Aktuelles: Schuldnerberatung

Homeoffice steuerlich geltend machen

Eine Vielzahl von Arbeitnehmer*innen arbeiten in diesem Jahr im Homeoffice, doch nicht alle von ihnen haben dafür ein eigenes Arbeitszimmer, das sie bei der Steuererklärung geltend machen könnten. Im Bund soll nun geklärt werden, ob ein Pauschalbetrag von fünf Euro pro Tag im Homeoffice als Werbungskosten angerechnet werden könnten. Mehr zum Vorschlag lesen Sie im Spiegel.

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Privatinsolvenz soll neu geregelt werden

Die wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie bringen mittelfristig etliche Personen finanziell ins Straucheln, auch Personen aus der Mittelschicht, die bislang gut aufgestellt waren. Experten prognostizieren eine Zunahme von Privatinsolvenzen – aktuell ist davon dennoch nichts zu merken. Ein Grund dafür: Im Herbst soll die Privatinsolvenz rechtlich neu geregelt werden. Mehr zu Hintergründen und der gesetzlichen Lage hat der Spiegel zusammengetragen.

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BGH entscheidet: Corona-Soforthilfe nicht pfändbar 

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler hat die Corona-Pandemie teilweise schwer gebeutelt. Um die Wirtschaft zu unterstützen, haben Bund und Länder Corona-Hilfspakete auf den Weg gebracht. Hier gab es für einige aber eine unangenehme Überraschung: Haben Unternehmen oder Selbstständige bereits Schulden, wurden die Corona-Hilfen teilweise vom Finanzamt wieder einbehalten. Das ist jedoch unzulässig, hat der Bundesgerichtshof kürzlich geurteilt. Details zur Urteilssprechung, gibt es hier

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Welchen Stellenwert hat das Bargeld noch? 

Einkauf, Verkauf, Geldtransfer – es war noch nie so einfach, Geld zu bewegen bzw. gegen Ware zu tauschen. Vor allem der kontaktlose Geldtransfer wird immer beliebter. Um mit Geld dennoch bewusst umzugehen und den Überblick nicht zu verlieren, ist es hilfreich, die Prozesse hinter dem Zahlungsverkehr zu verstehen. In der Reihe FAZ schneller schlau werden die verschiedenen Zahlungsmittel, deren Nutzung und Vorteile in Grafiken betrachtet.

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Ab Herbst höherer Bedarf an Schuldnerberatung erwartet 

Deutschlandweit ist vonseiten verschiedener Schuldnerberatungsstellen zu vernehmen, dass 2020 coronabedingt die Anfragen von Privatpersonen zur Schuldnerberatung deutlich zugenommen haben. Für Herbst wird sogar mit einem weiteren Anstieg gerechnet, denn dann enden einige Corona-Hilfen. Zudem ändert sich der Personenkreis: Mittlerweile suchen auch Personen aus der Mittelschicht, die bislang finanziell gut aufgestellt waren, die Beratungsstellen auf, da sich aufgrund der Corona-Krise ihre finanzielle Lage unerwartet verschlechtert hat. Alles Wichtige dazu hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung zusammengefasst. 

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Neuerungen beim Inkassorecht geplant 

Nicht beglichene Rechnungen können schnell in einem Inkassoverfahren münden. Dabei kommen zur offenen Zahlung Mahngebühren in zum Teil beträchtlicher Höhe hinzu. Um diesen Gebühren eine Grenze zu setzen, hat die Bundesregierung Neuerungen im Inkassorecht auf den Weg gebracht. Zudem sollen Verbraucher*innen bereits bei Vertragsabschluss transparenter über etwaige Mahnungsgebühren informiert werden. Wie die Neuerungen konkret aussehen, erklärt Zeit online

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Ratgeber der Verbrauchzentrale bei finanzieller Not durch die Corona-Pandemie 

Die Corona-Pandemie führt dazu, dass viele Menschen in Deutschland mit weniger Geld auskommen müssen, da Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit zunehmen. Die Bundesregierung bietet Verbraucher*innen in vielen Bereichen Hilfe an – allerdings werden Ausgaben, wie zum Beispiel Miete, dabei oft nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben und können langfristig zu Verschuldung führen. Die Verbraucherzentrale hat einen umfangreichen und übersichtlichen Ratgeber zusammengestellt, auf welche Punkte Verbraucher*innen unbedingt achten sollten. An erster Stelle steht die umgehende Beantragung von staatlichen Hilfen, die nicht zurückgezahlt werden müssen: Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Wohngeld und Aufstockungsleistungen für Erwerbslose im Hartz IV-Bezug. 

