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News: Berufsberatung

04.2018

Neuer Ausbildungsberuf: Kaufmann*frau im E-Commerce

Der Online-Handel floriert und bedarf stetig neuer Fachkräfte. Ab 01.08.2018 kann man in diesem Bereich nun auch eine Ausbildung zum Kaufmann*frau im E-Commerce absolvieren. In der dreijährigen branchenübergreifenden Ausbildung erlernen die Azubis Grundlagen u. a. im Vertrieb, in der Entwicklung des Online-Marketings, in der Kundenkommunikation sowie im projektbezogenen Arbeiten. Weitere Infos zum neuen Ausbildungsberuf stellt das Bundesinstitut für berufliche Bildung kostenfrei zur Verfügung.

04.2018

Terminplan: Countdown zum Studium

Im Frühjahr beginnt die heiße Phase – Schulabgänger*innen stehen vor den kniffligen Fragen: Ausbildung oder Studium? Welche Ausbildung? Welches Studium? In der Heimat oder in der Ferne? Wichtig dabei ist, nicht die Zeit bzw. entscheidende Fristen verstreichen zu lassen. Zeit Campus hat hier einen Terminplan für alle Studienbewerber*innen zusammengestellt. Als Entscheidungshilfe dient Zeit Campus übrigens ebenso: Hier kann man den Studium-Interessentest und einen Berufstest machen. Des Weiteren gibt es hier das CHE Hochschulranking.

04.2018

Wi(e)der die Rollenklischees – Girls‘ und Boys‘ Day am 26.04.2018

Die Entscheidung für einen Beruf ist nach wie vor stark von stereotypen Rollenklischees beeinflusst. Erst kürzlich zeigte das Magazin Izzy in Zusammenarbeit mit der Helvetic Airways in einem kleinen Experiment mit 25 Grundschüler*innen, wie oft Berufe z. B. bei der Polizei oder der Feuerwehr mit Männern in Verbindung gebracht werden – das kurze Video gibt es hier.

Um in typische Männer- und Frauenberufe einmal hineinschnuppern zu können, findet auch dieses Jahr am 26.04.2018 der Girls‘ bzw. Boys‘ Day statt. Weitere Infos zum Aktionstag, Einblicke von jungen Frauen und Männern in ihre Berufe und Material für eine genderspezifische Berufsorientierung gibt es unter www.girls-day.de und www.boys-day.de.

10.2017

Check Wunschstudium: eine gute Übersicht zu Online-Tests zur Studienwahl

Die Seite Check Wunschstudium bietet eine Übersicht über Online-Self-Assessment-Tests, die kostenlos online durchgeführt werden können. Viele Universitäten bieten solche Selbsttests an. Junge Menschen können hier überprüfen, ob ein Studium oder Fachbereich zu ihnen passt und ob die Inhalte des Studiums den eigenen Vorstellungen entsprechen. Die Seite Check Wunschstudium ist sehr übersichtlich gestaltet und empfehlenswert.

10.2017

Duales Studium boomt

In Deutschland absolvieren mit über 100.000 derzeit mehr junge Menschen ein duales Studium denn je. Die Studierenden verteilen sich auf 1.592 Studiengänge.

Die meisten dual Studierenden in Deutschland belegen ein wirtschaftswissenschaftliches Fach (44.631 Studierende), gefolgt von Fächern im Bereich Ingenieurwesen mit 27.410 Studierenden. In Sozialwesen/Erziehung/Gesundheit und Pflege gibt es aktuell 10.661 Studierende. Hier geht es zur Pressemeldung des BIBB mit weiteren Zahlen und Fakten zum dualen Studium.

10.2017

Fällt der Numerus Clausus für das Medizinstudium?

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt seit dem 04.10 2017, ob das Vergabeverfahren der Medizin-Studienplätze verfassungswidrig ist. Derzeit liegt der Numerus Clausus für Humanmedizin fast überall bei 1,0 und viele Interessenten müssen bis zu 15 Semester warten, bevor sie einen Studienplatz erhalten.

Zum Wintersemester 2017/18 gab es laut hochschulstart.de. über 43.000 Bewerber*innen für nur 9.000 Studienplätze an staatlichen Hochschulen. Über 30.000 Bewerber*innen gingen leer aus. Das Bundesverfassungsgericht prüft nun, ob das Vergabeverfahren mit dem Grundrecht auf freie Berufswahl vereinbar ist.

