Aktuelles: Ausbildung

Studie: Gesundheit von Azubis

Das Wissenschaftliche Institut der AOK hat Azubis zu ihrem Gesundheitszustand befragt. Ein wichtiges Ergebnis: Obwohl sich Azubis erst am Anfang ihres Berufslebens befinden, leiden bereits 64 Prozent an körperlichen und 52 Prozent an psychischen Beschwerden, die mit dem Arbeitsplatz in Verbindung zu bringen sind. Was die Studie über die Gesundheit der Auszubildenden in Deutschland noch herausgefunden hat, das können Sie nun in einem Artikel auf bildungsklick erfahren.

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Unbeliebte Ausbildungsberufe: Wer will das denn lernen?

Was haben eine Bäckerin, ein Koch und ein Gebäudereiniger gemeinsam? Keine Angst, das ist nicht der Beginn eines schlechten Witzes. Stattdessen haben sie sich alle drei für einen der unbeliebtesten Ausbildungsberufe Deutschlands entschieden. Warum sie ihre Berufswahl dennoch nicht bereuen, berichten sie im Gespräch mit bento.

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Aufruf zum radikalen Umbau der staatlichen Bildungsförderung

In einer noch nicht veröffentlichten Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die die berufliche Weiterbildung von Arbeitnehmer*innen genauer unter die Lupe genommen hat, konnte gezeigt werden: Die in Deutschland existierenden Förderinstrumente sind grundsätzlich wirkungsvoll, gehen aber zunehmend an der Arbeitsrealität vorbei. Was das bedeutet und welche konkreten Forderungen der Arbeitssoziologe Gerhard Bosch daraus ableitet, können Sie bereits jetzt auf Spiegel Online nachlesen.

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Duale Berufsausbildung unterstützt die Integration von Geflüchteten

Wie die kürzlich veröffentlichte Fluchtmigrationsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung und der Bundesagentur für Arbeit zeigen konnte, leistet das duale Ausbildungssystem in Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Integration von Geflüchteten. Wie viele Menschen mit Fluchthintergrund im Vermittlungsjahr 2017/18 tatsächlich in eine Ausbildung oder eine teilqualifizierende Maßnahme einmündeten, können Sie auf foraus nachlesen. Zusätzlich können Sie sich dort bei Interesse eine Zusammenfassung der Studie vom BiBB herunterladen, die ausführlichere Infos bereithält.

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Steigende Zahl an ausländischen Azubis

Etwa 40 Prozent aller Ausbildungsbetriebe in Deutschland haben schon einmal ausländische Lehrlinge ausgebildet. Tendenz steigend, wie nun eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zeigt. Was die wichtigsten Voraussetzungen sind, um als Ausländer*in einen Ausbildungsvertrag unterschreiben zu können und wie es eigentlich um die Abbrecherquoten bestellt ist, können Sie nun auf Zeit Online nachlesen.

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IAB-Studie zur kommenden Mindestvergütung für Azubis

Im Juni dieses Jahres berichteten wir in unserem Newsletter bereits darüber, dass der Mindestlohn für Azubis ab 2020 beschlossen wurde. Nun hat sich das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, einmal angeschaut, welche Azubis zukünftig am meisten von der Mindestvergütung profitieren werden. Betrachtet wurden dabei u.a. regionale Unterschiede (inkl. einem Vergleich zwischen Ost und West) sowie Faktoren wie Staatsangehörigkeit und Bildungsabschluss. Die Ergebnisse der Untersuchung können Sie kompakt auf der Seite des IAB nachlesen.

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Ausbildungs-Quiz: Ich lerne was, was du nicht kennst

Wenn man Sie auffordern würde, alle Ausbildungsberufe aufzuzählen, die Sie kennen: Kämen Sie dann auf etwa 300? Das nämlich ist die Menge an Berufen, in denen man sich in Deutschland ausbilden lassen kann. Zumindest theoretisch, denn viele dieser Berufe werden zunehmend weniger ergriffen. Vielleicht auch, weil Sie kaum jemand kennt. Schade eigentlich, dass sich 2018 kaum jemand zum*zur Änderungsschneider*in oder zur Fachkraft für Speiseeis hat ausbilden lassen, wie die Rangliste der beliebtesten Ausbildungsberufe des BIBB zeigt. Wie gut es um ihr Wissen zu Ausbildungsberufen steht, können sie im Spiegel-Online-Quiz überprüfen.

