dadurch ernsthafte finanzielle Probleme. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung gewährt zwar einen Zinsnachlass beim Studienkredit und hat einen Notfonds aufgelegt. Das ist jedoch zu wenig, kritisieren die Studierendenvertretungen. Die Details dazu hat die Süddeutsche Zeitung zusammengefasst. 

Corona und du: Infoportal zur psychischen Gesundheit für Kinder und Jugendliche 

Trotz zahlreicher Lockerungen kann noch nicht von einer Rückkehr in den normalen Alltag gesprochen werden. Insbesondere Kinder und Jugendliche müssen weiterhin mit der Ausnahmesituation, die Schule nur zeitweise besuchen und Freizeitaktivitäten eingeschränkt nutzen zu können, zurechtkommen. Das kann auch bei jungen Menschen Stress auslösen und sich negativ auf ihre Psyche auswirken. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München und die Beisheim Stiftung haben das Infoportal Corona und du ins Leben gerufen, um jungen Menschen hilfreiche Tipps für die psychische Gesundheit an die Hand zu geben und über Beratungsstellen zu informieren.

Neue Broschüre: Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern 

Das System Familie wird bei einer psychischen Erkrankung bzw. einer Suchterkrankung eines Elternteils stark belastet, vor allem Kinder sind davon betroffen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ) hat kürzlich die Broschüre „Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern“ veröffentlicht. Diese nähert sich interdisziplinär der Thematik an und zeigt familienorientiert Hilfen auf. 

Corona-Folgen: Verwaltung des Status quo oder eine neue Utopie? 

In diesem interessanten Zeit-Artikel stellt der Autor den „Fahrplan in die Normalisierung“ in Frage: In welche Normalität wollen wir eigentlich zurückkehren? Die Normalität von Klimakrise und Nachrichten über rechte Radikalisierung der Gesellschaft? „Verschwörungsgläubige sind wie schon die AfD das Symptom einer Politik ohne Ziele. Ihnen begegnet man nicht mit Argumenten, sondern mit Utopien. Jetzt ist die Zeit dafür.“ 

Ratgeber der Verbrauchzentrale bei finanzieller Not durch die Corona-Pandemie 

Die Corona-Pandemie führt dazu, dass viele Menschen in Deutschland mit weniger Geld auskommen müssen, da Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit zunehmen. Die Bundesregierung bietet Verbraucher*innen in vielen Bereichen Hilfe an – allerdings werden Ausgaben, wie zum Beispiel Miete, dabei oft nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben und können langfristig zu Verschuldung führen. Die Verbraucherzentrale hat einen umfangreichen und übersichtlichen Ratgeber zusammengestellt, auf welche Punkte Verbraucher*innen unbedingt achten sollten. An erster Stelle steht die umgehende Beantragung von staatlichen Hilfen, die nicht zurückgezahlt werden müssen: Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Wohngeld und Aufstockungsleistungen für Erwerbslose im Hartz IV-Bezug. 

Unterrichtsmaterialien zum Thema Grundgesetz 

Am 23. Mai wurde der Tag des Grundgesetzes gefeiert. Im Rahmen der Diskussionen um den richtigen Umgang mit dem Corona-Virus spielt das Grundgesetz derzeit eine wichtige Rolle, insbesondere die persönlichen Freiheitsrechte laut Artikel 2 und die Meinungsfreiheit laut Artikel 5. Oft wird das Grundgesetz in diesen Diskussionen einseitig oder verkürzt interpretiert oder als absolute Forderung formuliert. Meinungsfreiheit wird immer wieder verwechselt mit dem Recht, andere Menschen zu diffamieren oder zu bedrohen. Dabei stehen alle Einzelrechte in Spannung zu den Rechten anderer und zum Gemeinwohl. 

Eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz und die in ihm angelegten gesellschaftlichen Verhandlungsprozesse ist ein wichtiger Bestandteil der politischen Bildungsarbeit. In diesem Dossier des Deutschen Bildungsservers „Das Grundgesetz als Thema im Unterricht“ finden sich Materialien und Anregungen.  

