Aktuelles: Integration

Interkulturelle Unterrichtsmaterialien

Kulturelle Vielfalt muss gefördert werden. Am besten bereits im Schulalter. Doch auch wenn dies vielen Lehrkräften bereits bewusst ist, so fehlt es ihnen doch häufig an geeigneten Unterrichtsmaterialien. Das Projekt „PILOT 4School“ schickt sich nun an, das zu ändern. Was genau sich dahinter verbirgt, können Sie auf bildungsklick nachlesen.

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Steigende Zahl an ausländischen Azubis

Etwa 40 Prozent aller Ausbildungsbetriebe in Deutschland haben schon einmal ausländische Lehrlinge ausgebildet. Tendenz steigend, wie nun eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zeigt. Was die wichtigsten Voraussetzungen sind, um als Ausländer*in einen Ausbildungsvertrag unterschreiben zu können und wie es eigentlich um die Abbrecherquoten bestellt ist, können Sie nun auf Zeit Online nachlesen.

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Aktuelle Zahlen zur Flüchtlingssituation in Deutschland

In den vergangenen Jahren, insbesondere zwischen 2015 und 2018, kamen hunderttausende Geflüchtete nach Deutschland. Doch es ist – zumindest medial – still geworden um dieses Thema, auch wenn die Integration natürlich keineswegs abgeschlossen ist. Die ZEIT hat sich daher nun der Frage gewidmet, wie sich die Lage heute darstellt. In einem Artikel listet sie übersichtlich die wichtigsten Fragen auf und hat die Antworten darauf mit aktuellen Zahlen unterfüttert.

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Digital Streetwork gegen Rassismus

Cornelia Heyken ist Streetworkerin. Trotzdem ist sie beruflich nicht auf Deutschlands Straßen, sondern vor allem im Netz unterwegs. Digital Streetwork nennt sie ihre Tätigkeit. In einem aufschlussreichen Interview mit ze.tt spricht Heyken darüber, was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt und wie Sie gegen die zunehmende Radikalisierung von Jugendlichen ankämpft.

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ProfilPass in Einfacher Sprache

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte ProfilPASS dient der Erfassung informell erworbener Kompetenzen. Das daraus erstellte Profil soll zu einer besseren Anerkennung dieser Kompetenzen im beruflichen Kontext führen. Zielgruppen sind dabei z.B. Arbeitssuchende oder Menschen, die vor der beruflichen (Neu-)Orientierung stehen. Der ProfilPASS ist daher insbesondere auch für Neuzugewanderte von Relevanz. Umso erfreulicher ist es, dass – dank des EU-Projekts SCOUT – der ProfilPASS ab sofort auch in Einfacher Sprache zur Verfügung steht.

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Good Practice: Ausbildung statt Abschiebung

Viele junge Geflüchtete sehen sich, neben zahlreichen anderen Herausforderungen, Fragen der beruflichen Qualifizierung gegenüber. Der Verein Ausbildung statt Abschiebung e.V. (AsA) hat genau diesen Bedarf erkannt und unterstützt insbesondere Flüchtlinge mit unsicherem Aufenthaltsstatus in ihrer beruflichen (Weiter-)Bildung. Das AsA-Team hilft dabei nicht nur bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, sondern bietet vielfältige und den individuellen Bedürfnissen angepasste Unterstützungsangebote, wie auf der Seite von überaus nachgelesen werden kann.

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Arbeitshilfe des BumF zum Umgang mit Abschiebung junger Geflüchteter

Der Bundesfachverband unbegleiteter minderjährige Flüchtlinge (BumF) beobachtet eine immer härte Vollzugspraxis bei der Abschiebung Geflüchteter. Um Menschen, die sich in der Kinder- und Jugendhilfe mit dieser Problematik konfrontiert sehen, Unterstützung anzubieten, hat der Verband nun eine Arbeitshilfe veröffentlicht. Diese enthält neben Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Abschiebung auch konkrete Handlungsoptionen. Das Dokument kann auf der Seite des BumF entweder kostenlos heruntergeladen oder günstig als Print-Version bezogen werden.

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Onlineportal für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Der Deutsche Volkshochschulverband hat gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen das vhs-Ehrenamtsportal gegründet, um insbesondere Ehrenamtliche, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, zu unterstützen. Dazu bietet das Portal hier z.B. Informationen zu den Themenwelten „Interkulturelle Kommunikation“ oder „Asylrecht und Behördendschungel“. Zusätzlich stellt die Seite auch lizenzfreie Materialen zur Verfügung. Das Team das Ehrenamtsportals bemüht sich, sein Angebot ständig auszubauen und freut sich auch über Wünsche der Nutzer*innen. Reinschauen lohnt sich!

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Mehrsprachig erklärt: Mit Teilqualifikationen zum Berufsabschluss

Ungelernte oder Geringqualifizierte haben es häufig schwer auf dem Arbeitsmarkt oder beim Aufstieg im Unternehmen. Dennoch schlummert hier Fachkräftepotenzial, das mit Teilqualifikationen gestärkt werden kann. Dabei werden aus anerkannten Ausbildungsberufen einzelne Inhaltsbausteine herausgelöst absolviert. Wie genau das funktioniert, für wen es sich lohnt und an wen man sich wenden muss, wird in einem Erklärvideo zusammengefasst – mittlerweile auch mehrsprachig in Deutsch, Englisch, Türkisch, Farsi und Arabisch.