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Unterrichtsmaterialien zum Thema Grundgesetz 

Am 23. Mai wurde der Tag des Grundgesetzes gefeiert. Im Rahmen der Diskussionen um den richtigen Umgang mit dem Corona-Virus spielt das Grundgesetz derzeit eine wichtige Rolle, insbesondere die persönlichen Freiheitsrechte laut Artikel 2 und die Meinungsfreiheit laut Artikel 5. Oft wird das Grundgesetz in diesen Diskussionen einseitig oder verkürzt interpretiert oder als absolute Forderung formuliert. Meinungsfreiheit wird immer wieder verwechselt mit dem Recht, andere Menschen zu diffamieren oder zu bedrohen. Dabei stehen alle Einzelrechte in Spannung zu den Rechten anderer und zum Gemeinwohl. 

Eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz und die in ihm angelegten gesellschaftlichen Verhandlungsprozesse ist ein wichtiger Bestandteil der politischen Bildungsarbeit. In diesem Dossier des Deutschen Bildungsservers „Das Grundgesetz als Thema im Unterricht“ finden sich Materialien und Anregungen.  

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Neu: Finanzbildungsangebot „fiuse“

Die Stiftung Rechnen hat kürzlich das Finanzbildungsangebot „fiuse“ an den Start gebracht. Das Besondere dabei? Es handelt sich um ein Angebot von Jugendlichen für Jugendliche, das Vlogs und Social-Media-Plattformen nutzt. Was genau sich hinter „fiuse“ verbirgt und welches Ziel das Projekt verfolgt, das erfahren Sie auf bildungsklick

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Unterrichtsmaterial für finanzielle Grundbildung

„Für die Teilhabe an der Gesellschaft gehört der kompetente Umgang mit Geld zum notwendigen Alltagshandeln“, schreibt das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE). Das Institut hat es sich daher zum Ziel gemacht, die finanzielle Grundbildung stärker in den Fokus zu nehmen. Dafür hat es in Zusammenarbeit mit Experten*innen und durch Förderung des Bundesministeriums für Forschung und Bildung das „Curriculum finanzielle Grundbildung“ entworfen. Dieses beinhaltet zahlreiche Materialsets, mit Hilfe derer die notwendigen Kompetenzen für den alltäglichen Umgang mit Geld gefördert werden können. Das Curriculum, sowie alle zugehörigen Materialien stehen kostenfrei auf der Seite des DIE zum Download bereit.

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Finanzwissen in der Schule: Es tut sich was!

Im Sommer des letzten Jahres berichteten wir an dieser Stelle darüber, dass die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) für die bundesweite Einführung des Schulfachs „Ökonomische Bildung“ plädiert. Grund dafür: Einem erheblichen Teil der jungen Menschen in Deutschland fehlt es schlicht an Finanzwissen. In der Folge sei es daher kein Wunder, dass Jugendliche keine Ahnung von Geldanlagen haben und auch nicht wissen, woran sie erkennen können, ob ein Vertrag zwielichtige Klauseln enthält. Wie die Welt berichtet, hat deshalb jetzt Nordrhein-Westfalen ein Schulfach zur finanziellen Kompetenzsteigerung von Schüler*innen eingeführt. Der Artikel beschäftigt sich darüber hinaus mit der Frage, welche konkreten Inhalte im Unterricht behandelt werden sollten.

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„Mein Kohle-Einstieg“

In Zeiten des Klimawandels sollte man junge Menschen eher zum Kohle-Ausstieg als zum -Einstieg ermuntern. Oder? Nicht, wenn es nach der Börsenredaktion der ARD geht. Diese hat nämlich die Seite MeinKohleEinstieg ins Leben gerufen. Und es sich dort zum Ziel gemacht, junge Menschen über wichtige Finanzbegriffe aufzuklären und ihnen zu zeigen, warum es wichtig ist, sich mit dem eigenen Geld zu beschäftigen. Dabei werden auf der Seite nicht nur Artikel, sondern auch Audios und Videos bereitgestellt.