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Mit Ausbildung statt Abitur an die Uni

Ca. 3% der Studierenden, die sich im Sommersemester 2018 bzw. dem Wintersemester 2018/19 an einer Hochschule in Deutschland einschrieben, haben kein Abitur. Stattdessen bringen sie bereits eine abgeschlossene Ausbildung mit, manche von ihnen gar einen Meistertitel. Was der Bund konkret tut, um diese Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeit zu fördern und warum auch die Handwerkskammer diese Entwicklung unterstützt, kann bei FAZ Online nachgelesen werden.

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Ablösesumme für Azubis?

Als Sie das Wort ‚Ablösesumme‘ gelesen haben, dachten Sie vielleicht auch zuerst an spitzenverdienende Fußballspieler, die von einem Topverein zum anderen wechseln. Geht es nach dem Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, sollen bald auch Ablösesummen für Azubis gezahlt werden. Was genau er sich darunter vorstellt, erklärt ein FAZ-Artikel.

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Der Mindestlohn für Azubis kommt

Am 15.05.2019 beschloss das Bundeskabinett eine Mindestvergütung für Auszubildende. Demnach sollen Azubis deutschlandweit und branchenunabhängig ab Beginn einer Ausbildung 2020 eine Vergütung von mindestens 515 Euro pro Monat erhalten. Welche Änderungen das neue Berufsbildungsgesetz vorsieht und warum der Beschluss dennoch nicht von allen Seiten positiv aufgenommen wird, kann man auf der Seite foraus kompakt nachlesen.

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Interview: Über Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt

Zahlreiche Schulabgänger*innen suchen dringend eine Ausbildung. Zugleich gibt es eine große Zahl an Ausbildungsbetrieben, die ihre freien Stellen aus Mangel an Bewerber*innen nicht besetzen können. Wie lässt sich diese Diskrepanz erklären? Darüber spricht Joachim Gerd Ulrich, Forscher am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), sehr anschaulich im Interview mit ueberaus.de. Dort macht er auch konkrete Vorschläge, was Auszubildende, Betriebe und nicht zuletzt der Staat tun können, um diese Passungsprobleme zukünftig zu verringern.

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Internationale Kooperation in der dualen Ausbildung

Die europäische Studienreform trug maßgeblich zur Schaffung eines einheitlichen Hochschulraums bei, in dem eine europaweite Anerkennung von Studienabschlüssen die Mobilität von Studierenden erhöhen sollte. Was die Bologna-Reform Studierenden ermöglicht hat, ist für Auszubildende jedoch bisher ausgeblieben. Von einer transnationalen Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen kann daher kaum die Rede sein. Das BIBB zeigt aber nun in zwei Filmen, dass eine größere internationale Zusammenarbeit im dualen Ausbildungssystem durchaus lohnenswert sein kann. Vorgestellt wird u.a. eine deutsch-russische Kooperation im Frisörhandwerk.

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DGB-Jugend veröffentlicht „Schwarzbuch Ausbildung“

Noch immer gibt es Ausbildungsbetriebe in Deutschland, die ihre Kompetenzen klar überschreiten und mitunter die Naivität ihrer jungen Lehrlinge ausnutzen. Das „Schwarzbuch Ausbildung“ des Jugend-DGB hat nun solch gravierende Fälle zusammengestellt. Es handelt sich um eine Sammlung von Berichten von Auszubildenden, die sich hilfesuchend an die Online-Plattform Dr. Azubi gewendet haben. Das Schwarzbuch steht kostenfrei auf der DGB-Jugend-Seite zum Download bereit.

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AVdual: Neuer Pfad in die Ausbildung

2012 wurde in Hamburg das Berufsvorbereitungsjahr in „AVdual“ umgewandelt. Was das heißt? Statt junge Menschen, die gerade die Schule verlassen haben, direkt wieder im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahrs in eine solche zurückzuschicken, machen diese nun verstärkt Praktika in Betrieben. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Firmen lernen potenzielle Azubis kennen und AV-Schüler*innen dürfen ihre Fähigkeiten in der Praxis erproben. Die Süddeutsche Zeitung hat Curtis begleitet, der durch „AVdual“ einen Ausbildungsplatz gefunden hat.