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Good Practice: Verein beramí unterstützt Migranten*innen

Der Frankfurter Verein beramí e.V. hilft bereits seit 1990 Migranten*innen bei der Integration in den Arbeitsmarkt – und dies auf vielfältige Weise. So bietet beramí Unterstützung bei der Anerkennung von im Ausland erworbener Qualifikationen, beim Erlernen der Sprache und bei der individuellen Planung des Berufswegs. Im Interview mit Christine Schumann vom Deutschen Bildungsserver teilt Projektleiterin Yasemin Yüksel-Sezginer ihre umfangreichen Erkenntnisse aus 26 Jahren Berufserfahrung.

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Interkulturelle Kompetenzen bereits in der Schule wichtig

Dass sich Schüler*innen mit unterschiedlichen Kulturen und Einstellungen auseinandersetzen, ist nicht nur an Schulen mit einem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund wichtig, sondern für alle Schüler*innen, um Vorurteilen und Diskriminierungen entgegenzuwirken. Doch häufig wird hierfür zu wenig Zeit eingeräumt, erklärt Ezel Babur, die an Schulen interkulturelle Kompetenztrainings durchführt. In einem Spiegel-Artikel gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit.

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Berufs-ABC: Wichtige Sätze für den Berufseinstieg

Für Menschen mit geringen Deutschkenntnissen stellt der berufsspezifische Wortschatz häufig eine große Hürde beim Einstieg ins Berufsleben dar. Die Seite „Meine Berufserfahrung“ schafft nun Abhilfe, indem sie ein Berufe-ABC für ca. 30 Ausbildungsberufe in insgesamt fünf Sprachen bereitstellt. Für jeden Beruf wurden dafür zentrale Begriffe übersichtlich erfasst, welche hier kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden können.

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Kurz und knapp: Videos klären über gesetzliche Regelungen auf

Das Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ (kurz NuiF) ist eine vom Bund geförderte Initiative, die Firmen aller Branchen bei der Integration von Flüchtlingen unterstützt. Gerade die Fülle an gesetzlichen Regelungen stellt dabei eine häufige Hürde dar. In der Rubrik #NuiF erklärt veröffentlicht das Netzwerk nun regelmäßig knappe Videos mit Tipps und Tricks rund um die Themen Integration und Ausbildung.

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NEU: Weiterbildung zum Interkulturellen Coach

Immer häufiger kommen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise zusammen und agieren miteinander. Um Irritationen vorzubeugen ist hier interkulturelle Kompetenz gefragt. 2019 bieten wir neu die Weiterbildung zum Interkulturellen Coach an. Die Teilnehmenden werden in die Thematik der Interkulturalität eingeführt und erwerben interkulturelle Kompetenz. Darüber hinaus erlernen sie, Trainingskonzepte zur Vermittlung interkultureller Kompetenz zu entwickeln. Weitere Infos erhalten Sie auf unserer Internetseite.

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Ein interkultureller Blick auf die deutsche Arbeitsmentalität

Beim Thema Personen mit ausländischen Wurzeln und Arbeitsmarkt geht es häufig darum, wie sie bestmöglich integriert werden können. Doch wie sieht eigentlich der Blick von der anderen Seite auf die deutsche Arbeitsmentalität aus? Dazu hat die ZEIT sechs Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen befragt – die Interviews finden Sie hier.

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Deutschlernen durch gemeinsames Musizieren

Das Projekt „Musik, Sprache, Teilhabe“ der Bertelsmann Stiftung rückt die Bedeutung der Musik bei der Integration in den Mittelpunkt, besonders bei der sozialen Teilhabe und dem Spracherwerb. In der Mediathek des Projektes werden verschiedene Beispiele gezeigt, wie Musik die Menschen verbinden kann. Die Mediathek ist hier kostenlos zugänglich.

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Programm „Lehrkräfte Plus“ fördert Lehrende mit Fluchthintergrund

Zum Wintersemester 2018/2019 startete das Programm „Lehrkräfte Plus“ der Universität Bielefeld und der Universität Bochum in die zweite Runde. Dabei erfahren Lehrkräfte mit Fluchthintergrund in einem Jahr mehr zum deutschen Schulsystem, erweitern ihre Kenntnisse in der deutschen Sprache sowie der Unterrichtsgestaltung und erhalten über ein Praktikum den Einstieg ins Schul- und damit ins Berufsleben. Mehr über das Programm erfährt man auf der Internetseite der Uni Bielefeld sowie im Video.

