Aktuelles: Beratung & Coaching

Gewaltfreie Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung

In beinahe allen beruflichen Branchen hat die Digitalisierung mittlerweile Einzug gehalten. Damit einhergehend kann es zu mitunter großen Veränderungen im bisherigen Arbeitsalltag kommen. Kein Wunder also, dass diese Entwicklung auch Widerstand hervorruft. Die richtige Kommunikation kann hier entscheidend sein, um Bedenken und Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen zu verstehen. Der Fachverband Gewaltfreie Kommunikation gibt nun hilfreiche Ratschläge für eine gute Team-Kommunikation.

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Gewaltfrei kommunizieren: Lernen, „nein“ zu sagen

Wir alle kennen es: Auf dem Flur begegnen wir einer Kollegin, die uns bittet mal eben schnell was für sie zu erledigen; ein guter Freund fragt uns, ob wir nicht heute Abend spontan auf seine Kinder aufpassen könnten und am Wochenende braucht der kleine Bruder Hilfe beim Umzug und fänd‘s super, wenn wir auf dem Weg zur Wohnung gleich noch Pizza für alle Helfer*innen organisieren könnten. Zeit, auch mal „Nein“ zu sagen. Aber wie? Schließlich mag man die Kollegin, den Freund, den kleinen Bruder und will ihnen nicht vor den Kopf stoßen. Der Fachverband Gewaltfreie Kommunikation gibt Tipps, wie man Nein sagen und zugleich wertschätzend sein kann.

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Eskalation: Wenn Kollegen*innen aufeinander losgehen

Stephanie Huber wird immer dann angerufen, wenn es irgendwo brennt. Sie ist allerdings keine Feuerwehrfrau, sondern Mediatorin mit dem Schwerpunkt Konfliktmanagement. In einem interessanten Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht sie über ihre skurrilsten Erfahrungen im Beruf und darüber, warum es durchaus sinnvoll sein kann, zur Deeskalation im Unternehmen externe Mediatoren einzusetzen.

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„Außen vor und doch mitten drin“

Kaum jemand kennt uns so gut wie unsere Geschwister. Gerade, wenn wir Krisen durchleben, können Bruder und Schwester eine große Stütze für uns sein. Dennoch werden die Geschwister psychisch erkrankter Menschen - im Gegensatz zu den Eltern - häufig übersehen, wie die Studie „Außen vor und doch mitten drin“ der Uniklinik Regensburg zeigt. Warum man zukünftig versuchen sollte, die Geschwister bei Unterstützungsangeboten stärker einzubeziehen, kann in diesem Spiegel Online-Artikel nachgelesen werden.

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Häppchenweise: Grundbegriffe systemischen Denkens

Einen kurzweiligen Einblick in den Konstruktivismus und die systemische Denkweise gibt Fritz B. Simon – einer der führenden Systemiker im deutschsprachigen Raum – bei YouTube. In seinen „20 Rezepten für Systemisches Denken“ erklärt er anschaulich grundlegende Begriffe, wie Aufmerksamkeit, Fokussierung, Zusammensetzung von Systemen, und erklärt, wie man damit zumindest eine Talkshow gut übersteht. Die kurzen Videobeiträge stehen hier kostenfrei zur Verfügung.

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Das Bild vom durchsetzungsfähigen Mann und der zickigen Frau

Wut wird bei Männern und Frauen unterschiedlich bewertet. Gilt ein wütender Mann als durchsetzungsfähig, erscheint die wütende Frau als zu emotional und damit in einem negativen Licht. Die Konsequenz daraus: Frauen fressen Wut und Ärger eher in sich hinein. Das sind Ergebnisse einer Studie der Humboldt-Universität Berlin. Forschungsleiterin Ursula Hess und Psychotherapeutin Anita Timpe erklären bei Deutschlandfunk Kultur, wie unterschiedlich wütende Männer und Frauen in der Gesellschaft wahrgenommen werden.

