Für die Weiterbildung zum Berufswahlcoach vom 09.04.-12.04.2018 in Köln bieten wir einen Spätbucher-Rabatt an: 560,- Euro statt 620,- Euro!

News: Integration & Migration

02.2018

„Du siehst gar nicht schwul aus“ – LSBTI-Broschüre zur klischeefreien Sprachmittlung

Geflüchtete lesbische, schwule, bisexuelle sowie trans* und inter* (LSBTI) Personen, die in Deutschland ankommen, stehen vor einer mehrfachen Herausforderung. Sie müssen sich nicht nur in einem fremden gesellschaftlichen System zurechtfinden, sondern ihre besondere Lage in Beratungen oder bei Anhörungen beschreiben. Hierbei sind sie auf Dolmetscher*innen angewiesen, die ihre sexuelle bzw. geschlechtliche Identität klischee- und wertfrei übersetzen. Für die Unterstützung der Dolmetscher*innen hat die Schwulenberatung Berlin die Broschüre „Sprachmittlung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Geflüchtete“ erstellt, die hier kostenlos heruntergeladen werden kann. Neben Hinweisen zur Lage in den Herkunftsländern, Grafiken zur rechtlichen Situation weltweit und den gesetzlichen Regelungen in Deutschland gibt es eine Checkliste für die Sprachmittlung sowie positive Formulierungen auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Französisch, Farsi/Persisch und Russisch.

12.2017

Reflexionsvideo: die richtige Haltung in der Beratung mit Geflüchteten

In der Beratung ist es wichtig, dass der*die Beratende sich der eigenen Haltung bewusst ist und dem Gegenüber auf Augenhöhe begegnet. Was bedeutet auf Augenhöhe bei der Beratung mit Geflüchteten und Migranten*innen? Dieser Frage widmen sich das IQ Netzwerk Baden-Württemberg und das Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg in dem Reflexionsvideo „Unterstützungsarbeit – auf Augenhöhe mit Geflüchteten?!“. Sie zeigen auf, welche Rahmenbedingungen und Annahmen auf beiden Seiten zu Missverständnissen führen und wie diese aufgelöst werden können. Das Video und das Begleitmaterial dazu sind auf der Internetseite des Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg kostenlos abrufbar.

12.2017

Diakonie-Broschüre: Was tun, wenn Unterstützung zur Belastung wird?

In der Integrationsarbeit geht es viel um das Helfen und Unterstützen in verschiedensten Formen: bei der Wohnungs- und Jobsuche, bei der Anerkennung von Qualifikationen, beim Spracherwerb usw. Hinzu kommen Einzelschicksale, die einen lange begleiten. Diese Aufgaben verlangen von den haupt- und ehrenamtlich Tätigen viel ab. Die Diakonie Hessen, die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und das Diakonische Werk Pfalz haben in diesem Zusammenhang die umfangreiche Broschüre „Wenn helfen nicht mehr gut tut …“ veröffentlicht. Es werden Motivationen und innere Antreiber von Helfenden beschrieben, die Wichtigkeit von Grenzziehung erläutert und Bausteine sowie Checklisten an die Hand gegeben. Die Broschüre kann auf der Internetseite Flüchtlingshelfer kostenfrei heruntergeladen werden.

12.2017

Auf spielerische Art: Brettspiel „Leben in Deutschland“

Asylverfahren, Anerkennung von Qualifikationen, Behördengänge, Grundlagen der Demokratie, Spracherwerb – Integration kann ganz schön trocken sein. Um Geflüchteten und Migranten*innen Deutschland (Umgangsformen, Politik, Verkehr, Geografie, Kultur usw.) auf spielerische Art näherzubringen, hat das Integrationshilfe-Projekt „Leben in Deutschland“ ein gleichnamiges Brettspiel entwickelt, bei dem zwei bis sechs Spieler*innen durch Deutschland „reisen“ und Fragen zu den verschiedenen Themen beantworten. Das Begleitheft zum Spiel ergänzt die Themen mit Illustrationen, wodurch die Verständigung erleichtert werden soll. Das Spiel gibt es in Deutsch-Arabisch, Deutsch-Dari und Deutsch-Farsi und kostet 39,90 Euro, zzgl. 9 Euro Versand. Weitere Informationen zum Spiel und Bestellmöglichkeiten gibt es auf der Internetseite des LiD-Teams.