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Indizierungsverfahren gegen Spiele-App „Coin Master“

Diesen Slogan kennen Sie sicher: „Glücksspiel kann süchtig machen“. Weshalb es erst ab 18 Jahren erlaubt ist. Anders verhält sich das jedoch offenbar mit „simuliertem Glücksspiel“, wie z. B. der App „Coin Master“, in der man an virtuellen Spieleautomaten zocken kann. Und das nicht erst mit Erreichen der Volljährigkeit, sondern bereits ab 0 Jahren. Das Neo Magazin Royale machte kürzlich darauf aufmerksam, wie gefährlich das Spiel insbesondere für Kinder ist. Nun läuft ein Indizierungsverfahren der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien gegen die App, wie klicksafe berichtet.

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Setzen, 6!

Vor einigen Wochen berichteten wir in unserem Newsletter bereits über die Einführung des Schulfaches „Ökonomische Bildung“, die von verschiedenen Stellen gefordert wurde. Nun wurden Jugendliche in einer comdirect-Jugendstudie um ihre Selbsteinschätzung zum Thema Finanzen gebeten. Die erschreckenden Ergebnisse finden Sie ebenfalls auf der Seite von Bildungsklick. Dort können Sie auch nachlesen, warum Experten bei dieser Problematik nicht nur die Schulen in der Pflicht sehen.

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Brauchen wir ein neues Schulfach?

25 Prozent der Deutschen sind nicht in der Lage ihr Wechselgeld an der Supermarktkasse richtig im Kopf zu berechnen. Vielen fehlt es schlicht an ökonomischer Bildung; sie haben den Umgang mit Geld nie erlernt. Die ständig steigende Zahl von Verschuldeten ist aus dieser Perspektive nur wenig verwunderlich. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) plädiert in seinem gerade veröffentlichten Bildungsmonitor daher nun für die Einführung eines Schulfachs „ökonomische Bildung“, das es aktuell nur in wenigen Bundesländern gibt. Auf welchen Befunden diese Empfehlung basiert und was ein solches Schulfach eigentlich leisten muss, können Sie bei Interesse zudem ausführlich in der dazugehörigen Studie nachlesen.

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TED Talk: Monopoly-Experiment

Adam Carroll hat drei Kinder, mit denen er gern Monopoly spielt. Ein Spiel, bei dem man mit buntem Papiergeld Straßen kaufen und anschließend Häuser und Hotels darauf bauen kann, um die Mieten in die Höhe zu treiben. Gewonnen hat am Ende, wer nicht bankrottgegangen ist. Während einem der üblichen Spielnachmittage stellte Carroll plötzlich fest, dass seine Kinder recht sorglos mit ihrem Spielgeld umgingen und er fragte sich, ob sie anders spielen würden, hätten sie echtes Geld in der Hand. Nichts leichter als das: Carroll ging zur Bank und hob 10.000$ ab. Die Ergebnisse seines Monopoly-Experiments und seine Schlussfolgerungen darüber hinaus fasst Carroll sehr unterhaltsam in einem 15-minütigen TED Talk zusammen.

Der Vortrag ist leider nicht auf Deutsch abrufbar, es ist jedoch möglich, englische Untertitel anzeigen zu lassen oder unter dem Video das englische Skript zu lesen.

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Kostenfreies eBook: Jung, dynamisch und verschuldet

Wenn Jugendliche sich verschulden, hat dies häufig andere Ursachen als bei Erwachsenen. Diesem Umstand sollte daher auch in der Schuldnerberatung von jungen Menschen Rechnung getragen werden. Die Seite schuldnerberatung.de bietet daher seinen Nutzern*innen ein kostenfreies Ebook an, das die wichtigsten Ursachen der Verschuldung von Jugendlichen in kompakter Form bereitstellt. Zudem enthält es Tipps zur Schuldenvermeidung, aber auch Hinweise, was man tun kann, wenn sich bereits Schulden angehäuft haben.