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Gewaltfreie Kommunikation für Groß und Klein

Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation spielt nicht nur im Umgang mit Erwachsenen eine wichtige Rolle, sondern kann auch helfen, eine förderliche Kommunikation mit Kindern zu etablieren. Doch was genau bedeutet es, im Alltag mit kleinen Kindern gewaltfrei zu kommunizieren? Irmgard Macke, GFK-Trainerin und Erzieherin, berichtet im Interview von zahlreichen lebensnahen Beispielen, die Antworten auf diese Frage bereithalten.

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Spahn plant Reform der Psychotherapie-Ausbildung

Seit Längerem schon plant Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Änderung des Psychotherapeutengesetzes. Ziel ist es, die Ausbildung bundesweit einheitlich zu regeln und den Beruf zugleich attraktiver zu machen. Spahns Lösungsvorschlag, der noch im Laufe dieses Jahres im Bundestag verhandelt werden soll, kann hier eingesehen werden.

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Dramatischer Mangel an Therapieplätzen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert in einem Gesetzesentwurf eine Neuregelung für den Zugang zur Psychotheraphie, um akut Erkrankten zügiger als bisher eine Behandlung ermöglichen zu können. Spahns Vorschlag ist ein Versuch der psychotherapeutischen Unterversorgung in Deutschland entgegenzuwirken. Wie alarmierend die Lage tatsächlich ist, kann in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung nachgelesen werden.

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Gedankenübertragung oder doch nur alles Zufall?

Freunde rufen sich im selben Moment an, die ungeliebte Aufgabe löst sich unverhofft in Luft auf oder ein Mensch übersteht mehrfach Unfälle. Sind das alles nur Zufälle oder doch Resultate etwas Übernatürlichem? Das fragt sich JETZT-Redakteurin Theresa Hein und bringt mithilfe des Statistikers David Hand Klarheit. Ihren Artikel dazu finden Sie hier.

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Zu Weihnachten gewaltfrei kommunizieren

Weihnachten verbinden viele Menschen mit dem gemütlichen Zusammensein in der Familie. Doch gerade zu den Festtagen werden häufig schwelende Konflikte offensichtlich. Mithilfe der Gewaltfreien Kommunikation könnte den bestehenden Spannungen begegnet werden, zeigt ein Artikel der taz. Die taz-Redakteurin gibt Einblicke in ein GFK-Seminar und setzt sich am Ende mit ihrer eigenen Familie zu Weihnachten auseinander.

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Trauern wie geht das?

Jeder Mensch trauert auf seine Weise. Doch was sagt die Art zu trauern über eine Person aus und wie kann verhindert werden, dass sie sich nicht in der Trauer verliert? Psychotherapeutin Verena Kast und Philosoph Wilhelm Schmid sprechen in der SRF-Sendung Sternstunde-Philosophie über den Prozess des Trauerns und welche Aspekte dazu gehören.

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Radiobeitrag: Anständig streiten in aufgewühlten Zeiten

Streitgespräche nehmen in der direkten und der digitalen Kommunikation derzeit viel Raum ein – nicht immer geht es hier sachlich zu, sondern steigert sich in eine verbale Gewaltspirale. Wie begegnet man Beschimpfungen? Wo unterscheiden sich direkte und digitale Diskussionen? Und wie wichtig sind Diskussionen für eine lebendige Demokratie? Der Bayrische Rundfunk hat dies mit der Autorin Jagoda Marinic und dem Trainer für Gewaltfreie Kommunikation Andi Schmidbauer diskutiert. Der Radiobeitrag kann hier kostenfrei nachgehört werden.

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Doku: Wenn Traumata Generationen überdauern

Erlittene Traumata sind nicht nur für direkt Betroffene schwierig zu bewältigen, sie können sich auch auf die nachfolgenden Generationen weiter auswirken. Denn an die Kinder werden nicht nur das eigene Lebenskonzept, sondern auch Probleme und Blockaden zum Teil unbewusst weitergegeben. Die Arte-Dokumentation „Vererbte Narben – Generationsübergreifende Traumata“ erläutert das Phänomen der transgenerationalen Traumatisierung und gibt einen Einblick in die Forschung. Die Doku kann bis zum 21.10.2018 hier kostenlos angesehen werden.