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Kompetenzerfassungs-tools für die Beratung Geflüchteter und Migranten*innen

Das EU-geförderte Projekt SCOUT hat einen Methodenkoffer für die Kompetenzerfassung in der Beratung von Geflüchteten und Migranten*innen zusammengestellt. Das Toolkit gibt einen Überblick über ausgewählte Tools aus Deutschland und anderen europäischen Ländern und informiert über die Bezugsquellen. Daneben wurde der ProfilPass in einfacher Sprache erarbeitet. Das SCOUT-Toolkit und der ProfilPass in einfacher Sprache können hier kostenlos heruntergeladen werden.

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Rückkehr in die Heimat als Neuanfang

Dass die Rückkehr eines Flüchtlings in die Heimat auch ein Neuanfang sein kann, zeigt die Geschichte von Babakar Segnane aus dem Senegal und seinen Betreuerinnen Helke Fussell und Uta Mewes. Die beiden Frauen verschafften dem jungen Senegalesen landwirtschaftliches Know-how und Startkapital, um in seiner Heimat erfolgreich Bauer zu sein und somit auch ihren Anteil zur Bekämpfung von Fluchtursachen vor Ort entgegenzuwirken. Doch die Geschichte zeigt ebenso, dass aller Anfang schwer ist und im Senegal nun mal die Uhren anders ticken. Mehr über die drei und ihr Projekt erfährt man bei der Frankfurter Allgemeinen.

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Arbeitshilfe: Geflüchtete für Ausbildung interessieren

Um dem wachsenden Bedarf an Auszubildenden entgegenzuwirken, wird zunehmend auf Geflüchtete gesetzt. Diese müssen jedoch zunächst über das duale Ausbildungssystem in Deutschland informiert werden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat dazu die Arbeitshilfe „Junge Geflüchtete für die duale Berufsausbildung gewinnen“ veröffentlicht mit Hinweisen zur Motivation, Information und Unterstützung für die Ausbildung. Die Broschüre kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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Wenn sich Rassismus in der Kundschaft zeigt

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit Detlef Scheele zog in der Süddeutschen kürzlich bei der Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt eine positive Zwischenbilanz – über 300.000 Geflüchtete aus den Hauptherkunftsländern haben eine Anstellung gefunden. Doch beim Unterzeichnen eines Ausbildungs- oder Arbeitsvertrages endet die Integration nicht, wie sich bei einem niedersächsischen Heizungstechnikunternehmen zeigte,

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Projekt SCOUT arbeitet an ProfilPASS in einfacher Sprache

Europaweit sind in der Integration Zugewanderter zwei Themen zentral: die Ermittlung von Kompetenzen und die Überwindung der Sprachbarrieren. Das im Oktober 2017 im Rahmen von Erasmus+ gestartete Projekt SCOUT hat hier zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht, welche Methoden europaweit zur Kompetenzfeststellung genutzt werden und daraus einen Methodenkoffer erstellt. Als zweiter Schritt soll nun der erfolgreich eingesetzte ProfilPass in einfacher Sprache übertragen werden, um in der Beratung Geflüchteter besser eingesetzt zu werden. Weitere Infos zum Projekt und zu bereits erreichten Zielen gibt es hier.

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Ab 01.08.2018: Neuregelung des Familiennachzuges

Am 01.08.2018 trat das am 15.06.2018 vom Bundestag beschlossene „Familiennachzugsneuregelungsgesetz“ in Kraft. Es sieht vor, dass mit Inkrafttreten 1.000 Familienangehörige subsidiär schutzberechtigter Personen nach Deutschland einreisen können. Zur besseren Orientierung hat der DRK-Suchdienst seine „Fachinformation des DRK-Suchdienstes zum Familiennachzug von und zu Flüchtlingen“ aktualisiert. Diese kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

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Gedankenspiel: Was wäre, wenn alle Grenzen offen wären?

Sowohl in Deutschland als auch in Europa ist die beherrschende Frage in der Flüchtlingsdebatte: „Wie viele Zuwanderer*innen kann eine Gesellschaft aufnehmen?“ Das Magazin Brand eins hat für ein Gedankenspiel die Frage nun einmal umgekehrt: „Was wäre, wenn alle Grenzen offen wären?“ und kam zu erstaunlichen Schlussfolgerungen, die mit Zahlen belegt werden können. Der Brand-eins-Artikel, der die festgefahrene Debatte einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet, kann hier  kostenfrei gelesen werden.

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Sommer, Sonne, Deutsch lernen

Zum 12. Mal setzt die Stiftung Polytechnische Gesellschaft das Projekt „DeutschSommer“ mit zahlreichen Drittklässlern*innen in Hessen um. In drei Wochen lernen die Schüler*innen, die erst seit Kurzem in Deutschland sind, intensiv Deutsch und üben gleichzeitig ein Theaterstück ein, das sie am Ende auch gemeinsam aufführen. Mehr zum Projekt erfahren Sie hier.

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Gelungene Integration: Geflüchtete helfen Geflüchteten beim Lernen

Wie Integration auf zweifache Weise funktionieren kann, zeigt der Verein Back on Track e. V. aus Berlin: Hier helfen arabische Muttersprachler*innen, die selbst Fluchterfahrungen gemacht haben, geflüchteten Kinder beim Lernen – gleichzeitig werden die Pädagogen*innen darin unterstützt, sich über die Lehrer*innen- und Mentoren*innenausbildung auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Weitere Infos zum Verein gibt es auf der Internetseite www.backontracksyria.org.