Hintergrundinformationen zum Thema bietet dieser Spiegel-Artikel

08.2017

Kompetenzbilanzen für verschiedene Zielgruppen

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) in München bietet kostenlose Kompetenzbilanzen für verschiedene Zielgruppen an. Die Kompetenzbilanz besteht aus einem Fragenkatalog, der den Teilnehmenden dabei hilft herauszufinden, welche Fähigkeiten sie im Laufe ihrer Lebensgeschichte entwickelt haben und welche Qualifikationen Teilnehmende sie durch Tätigkeiten erworben haben. Dabei werden vor allem auch informelle Lernerfahrungen und soziale Kompetenzen berücksichtigt. Die Kompetenzbilanz kann Hinweise geben, welche Möglichkeiten und Perspektiven den Teilnehmenden offenstehen.

Kompetenzbilanz für Migranten/-innen Download PDF

Kompetenzbilanz für Mütter und Väter und Berufsrückkehrer/-innen Download PDF

Kompetenzbilanz für Personen im Freiwilligen Engagement Download PDF

08.2017

Neu: BerufsAbitur – Ausbildung und Abi in einem

In sechs Bundesländern können Azubis in Handwerksberufen jetzt mit dem Ausbildungsabschluss die Hochschulzugangsberechtigung erwerben. Mit dem sogenannten „BerufsAbitur“ erhalten junge Menschen eine neue Möglichkeit, die gerne eine handwerkliche Ausbildung machen, aber nicht auf einen höheren Bildungsabschluss verzichten möchten. Angeboten wird das BerufsAbitur ab dem kommenden Lehrjahr in Pilotprojekten in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Die Bundesländer können dabei zwischen drei Varianten wählen. Einen guten Überblick gibt die Deutsche Handwerks-Zeitung.

08.2017

Studiengang Sozioinformatik: Informatik im gesellschaftlichen Kontext

In den letzten Jahrzehnten ist deutliche geworden, dass Softwaresysteme die Gesellschaft tiefgreifend verändern können, wie zum Beispiel durch Apps oder soziale Plattformen Netzwerke. Der junge Studiengang Sozioinformatik wird erst seit dem Wintersemester 2013/14 an der technischen Universität in Kaiserslautern angeboten und beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen von Gesellschaft und Informatik. Der Studiengang bietet einen Mix aus Informatik und den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Die Studierenden lernen, Software zu beurteilen und selbst zu entwickeln. Allerdings haben sie immer den gesellschaftlichen Kontext im Blick, zum Beispiel das Entwickeln von Gesundheits-Apps, Graphikprogramme für Ärzte*innen oder Reiseführer-Apps. Der Studiengang eignet sich besonders für junge Menschen, die gerne Informatik studieren möchten, sich aber auf für gesellschaftliche Themen und Fragestellungen interessieren. Rund 75 Studierende sind im Moment eingeschrieben, der Studiengang ist zulassungsfrei.

Mehr Informationen zum Studium Sozioinformatik.

08.2017

Kostenlose Tests zum Thema Profiling und Kompetenzfeststellung

Das Institut für Berufsprofiling bietet verschiedene kostenlose Tests für Schüler*innen, Studierende und Berufstätige an. Besonders empfehlenswert ist der Test  sind die Tests „Welcher Job passt zu mir“ für Schüler*innen sowie und der Test „Welche Potenziale stecken in mir?“ für Erwachsene. mehr

05.2017

Wie Deutsche Karrierefragen googeln

Haben Deutsche Fragen zur Berufs- und Karrieregestaltung, googeln sie diese häufig als Erstes. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat mithilfe von Google die Anfragen zusammengetragen und in die Bereiche Studium, Gehalt, Bewerbung, Kündigung und Kollegen eingeteilt. Die Ergebnisse werden nun in der FAZ-Serie „Die Karriere googeln“ nach und nach veröffentlicht. Im ersten Teil „Studium“ werden dabei die häufigsten Fragen rund um das Studium aufgegriffen und kurz und knapp beantwortet. Die mit Abstand häufigste Frage ist (60 Prozent): Was soll ich studieren?

05.2017

Studie: Was denken Studierende über die duale Berufsausbildung?

Laut einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung und dem Department of Labour Economics der Maastricht University zweifeln 29 Prozent der Studierenden daran, ob sie ihr Studium abschließen. Die Alternative könnte hier eine duale Ausbildung sein, doch ist dies auch attraktiv für sie? Dieser Frage ist die obige Studie nachgegangen. Das Fazit: Die Ausbildung hat zwar ein gutes Image, Verdienst und Aufstiegschancen werden jedoch kritisch gesehen. Weiterhin ist erstaunlich, dass viele der Befragten zwar Studienberatungsstellen kennen, jedoch nur wenig nutzen. Weitere Ergebnisse der Studie und Vorschläge zur Steigerung der Attraktivität der dualen Ausbildung gibt es hier.