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Wie Humor beim Perspektivwechsel hilft

Dass Lachen gesund ist, ist allgemeinhin bekannt. Humor kann aber auch helfen, bestehende Ängste zu überwinden und die Angstauslöser aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Wie das geht, erklärt Psychiaterin Barbara Wild bei Deutschlandfunk Kultur in einem Beitrag.

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Einfach mal was anders machen

Wasser aus einem Umschlag trinken, Popcorn mit Stäbchen essen, ein Video durch die eigenen Finger schauen – das klingt im ersten Moment skurril, Forscher haben jedoch herausgefunden, dass man sich so an alltäglichen Dingen wieder mehr erfreuen kann. Denn führt man gewohnte Handlungen auf ungewohnte Weise aus, konzentriert man sich verstärkt auf die Erfahrung, die man dabei macht und erhält so einen Glücksmoment. Die erstaunlichen Ergebnisse sind im Spektrum-Artikel nachzulesen.

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Mit Vorurteilen gegenüber Therapie und Beratung aufräumen

Auf der Couch liegen, weinen, in der Kindheit bohren – nach wie vor halten sich die Vorurteile gegenüber Therapie und Beratung hartnäckig in der Gesellschaft. Familientherapeutin Birgit Salewski gibt im Interview bei „Wir in Bayern“ einen Einblick in ihren Arbeitsalltag, erklärt den grundlegenden Unterschied zwischen Therapie und Beratung und räumt mit einigen Vorurteilen auf. Das kurze, interessante Interview kann hier kostenfrei angeschaut werden (ab Minute 34:15) und noch mehr Fakten zum Thema stellt der Bayrische Rundfunk hier zur Verfügung.

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Sokratische Gespräche im Gefängnis

Um sich das eigene Wertesystem bewusst zu machen, entwickelte bereits Sokrates eine Methode, die „Sokratischen Gespräche“. Zwei Jahrtausende später ist die philosophische Methode immer noch hochaktuell und effektiv, die eigenen Werte zu hinterfragen. Im Rahmen einer Dokumentation wurde das Experiment gewagt, sokratische Gespräche mit mehreren Schwerverbrechern einer Justizvollzugsanstalt durchzuführen. Weitere Infos zur außergewöhnlichen Doku gibt es hier und kann hier kostenlos angesehen werden.

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Sozialer Status als Familientradition

Sozialer Status und Bildungsstand werden insbesondere von der Familie geprägt – doch nicht nur das Elternhaus ist entscheidend, der Einfluss reicht zurück bis in die Urgroßelterngeneration. Das ist zumindest Ergebnis einer aktuellen Studie zweier Wissenschaftler des IfW Kiel und der Universität Madrid. Zum einen belegt dies eine soziale Stabilität, zum anderen aber auch den erschwerten sozialen Aufstieg in Deutschland. Mehr Infos zu der Studie finden Sie im Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Gefühlte Wahrheit: 32 Fakten gegen „Alles-wird-immer-schlimmer-Denken“

Wer kennt sie nicht, Aussagen wie „früher war alles besser“ oder „alles wird immer schlimmer“. Diesem diffusen Gefühl des Weltuntergangs hat der mittlerweile verstorbene schwedische Wissenschaftler Hans Rosling zeitlebens positive Entwicklungen und Errungenschaften entgegengehalten. In seinem informativen Gastbeitrag bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wirft er einen Blick auf 32 positive Entwicklungen und entzerrtes das Bild einer katastrophalen Welt, ohne jedoch die gegenwärtig wirklich existierenden Probleme außer Acht zu lassen.

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Ein Konflikt verschiedene systemische Lösungen

Konflikte entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern sind stets Ergebnis komplexer und aufgeladener Strukturen. Zur Konfliktlösung bietet sich daher der systemische Ansatz an, der allerdings unterschiedliche Theorien und Methoden umfasst. Zum „2. Symposium zur Praxis systemischer Konfliktbearbeitung in Organisationen“ der Universität Witten-Herdecke trafen sich führende Vertreter*innen der wichtigsten systemischen Theorien im deutschsprachigen Raum zu einem einzigartigen Versuch: Sie erklärten ihre Arbeitsweise anhand derselben Konfliktsituation und zeigten so verschiedene Lösungen auf. Die Zusammenfassung des spannenden Versuches ist in der Zeitschrift TrigonThemen zu lesen.