10.2017

1.000 Integrationsmanager in Baden-Württemberg geplant

Im Frühjahr 2017 hat Baden-Württemberg den Pakt für Integration verabschiedet, der den Kommunen 2017 und 2018 320 Millionen Euro für die Integration geflüchteter Menschen zur Verfügung stellt. Kern des Paktes ist, 1.000 Integrationsmanager/-innen in den Städten und Gemeinden einzustellen, die die Sozialberatung der Flüchtlinge vor Ort übernehmen. Seit Juli 2017 können Kommunen einen entsprechenden Antrag stellen. Derzeit laufen die Einstellungsverfahren für die Integrationsmanager/-innen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Baden-Württemberg.

08.2017

Neue Internetseite für geflüchtete Jugendliche

„Einfach Zukunft – Berufsausbildung in Deutschland“ ist eine neue Seite, die in verschiedenen Sprachen erste Informationen zur dualen Berufsausbildung gibt. Es werden vier junge Männer (leider keine Frauen) vorgestellt: Moeoud aus dem Iran, Abdel aus Syrien, Siar aus Afghanistan und Henok aus Eritrea haben alle eine Einstiegsqualifizierung durchlaufen und danach eine duale Ausbildung begonnen. Sie erzählen von ihrem Weg und welche Schwierigkeiten sie hatten. Die Sprache ist sehr einfach und die Informationen übersichtlich. Ein guter Einstieg für den Unterricht.

Weitere Informationen unter einfachzukunft.de

06.2017

#WithRefugees: Die Menschen hinter den Zahlen

Zum Weltflüchtlingstag am 20.06.2017 veröffentlichte UNHCR, das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen, aktuelle Zahlen: Demnach waren bis Ende 2016 65,6 Millionen Menschen von Flucht und Vertreibung betroffen – weltweit eine von 113 Personen, die Hälfte sind Kinder. Doch wer sind die Menschen hinter den Zahlen? Unter #WithRefugees veröffentlicht UNHCR Filmbeiträge von geflüchteten Menschen, die von ihrer eigenen Flucht, aber auch von ihren Träumen erzählen. Die Videos begleiten die Petition #WithRefugees, die die Staaten weltweit auffordert, Verantwortung zu übernehmen. Weitere Infos zur Petition und die Videos gibt es auf der Internetseite des UNHCR.

06.2017

Getestet: Logbuch Neuland als Unterrichtsmaterial für Willkommensklassen

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) stellt auf ihrer Internetpräsenz Unterrichtsmaterialien für verschiedene Themen zur Verfügung. Einen Teil davon haben Lehrende in der Praxis auf Herz und Nieren geprüft – beispielsweise das Logbuch Neuland, das in Willkommensklassen eingesetzt werden kann. Die zusammen mit geflüchteten Schüler/-innen erstellten 57 Aufgabenblätter befassen sich mit Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen und geben ihnen Raum, ihre Eindrücke, Gefühle und Erlebnisse zu reflektieren. Die ausführliche Rezension und Bestellmöglichkeiten gibt es bei der bpb online.

06.2017

Integration als Mittel gegen den Fachkräftemangel?

Dieser Frage widmet sich der aktuelle IAB-Kurzbericht 14/2017 des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und untersucht hierfür die Einstellungs- und Ausbildungsbereitschaft deutscher Betriebe gegenüber Geflüchteten im Jahr 2016.
Resultat: Die gesammelten Erfahrungen und Einstellungen haben zugenommen – insbesondere im Bereich Zeitarbeit, Gastgewerbe sowie Erziehung und Unterricht – und für 2017 wird ein weiterer Anstieg prognostiziert. Die Autoren/-innen kommen dabei zu dem Schluss, dass die Integration Geflüchteter durchaus dem Fachkräftemangel entgegenwirken kann. Hier muss sich jedoch weiterhin verstärkt den zwei häufigsten Hürden angenommen werden, die gegen eine Einstellung sprechen: mangelnde Sprachkenntnisse und fehlende Qualifikationen. Der komplette IAB-Kurzbericht 14/2017 kann hier heruntergeladen werden.