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Als Azubi mit Erasmus+ ins Ausland

Hört man das Wort Erasmus, so denkt man sehr wahrscheinlich zunächst an Studierende, die einige Monate im europäischen Ausland verbringen und dafür von der Europäischen Union finanziell unterstützt werden. Dabei können mit dem EU-Programm Erasmus+ auch Auszubildende diese Form der Förderung nutzen. Die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) hat dazu nun Videos veröffentlicht, in denen zwei Auszubildende und ihre Unternehmensleitung erklären, warum ihr Auslandspraktikum in Amsterdam für beide Seiten ein Gewinn ist.

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Sprachrohr für den Pflegeberuf: Sandro im Interview

Altenpfleger Sandro Plett ist gleichzeitig Social-Media-Star und nutzt seine wachsende Bekanntheit, um auf seinen Kanälen und auf Messen Werbung für den Pflegeberuf zu machen. Im Interview mit dem Magazin brand eins verdeutlicht er, warum ihm so viel an seinem Beruf liegt, weist aber auch auf Missstände bei den Rahmenbedingungen und die fehlende Anerkennung in der Gesellschaft hin.

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Als Frau auf dem Bau: Drei junge Handwerkerinnen berichten

Obwohl die Baubranche boomt, verzeichnet sie einen zunehmenden Fachkräftemangel. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Frauen, die einen handwerklichen Ausbildungsberuf ergreifen, vergleichsweise niedrig. Doch woran liegt das? Auf dem Youtube-Kanal Deutschland 3000 berichten drei Handwerker*innen von ihren Erfahrungen mit männlichen Kollegen auf dem Bau, aber auch davon, was sie an ihren Berufen so begeistert und warum diese durchaus auch für Frauen geeignet sind.

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Studie: Wie gut werden Azubis in Deutschland bezahlt?

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat eine Erhebung zur Vergütung von Auszubildenden 2018 durchgeführt. Erfreuliches Ergebnis: im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausbildungsvergütungen gestiegen, in manchen Branchen sogar überdurchschnittlich stark. So können beispielsweise Bäckerlehrlinge seit 2018 größere Brötchen backen. Woran das liegt und welche Maßnahmen der Bund diesbezüglich plant, kann man in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung nachlesen.

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Deutscher Gewerkschaftsbund sieht dringenden Handlungsbedarf

Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes gibt es in Deutschland momentan ca. 57.000 unbesetzte Ausbildungsplätze. Dennoch sind zeitgleich zahlreiche Jugendliche noch immer auf der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack spricht hier über Chancenungleichheit auf dem Ausbildungsmarkt und schlägt Maßnahmen vor, mit deren Hilfe diese Diskrepanz überwunden werden könnte.

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Deutscher Gewerkschaftsbund sieht dringenden Handlungsbedarf

Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes gibt es in Deutschland momentan ca. 57.000 unbesetzte Ausbildungsplätze. Dennoch sind zeitgleich zahlreiche Jugendliche noch immer auf der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack spricht hier über Chancenungleichheit auf dem Ausbildungsmarkt und schlägt Maßnahmen vor, mit deren Hilfe diese Diskrepanz überwunden werden könnte.

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Reiseführer in die Berufswelt

Viele Wege führen in die Berufswelt und auch innerhalb dieser gilt es, so manche Hürde zu überwinden. Damit sich zukünftige Azubis hier gut zurechtfindnen, hat die DGB Jugend nun die Broschüre „nxt lvl – Der Reiseführer für Deinen Berufsweg“ veröffentlicht. Neben einem Überblick über 150 Ausbildungsberufe gibt die Broschüre Tipps für Bewerbungsverfahren und Azubi-Rechte. Die Broschüre gibt es hier kostenfrei.

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DIHK will Prüferehrenamt mehr stärken

Am Ende jeder Ausbildung wartet die Abschlussprüfung auf die Azubis – einen großen Anteil am Gelingen der Prüfung haben jedoch nicht nur die Ausbilder*innen in der Vorbereitung, sondern auch die vielen Prüfer*innen, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen. Dennoch fristen sie ein Schattendasein in der öffentlichen Wahrnehmung. Das muss sich ändern, meint der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Die Broschüre der DIHK „Prüferehrenamt stärken – Berufliche Bildung sichern“ verdeutlicht die Stellung der Prüfer*innen und zeigt auf, welche Rahmenbedingungen sich verbessern müssen.