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Das schnelle Geld die Idee des Network Marketing

Geld verdienen kann so einfach sein. Man muss nur wissen wie - dann verdient es sich quasi im Schlaf. Das zumindest behaupten sogenannte Network Marketing Unternehmen. Da diese zunehmend über soziale Medien für sich werben, fühlen sich inbesondere junge Menschen von ihnen angesprochen. Der öffentlich-rechtliche YouTube-Kanal STRG_F beleuchtet nun in einer spannenden und aufschlussreichen Dokumentation kritisch die Funktionsweise dieses Geschäftsmodells sowie mögliche Gefahren.

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Woran man unseriöse Schuldnerberatungen erkennt

Da anerkannte Insolvenz- und Schuldnerberatungen oft lange Wartelisten führen, erfreuen sich Anbieter, die scheinbar unkomplizierte Soforthilfe offerieren, immer größerer Beliebtheit. Leider gibt es unter ihnen aber auch schwarze Schafe. Doch woran kann man diese im Zweifelsfall erkennen? Dazu hat die Verbraucherzentrale eine 12-Punkte-Checkliste herausgegeben, die kostenfrei heruntergeladen werden kann.

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Endlich 18 - Wo muss ich unterschreiben?

Volljährigkeit zu erreichen heißt: endlich selbst Verträge abschließen können. Es bedeutet aber auch zum ersten Mal im Leben für seine Ausgaben verantwortlich zu sein. Insbesondere in der Ausbildungsphase kann es da schon einmal zu finanziellen Engpässen kommen – so wie bei David (29) und Michelle (25), die beide aus ganz unterschiedlichen Gründen Schulden angehäuft haben. Im Spiegel-Online-Artikel berichten sie, mit welchen Strategien sie jetzt ihre Schulden abbauen

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Als FinanzTuber die Finanzwelt entdecken

Damit Kinder und Jugendliche fit in der Finanzwelt werden, ist es häufig am besten, wenn sie sich mit dieser auf ihre Art auseinandersetzen. Das ist auch der Ansatz von FinanzTuber – eine Initiative der Deutschen Bank, ITMP, Social Impact und YAEZ. Dabei stehen den Schüler*innen und Lehrer*innen Unterrichtsmaterialien für verschiedene Themenfelder, wie Entstehung des Geldes oder Armut vs. Reichtum, zur Verfügung, mit denen sie sich zunächst das Grundlagenwissen erarbeiten und dann ihre Erkenntnisse in kleine Videoprojekte einfließen lassen. Eingebettet ist das Ganze in einen Wettbewerb – Videos können noch bis zum 18.04.2019 eingereicht werden. Doch auch wer nicht am Wettbewerb teilnehmen möchte, kann die Materialien nutzen. Mehr Infos zu den FinanzTubern gibt es hier.

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Wenn Kinder zu Bankdirektoren werden

Ein engagiertes Projekt hat in Neu-Delhi, Indien, die erste Kinderbank ins Leben gerufen, die nicht nur von Kindern genutzt, sondern auch von ihnen selbst geleitet wird. In einer interessanten Reportage der Tagesschau, die hier nachgelesen oder nachgehört werden kann, berichtet die 14-jährige Priya, warum die Kinderbank gerade in den Slums von Neu-Delhi eine wirklich gute Sache ist.

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Studie zeigt: Finanzwissen bei Frauen mangelhaft

Dr. Tabea Bucher-Koenen vom Max-Planck-Institut München hat in einer international angelegten Studie ermittelt, dass Frauen nicht nur weniger über Finanzen wissen als Männer, sondern sich auch weniger in diesem Bereich zutrauen – und das unabhängig vom Alter. Im Brigitte-Interview erklärt die Forscherin die Ergebnisse und wie mit gezielten Bildungsangeboten gegengesteuert werden kann.

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„Warum muss ich mein Geld abgeben, Papa?“

Seinem Nachwuchs Finanzwissen zu vermitteln und diesen dabei nicht gleichzeitig zu überfordern, stellt Eltern in der Erziehung mitunter vor eine Herausforderung. Dass es aber bereits ein guter Anfang sein kann, die Fragen seiner Kinder zum Thema Sparen & Geld ernstzunehmen, darüber schreibt Janosch Niebuhr in einem sehr kurzweiligen Artikel in der FAZ.