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Portal: Anerkennung beruflicher Qualifikationen

Eine der wichtigsten Themen in der Integration Geflüchteter in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sind die Ermittlung der vorhandenen Kompetenzen und die Anrechnung ausländischer Berufsqualifikationen. Für Letzteres stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Portal „Anerkennung in Deutschland“ umfangreiche Informationen und Good Practice kostenfrei für Migranten*innen und Berater*innen in mehreren Sprachen, in Leichter Sprache und in Gebärdensprache zur Verfügung.

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Stellschrauben einer erfolgreichen Integration

Der jährlich erscheinende Berufsbildungsbericht stellt nicht nur die aktuellen Zahlen des Ausbildungsmarktes zusammen, sondern beleuchtet auch einzelne Gruppen, z. B. Jugendliche mit Migrationshintergrund. Der diesjährige Bericht konstatiert dabei, dass diese Gruppe es nach wie vor schwer auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt hat. Im Vergleich zu deutschen Jugendlichen haben sie

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Tool: meine-berufserfahrung.de

Viele Menschen arbeiten in Berufen ohne spezifischen Berufsabschluss. Das betrifft vor allem Geringqualifizierte und Geflüchtete. Doch auch ohne Qualifikationsnachweise haben sie Erfahrungen im jeweiligen Bereich gesammelt. Um diese Berufserfahrung sichtbarzumachen, hat die Bertelsmannstiftung ein Instrument für die Berufs- und Laufbahnberatung entwickelt, durch das über Bilder typischer Handlungen die eigenen Erfahrungen selbst eingeschätzt werden können. Bislang stehen 6 Sprachen und 8 Berufe zur Auswahl, 22 Berufe sind noch geplant. Das Tool ist niedrigschwellig, frei zugänglich und kann hier kostenlos ausprobiert werden.

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„Du siehst gar nicht schwul aus“ LSBTI-Broschüre zur klischeefreien Sprachmittlung

Geflüchtete lesbische, schwule, bisexuelle sowie trans* und inter* (LSBTI) Personen, die in Deutschland ankommen, stehen vor einer mehrfachen Herausforderung. Sie müssen sich nicht nur in einem fremden gesellschaftlichen System zurechtfinden, sondern ihre besondere Lage in Beratungen oder bei Anhörungen beschreiben. Hierbei sind sie auf Dolmetscher*innen angewiesen, die ihre sexuelle bzw. geschlechtliche Identität klischee- und wertfrei übersetzen. Für die Unterstützung der Dolmetscher*innen hat die Schwulenberatung Berlin die Broschüre

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Reflexionsvideo: die richtige Haltung in der Beratung mit Geflüchteten

In der Beratung ist es wichtig, dass der*die Beratende sich der eigenen Haltung bewusst ist und dem Gegenüber auf Augenhöhe begegnet. Was bedeutet auf Augenhöhe bei der Beratung mit Geflüchteten und Migranten*innen? Dieser Frage widmen sich das IQ Netzwerk Baden-Württemberg und das Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg in dem Reflexionsvideo „Unterstützungsarbeit – auf Augenhöhe mit Geflüchteten?!“. Sie zeigen auf, welche Rahmenbedingungen und Annahmen auf beiden Seiten zu Missverständnissen führen und wie diese aufgelöst werden können. Das Video und das Begleitmaterial dazu sind auf der hier kostenlos abrufbar.

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Auf spielerische Art: Brettspiel „Leben in Deutschland“

Asylverfahren, Anerkennung von Qualifikationen, Behördengänge, Grundlagen der Demokratie, Spracherwerb – Integration kann ganz schön trocken sein. Um Geflüchteten und Migranten*innen Deutschland (Umgangsformen, Politik, Verkehr, Geografie, Kultur usw.) auf spielerische Art näherzubringen, hat das Integrationshilfe-Projekt „Leben in Deutschland“ ein gleichnamiges Brettspiel entwickelt, bei dem zwei bis sechs Spieler*innen durch Deutschland „reisen“ und Fragen

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Diakonie-Broschüre: Was tun, wenn Unterstützung zur Belastung wird?

In der Integrationsarbeit geht es viel um das Helfen und Unterstützen in verschiedensten Formen: bei der Wohnungs- und Jobsuche, bei der Anerkennung von Qualifikationen, beim Spracherwerb usw. Hinzu kommen Einzelschicksale, die einen lange begleiten. Diese Aufgaben verlangen von den haupt- und ehrenamtlich Tätigen viel ab. Die Diakonie Hessen, die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und das Diakonische Werk Pfalz haben in diesem Zusammenhang die umfangreiche Broschüre „Wenn helfen nicht mehr gut tut …“ veröffentlicht. Es werden Motivationen und innere Antreiber von Helfenden beschrieben, die Wichtigkeit von Grenzziehung erläutert und Bausteine sowie Checklisten an die Hand gegeben. Die Broschüre kann auf der Internetseite Flüchtlingshelfer kostenfrei heruntergeladen werden.