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Wenn Kinder Schicksal tragen: Eine Einführung in die Systemische Arbeit mit Kindern

Bei dem Text von Ingrid Dykstra handelt es sich um einen Auszug aus dem gleichnamigen Buch, das beim Kösel Verlag erschienen ist. Er bietet eine gute Einführung in die Systemische Sichtweise bei der Arbeit mit Kindern und Familien: „Wenn wir es mit Kindern zu tun haben, müssen wir uns bewusst sein, dass wir es mit Repräsentanten des gesamten Familiensystems zu tun habe, mit allem, was für diese Familie wichtig und systemerhaltend ist, mit allem, was für sie Schuld und Unschuld bedeutet, mit allen Regeln, Verboten, Tabus, Vorstellungen über das Leben, Ängsten, Krankheiten und Geheimnissen.“ Diese Grundannahme führt zu einer systemischen Deutung von Verhalten. In Beispielen wird erklärt, welche Interventionen aus systemischer Sicht hilfreich sein können. Hier geht es zum kostenlosen Text.

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Warum Eltern die Führung übernehmen müssten 7 Tipps von Jesper Juul

„Wir sehen heute viele Familien, in denen die Eltern große Angst haben, ihren Kindern zu schaden oder sie zu verletzen, so dass die Kinder zu Leitwölfen werden. Und die Eltern streifen orientierungslos durch den Wald", schreibt Juul in seinem Buch. In modernen Familien gehen Eltern oft zu weit, indem sie Kinder wie kleine Erwachsene behandeln und ihnen die Führung überlassen. Dies überfordert die Kinder, da ihnen für diese Rolle die Kompetenzen fehlen. In diesem Artikel der Brigitte fasst Jesper Juul in 7 Tipps zusammen, wie eine gute Führung und gesunde Autorität aussehen können.

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Glück ist flüchtig, Zufriedenheit erlernbar: Christina Berndt im Interview

Nach Glück zu streben, kann Stress erzeugen; sich jedoch zufrieden zu zeigen und sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, fördert die innere Stabilität und letztendlich auch die Gesundheit, meint Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt. In einem halbstündigen Interview mit dem SWR1 Baden-Württemberg spricht sie über den unterschätzten Stellenwert der Zufriedenheit, die Mid-Life-Crisis, die jeden irgendwie ereilt, und das Lernen von Strategien zur Bewältigung schwieriger Situationen. Das interessante Gespräch kann hier  kostenfrei angehört werden.

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Gewaltfrei kommunizieren: Brücken bauen statt Mauern errichten

In den 1970er-Jahren legte Marshall Rosenberg den Grundstein für sein Konzept der nonviolent communication bzw. gewaltfreien Kommunikation, wonach die Kommunikationspartner*innen auf ihre Bedürfnisse achten statt auf ihre Erwartungen, Urteile und Vorstellungen. Die Kerngedanken des Konzeptes, dessen Etablierung in Deutschland und die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten werden in einem Beitrag vom Deutschlandfunk zusammengefasst. Spannend dabei: Marshall Rosenberg wird selbst als unterhaltender Dozent vorgestellt, der für seine Ideen brannte. Nachzulesen ist das Ganze hier.

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„Mama, da lernst du was fürs Leben“ GFK in der Schule

Wertschätzung und Respekt im Umgang mit anderen kann man nicht früh genug lernen. Als Weg dahin wird im Schulkontext mehr und mehr auf die gewaltfreie Kommunikation gesetzt. Beispielsweise startete vergangenes Jahr an der Waldorfschule in Salzburg das Projekt „Wir sind Klasse!“. Nach einer Einführung in die Grundlagen der GFK setzen die 30 Schüler*innen einer Oberstufenklassen nun dies im Schulalltag ein. Welche positiven Effekte, aber auch Hürden sich bereits zeigen, berichten die Lehrerin Theresia Wartbichler und die GFK-Trainerin Maria Hechenberger in einem Radiointerview.