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Warum wir 2019 bares Geld sparen

Ob Kindergeld, Rente oder Erhöhung des Mindestlohns: 2019 spült der Staat vielen Menschen mehr Geld in ihre Geldbeutel. In seiner Spiegel-Kolumne fasst Hermann-Josef Tenhagen alle wichtigen Reformen zusammen und gibt darüber hinaus Tipps, was jeder Einzelne zusätzlich tun kann, um 2019 Geld zu sparen.

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Studie untersucht: Wie treffen Grundschüler*innen Kaufentscheidungen?

Schuldenprävention beginnt bereits in der frühen Kindheit beim ersten Umgang mit Geld. Eigene Kaufentscheidungen treffen Kinder bereits ab 6 Jahren. Das weiß auch die Werbung und spricht gezielt diese sehr junge Zielgruppe an. Wissenschaftler*innen der Uni Siegen und das DIPF untersuchen daher nun, wie es um die Kaufkompetenz von Grundschülern*innen derzeit bestellt ist. Mehr Infos zu der Studie gibt es hier.

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Schuldneratlas 2018 veröffentlicht

Der kürzlich veröffentlichte Schuldneratlas 2018 gibt ein aktuelles Bild der Überschuldung in Deutschland: Die Überschuldung von Privatpersonen nahm erneut zu, insbesondere die Fälle mit geringer Überschuldungsintensität. Betrachtet man einzelne Altersgruppen und Regionen, gibt es jedoch einige Unterschiede. Die Zahlen der verschuldeten Personen über 70 Jahre liegen zwar unter denen anderer Altersgruppen, aber hier gab es im letzten Jahr den höchsten Anstieg. Gleichzeitig ist jeder Siebte der unter 30-Jährigen verschuldet. Zwei von ihnen gibt das Magazin jetzt ein Gesicht und hat sie interviewt.

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Schüler-Videos bei Hessischer Jugendfinanzkonferenz ausgezeichnet

Auf der vierten Hessischen Jugendfinanzkonferenz wurden kürzlich Schüler-Teams verschiedener Altersklassen ausgezeichnet, die im Rahmen der Schuloffensive „Du hast dein Geld im Griff“ in selbst erstellten Legetrickfilmen Finanzthemen kreativ und altersgerecht erklärten. Weitere Informationen und Hintergründe zur Offensive gibt es auf der Internetseite der Jugendfinanzkonferenz. Die Gewinner-Clips können hier kostenfrei angesehen werden.

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Wie tickt die Jugend bei den Themen Wirtschaft, Finanzen und Geld?

Der Bankenverband veröffentlicht alle drei Jahre eine Studie, in der Jugendliche und junge Erwachsene zu den Themen Wirtschaft, Finanzen und Geld befragt werden. Die aktuelle Studie ergab: Jugendliche schauen pessimistischer in die Zukunft, wünschen sich mehr Wirtschaftswissen in der Schule und gehen online sorgloser mit persönlichen Daten um. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie gibt es hier.

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Keine Regulierung schufa-freier Kredite in Sicht

Für Personen mit Geldsorgen sind schufa-freie Kredite, bei denen die Bonität nicht geprüft wird, häufig der letzte Strohhalm, um die eigenen Schulden zu kompensieren. Oft geschieht jedoch das Gegenteil, weil hohe Bearbeitungsgebühren und unverhältnismäßige Zinsen die Kosten in die Höhe treiben. Die Verbraucherzentrale sieht daher Handlungsbedarf bei der Gesetzgebung, im Gegensatz zum Bundesministerium für Verbraucherschutz, wie das Handelblatt in seinem Artikel zusammenfasst.

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Eine Inkassounternehmerin berichtet

Beim Thema Verschuldung spielen Inkassounternehmen häufig eine Rolle. Doch schwarze Schafe unter ihnen stellen die Branche schon seit Langem ins schlechte Licht. Inkassounternehmerin Yvonne Wagner erzählt nun in einem Zeit-Interview, wie wichtig es für sie sei, dass ihre Mitarbeitenden feinfühlig vorgehen und wie Verbraucher die schwarzen Schafen enttarnen können.

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Welche Apps sind konsumsicher?