06.2017

Projekt Refugee Eleven – wie Fußball verbindet

Häufig wird nüchtern und abstrakt über die Themen Flucht, Asyl und Migration gesprochen, dabei aber die dahinter stehenden Menschen und einzelnen Schicksale außer Acht gelassen. Wie kann man diese mit Leben erfüllen und insbesondere für Kinder und Jugendliche erfahrbar machen? Dieser Aufgabe stellt sich Refugee Eleven, eine Webvideo-Serie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). In elf Folgen treffen ein Amateurspieler des Teams „Refugee11“ und ein Profifußballer bzw. eine Profifußballerin aufeinander und tauschen sich zu eigenen Fluchterfahrungen aus. Und natürlich wird auch zusammen gekickt. Begleitend stellt das bpb Unterrichtsmaterial zur Verfügung und im Mai 2017 feierte der Dokumentarfilm „Refugee 11“ Premiere. Alle Infos, Videos und Hintergründe zu Refugee Eleven gibt es auf der Internetseite des Projektes.

05.2017

Hochschule als erfolgreicher Integrationsfaktor

Im vergangenen Jahr investierte der Bund in Programme und Projekte zur Integration studierfähiger Geflüchteter an deutschen Unis. Das übergeordnete Programm heißt INTEGRA: Unter anderem sollte es 2.400 Personen ermöglicht werden, an studienvorbereitenden Sprachkursen teilzunehmen – de facto waren es 2016 gar 6.600 Teilnehmende. Neben den Sprachkursen zählen zur Förderung auch vorbereitende Fachkurse, die Bewertung erworbener Qualifikationen sowie Tests zur Studierfähigkeit. Eine Übersicht der über INTEGRA geförderten Projekte und eine erste Bilanz gibt es hier.

03.2017

Internetportal „ich-will-deutsch-lernen“ für Lernende und Lehrende

Auf dem Internetportal „ich-will-deutsch-lernen“ des Deutschen Volkshochschul-Verbandes werden verschiedene Materialien für den Spracherwerb für selbstständig Lernende und Lehrkräfte zur Verfügung gestellt. Zur Auswahl stehen Unterlagen für den Deutschkurs auf den Niveaustufen A1-B1, für die Alphabetisierung in der Zweitsprache Deutsch und für die Arbeits- und Berufssprache Deutsch. Das Portal ist in 16 Sprachen übersetzt und wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als erstes digitales kurstragendes Lehrwerk für Integrationskurse zugelassen. Mehr Informationen und Registrierung.

03.2017

Investitionen in die Bildung Geflüchteter wird sich auszahlen

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) konstatiert: Wenn mehr in den Spracherwerb und die Bildung geflüchteter Menschen investiert wird, zahlt sich dies auf lange Sicht für die öffentliche Hand aus. Denn bereits in den vergangenen Jahren zeigte sich, dass gute bis sehr gute Sprachkenntnisse und ein deutscher Berufsabschluss die Beschäftigungswahrscheinlichkeit Geflüchteter erhöhen. „Dies spare Sozialausgaben und erhöhe die Steuereinnahmen.“ – Die Annahmen, Ergebnisse und Empfehlungen gibt es im IAB-Kurzbericht 2/2017.

02.2017

Kostenloses Willkommensplakat für Flüchtlingskinder

Das Willkommensplakat begrüßt Flüchtlingskinder im Alter von ca. 8 bis 14 Jahre in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Paschtu, Dari, Tigrinya und Kurdisch. Weitere Sprachen können von den Kindern eingetragen werden. Die Stadt, in der die Kinder leben, und das jeweilige Bundesland können ebenfalls handschriftlich eingefügt werden.

Das Plakat kann hier kostenlos bestellt werden.

02.2017

Wandzeitung „Rassismus begegnen“: Praktische Hilfestellung für Demokratiearbeit vor Ort

Die Wandzeitung „Rassismus begegnen“ ist eine Hilfestellung für den Alltag, im Privat- oder Berufsleben, im Unternehmen oder Verein. In dieser wird mit Illustrationen erläutert, was Rassismus bedeutet. Anhand von Beispielen werden Handlungsempfehlungen gegeben, mögliche Entgegnungen und Reaktionen auf rassistische Vorurteile aufgezeigt. Die Wandzeitung eignet sich ideal für Ihr Büro, Vereinsheim oder den Besprechungsraum.

Die Wandzeitung kann hier kostenlos bestellt werden.