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Systemisch-lösungsorientierte Theorien: Antreiber und ihre Erlauber

Das Modell innerer Antreiber kommt aus der Transaktionsanalyse, die darunter elterliche Forderungen versteht, mit denen konventionelle, kulturelle und soziale Vorstellungen verbunden sind. Als Eltern-Gebote haben diese Botschaften für Kinder einen Absolutheitscharakter, der nicht angezweifelt wird, denn ihre Nichteinhaltung könnte zur Folge haben, nicht mehr geliebt zu werden. Erst im Erwachsenenalter haben wir die Möglichkeit zu erkennen, dass es Alternativen zu den elterlichen Botschaften gibt. Zu diesem Zeitpunkt haben sich diese Botschaften jedoch

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Umfrage: Arbeitszufriedenheit und Coaching

An der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft widmen sich zwei Studentinnen der Frage, wie sich Coaching auf die Zufriedenheit im Beruflichen sowie Privaten auswirkt und haben im Rahmen ihrer Forschungsarbeit eine Umfrage entworfen, an der man bis zum 30.01.2018 noch teilnehmen kann.

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Leitfaden zur Mitarbeiterberatung

Immer mehr Unternehmen nutzen die Mitarbeiterberatung über externe Anbieter als Instrument im betrieblichen Gesundheitsmanagement, um ihren Mitarbeitenden in beruflichen oder privaten Krisen professionelle Unterstützung zu vermitteln. Doch zu welchen Unternehmen passt dieses Präventionsmittel und wie lässt es sich effektiv umsetzen? Hierfür stellt das Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ (kurz psyGA) den Leitfaden „Kein Stress mit dem Stress“ zur Verfügung – mit hilfreichen Checklisten und zahlreichen Beispielen aus der Praxis. Der Leitfaden kann hier  kostenfrei heruntergeladen bzw. bestellt werden.

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Video: Einführung in die Tetralemma-Arbeit

Das Video bietet eine kurze Einführung in die Tetralemma-Arbeit. Das Tetralemma stammt aus der traditionellen indischen Logik und zeigt die grundsätzlichen Optionen auf, die man bei einer Entscheidung hat: Das Eine, das Andere, Beides, Keins von Beiden oder etwas komplett anderes. Diese Optionen lassen sich mit dem Tetralemma-Schema konkret benennen und aufstellen. Das Schema kann sehr gut bei Entscheidungsprozessen und Veränderungen eingesetzt werden.

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Coaching 4.0: Lässt sich Coaching digitalisieren?

Ein Büro von heute ohne Telefon, PC und Internetzugang ist kaum noch vorstellbar. Doch ist der digitale Wandel auch im Coaching angekommen bzw. überhaupt umsetzbar? Eine Studie von 2017 kommt zu dem Ergebnis, dass beinahe alle befragten Coaches immer noch die Interaktion von Angesicht zu Angesicht bevorzugen. Dennoch werden im videogestützten E-Coaching Entwicklungsmöglichkeiten gesehen. Die Vorstellung der Studie und die Interpretation der Ergebnisse finden Sie hier.

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Beratungsmethode: Lösungsorientiertes Zuhören

Häufig haben Klienten*innen das Bedürfnis, ausführlich über ihre Probleme zu sprechen, und sind noch nicht bereit, Lösungen oder Ziele anzugehen. Das ist besonders dann so, wenn eine Situation als sehr schwer oder belastend erlebt wird.

In diesem Fall hört der*die Berater*in geduldig und lösungsorientiert zu. Das bedeutet,

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Trauer im Arbeitskontext: Was kann man tun, wenn ein*e Kollege*in verstirbt?