Ursache der frühen Verschuldung junger Menschen ist häufig der unbedachte Konsum. Gefördert wird dies durch die permanente Konfrontation mit Werbung – sei es im Fernsehen, auf Internetseiten oder in Apps. Vor allem Letztere sind mit ihren In-App-Käufen und eingebundenen Werbevideos bedenklich für Kinder. Welche Apps sicher sind und welche eher gemieden werden sollten, kann man auf www.app-geprueft.net nachlesen. Neben den Kategorien Werbung und In-App-Käufe werden auch Kinder- und Datenschutz sowie Verbraucherinfos bewertet.

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Handel, Geld, Schuldenschnitt leicht erklärt für Kinder

Ein wichtiger Schritt, Schulden bei jungen Menschen vorzubeugen, ist die frühzeitige Heranführung an das Basiswissen: Wann gab es die ersten Münzen? Was hat Tauschhandel mit der Geschichte von Geld zu tun? Was ist ein Schuldenschnitt? In leicht verständlichen kurzen Texten gibt das Infonetz des SWR-Kindernetz auf diese und viele weitere Fragen die Antworten. Die kostenlose Zusammenstellung der Texte, Videos und Quiz gibt es hier.

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Schuldenfalle Studium?

Im Herbst starten viele junge Menschen ins Studium, verbunden mit mehr Freiheiten, aber auch mit dem Thema, das Leben zu finanzieren. Nicht alle können hierfür das BAföG nutzen. Viele gehen neben dem Studium jobben, rund 44.000 Studierende nehmen gar einen Studienkredit auf. Mehr zum Thema sowie eine Online-Umfrage gibt es bei der Verbraucherzentrale.

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Nachholbedarf bei Finanzkompetenz junger Menschen

Der kürzlich veröffentlichte W² Jugend-Finanzmonitor von SCHUFA und forsa zeigt, dass es noch erheblichen Nachholbedarf bei der Finanzkompetenz junger Menschen gibt. Lediglich 8 Prozent schätzen ihre eigene Finanzkompetenz als gut bis sehr gut ein. Überraschend: Bei der Kontrollgruppe Erwachsener zwischen 40 und 55 Jahre liegt der Wert bei 13 Prozent. Daher sind vor allem Schulen und Bildungsträger für die Vermittlung von alltäglichen Finanzthemen gefragt, was sich 89 Prozent der befragten Jugendlichen auch wünschen. Die Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es hier.

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Überschuldungsstatistik veröffentlicht

Aktuelle Zahlen zur Überschuldung in Deutschland hat kürzlich das Statistische Bundesamt in der Überschuldungsstatistik für das Jahr 2017 veröffentlicht. Zu finden sind hier bspw. statistische Aussagen zu den Hauptauslösern der Überschuldung, besonders betroffenen Personengruppen und der Überschuldungsintensität. Eine Zusammenfassung der Statistik sowie weiterführende Links gibt es hier.

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Online-Tool: Inkasso-Check der Verbraucherzentralen

Trifft ein Schreiben mit einer Inkassoforderung ein, löst dies bei vielen erstmal Unbehagen, wenn nicht gar Panik aus. Ob die Inkassoforderung jedoch rechtens ist, kann nun unkompliziert über das Online-Tool „Inkasso-Check“ der Verbraucherzentralen vorab geprüft werden – inklusive Musterbrief für den Widerspruch, weiterführende Informationen und Kontakt zu den Beratungsstellen. Mehr Infos und den kostenfreien Inkasso-Check gibt es hier.

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Young-Money-Blog

Bei Spiegel-Online gibt es seit einiger Zeit den Young-Money-Blog, der sich speziell an Berufseinsteiger*innen und Studierende richtet. Neben konkreten Tipps, wie man Geld sparen kann, bietet der Blog Hinweise zur Versicherung, Steuer und Geldanlage. Die Beiträge sind sehr übersichtlich gestaltet und enthalten oft eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Ein gutes Format für junge Menschen mit Finanzfragen! Hier geht es zum Young-Money-Blog

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Kohlopoly: Ein Spiel zur Schuldenprävention