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Umfangreiche Änderung des BBiG geplant

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) wird 50 Jahre – Zeit dieses auf den Prüfstand zu stellen. So sieht es auch die Regierung und will bis 1. August 2019 eine Novelle mit tiefgreifenden Veränderungen auf den Weg bringen. Ziel ist es, die berufliche Bildung aufzuwerten und der universitären Bildung im Ansehen anzunähern. Hierfür sollen u. a. eine Mindestvergütung für alle Ausbildungsbranchen festgelegt und die Weiterbildungsmöglichkeiten neu strukturiert werden. Weitere Infos zur geplanten Neuorganisation der Berufsausbildung sind in einem Spiegel-Artikel zusammengefasst.

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Aktuelle Prognose macht Lehrermangel an Berufsschulen deutlich

Das Thema Lehrkräftemangel ist derzeit in aller Munde. Besonders akut zeigt sich dieser bereits an den Berufsschulen: Ein Drittel aller Berufsschullehrkräfte sind Seiten- und Quereinsteiger. Und der Mangel wird sich hier ab 2025 sogar noch weiter verschärfen, wie eine Prognose der Bertelsmann Stiftung ergab und demnach den Berechnungen der Kultusministerkonferenz widerspricht. Die Stiftung ruft daher jetzt die Politik dazu auf eine bundesweite Lösung zu finden und ausreichend Lehrkräfte auszubilden. Die ausführliche Prognose stellt die Bertelsmann Stiftung hier zur Verfügung.

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Studie: Mehr Austausch zwischen Berufsschule und Lehrbetrieb gewünscht

Das Institut für Demoskopie Allensbach untersuchte das digitale Lernen in der Berufsausbildung im gewerblich-technischen Bereich. In der Studie wurde deutlich, dass sowohl Berufsschullehrer*innen als auch Ausbilder*innen der Vermittlung digitaler Kompetenzen einen hohen Stellenwert einräumen, der Austausch untereinander jedoch noch zu wenig ist. Weitere Ergebnisse und die vollständige Studie können hier kostenlos abgerufen werden.

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Wettbewerb „Zeitreisende“ Teilnahme bis 30.11.2018

Am bundesweiten Wettbewerb „Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“ können Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahre noch bis zum 30.11.2018 teilnehmen. Aufgabe ist es, mithilfe von Interviews mit Fachkräften in dualen Ausbildungsberufen die Veränderungen nachzuzeichnen. Bei der Gestaltung der Ergebnisse, z. B. als Video- oder Audiobeitrag, können die Gruppen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Zu gewinnen gibt es u. a. eine Gruppenreise. Weitere Infos zum Wettbewerb gibt es hier.

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Methodenkoffer „Demokratie leben! in der Berufsausbildung“

In der Ausbildung erwerben Azubis nicht nur Fachkenntnisse in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf, sondern auch Werte für das gesellschaftliche Miteinander. Dennoch können Schule oder Betrieb Orte von Diskriminierungen und Mobbing unterschiedlichster Art sein. Um Ausbilder*innen und Berufschullehrer*innen hier zu unterstützen, hat das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) zusammen mit Experten*innen aus der Praxis einen Methodenkoffer zusammengestellt, der hier kostenfrei zur Verfügung steht.

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Arbeitshilfe: Geflüchtete für Ausbildung interessieren

Um dem wachsenden Bedarf an Auszubildenden entgegenzuwirken, wird zunehmend auf Geflüchtete gesetzt. Diese müssen jedoch zunächst über das duale Ausbildungssystem in Deutschland informiert werden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat dazu die Arbeitshilfe „Junge Geflüchtete für die duale Berufsausbildung gewinnen“ veröffentlicht mit Hinweisen zur Motivation, Information und Unterstützung für die Ausbildung. Die Broschüre kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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Gender-Pay-Gap beginnt bereits bei Ausbildungswahl

Wie geschlechtsspezifisch die Wahl des Ausbildungsberufes nach wie vor ist, zeigt eine Sonderauswertung des KfW-Mittelstandpanels. Demnach entscheiden sich junge Frauen eher für Berufe im Dienstleistungsbereich und für den schulischen Ausbildungsweg, zudem lernen sie häufiger in Kleinstunternehmen. Daraus resultiert, dass weibliche Auszubildende im Schnitt weniger verdienen als männliche Azubis. Die Ergebnisse der Sonderauswertung sind im Artikel der Frankfurter Allgemeinen zusammengefasst.