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Neue Internetseite für geflüchtete Jugendliche

„Einfach Zukunft – Berufsausbildung in Deutschland“ ist eine neue Seite, die in verschiedenen Sprachen erste Informationen zur dualen Berufsausbildung gibt. Es werden vier junge Männer (leider keine Frauen) vorgestellt: Moeoud aus dem Iran, Abdel aus Syrien, Siar aus Afghanistan und Henok aus Eritrea haben alle eine Einstiegsqualifizierung durchlaufen und danach eine duale Ausbildung begonnen. Sie erzählen von ihrem Weg und welche Schwierigkeiten sie hatten. Die Sprache ist sehr einfach und die Informationen übersichtlich. Ein guter Einstieg für den Unterricht. Weitere Informationen unter einfachzukunft.de

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1.000 Integrationsmanager in Baden-Württemberg geplant

Im Frühjahr 2017 hat Baden-Württemberg den Pakt für Integration verabschiedet, der den Kommunen 2017 und 2018 320 Millionen Euro für die Integration geflüchteter Menschen zur Verfügung stellt. Kern des Paktes ist, 1.000 Integrationsmanager/-innen in den Städten und Gemeinden einzustellen, die die Sozialberatung der Flüchtlinge vor Ort übernehmen. Seit Juli 2017 können Kommunen einen entsprechenden Antrag stellen. Derzeit laufen die Einstellungsverfahren für die Integrationsmanager/-innen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Baden-Württemberg.

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„Spaghetti für Zwei“ ein Film über Vorurteile und Toleranz

Der Film „Spaghetti für Zwei“ wurde mit Laiendarstellern an der Beruflichen Oberschule in Wasserburg am Inn gedreht. Die Geschichte erzählt sehr eindrücklich, wir unsere Wirklichkeitskonstruktionen und falsche Annahmen die Realität prägen – mit überraschendem Ausgang. Er kann sehr gut im Unterricht als Einstieg zu den Themen Integration und Inklusion eingesetzt werden. Hier geht es zum kostenlosen Film auf Vimeo.

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Projekt Refugee Eleven wie Fußball verbindet

Häufig wird nüchtern und abstrakt über die Themen Flucht, Asyl und Migration gesprochen, dabei aber die dahinter stehenden Menschen und einzelnen Schicksale außer Acht gelassen. Wie kann man diese mit Leben erfüllen und insbesondere für Kinder und Jugendliche erfahrbar machen? Dieser Aufgabe stellt sich Refugee Eleven, eine Webvideo-Serie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). In elf Folgen treffen ein Amateurspieler des Teams „Refugee11“ und

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Integration als Mittel gegen den Fachkräftemangel?

Dieser Frage widmet sich der aktuelle IAB-Kurzbericht 14/2017 des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und untersucht hierfür die Einstellungs- und Ausbildungsbereitschaft deutscher Betriebe gegenüber Geflüchteten im Jahr 2016.
Resultat: Die gesammelten Erfahrungen und Einstellungen haben zugenommen – insbesondere im Bereich

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Getestet: Logbuch Neuland als Unterrichtsmaterial für Willkommensklassen

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) stellt auf ihrer Internetpräsenz Unterrichtsmaterialien für verschiedene Themen zur Verfügung. Einen Teil davon haben Lehrende in der Praxis auf Herz und Nieren geprüft – beispielsweise das Logbuch Neuland, das in Willkommensklassen eingesetzt werden kann. Die zusammen mit geflüchteten Schüler/-innen erstellten 57 Aufgabenblätter befassen sich mit Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen und geben ihnen Raum, ihre Eindrücke, Gefühle und Erlebnisse zu reflektieren. Die ausführliche Rezension und Bestellmöglichkeiten gibt es bei der bpb online.

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#WithRefugees: Die Menschen hinter den Zahlen

Zum Weltflüchtlingstag am 20.06.2017 veröffentlichte UNHCR, das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen, aktuelle Zahlen: Demnach waren bis Ende 2016 65,6 Millionen Menschen von Flucht und Vertreibung betroffen – weltweit eine von 113 Personen, die Hälfte sind Kinder. Doch wer sind die Menschen hinter den Zahlen? Unter #WithRefugees veröffentlicht UNHCR Filmbeiträge von geflüchteten Menschen, die von ihrer eigenen Flucht, aber auch von ihren Träumen erzählen. Die Videos begleiten die Petition #WithRefugees, die die Staaten weltweit auffordert, Verantwortung zu übernehmen. Weitere Infos zur Petition und die Videos gibt es auf der Internetseite des UNHCR.

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Hochschule als erfolgreicher Integrationsfaktor

Im vergangenen Jahr investierte der Bund in Programme und Projekte zur Integration studierfähiger Geflüchteter an deutschen Unis. Das übergeordnete Programm heißt INTEGRA: Unter anderem sollte es 2.400 Personen ermöglicht werden, an studienvorbereitenden Sprachkursen teilzunehmen – de facto waren es 2016 gar 6.600 Teilnehmende. Neben den Sprachkursen zählen zur Förderung auch vorbereitende Fachkurse, die Bewertung erworbener Qualifikationen sowie Tests zur Studierfähigkeit. Eine Übersicht der über INTEGRA geförderten Projekte und eine erste Bilanz gibt es hier.