Einen Todesfall im persönlichen Umfeld verarbeitet jeder Mensch auf seine eigene Weise. Wenn jedoch ein*e Kollege*in verstirbt, führen bestimmte Herangehensweisen an Trauer im professionellen Arbeitskontext zu Überforderung bei allen Beteiligten. In einem SZ-Artikel wird diese Thematik von zwei Seiten beleuchtet: Zu Wort kommen eine trauernde Kollegin sowie ein Unternehmen, das in solchen Fällen Psycho- und Sozialberatungen in Firmen anbietet.

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Diakonie-Broschüre: Was tun, wenn Unterstützung zur Belastung wird?

In der Integrationsarbeit geht es viel um das Helfen und Unterstützen in verschiedensten Formen: bei der Wohnungs- und Jobsuche, bei der Anerkennung von Qualifikationen, beim Spracherwerb usw. Hinzu kommen Einzelschicksale, die einen lange begleiten. Diese Aufgaben verlangen von den haupt- und ehrenamtlich Tätigen viel ab. Die Diakonie Hessen, die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und das Diakonische Werk Pfalz haben in diesem Zusammenhang die umfangreiche Broschüre „Wenn helfen nicht mehr gut tut …“ veröffentlicht. Es werden Motivationen und innere Antreiber von Helfenden beschrieben, die Wichtigkeit von Grenzziehung erläutert und Bausteine sowie Checklisten an die Hand gegeben. Die Broschüre kann auf der Internetseite Flüchtlingshelfer kostenfrei heruntergeladen werden.

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Gewalt am Arbeitsplatz: Zahlen, Prävention und Good Practice im DGUV Forum

Gewalt im Arbeitskontext – sei es verbal oder körperlich – ist keine Seltenheit. Laut der European Working Conditions Survey (EWCS, 2010) erlebten 12,4 Prozent der deutschen Arbeitnehmenden Beleidigungen, 4,3 Prozent Bedrohungen, 4,6 Prozent Mobbing und 1,6 Prozent physische Gewalt. Auch in den Zahlen der meldepflichtigen Arbeitsunfälle schlägt sich dies nieder: 2015 gingen 27 Prozent der Arbeitsunfälle durch Gewalt, Angriff und Bedrohung auf das Einwirken von betriebsfremden Personen zurück. Im Vergleich resultierten

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Was wird als Gewalt wahrgenommen? Gruppenübung „Gewaltthermometer“

Personen schätzen das Aggressionspotenzial von Situationen unterschiedlich ein. Mit der Gruppenübung „Gewaltthermometer“ kann man gut gemeinsam über das verschiedene Verständnis von Gewalt diskutieren. Hierfür werden zunächst mehrere beispielhafte Gewaltsituationen, wie „ein Demonstrant beschimpft einen Polizisten“, „ein Fußballer foult den Gegner“, „ein Ausbilder droht einem Auszubildenden, ihn durchfallen zu lassen“, auf einer Skala von eins bis 10 eingeordnet. Im Anschluss werden dann die Zuordnung und ggf. die Diskrepanzen besprochen. Das Übungsblatt kann hier heruntergeladen werden.

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Handlungsempfehlung: Arbeitsplatz gewaltfrei gestalten

Um Aggressionen im Arbeitsalltag, vor allem im Kundenkontakt, erst gar nicht aufkommen zu lassen bzw. sie zu minimieren, hat die Initiative neue Qualität der Arbeit – kurz INQA – die Handlungsempfehlung „Gewaltfreier Arbeitsplatz“ veröffentlicht. Hier geht es insbesondere darum, was Arbeitgeber tun können, um ihre Mitarbeitenden zu schützen. Dazu gehören eine klare Haltung zum Thema Gewalt am Arbeitsplatz, eine Analyse der aktuellen Gefährdungen und die Einleitung von Maßnahmen zur Prävention. Es werden mögliche Risikofaktoren

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Wunderfrage für Kinder

Die Wunderfrage ist das Herzstück der lösungsorientierten Arbeit und eignet sich besonders dann, wenn Klienten/-innen überhaupt keine Lösung oder kein Ziel beschreiben können, oder wenn es darum geht, in einen emotionalen und gedanklichen Raum jenseits der bisherigen Lösungsversuche zu kommen.