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Mehr Mitsprache schafft zufriedenere Azubis

Laut der DIHK-Ausbildungsumfrage wird es für Unternehmen immer schwieriger, Auszubildende zu finden – vor allem im Bereich Pflege, Mechatronik oder Gastronomie. Ein Weg, Jugendliche für die Ausbildung zu interessieren: Die Rahmenbedingungen attraktiver gestalten, wie zum Beispiel im Schloss Britz, das unter Anleitung von Azubis geführt wird. Mehr zum interessanten Projekt gibt es hier.

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Was muss vor Ausbildungsbeginn alles beachtet werden?

Im August und September treten viele junge Menschen ihre Ausbildung an und beginnen damit einen neuen Lebensabschnitt. Hier gilt es, vieles zu beachten – vom Ausbildungsvertrag und allen damit zusammenhängenden Regelungen bis hin zu Versicherungen sowie eigenem Konto. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat alle wichtigen Punkte in einem Artikel zusammengefasst.

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Vom Sport lernen: Wie motiviere ich meine Azubis?

Welche Eigenschaften aus dem Sport sind auch im Beruf nützlich? Fitnessökonom und Ausbilder Marcus Milarov fasst es in einem kurzen Video des IHK-Magazins POSITION zusammen: Kontinuität, Disziplin, eigener Antrieb sowie Engagement. Und: Man kann auch mal einen schlechten Tag haben. Das Video kann hier kostenfrei angeschaut werden.

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Azubimangel vs. Mangel an Ausbildungsplätzen

Der Azubi- und Fachkräftemangel ist zurzeit in aller Munde. Gleichzeitig zeigen jedoch auch die Zahlen, dass es mehr Bewerber*innen als Ausbildungsplätze gibt – Tendenz steigend. Wo die Ursachen der sogenannten Passungsprobleme liegen und wie diesen entgegengewirkt werden kann, fasst ein Spiegel-Artikel zusammen.

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Good Practice: 5-Minuten-Gespräche für Nachhaltigkeit

Um über Nachhaltigkeit im Alltag, im Betrieb und in der Region zu sprechen, bleibt für Azubis und Ausbilder*innen während der Ausbildung nur wenig Zeit. Dabei könnten hier wichtige Impulse gesetzt werden, wie der Modellversuch ANLIN (Ausbildung fördert nachhaltige Lernorte in der Industrie) zeigt. Mithilfe der Methode „5-Minuten-Gespräche“ tauschen sich Ausbilder*innen und Azubis regelmäßig über Nachhaltigkeitsthemen in verschiedenen Bereichen aus, um Aufmerksamkeit zu wecken und zu erhalten. Daraus können sich auch kleine Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln. Im Forum für AusbilderInnen FORAUS gibt es einen Überblick über die Methode und Anregungen, wie die Umsetzung gestaltet werden kann.

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Traumberuf in bewegten Bildern finden

Den passenden Beruf für sich finden, ist nicht leicht – vor allem wenn man sich unter den zahlreichen Berufsbezeichnungen überhaupt nichts vorstellen kann. Azubi TV – ein Projekt der Handwerkskammer Region Stuttgart – hat für verschiedene Handwerksberufe kleine Videos erstellt, die Einblicke in den jeweiligen Berufsalltag geben, Darsteller*innen sind Azubis aus der Region.

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Ausbildungsordnungen an digitalen Wandel angepasst

Ab dem 1. August 2018 gelten für elf Metall- und Elektroberufe neue Ausbildungsordnungen. Die Änderungen spiegeln insbesondere den digitalen Wandel in der Industrie wider, so sind nun Digitalisierung, Datenschutz und Informationssicherheit feste Bestandteile in den Ausbildungen. Zudem ermöglichen Zusatzqualifikationen den Aufbau spezifischer Kompetenzen in diesen Bereichen. Weitere Infos zu den geänderten Ausbildungsordnungen gibt es auf der Seite des Bundesinstituts für Berufsbildung BIBB.

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Die Abenteuer der Versicherungskaufleute

Versicherung und aufregender Job? Das sind Begriffe, die für viele nicht zusammenpassen. Da heutzutage aber alles Mögliche versichert werden kann, ist die Versicherungsbranche sehr facettenreich geworden. Die Süddeutsche porträtiert in einem Artikel  drei Versicherungsangestellte, die von ihren Erlebnissen rund um die Welt berichten.