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Investitionen in die Bildung Geflüchteter wird sich auszahlen

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) konstatiert: Wenn mehr in den Spracherwerb und die Bildung geflüchteter Menschen investiert wird, zahlt sich dies auf lange Sicht für die öffentliche Hand aus. Denn bereits in den vergangenen Jahren zeigte sich, dass gute bis sehr gute Sprachkenntnisse und ein deutscher Berufsabschluss die Beschäftigungswahrscheinlichkeit Geflüchteter erhöhen. „Dies spare Sozialausgaben und erhöhe die Steuereinnahmen.“ – Die Annahmen, Ergebnisse und Empfehlungen gibt es im IAB-Kurzbericht 2/2017.

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Internetportal „ich-will-deutsch-lernen“ für Lernende und Lehrende

Auf dem Internetportal „ich-will-deutsch-lernen“ des Deutschen Volkshochschul-Verbandes werden verschiedene Materialien für den Spracherwerb für selbstständig Lernende und Lehrkräfte zur Verfügung gestellt. Zur Auswahl stehen Unterlagen für den Deutschkurs auf den Niveaustufen A1-B1, für die Alphabetisierung in der Zweitsprache Deutsch und für die Arbeits- und Berufssprache Deutsch. Das Portal ist in 16 Sprachen übersetzt und wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als erstes digitales kurstragendes Lehrwerk für Integrationskurse zugelassen. Mehr Informationen und Registrierung.

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Wandzeitung „Rassismus begegnen“: Praktische Hilfestellung für Demokratiearbeit vor Ort

Die Wandzeitung „Rassismus begegnen“ ist eine Hilfestellung für den Alltag, im Privat- oder Berufsleben, im Unternehmen oder Verein. In dieser wird mit Illustrationen erläutert, was Rassismus bedeutet. Anhand von Beispielen werden Handlungsempfehlungen gegeben, mögliche Entgegnungen und Reaktionen auf rassistische Vorurteile aufgezeigt. Die Wandzeitung eignet sich ideal für Ihr Büro, Vereinsheim oder den Besprechungsraum.

Die Wandzeitung kann hier kostenlos bestellt werden.

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Kostenloses Willkommensplakat für Flüchtlingskinder

Das Willkommensplakat begrüßt Flüchtlingskinder im Alter von ca. 8 bis 14 Jahre in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Paschtu, Dari, Tigrinya und Kurdisch. Weitere Sprachen können von den Kindern eingetragen werden. Die Stadt, in der die Kinder leben, und das jeweilige Bundesland können ebenfalls handschriftlich eingefügt werden.

Das Plakat kann hier kostenlos bestellt werden.

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Deutsche schätzen Anteil der Muslime viel zu hoch

Die gefühlte Wahrheit, die sich in Diskussionen immer öfter gegen Fakten behauptet, ist ein sehr aktuelles Thema. In privaten und beruflichen Bereichen gehen wir von ungeprüften Annahmen aus und reagieren darauf. Eine aktuelle Studie belegt dieses Phänomen sehr eindrücklich: Deutsche Befragte gaben in einer Studie durchschnittlich an, dass ungefähr jeder fünfte Einwohner in Deutschland muslimischen Glaubens ist. Real sind es aber nur gute fünf Prozent. Dieses Phänomen lässt sich in vielen europäischen Ländern nachweisen: Der Anteil von Bewohnern mit muslimischen Glauben wird regelmäßig unrealistisch hoch eingeschätzt. Mehr

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Coaching mit traumatisierten Flüchtlingen

Mindestens 10 Prozent der Flüchtlinge in Industrieländern leidet unter traumatischen Störungen. Aktuell gibt es bei Weitem nicht genügend Angebote für eine therapeutische Behandlung, die eigentlich nötig ist. Der Umgang mit den Traumata ist somit verstärkt auch zur Aufgabe in den Unterbringungseinrichtungen und Beratungen geworden. Die folgenden Quellen bieten eine gute Einführung in das Thema:

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Umfrage: Bildung, Werte, Frauenrechte was denken Flüchtlinge?

Für eine repräsentative Studie hat das IAB in Kooperation mit dem BAMF 4.500 Geflüchtete zu verschiedenen Themen interviewt. Bei der Entscheidung für Flüchtlinge nach Deutschland zu kommen, ist die Achtung der Menschenrechte in Deutschland der wichtigste Grund. Ein weiterer Befund: Flüchtlinge und Deutsche denken sehr ähnlich, was die Einstellung zu Regierungsformen und zur Demokratie angeht, und auch die Einstellungen zu den Geschlechterrollen sind ähnlich. Die Studie gibt außerdem

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Ratgeber für den Umgang mit Geflüchteten mit LSBTTI*-Hintergrund