04.2017

Ausbildung? Studieren? Duales Studium!

Zehn Jahre nach der Einführung des dualen Studiums in den 1970er-Jahren hatte sich die Anzahl der Studiengänge bereits verdreifacht und auch heute erfreut sich die Kombination aus Ausbildung und Studium wachsender Studierendenzahlen. Dabei bringt das duale Studium nicht nur Vorzüge: Hohe Arbeitsbelastung, erhebliche Unterschiede zwischen den Studiengängen und die Konkurrenz zum dualen Ausbildungssystem sind nur einige der Schattenseiten. Vor- und Nachteile des dualen Studiums beleuchtet ein aktueller Artikel der Süddeutschen Zeitung.

04.2017

Typisch Junge – typisch Mädchen: neues Portal klischee-frei.de

Nach wie vor spielen Geschlechterklischees bei der Wahl der Ausbildung bzw. des Studiengangs eine tragende Rolle. Wirklich entscheidend dabei sollten jedoch die eigenen Talente und Interessen sein – dafür setzt sich auch das neue Portal klischee-frei.de der nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl ein. Hier werden Gute-Praxis-Beispiele, Faktenblätter, Arbeitsmaterialien u. v. m. für verschiedene Akteure der Berufsorientierung, wie z. B. Schule, Unternehmen oder Eltern, angeboten. Ein Video erklärt kurz und bündig das Anliegen des Portals.

04.2017

Berufsberatung 4.0: der What’sMeBot der Agentur für Arbeit

Bevor es ans Schreiben der Bewerbung gehen kann, steht für viele Jugendliche zunächst die Überlegung an, wohin der berufliche Weg sie führen soll und damit die simple Frage: Was liegt mir? Hierauf eine Antwort zu finden, ist jedoch alles andere als leicht. Einen ersten Einblick gibt der What’sMeBot der Bundesagentur für Arbeitder Bundesagentur für Arbeit – unterstützt vom erfolgreichen Youtuber Julien Bam. Über den Messengerdienst What’sApp beantworten die Jugendlichen acht Fragen und erhalten eine erste Einschätzung, ob sie eher handwerklich-technisch, künstlerisch-kreativ, kaufmännisch-verwaltend oder sozial-pflegerisch veranlagt sind.

02.2017

Berufswahltest in arabischer Sprache

Das Geva-Institut hat ein Testverfahren speziell für die Kompetenzfeststellung für Flüchtlinge in arabischer Sprache entwickelt. Die Verfahren können so mit Kunden angewendet werden, die kaum oder wenig Deutsch sprechen. Das Verfahren ermöglicht eine berufliche Orientierung, die als Grundlage für eine Arbeitsmarktintegration dienen kann. Die Testverfahren können mit Jugendlichen und Erwachsenen angewendet werden, die Auswertung erfolgt auf Arabisch und Deutsch. Mehr Informationen zum Geva-Test.

12.2016

Projekt "Queraufstieg": Vom Studium in die Ausbildung umsteigen

Die Studienquote ist in einem Allzeithoch, doch rund 28% der Studierenden eines Jahrgangs brechen ihr Studium vorzeitig wieder ab. Durch das Studium haben sie bereits Wissen angesammelt und sind für Ausbildungsbetriebe interessant. Im Rahmen des Programms Bildungsketten wird jetzt in Berlin das Projekt Quereinstieg aufgebaut, das Studienabbrecher/-innen und Betriebe zusammenbringen sollen. Über Netzwerke und ein Internetportal sollen Studienaussteiger/-innen besser über Informations- und Beratungsangebote informiert und mit interessierten Betrieben zusammengebracht werden. Mehr zum Projekt

12.2016

Neues Vergleichsportal für Online-Studienberatungstests

Inzwischen bieten fast alle Hochschulen in Deutschland Online-Studienberatungstests an, die Bewerber/-innen dabei unterstützen, sich für den richtigen Studiengang zu entscheiden. Diese Online-Self-Assessments bringen mehr Klarheit in die Anforderungen des Studiums und überprüfen teilweise auch die Eignung. Das unabhängige Osa-Portal hat jetzt die verschiedenen Testmöglichkeiten an den Hochschulen nach Studiengängen geordnet und bietet so einen hervorragenden Überblick, auch für Fachkräfte in der Berufs- und Studienberatung. Hier geht es zum Portal.