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Sozialer Status als Familientradition

Sozialer Status und Bildungsstand werden insbesondere von der Familie geprägt – doch nicht nur das Elternhaus ist entscheidend, der Einfluss reicht zurück bis in die Urgroßelterngeneration. Das ist zumindest Ergebnis einer aktuellen Studie zweier Wissenschaftler des IfW Kiel und der Universität Madrid. Zum einen belegt dies eine soziale Stabilität, zum anderen aber auch den erschwerten sozialen Aufstieg in Deutschland. Mehr Infos zu der Studie finden Sie im Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Offene Lernmaterialien im Handwerk

Offene Lernmaterialien finden im Bildungsbereich immer mehr Verwendung, doch in der beruflichen Bildung stecken diese noch in den Kinderschuhen. Dabei wären sie vor allem im Handwerk sinnvoll, um sie auf die individuellen Gegebenheiten der Betriebe und den Lehr-Lern-Prozess zu modifizieren. Susanne Grimm vom Bundesinstitut für Berufsbildung gibt Tipps, wie offene Bildungsmaterialien effektiv in der Ausbildung eingesetzt werden können. Den Artikel stellt das Handwerk-Magazin hier kostenfrei zur Verfügung.

 

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Good Practice: digitale Medien im Berufsschulunterricht des Handels

Die fortwährende Digitalisierung hat auch Einfluss auf die Gestaltung von Lernprozessen. Ein gutes Beispiel für die Verknüpfung von interaktivem Lernen und digitalen Medien ist die Medienreihe „Ökonomische Bildung im Handel“. Sie erzählt über die Methode des Storytelling die Geschichte der Azubi-WG von Sophia, Johannes, Ben und Ayse und vermittelt gleichzeitig in 17 Lerneinheiten Inhalte der Ausbildungen zum*zur Verkäufer*in, zum*zur Kaufmann*frau im Einzelhandel sowie zum*zur Handelsfachwirt*in. Die Medienreihe besteht aus Videos, digitalen und analogen Aufgaben, einem Glossar, einem Quiz, einem Begleitheft sowie einem Kompetenzerfassungstool. Ein ausführlichen Überblick sowie den kostenlosen Zugang zu der Medienreihe gibt es hier.

 

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Wi(e)der die Rollenklischees Girls‘ und Boys‘ Day am 26.04.2018

Die Entscheidung für einen Beruf ist nach wie vor stark von stereotypen Rollenklischees beeinflusst. Erst kürzlich zeigte das Magazin Izzy in Zusammenarbeit mit der Helvetic Airways in einem kleinen Experiment mit 25 Grundschüler*innen, wie oft Berufe z. B. bei der Polizei oder der Feuerwehr mit Männern in Verbindung gebracht werden – das kurze Video gibt es hier.

Um in typische Männer- und Frauenberufe einmal hineinschnuppern zu können, findet auch dieses Jahr

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Neuer Ausbildungsberuf: Kaufmann*frau im E-Commerce

Der Online-Handel floriert und bedarf stetig neuer Fachkräfte. Ab 01.08.2018 kann man in diesem Bereich nun auch eine Ausbildung zum Kaufmann*frau im E-Commerce absolvieren. In der dreijährigen branchenübergreifenden Ausbildung erlernen die Azubis Grundlagen u. a. im Vertrieb, in der Entwicklung des Online-Marketings, in der Kundenkommunikation sowie im projektbezogenen Arbeiten. Weitere Infos zum neuen Ausbildungsberuf stellt das Bundesinstitut für berufliche Bildung kostenfrei zur Verfügung.

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Neu: BerufsAbitur – Ausbildung und Abi in einem

In sechs Bundesländern können Azubis in Handwerksberufen jetzt mit dem Ausbildungsabschluss die Hochschulzugangsberechtigung erwerben. Mit dem sogenannten „BerufsAbitur“ erhalten junge Menschen eine neue Möglichkeit, die gerne eine handwerkliche Ausbildung machen, aber nicht auf einen höheren Bildungsabschluss verzichten möchten. Angeboten wird das BerufsAbitur ab dem kommenden Lehrjahr in Pilotprojekten in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Die Bundesländer können dabei zwischen drei Varianten wählen. Einen guten Überblick gibt die Deutsche Handwerks-Zeitung.