BiBB-Serie: Systemrelevante Ausbildungsberufe  

Systemrelevante Berufe sind im Rahmen der Corona-Krise sichtbar geworden und erfahren viel verbale Anerkennung. Die Hoffnung ist, dass sich diese Anerkennung in Zukunft auch in besseren Arbeitsbedingungen und Bezahlung niederschlagen wird. In diesen Berufen werden häufig auch Auszubildende und Fachkräfte gesucht. In einer neuen Serie stellt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) Ausbildungsberufe für systemrelevante Tätigkeiten vor.  

Interview zur Situation der dualen Ausbildung mit dem ­BiBB -Präsident 

Der duale Ausbildungsmarkt ist eng mit der wirtschaftlichen Situation der Ausbildungsbetriebe gekoppelt und somit direkt von der Corona Pandemie betroffen. Im Rahmen der re:publica gibt der Präsident des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Prof. Dr. Esser in diesem Interview Einschätzungen und Prognosen zur Situation der beruflichen Ausbildung. Auch in der Ausbildung spielt das digitale Lernen derzeit eine große Rolle. Alle Abschlussprüfungen sollen bis Herbst 2020 absolviert werden, einige Absolventen*innen mit Übernahmezusage werden von Insolvenzen ihrer Ausbildungsbetriebe betroffen sein. Für die langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise scheint es entscheidend zu sein, wie die Unternehmen die wirtschaftliche Erholung in 2021 und den mittelfristigen Fachkräfte-Bedarf einschätzen: Sollten sie von einer raschen Erholung ausgehen sind die Auswirkung auf den Ausbildungsmarkt wahrscheinlich nicht sehr gravierend.  

Gefühle und Pseudo-Gefühle unterscheiden lernen 

Ein spannender Aspekt der Gewaltfreien Kommunikation ist die Unterscheidung zwischen „Gefühlen“ und „Pseudo-Gefühlen“. Pseudo-Gefühle werden auch als „Täter-Gefühle“ bezeichnet - die Aufmerksamkeit liegt beim Empfinden und Formulieren stark auf dem, was ein anderer uns angetan hat, zum Beispiel: „Er/sie akzeptiert mich nicht“. Pseudo-Gefühle enthalten implizit einen Vorwurf und führen beim anderen oft zu Ohnmacht oder Abwehr, während es bei Gefühlen nur um einen selbst geht. Geäußerte Gefühle lösen in der Regel Mitgefühl aus. 

Krisen bewältigen: Ideen für Familien 

Gemeinsam mit dem DGSF hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) eine Sammlung mit Methoden und Tools zusammengestellt, die Familien in Krisen helfen können – auch in der aktuellen Corona-Krise. Die Sammlung umfasst fünf Rubriken mit mehreren Tools, z. B. 10 Fragen an Eltern, die eine fiktive, positive Rückschau auf die Krise ermöglichen: 

  1. Welche neuen Erfahrungen haben Sie gemeinsam als Familie in der Krise gemacht? 
  2. An welches schöne Erlebnis werden sich Ihre Kinder noch lange erinnern? 
  3. Was haben Sie während der Krise als Elternteil gut hinbekommen? 
  4. Was hat Ihnen im Alltag geholfen? 
  5. Welche Person hat Ihnen in der Corona-Zeit geholfen? 
  6. Wofür sind Sie dankbar? 
  7. Hat sich der Blick auf Ihr Leben verändert? Was fanden Sie zum Beispiel vor der Krise nicht so toll, gefällt Ihnen aber jetzt? Oder umgekehrt. 
  8. Haben Sie etwas Neues über sich gelernt? Oder über Ihre Kinder? 
  9. Was denken Sie: Wer sind die „Helden der Corona-Krise“? Denken Sie an eine Berufsgruppe? Oder an eine einzelne Person? Zum Beispiel Krankenpfleger, Politiker oder jemand, der Sie persönlich gut informiert hat? 
  10. Worauf freuen Sie sich am meisten? Was möchten Sie alles machen, wenn der Alltag wieder „normal“ wird? 