11.2016

BIBB bündelt Angebote auf einer gemeinsamen Plattform

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) führt die bisherigen BIBB-Angebote von Good Practice Center, qualiboXX und LänderAktiv zusammen. Das Portal www.überaus.de verfügt damit über eine Vielzahl an Fachinformationen für den Übergang Schule-Beruf. Es wendet sich an Fachkräfte und Akteure aus Politik, Wissenschaft und Praxis. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen am Ausbildungsmarkt – wie Passungsproblemen, Inklusion und Integration von Geflüchteten – soll die Fachstelle überaus Wissenschaft und Praxis zukünftig durch wechselseitige Impulse noch enger zusammenführen“, betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser.

Hier geht es zum Portal.

09.2016

Materialien zum Thema Flucht und Asyl für Kinder und Jugendliche
Die Don Bosco Mission bietet verschiedene Materialien an, um mit jungen Menschen ab der 7. Klasse zum Thema Flucht und Asyl zu arbeiten. Es werden Fluchtursachen, Fluchthürden und verschiedene Migrationsgeschichten erzählt. Die Materialien sollen immer dazu anregen, die eigene Situation zu reflektieren und Empathie für Geflüchtete zu entwickeln. Mehr

09.2016

Ein Wegweiser für unbegleitete minderjährige Geflüchtete
Der Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Geflüchtete hat eine Broschüre in kindgerechter Sprache herausgegeben, die in verschiedenen Sprachen erhältlich ist....Mehr
Die Broschüre bietet den jungen Geflüchteten wichtige Informationen und eine Orientierung für die erste Zeit in Deutschland. Mit welchen Behörden, Ämtern und Organisationen haben sie zu tun? Was passiert alles in der ersten Zeit? Wer kümmert sich um sie und welche Rechte haben sie? Mehr

08.2016

Studie: Junge Akademiker sind im Vorstellungsgespräch oft zu forsch

Eine Studie zeigt, dass junge Akademiker im Bewerbungsgespräch häufig zu ehrgeizig und forsch auftreten und Arbeitgeber damit abschrecken.

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08.2016

"Der Beruf meines Mannes ist wichtiger": Eine Studie zeigt, wie junge Frauen zwischen 18-40 Jahren empfinden und denken

Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt: Frauen aus allen Gesellschaftsgruppen haben ähnliche Kritikpunkte und Forderungen. Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen wird dabei als größte Ungerechtigkeit wahrgenommen. Nur 22 Prozent der Frauen mit Kindern unter 18 Jahren arbeiten Vollzeit, aber 90 Prozent der Männer.

Die Gleichstellung der Geschlechter ist aus Sicht der Frauen noch längst nicht erreicht: Nur jede Zehnte sieht sie umfassend realisiert. Bei den Männern dagegen empfinden 53 Prozent mangelnde Gleichberechtigung nicht mehr als Problem. Viele Frauen können ihre Vorstellungen von einer Balance zwischen Familie und Arbeit unter den aktuellen Bedingungen kaum realisieren - und entscheiden sich dann doch für die klassische Rollenverteilung.

Mehr zur Studie

08.2016

Jobinterview per Skype: Was man beachten muss

Jobinterviews per Skype machen den Bewerbungsprozess flexibler und ersparen oft eine lange Anreise. Bewerber/-innen sollten hier aber bestimmte Regeln beachten, damit das Gespräch positiv verläuft.

Mehr zum Thema

08.2016

Die fünf Klassiker im Vorstellungsgespräch

Bestimmte Fragen werden in fast jedem Vorstellungsgespräch gestellt. Auf sie sollten sich Bewerber/-innen unbedingt gut vorbereiten. Hier findet man gute Antworten und Tipps auf fünf Klassiker der fiesen Personalerfragen.

Mehr zum Thema

07.2016

Das neue Integrationsgesetz: Regelungen für die Ausbildung

Im Juli wurde das neue Integrationsgesetz durch den Bundestag beschlossen. Für Flüchtlinge, die eine duale Ausbildung anstreben, beinhaltet das Gesetz einige Verbesserungen.

Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive können trotz laufendem Asylverfahren bereits nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland eine assistierte Ausbildung in Anspruch nehmen, nach 15 Monaten Aufenthalt kann Berufsausbildungsbeihilfe und Ausbildungsgeld beantragt werden. Zudem wurde die Altersgrenze für eine duale Ausbildung gestrichen.

Wichtig für die Betriebe ist aber vor allem die Rechtssicherheit, was den Aufenthaltsstatus betrifft. Der Aufenthalt für die Zeit der Ausbildung wird garantiert. Werden die Azubis dann übernommen oder finden Sie einen Job, erhalten Sie für weitere zwei Jahre einen sicheren Aufenthaltsstatus. Wer seine Ausbildung abbricht oder seinen Job verliert, hat ein halbes Jahr Zeit, sich einen neuen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu suchen.