Insoo Kim Berg empfiehlt diese Variante der Wunderfrage vor allem für

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Systemische Therapie auf Rezept?

Die Veranstaltung "Systemisch auf Rezept" befasst sich mit den möglichen Auswirkungen einer sozialrechtlichen Anerkennung systemischer Therapie. Die Tagung, zu der DGSF und SG gemeinsam einladen, findet am 25. November 2017 in Berlin statt. Auf dem Programm stehen neben Impulsreferaten, Vorträgen und Workshops auch Diskussionsrunden zum Thema. Regulär kostet die Teilnahme 40 Euro, für Mitglieder 30 Euro. Hier gibt es mehr Informationen zur Veranstaltung.

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Der weite Weg zum Glück

Was macht Menschen glücklich? In der Grant-Studie erforscht eine Gruppe von Wissenschaftlern seit 75 Jahren, wie ein erfülltes Leben gelingen kann. Dabei wurden 268 männliche Harvard-Absolventen vom Studium bis in den Ruhestand hinein beobachtet. Im spannenden SZ-Artikel zieht der Studienleiter eine Zwischenbilanz.

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Selbstcoaching: Figurenaufstellung mit sich selbst.

Miniaturaufstellungen mit Figuren kann man natürlich auch alleine durchführen und sich selbst coachen. Auch zum Üben für Aufstellungen in der Beratungsarbeit können eigne Aufstellungen nützlich sein. Man braucht nur kleine Figuren, z. B. Playmobilfiguren, und eine freie Fläche. Bei der Aufstellung kann man dann so vorgehen:

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Einsatz von Systemischen Aufstellungen für Führungskräfte

Systemische Aufstellungen werden auch von Führungskräften gerne als Werkzeug eingesetzt. Ganz entscheidend ist es aber auch hier, auf die Möglichkeiten und Grenzen der Methode hinzuweisen. Sie eignet sich nicht unbedingt, um verborgene Motivationen oder Eigenschaften von Mitarbeiter*innen zu „durchschauen“ – die Mitarbeiter*innen selbst sind in der Regel ja nicht anwesend. Die Methode kann also

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Kollegiale Beratung

Die kollegiale Beratung ist eine sehr wirkungsvolle Methode, mit der sich Arbeitskollegen*innen ohne externen Coach gegenseitig beraten und Lösungsvorschläge erarbeiten können. Sie kann in sozialen Einrichtungen, aber auch in Unternehmen und Behörden eingesetzt werden. Die Methode Kollegiale Beratung ist besonders hilfreich für Personen, in deren Berufsleben problematisch erlebte Begegnungen und Interaktionen, Entscheidungsdilemmata, Zielwidersprüche und

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Mit Zorn umgehen: Die Geschichte vom leeren Boot

Ein Zen-Meister erzählt folgende Geschichte: „Eines Tages fuhr ich in meinem Boot auf den See hinaus. Ich hatte das Boot gut gepflegt und am Vortag neu gestrichen. 
Der See war sehr neblig, sodass ich das andere Boot erst spät erkennen konnte. Es hielt genau auf mich zu und obwohl ich rief, änderte es nicht seine Richtung. Ich konnte die frische Farbe abblättern hören, als das Boot an meines stieß. Zorn stieg in mir auf und ich wollte gerade die Person im anderen Boot beschimpfen, als ich merkte:

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Kostenlose Lehrvideos zur lösungsorientierten Therapie

Auf Youtube findet man einige kostenlose Angebote mit Lehrfilmen zur Lösungsorientierten Beratung. Sehr empfehlenswert ist eine Lehrvideo-Reihe mit Insoo Kim Berg, einer der Begründerinnen der Lösungsorientierten Beratung und Therapie. Die Reihe ist in englischer Sprache und nennt sich „Solution Focus – Solutions Step by Step“ (hier abrufbar).