Für Flüchtlinge mit LSBTTI*-Hintergrund kann das Leben in Unterkünften schwierig oder sogar gefährlich sein. In sieben Staaten droht bei homosexuellen Handlungen derzeit die Todesstrafe (Iran, Jemen, Mauretanien, Saudi-Arabien, Sudan, Teile von Nigeria und Somalia), die muslimischen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens sowie Nordafrikas haben ein homophobes Strafrecht. Entsprechende Einstellungen können auch in den Unterkünften auftreten. Es bedarf

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Befragung an Schulen zu Flüchtlingsthema: die Zuversicht steigt

Hunderttausende Kinder und Jugendliche sind in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen und wurden eingeschult. Das Forsa-Institut hat in einer repräsentativen Studie mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 21 Jahren befragt, wie gut das Schulsystem darauf vorbereitet ist. Obwohl die Mehrheit skeptisch bleibt, glauben inzwischen 37 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, dass das deutsche Bildungssystem gut oder sehr gut vorbereitet ist. In der Studie

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Psychosoziale Online-Beratung durch andere Flüchtlinge

Viele traumatisierte Geflüchtete bräuchten psychologische Hilfe und Therapie, aber es gibt nicht ausreichend Ressourcen. Das Projekt Ipsocontext will nun Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund dazu ausbilden, andere Flüchtlinge bei der Heilung zu unterstützen. Aktuell haben Flüchtlinge schon die Möglichkeit, sich online Hilfe zu suchen: Mit dem Projekt Ipso-e-care bietet das Team in mehreren Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Persisch, Arabisch, Russisch und Türkisch) in geschützten Online-Räumen Beratung an. Hier geht es zur Online-Beratung.

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BIBB bündelt Angebote auf einer gemeinsamen Plattform

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) führt die bisherigen BIBB-Angebote von Good Practice Center, qualiboXX und LänderAktiv zusammen. Das Portal www.überaus.de verfügt damit über eine Vielzahl an Fachinformationen für den Übergang Schule-Beruf. Es wendet sich an Fachkräfte und Akteure aus Politik, Wissenschaft und Praxis. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen am Ausbildungsmarkt – wie Passungsproblemen, Inklusion und

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Test gibt Aufschluss: Bin ich ein Rassist?

Implicit Bias ist der wissenschaftliche Begriff für unbewusste Vorbehalte gegenüber bestimmten Gruppen. Unser Gehirn stellt schnell Assoziationen zwischen verschiedenen Inhalten her und ermöglicht so eine schnelle Entscheidung. Rationale und bewusste Abwägungen, Einstellungen und Werte spielen dabei keine Rolle, die Entscheidungen erfolgen aufgrund unbewusster Bewertungen. Der "Implizite Assoziationstest" (IAT) macht diese unbewussten Einstellungen sichtbar, indem er Reaktionszeiten auf bestimmte Antworten auswertet. Es gibt verschiedene Tests zum Thema Rasse, Sexualität, OssiWessi usw. Eine spannende Selbsterfahrung.  Hier geht es zum Test.

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Sechs Jahre vom Deutschkurs bis zum Job

Die Qualifizierung und Ausbildung junger Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive wird länger dauern als erwartet. Vom ersten Deutschkurs bis zum Abschluss der Ausbildung dauere es voraussichtlich sechs Jahre, "ohne dass irgendjemand etwas falsch gemacht hat", schätzt Markus Schmitz von der Bundesagentur für Arbeit in Bayern. Flüchtlinge, die 2015 oder 2016 nach Deutschland kommen, sind also nicht die Fachkräfte von morgen, sondern eher von übermorgen.  Mehr zum Thema

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Jobbörse für Flüchtlinge: Aktuell 74 Ausbildungsplätze

Das Portal Workeer möchte Unternehmen und Flüchtlingen helfen, Ausbildungs- oder Arbeitsplätze zu besetzen bzw. zu finden. Denn häufig sind nicht vorhandene Netzwerke sowie schlechte Kommunikation die größten Hürden, die sich zwischen Arbeitgeber/-in und Arbeitnehmer/-in stellen. Aktuell meldet Workeer 4.500 registrierte Unternehmen und über 10.500 Flüchtlinge. Zurzeit werden 74 Ausbildungsplätze für Flüchtlinge angeboten. Die Online-Stellenbörse entstand durch die Abschlussarbeit zweier Kommunikationsstudenten der HTW Berlin. Kern der Arbeit war die Zusammenführung von Arbeitgebern/-innen und Migranten/-innen. 