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Gleichberechtigung: Neues Gesetz zur Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern

Auch für Azubis gilt das neue Gesetz zur Lohngleichheit – es ist allerdings nur dann interessant, wenn die Ausbildungsvergütung nicht tariflich geregelt ist. Und es gibt einige Hürden zu nehmen. Das neue Gesetz gilt nur in Betrieben mit über 200 Mitarbeiter*innen. Hier können Mitarbeiter*innen in Betrieben mit mindestens 200 Angestellten Auskunft darüber verlangen, was Kollegen*innen mit einem ähnlichen Job verdienen. Allerdings muss es dafür mindestens sechs Kollegen*innen anderen Geschlechtes geben als der/die Antragssteller*in und der Arbeitgeber ist nur zur Auskunft über ein Durchschnittsgehalt verpflichtet. Trotzdem ein Fortschritt: Frauen haben so die Chance zu erfahren, wie viel männliche Kollegen verdienen, und können ihre Forderungen entsprechend anpassen. mehr

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Studie: Was denken Studierende über die duale Berufsausbildung?

Laut einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung und dem Department of Labour Economics der Maastricht University zweifeln 29 Prozent der Studierenden daran, ob sie ihr Studium abschließen. Die Alternative könnte hier eine duale Ausbildung sein, doch ist dies auch attraktiv für sie? Dieser Frage ist die obige Studie nachgegangen. Das Fazit: Die Ausbildung hat zwar ein gutes Image, Verdienst und Aufstiegschancen werden jedoch kritisch gesehen. Weiterhin ist erstaunlich, dass

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Tipps in Clips: Videos zur Ausbildung von Geflüchteten

Unterschiedliche Vorstellungen, Erwartungen, Werte oder Verständigungsprobleme können zu Missverständnissen und Schwierigkeiten führen, wenn Unternehmen Geflüchtete ausbilden. Die Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf (überaus) bietet zur Unterstützung von Fachkräften in Ausbildungsbetrieben Videoclips an, in denen Konfliktsituationen dargestellt werden. Ein interessanter Ansatz. Hier geht es zu den Filmen.

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Neues Programm für junge Menschen unter 25 ohne Berufsausbildung

Es klingt etwas trocken, ist aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: 65% der Arbeitslosen unter 25 Jahren haben keine abgeschlossene Ausbildung. Viele der jungen Menschen werden nicht gut und regelmäßig unterstützt, da je nach Leistungsbezug die Jobcenter oder die Arbeitsagenturen zuständig sind, oft auch im Wechsel. Nun sollen die Arbeitsagenturen alle jungen Menschen ohne berufliche Erstausbildung durchgehend beraten und begleiten und auch die Kosten von einer Milliarde Euro dafür tragen. Berechnungen gehen davon aus,

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Gibt es einen Ausbildungsplatzmangel oder einen Azubimangel?

Ende September 2016 gab es der BA-Statistik zufolge 43.500 freie Ausbildungsplätze. Dem stünden rund 20.000 Bewerber ohne Lehrstelle gegenüber. Demzufolge gibt es deutlich mehr freie Ausbildungsplätze als Bewerber/-innen. Laut einer Studie des DGBist diese Aussage aber nicht korrekt, da viele ausbildungsreife junge Menschen in berufsvorbereitenden Maßnahmen versorgt und statistisch nicht mehr gezählt werden. Rechnet man alle jungen Menschen mit Ausbildungswunsch

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Deutsch-Englisch-Wörterbuch für Berufsbildungsfachleute: Kostenlose Broschüre

Das deutsche duale System wird von vielen Ländern kopiert, immer mehr junge Menschen aus europäischen Ländern und auch Flüchtlinge beginnen eine Ausbildung in Deutschland. Wenn noch keine ausreichenden deutschen Sprachkenntnisse vorliegen, ist vielleicht ein Austausch in englischer Sprache möglich und hilfreich. Die „Terminologiesammlung für Berufsbildungsfachleute“ vom Bundesinstitut für Berufsbildung bietet Übersetzungen für alle zentralen Begriffe der dualen Ausbildung ins Englische und kann hierkostenlos heruntergeladen werden.

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Das neue Integrationsgesetz: Regelungen für die Ausbildung

Im Juli wurde das neue Integrationsgesetz durch den Bundestag beschlossen. Für Flüchtlinge, die eine duale Ausbildung anstreben, beinhaltet das Gesetz einige Verbesserungen.

Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive können trotz laufendem Asylverfahren bereits nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland eine assistierte Ausbildung in Anspruch nehmen, nach 15 Monaten Aufenthalt kann Berufsausbildungsbeihilfe und

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