Das Gesellschaftsspiel Kohlopoly (http://www.drei-w-verlag.de/108-kohlopoly.html) wurde vom Drei-W-Verlag in Kooperation mit der Schuldnerhilfe Essen e.V. entwickelt. Das Spiel soll finanzielle Bildung und wirtschaftliche Kompetenzen bei Jugendlichen fördern und ist für Spieler ab 13 Jahren geeignet. Es können bis zu zehn Spieler*innen gleichzeitig spielen und das Spiel eignet sich sehr gut für den Einsatz in Schulen und Jugendeinrichtungen, aber auch in Familien. Ziel des Spiels ist es nicht, wie bei Monopoly am Ende möglichst

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Beratungslücke in der Schuldner- und Insolvenzberatung: Fehlende Beratungsangebote für Kleinst- und Kleinselbstständige

Auch wenn es oft lange Wartezeiten gibt: Privaten Verbrauchern steht ein öffentlich finanziertes schuldner- und insolvenzrechtliches Beratungsangebot zur Verfügung. Für Kleinst- und Kleinselbstständige, die ihr Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit generieren, gibt es solche Angebote hingegen nicht. Gemeint sind damit kleine Handwerker, Kioskbesitzer, freiberufliche Dozenten, genauso wie Hebammen. Für sie fehlen Angebote, die im schlimmsten Fall helfen, einen geordneten Ausstieg aus der Selbstständigkeit zu vollziehen. Die Folgen können fatal sein.

Hier geht es zum Hintergrundbericht.

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Junge Menschen, Geld, Schulden: ein spannender Hintergrundartikel der Bundeszentrale für politische Bildung

In dem Fachaufsatz „Junge Menschen, Geld, Schulden“ werden viele allgemein verbreitete Annahmen kritisch hinterfragt. Selbstverständlich sind Bildungs- und Präventionsangebote für junge Menschen zum Umgang mit Geld wichtig. Aber vielleicht greift man zu kurz, wenn man das Verschuldungsproblem bei jungen Menschen als rein erzieherisch-kognitives Defizit darstellt, als wären die jungen Menschen einfach inkompetent im Umgang mit Geld oder als hätten sie eben den falschen Blick

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Kommentar: Die Moralisierung von Schulden in Deutschland

Im Gegensatz zum Englischen oder Französischen kann die deutsche Sprache nicht zwischen moralischer und finanzieller Schuld unterscheiden (guilt/dept oder faute/dette). Vielleicht liegt darin auch ein Grund, warum ökonomische Schulden in Deutschland oft moralisiert werden.

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Kreditpoly: Ein Spiel zum Thema Schulden und Kredite

Das Spiel Kreditpoly wird vom Bundesverband der Verbraucherzentrale e.V. herausgegeben und kann kostenlos heruntergeladen werden. Das Spiel umfasst mehrere Spielrunden und dauert zwei bis vier Unterrichtsstunden. Jede/-e Spieler/-in erhält zu Beginn eine Schicksalskarte, die monatliche Ein- und Ausgaben festlegt. Im Spielverlauf ändert sich die Situation dann durch „Ereigniskarten“ (Ausgaben) oder „Chancenkarten“ (Einnahmen). Oft kommt es zu Ratenzahlungsverpflichtungen und diese müssen in einer Tabelle erfasst werden. Ein spielerischer Einstieg zum Thema finanzielle Entscheidungen und ihre Auswirkungen.

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Überschuldungsreport 2016

Für den Report des Instituts für Finanzdienstleistungen wurden 61.723 überschuldete Haushalte in 21 Schuldnerberatungsstellen ausgewertet. Damit zeichnet der Report sicherlich ein spannendes Bild von Verschuldungssituationen und Entwicklungen. Repräsentativ ist er aber nicht, da Personen, die keine Schuldnerberatung in Anspruch nehmen, nicht befragt wurden. Hier ein Überblick über die wichtigsten Ergebnisse:

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Endlich Gesetz: Jeder hat das Recht auf ein Konto

Seit dem 19. Juni kann jede Person über 18 Jahren in Deutschland ein Basiskonto eröffnen, also auch Asylsuchende und Menschen mit Duldung oder Menschen ohne festen Wohnsitz.

Banken dürfen künftig niemandem mehr verwehren, ein Konto zu eröffnen.

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