Corona-Bonus für Abiturienten*innen? 

Schüler*innen, die während der Corona-Krise Abitur machen, haben gegenüber anderen Jahrgängen entscheidende Nachteile. Neben der Unsicherheit, ob die Prüfungen überhaupt stattfinden, fehlen die gewohnten Lernumgebungen und die Unterstützung durch die Lehrkräfte - wie gut der Unterricht dann zu Hause gestaltet werden kann hängt stark von der Situation der Eltern ab. Durch die qualitativ sehr unterschiedlichen digitalen Angebote und ungleiche Zugänge der Schulen sind viele Schüler*innen im Nachteil gegenüber anderen. Sollten sich diese Nachteile in den Durchschnittsnoten des Jahrgangs im Vergleich zu anderen Jahrgängen spiegeln, gibt es nach einer Meldung des ZDF  bei der Hochschulrektorenkonferenz die Überlegung, mit deinem sogenannten Corona-Bonus nachzusteuern.

Sachsen zahlt Ausbildungszuschuss für Unternehmen 

Im Gegensatz zu regulären Arbeitskräften gilt für Auszubildende erst nach sechs Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Insbesondere Betriebe in der Gastronomie oder im Einzelhandel werden dadurch stark belastet. Das Bundesland Sachsen unterstützt jetzt Ausbildungsbetriebe mit einem Zuschuss – auch mit dem Ziel, Ausbildungsplätze mittelfristig zu sichern. 

FAQ Ratgeber der IG Metall für Auszubildende 

Für Azubis in der dualen Ausbildung stellen sich gerade ebenfalls spezielle Fragen, insbesondere in Betrieben, in denen Mitarbeiter*innen in Kurzarbeit sind: Auszubildende sind keine regulären Arbeitskräfte, sondern im Betrieb, um zu lernen. Daher ist Kurzarbeit für sie keine langfristige Lösung. Und es stellen sich noch weitere Fragen: Muss ich im Betrieb arbeiten, wenn die Berufsschule geschlossen hat? Muss ich meine Ausbildungszeit verlängern, wenn die Prüfungen nach hinten verschoben werden? Einen guten Überblick bietet der Ratgeber der IG Metall

Was jetzt Studien­absolventen*innen zu raten ist

Der Berufseinstieg ist in der derzeitigen Corona-Krise erschwert – für Studienabsolventen*innen stellt sich jetzt die Frage, wie sie mit der Situation am besten umgehen. Sollen sie an das sogenannte Corona-Semester noch ein Semester dranhängen und ihren Abschluss verschieben? Macht ein direkt angeschlossener Master-Studiengang im Moment vielleicht mehr Sinn, weil man so die Krise an der Universität aussitzen kann? In der Wirtschaftswoche werden diese Fragen besprochen. 

Schlechte Zeiten für den Berufseinstieg 

Mehrere Studien belegen: Berufsanfänger*innen, die während einer wirtschaftlichen Rezession auf den Arbeitsmarkt drängen, haben gegenüber anderen Generationen oft lebenslang Nachteile. Eine Phase der Arbeitslosigkeit nach Studium oder Ausbildung oder das Annehmen von Jobs, die unter dem eigenen Qualifikationsniveau liegen, führt häufig zu einem niedrigeren Einstiegsgehalt, welches Betroffene während ihrer gesamten Erwerbsbiografie oft nicht mehr kompensieren können. Ulrich Walawei, Vizedirektor des IAB, wird in einem Artikel der ZEIT mit dem Rat zitiert: „Lieber kreative Flexibilität wagen und vorübergehend etwas ganz anderes machen, anstatt sich unter dem Wert zu verkaufen.“