01.2017

Deutsche schätzen Anteil der Muslime viel zu hoch

Die gefühlte Wahrheit, die sich in Diskussionen immer öfter gegen Fakten behauptet, ist ein sehr aktuelles Thema. In privaten und beruflichen Bereichen gehen wir von ungeprüften Annahmen aus und reagieren darauf. Eine aktuelle Studie belegt dieses Phänomen sehr eindrücklich: Deutsche Befragte gaben in einer Studie durchschnittlich an, dass ungefähr jeder fünfte Einwohner in Deutschland muslimischen Glaubens ist. Real sind es aber nur gute fünf Prozent. Dieses Phänomen lässt sich in vielen europäischen Ländern nachweisen: Der Anteil von Bewohnern mit muslimischen Glauben wird regelmäßig unrealistisch hoch eingeschätzt. Mehr

12.2016

Befragung an Schulen zu Flüchtlingsthema: die Zuversicht steigt

Hunderttausende Kinder und Jugendliche sind in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen und wurden eingeschult. Das Forsa-Institut hat in einer repräsentativen Studie mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 21 Jahren befragt, wie gut das Schulsystem darauf vorbereitet ist. Obwohl die Mehrheit skeptisch bleibt, glauben inzwischen 37 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, dass das deutsche Bildungssystem gut oder sehr gut vorbereitet ist. In der Studie wurden die Schüler/-innen auch zum Thema Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem befragt. Etwas mehr als die Hälfte glaubt der Studie zufolge nicht an Chancengleichheit. Mehr zur Studie

12.2016

Ratgeber für den Umgang mit Geflüchteten mit LSBTTI*-Hintergrund

Für Flüchtlinge mit LSBTTI*-Hintergrund kann das Leben in Unterkünften schwierig oder sogar gefährlich sein. In sieben Staaten droht bei homosexuellen Handlungen derzeit die Todesstrafe (Iran, Jemen, Mauretanien, Saudi-Arabien, Sudan, Teile von Nigeria und Somalia), die muslimischen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens sowie Nordafrikas haben ein homophobes Strafrecht. Entsprechende Einstellungen können auch in den Unterkünften auftreten. Es bedarf der Aufklärung und besonderem Schutz für Flüchtlinge mit LSBTTI*-Hintergrund. Eine Broschüre des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes bietet Informationen und Tipps für Helfer/-innen und Anlaufstellen.

12.2016

Umfrage: Bildung, Werte, Frauenrechte – was denken Flüchtlinge?

Für eine repräsentative Studie hat das IAB in Kooperation mit dem BAMF 4.500 Geflüchtete zu verschiedenen Themen interviewt. Bei der Entscheidung für Flüchtlinge nach Deutschland zu kommen, ist die Achtung der Menschenrechte in Deutschland der wichtigste Grund. Ein weiterer Befund: Flüchtlinge und Deutsche denken sehr ähnlich, was die Einstellung zu Regierungsformen und zur Demokratie angeht, und auch die Einstellungen zu den Geschlechterrollen sind ähnlich. Die Studie gibt außerdem interessante Einblicke in das Bildungsniveau der geflüchteten Menschen und kommt zu dem Ergebnis, dass die Bildungsorientierung bei Geflüchteten sehr hoch ist. Eine Kurzfassung der Studie kann hier heruntergeladen werden.

11.2016

Jobbörse für Flüchtlinge: Aktuell 74 Ausbildungsplätze

Das Portal Workeer möchte Unternehmen und Flüchtlingen helfen, Ausbildungs- oder Arbeitsplätze zu besetzen bzw. zu finden. Denn häufig sind nicht vorhandene Netzwerke sowie schlechte Kommunikation die größten Hürden, die sich zwischen Arbeitgeber/-in und Arbeitnehmer/-in stellen. Aktuell meldet Workeer 4.500 registrierte Unternehmen und über 10.500 Flüchtlinge. Zurzeit werden 74 Ausbildungsplätze für Flüchtlinge angeboten. Die Online-Stellenbörse entstand durch die Abschlussarbeit zweier Kommunikationsstudenten der HTW Berlin. Kern der Arbeit war die Zusammenführung von Arbeitgebern/-innen und Migranten/-innen. 