Mehr Infos zum Integrationsgesetz

06.2016

Kostenlose Studienwahltests

Es gibt einige gute kostenlose Online-Tests zur Studienwahl.

Der Borakel-Online Test zur Studienfachwahl ist ein Stärken- und Leistungstest der Ruhr-Universität. Der Test dauert ungefähr 2 Stunden. Man kann aber Pausen machen und den Test fortsetzen. Die Auswertung enthält eine Analyse der Fähigkeiten, Leistungsmerkmale und Empfehlungen zum Berufsweg.

Der Studium-Interessenstest SIT von Hochschulkompass und Zeitonline ist kostenlos und dauert 15 Minuten. Es werden 72 Fragen beantwortet, vorher muss man sich per Email registrieren. Die Teilnehmenden erhalten ein Interessenprofil mit passenden Studienprofilen und ein Teilnehmerzertifikat.

06.2016

Stipendium: Die Bewerbung lohnt sich!

In Deutschland gibt es über 4300 Förderprogramme für Studierende von mehr als 1700 unterschiedlichen Stiftungen. Nur jeder vierte Stipendiat in Deutschland wird von einem der großen Förderungswerken unterstützt, drei Viertel erhalten ihr Stipendium von privaten Geldgebern und kleineren Stiftungen. Viele der kleineren Stiftungen und Geldgeber klagen dabei über zu wenig Bewerber/-innen. Ein Grund: Eine Allensbach-Studie zum Thema Stipendien zeigt, dass 47 Prozent der befragten Abiturienten denken, dass sie ihre Chancen für ein Stipendium „eher schlecht“ sind. Dabei werden 40 Prozent der Stipendien nicht ausschließlich nach klassischen Kriterien wie Abschlussnoten oder gesellschaftlichem Engagement vergeben und die Erfolgsquote bei einer Bewerbung um ein Stipendium liegt im Schnitt bei 41 Prozent! Es lohnt sich also auf jeden Fall sich zu informieren, egal ob man Abiturient/-in ist, einen Master oder eine Promotion plant oder ein Praktikum im Ausland.

Gute Informationen gibt es zum Beispiel bei MyStipendium

Auch für muslimische Studenten gibt es nun ein eignes Förderwerk, das Avicenna-Studienwerk (http://www.avicenna-studienwerk.de). Rund sieben Millionen Euro stellt das Bildungsministerium in den nächsten vier Jahre zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Thema Stipendien

06.2016

Studium und Arbeitsmarkt

Akademiker/-innen haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, die Arbeitslosenquote unter Akademikern/-innen liegt bei durchschnittlich 2,5 Prozent. Masterabsolventen/-innen haben dabei etwas bessere Chancen als Bachelorabsolventen/-innen. Grundsätzlich finden Ingenieure/-innen und Informatiker/-innen schneller und einfacher eine Stelle als Sprach- und Kulturwissenschaftler/-innen. Auch ist bei den Sprach- und Kulturwissenschaftlern/-innen bei jedem/-r vierten Absolventen/-in die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz gering, da er wenig mit der Qualifikation zu tun hat. Es gibt zu wenig einschlägige Jobs in Museen und Verlagen.

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06.2016

Sozialpädagogen/-innen sind die neuen Ingenieure/-innen.

Die Spitzenposition im Ranking der gefragtesten Akademiker/-innen haben 2015 Absolventen/-innen von Fächern wie Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit übernommen. Die Nachfrage steigt seit Dezember 2015 kontinuierlich und parallel zu der Entwicklung der Flüchtlingszahlen, denn Sozialpädagogen/-innen werden für die Betreuung der geflüchteten Menschen gebraucht.

Allerdings ist unklar wie lange diese Entwicklung noch anhält, die stark von politischen Entscheidungen abhängt. Eine Studienempfehlung lässt dich deshalb nicht ableiten.

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06.2016

100 Millionen für Uni- und Sprachkurse: Bund investiert in Studium von Flüchtlingen

Unter den Flüchtlingen, die 2015 nach Deutschland gekommen sind, sollen bis zu 50.000 studierfähig sein. Um ihnen den Weg an die Hochschulen zu ermöglichen, stellt das Bildungsministerium rund 100 Millionen Euro bis 2019 bereit. Neben Vorbereitungskursen sollen an 180 Hochschulen vor allem Sprachbarrieren abgebaut werden. Bereits 2016 fließen 27 Millionen Euro in entsprechende Programme und Projekte.

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