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Buchempfehlung für die Systemische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Rüdiger Retzlaff ist Psychotherapeut sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeut und verfügt über langjährige Erfahrung als Lehrtherapeut. In seinem Buch „Spiel-Räume. Lehrbuch der systemischen Therapie mit Kindern und Jugendlichen“ werden eine große Bandbreite an Interventionen und Techniken vorgestellt, die sich in der Arbeit mit Kindern und jungen Menschen als nützlich erwiesen haben. Ein Schwerpunkt sind dabei kreative Techniken wie zum Beispiel die Arbeit mit Geschichten und Metaphern, Ritualen, Skulpturen und anderen Ausdruckstechniken. Das Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen.

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Kostenlose Übungen aus der GFK

Auf der Internetseite gewaltfrei-101uebungen findet man im Downloadbereich 101 Übungen aus der Gewaltfreien Kommunikation, die kostenlos als PDF ausgedruckt und verwendet werden können. Sie eignen sich gut für den Einsatz in Seminaren oder Klassen. Oder auch für alle, die gerne GFK praktizieren und üben möchten.

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Spannender Beitrag beim SWR zu Gewaltfreier Kommunikation

Konflikte lösen, ohne Verlierer zu hinterlassen – dies hat die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg zum Ziel. Seit den 1980er-Jahren hat sich die Idee weltweit verbreitet, in Deutschland arbeiten derzeit 300 anerkannte Trainer/-innen. Der SWR 2 hat ein Kurzporträt über die GFK online gestellt, das auch kritisch hinterfragt, was die Methode erreicht hat. Neben Marshall Rosenberg kommen ebenso andere Trainer/-innen zu Wort und es gibt Praxisbeispiele. Der Beitrag dauert ca. 30 Minuten.

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Hochsensible Mitarbeiter im Betrieb - ein Arbeitsfeld für Coaches

Ob Mitarbeiter/-innen hochsensibel sind oder nicht, ist nicht leicht zu erkennen - bei manchen zeigt sich die Hochsensibilität in bestimmten Bereichen, ein Großteil ist sich der Veranlagung nicht bewusst. Dabei haben hochsensible Menschen viel kreatives Potenzial und können unkonventionell denken. Zudem haben sie eine sehr ausgeprägte Intuition und viel Einfühlungsvermögen. Sie können mit diesen Qualitäten sehr wertvoll für Unternehmen und Organisationen sein.

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Coaching mit traumatisierten Flüchtlingen

Mindestens 10 Prozent der Flüchtlinge in Industrieländern leidet unter traumatischen Störungen. Aktuell gibt es bei Weitem nicht genügend Angebote für eine therapeutische Behandlung, die eigentlich nötig ist. Der Umgang mit den Traumata ist somit verstärkt auch zur Aufgabe in den Unterbringungseinrichtungen und Beratungen geworden. Die folgenden Quellen bieten eine gute Einführung in das Thema:

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Psychosoziale Online-Beratung durch andere Flüchtlinge

Viele traumatisierte Geflüchtete bräuchten psychologische Hilfe und Therapie, aber es gibt nicht ausreichend Ressourcen. Das Projekt Ipsocontext will nun Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund dazu ausbilden, andere Flüchtlinge bei der Heilung zu unterstützen. Aktuell haben Flüchtlinge schon die Möglichkeit, sich online Hilfe zu suchen: Mit dem Projekt Ipso-e-care bietet das Team in mehreren Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Persisch, Arabisch, Russisch und Türkisch) in geschützten Online-Räumen Beratung an. Hier geht es zur Online-Beratung.

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Coaching für Studenten wichtiges Arbeitsfeld

Die Hälfte der Studierenden in Deutschland stehen dauernd unter Druck und sind damit gestresster als Berufstätige. Im Rahmen des AOK-Reports wurden mehr als 18.000 Studierende befragt. Studierende sind besonders von Prüfungen und Abschlussarbeiten gestresst, aber auch das Erfüllen der eigenen Erwartungen bezeichnen die meisten Befragten als "stressig" oder "sehr stressig". Die zentrale Studienberatung bietet Hilfe an, aber auch für freiberufliche Coaches bietet sich hier ein interessantes Arbeitsfeld.

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