11.2016

Sechs Jahre vom Deutschkurs bis zum Job

Die Qualifizierung und Ausbildung junger Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive wird länger dauern als erwartet. Vom ersten Deutschkurs bis zum Abschluss der Ausbildung dauere es voraussichtlich sechs Jahre, "ohne dass irgendjemand etwas falsch gemacht hat", schätzt Markus Schmitz von der Bundesagentur für Arbeit in Bayern. Flüchtlinge, die 2015 oder 2016 nach Deutschland kommen, sind also nicht die Fachkräfte von morgen, sondern eher von übermorgen. 

Mehr zum Thema

11.2016

Test gibt Aufschluss: Bin ich ein Rassist?

Implicit Bias ist der wissenschaftliche Begriff für unbewusste Vorbehalte gegenüber bestimmten Gruppen. Unser Gehirn stellt schnell Assoziationen zwischen verschiedenen Inhalten her und ermöglicht so eine schnelle Entscheidung. Rationale und bewusste Abwägungen, Einstellungen und Werte spielen dabei keine Rolle, die Entscheidungen erfolgen aufgrund unbewusster Bewertungen. Der "Implizite Assoziationstest" (IAT) macht diese unbewussten Einstellungen sichtbar, indem er Reaktionszeiten auf bestimmte Antworten auswertet. Es gibt verschiedene Tests zum Thema Rasse, Sexualität, OssiWessi usw. Eine spannende Selbsterfahrung. 

Hier geht es zum Test.

10.2016

Ratgeber: Wie kann ich traumatisierten Flüchtlingen helfen

Die Bundespsychotherapeuten-Kammer BPtK hat einen Ratgeber zum Thema „Wie kann ich traumatisierten Flüchtlingen helfen“ veröffentlicht. Der Ratgeber richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingshilfe, die mit traumatisierten Kindern und Erwachsenen arbeiten. Er enthält Informationen zu traumatischen Erkrankungen und praktische Hinweise, welche Verhaltensweisen stabilisierend wirken, aber auch den Hinweis, das gezielte Traumatherapie nur von ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden darf.
Der Ratgeber kann hier kostenlos heruntergeladen werden

09.2016

Neue Initiative: Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit haben in Kooperation mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks die Initiative Wege in Ausbildung für Flüchtlinge gestartet. Bis 2018 sollen rund 10.000 junge Flüchtlinge qualifiziert und an eine betriebliche Ausbildung im Handwerk herangeführt werden.

Im Anschluss an den Integrationskurs durchlaufen die jungen Flüchtlinge 13 Wochen Maßnahmen zur Berufsorientierung in Werkstätten und Betrieb. Ziel ist eine Übernahme durch beteiligte Handwerkbetriebe im Anschluss an die BOF-Maßnahme.

Mehr Infos zum BOF-Programm 

09.2016

Im Fokus - Flucht und Asyl

Zum Thema "Flucht und Asyl" wurde auf dem Portal Globales Lernen ein neuer Schwerpunkt eingerichtet. Auf dem Portal findet man eine Vielzahl von Materialien und Informationen übersichtlich geordnet nach Kategorien. Eine gute Adresse für Lehrkräfte und Fachkräfte in der Bildungsarbeit die Angebote zu diesem Thema machen möchten

Hier geht es zum Portal Globales Lernen

09.2016

Informationen zu spezialisierten Fördermaßnahmen für junge Flüchtlinge

Seit Mai 2016 stehen jungen Geflüchteten Menschen zwei Maßnehmen offen die von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden: PerjuF und EQ-Welcome.

PerjuF bieten jungen Flüchtlingen Berufsorientierung und Informationen zum deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystems und die verschiedenen Berufsfelder-  durch Praktika in Betrieben und in Projekten bei Bildungsträgern. Die Maßnahme steht Asylbewerbern und Geduldeten mit Arbeitsmarktzugang oder Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen offen.

EQ-Welcome bietet Maßnahmen rund um die Einstiegsqualifizierung an.

Die jungen Flüchtlinge werden zunächst auf die Einstiegsqualifizierung vorbereitet und erhalten während der Einstiegsqualifizierung Unterstützung durch ausbildungsbegleitende Hilfen. EQ-Welcome steht Asylberechtigten offen. Ebenso können Flüchtlingen mit Duldung und nach einer Wartezeit von 15 Monaten in eine Maßnahme einmünden.

Mehr Informationen zu den Maßnahmen