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Ratgeber: Wie kann ich traumatisierten Flüchtlingen helfen

Die Bundespsychotherapeuten-Kammer BPtK hat einen Ratgeber zum Thema „Wie kann ich traumatisierten Flüchtlingen helfen“ veröffentlicht. Der Ratgeber richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingshilfe, die mit traumatisierten Kindern und Erwachsenen arbeiten. Er enthält Informationen zu traumatischen Erkrankungen und praktische Hinweise, welche Verhaltensweisen stabilisierend wirken, aber auch den Hinweis, das gezielte Traumatherapie nur von ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden darf. Der Ratgeber kann hier kostenlos heruntergeladen werden

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Ein Wegweiser für unbegleitete minderjährige Geflüchtete

Der Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Geflüchtete hat eine Broschüre in kindgerechter Sprache herausgegeben, die in verschiedenen Sprachen erhältlich ist....Mehr
Die Broschüre bietet den jungen Geflüchteten wichtige Informationen und eine Orientierung für die erste Zeit in Deutschland. Mit welchen Behörden, Ämtern und Organisationen haben sie zu tun? Was passiert alles in der ersten Zeit? Wer kümmert sich um sie und welche Rechte haben sie? Mehr

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Materialien zum Thema Flucht und Asyl für Kinder und Jugendliche

Die Don Bosco Mission bietet verschiedene Materialien an, um mit jungen Menschen ab der 7. Klasse zum Thema Flucht und Asyl zu arbeiten. Es werden Fluchtursachen, Fluchthürden und verschiedene Migrationsgeschichten erzählt. Die Materialien sollen immer dazu anregen, die eigene Situation zu reflektieren und Empathie für Geflüchtete zu entwickeln. Mehr

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Informationen zu spezialisierten Fördermaßnahmen für junge Flüchtlinge

Seit Mai 2016 stehen jungen Geflüchteten Menschen zwei Maßnehmen offen die von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden: PerjuF und EQ-Welcome.

PerjuF bieten jungen Flüchtlingen Berufsorientierung und Informationen zum deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystems und die verschiedenen Berufsfelder-  durch Praktika in Betrieben und in Projekten bei Bildungsträgern. Die Maßnahme steht Asylbewerbern und Geduldeten mit

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Im Fokus - Flucht und Asyl

Zum Thema "Flucht und Asyl" wurde auf dem Portal Globales Lernen ein neuer Schwerpunkt eingerichtet. Auf dem Portal findet man eine Vielzahl von Materialien und Informationen übersichtlich geordnet nach Kategorien. Eine gute Adresse für Lehrkräfte und Fachkräfte in der Bildungsarbeit die Angebote zu diesem Thema machen möchten. Hier geht es zum Portal Globales Lernen

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Neue Initiative: Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit haben in Kooperation mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks die Initiative Wege in Ausbildung für Flüchtlinge gestartet. Bis 2018 sollen rund 10.000 junge Flüchtlinge qualifiziert und an eine betriebliche Ausbildung im Handwerk herangeführt werden.

Im Anschluss an den Integrationskurs durchlaufen die jungen Flüchtlinge 13 Wochen Maßnahmen zur Berufsorientierung in Werkstätten und Betrieb. Ziel ist eine Übernahme durch beteiligte Handwerkbetriebe im Anschluss an die BOF-Maßnahme. Mehr Infos zum BOF-Programm 

 

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Deutschlandweite Aktion: „Schüler helfen Flüchtlingen“

Die Initiative "Das macht Schule" unterstützt Schulen bei der Integration Geflüchteter. Sie ist bundesweit aktiv und gemeinnützig. Es können verschiedene Aktionen angeboten werden: Schüler/-innen zeigen Geflüchteten ihr Viertel, geben Sprachunterricht, helfen bei den Hausaufgaben, werden Paten oder gehen gemeinsam Hobbys nach. Auch die Eltern können zusammengebracht werden, um Vorurteile abzubauen.
Bei allen Aktionen unterstützt die Initiative mit Projektvorlagen und Unterrichtsmaterialien. Teilnehmen können alle Schulen in Deutschland, eine Anmeldung ist jederzeit möglich, die besten Projekte werden öffentlich ausgezeichnet.

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Mit "Erklärkarten" die sprachsensible Beratung voranbringen

Das Projekt SensiBer bei berami berufliche Integration e.V. entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Frankfurt am Main Materialien zur Unterstützung einer sprachsensiblen Beratung. Die Erklärkarten unterstützen Berater/-innen dabei, komplexe gesetzliche und verwaltungsbezogene Inhalte von verständlich zu vermitteln, wenn die Sprachkenntnisse der Kunden begrenzt sind. Mehr Informationen und Bestellung von Ansichtsexemplaren hier.

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Das neue Integrationsgesetz: Regelungen für die Ausbildung

Im Juli wurde das neue Integrationsgesetz durch den Bundestag beschlossen. Für Flüchtlinge, die eine duale Ausbildung anstreben, beinhaltet das Gesetz einige Verbesserungen.

Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive können trotz laufendem Asylverfahren bereits nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland eine assistierte Ausbildung in Anspruch nehmen, nach 15 Monaten Aufenthalt kann Berufsausbildungsbeihilfe und

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100 Millionen für Uni- und Sprachkurse: Bund investiert in Studium von Flüchtlingen

Unter den Flüchtlingen, die 2015 nach Deutschland gekommen sind, sollen bis zu 50.000 studierfähig sein. Um ihnen den Weg an die Hochschulen zu ermöglichen, stellt das Bildungsministerium rund 100 Millionen Euro bis 2019 bereit. Neben Vorbereitungskursen sollen an 180 Hochschulen vor allem Sprachbarrieren abgebaut werden. Bereits 2016 fließen 27 Millionen Euro in entsprechende Programme und Projekte.

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